DE386643C - Auswechselbare Stockzwinge mit Armierung - Google Patents
Auswechselbare Stockzwinge mit ArmierungInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A45—HAND OR TRAVELLING ARTICLES
- A45B—WALKING STICKS; UMBRELLAS; LADIES' OR LIKE FANS
- A45B9/00—Details
- A45B9/04—Ferrules or tips
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- Bolts, Nuts, And Washers (AREA)
Description
(S 54949
Die Erfindung betrifft federnde Stockzwingen, insbesondere für Beinkranke und zum Bergsteigen,
und bezweckt im besonderen die Ausbildung und Ausrüstung der Zwinge derart, daß
sie in einfachster "Weise die Federung zu erreichen gestattet, indem zur Aufnahme der Befestigung
der Armierung im federnden Boden der Zwinge oben eine Vertiefung vorgesehen ist,
aber auch gegebenenfalls eine solche unten im
ίο Boden für die Aufnahme des Anschluß- und Befestigungskopfes
der Halteschraube der Armierung nach Abnahme der letzteren, damit die Zwinge dann wieder auf gewöhnlichem Boden in
der bisherigen Weise verwendet werden kann.
Ferner ist die Ausbildung derart möglich, daß zwecks Sicherung des Stutzens ohne seitliches
Schwanken die Befestigungsschraube der Armierung mit ihrem oberen Teil sich in eine Bohrung
des unteren Endes des Stockes einführt.
Auf der Zeichnung ist beispielsweise eine solche neue Zwinge mit mehreren Spitzen in
Abb. ι in der rechten Hälfte in einem senkrechten Längsmittelschnitt durch die Zwinge
am Stock und in der linken Hälfte in Ansicht dargestellt, während Abb. 2 einen wagerechten
Schnitt durch die Zwinge gemäß der Linie A-B der Abb. 1 und Abb. 3 eine Unteransicht der
Zwinge geben.
Die Zwinge besteht im wesentlichen aus einer Gummimuffe b, die auf den Stock α von unten
aufgeschoben ist und sich in ihrer Bohrung b2,
die etwas enger ist als der Stock, federnd an diesem festhält. Der durch eine Wulst bx am
äußeren Rande unten verstärkte Boden der Muffe ist in der Mitte durchbohrt und weist
außerdem eine etwas weitere Bohrung bs auf der Seite der Muffenbohrung δ2 auf. Eine Blechscheibe
f, die auf der unteren Seite mit Stahlspitzen g versehen ist, ist mittels einer durch
ihre Mitte geführten Schraube d am Boden der Muffe drehbar befestigt und wird durch die in
der Bohrung bs versenkt liegende Rundmutter e
mit Einschnitten zum Festziehen mittels Schraubenziehers o. dgl. an der Muffe festgehalten. Der
Stock α weist zweckmäßig am unteren Ende eine Bohrung ^1 auf, die nur wenig weiter ist als der
Durchmesser der Schraube d, so daß beim Zusammendrücken der Wulst mit Bohrung δ8 am
Boden der Muffe der Stock zunächst nicht auf die Schraube aufstoßen kann, diese sich vielmehr
in die Bohrung ax einführen würde und infolgedessen
das Aufstützen auf den Stock elastisch
erfolgt. Zwecks leichterer Einführung in die Bohrung ax wird zweckmäßig das obere Ende
von d entsprechend zugespitzt bzw. stark abgerundet. Erst bei sehr starkem Zusammendrücken
des Muffenbodens wird sich der Stock auf die Mutter e aufsetzen.
Die untere Fläche des Muffenbodens weist noch in der Mitte eine Erweiterung der Bohrung
für die Schraube d von solcher Größe auf, daß ίο deren Kopf dt nach Abnahme der Armierung g
und Wiedereinsetzen der Schraube in diese Bohrung vollständig aufgenommen wird und den
Muffenboden wieder abschließt. Um die Zwinge am Stock α noch besonders zu sichern, kann in
ihrer Bohrung δ2 eine Sperrnase h aus Metall
eingesetzt und mittels eines Niets o. dgl. befestigt werden, während das Stockende an entsprechender
Stelle eine Einkerbung erhält. Infolge der Federung der Muffe läßt sich der Stock
unter Zurückdrängen der Nase h in die Bohrung O2 ohne weiteres einschieben, bis die Nase h
einschnappt, und beim Stützen auf den Stock, wobei der Boden der Muffe zusammengedrückt
wird, kann sich infolge der Federung der Muffenwand der Stock auch noch weiter in die Bohrung
b2 eindrücken. Die Nase h hindert also die
Beweglichkeit in keiner Weise, verhindert aber zuverlässig das ungewollte Lösen der Zwinge
vom Stock.
Bei Glatteis wird statt der üblichen Gummimuffe auf den Stock die neue Muffe gemäß der
Erfindung aufgeschoben. Soll sie ohne die Armierung f, g verwendet werden, so wird sie vom
Stock abgezogen und nach Lösen der Mutter e die Schraube d aus dem Muffenboden herausgezogen,
zusammen mit der Armierung, diese vom Schraubenbolzen abgenommen und letzterer wieder in den Muffenboden eingesetzt und durch
die Mutter e befestigt, wobei sich der Schraubenkopf dx in die Bohrung auf der unteren Fläche
der Muffe genügend tief einsetzt, so daß er mit dem Erdboden nicht unmittelbar in Berührung
kommt. Zwecks schneller Auswechslung wird man, statt die Armierung von der Muffe h abzunehmen,
eine zweite Muffe ohne Armierung verwenden, doch empfiehlt sich erstere Ausführung
zwecks Ersparnis an Muffenmaterial. Andererseits kann man auch an Stelle der Eisenarmierimg
beispielsweise eine Hartholzscheibe mit Riffelung an der unteren Fläche in der gezeichneten Weise
oder ähnlich am Muffenboden auswechselbar befestigen, um das Muffenmaterial selbst nicht
abnutzen zu lassen, sondern nur die leicht auswechselbare Holzscheibe.
Die Stahlspitzen g der Eisenarmierung sind zweckmäßig in beliebiger Weise an der Platte f
auswechselbar befestigt. Statt sie in eine Spitze auslaufen zu lassen, die sich selbst beim besten
Material verhältnismäßig schnell abnutzt, kann man sie zweckmäßig schneidenförmig ausbilden,
so daß sie eine wesentlich größere Haltbarkeit haben.
Es erscheint vorteilhaft, daß die Armierungsplatte f sich gegenüber der Schraube d bzw.
auch der Muffe b etwas drehen und bewegen kann, damit das Stützen auf unebenem Boden
weniger Stöße verursacht.
Für Glatteis und harten Schnee ist es vorteilhaft, das untere Ende der Schraube d nicht als
Schraubenkopf, sondern als entsprechend lange Stahlspitze auszubilden und die gezeichneten
Spitzen g an der Scheibe f wegzulassen; .damit aber dann die Spitze nicht in dem federnden
Muffenboden seitlich ausweichen kann, ist es erforderlich, den Bolzen d so lang auszuführen,
daß er sich auch bei unbelastetem Stock bereits ein Stück in die Bohrung ax des unteren Stockendes
einführt. Dadurch ist ein Kippen und damit auch ein unsicheres Aufstützen auf den
Stock zuverlässig verhindert.
Bei Verwendung nur einer Spitze für die Armierung und Ausbildung dieser Spitze in Schneidenform
empfiehlt es sich, die Schneide derart zu stellen, daß sie quer zur Bewegungsrichtung
des den Stock Benutzenden steht, damit ein Ausgleiten möglichst verhindert wird. Zu diesem
Zwecke könnte man den in die untere Bohrung des Stockes α eintretenden Bolzen derart gestalten,
daß er sich gegenüber dem Stock nicht drehen kann; entsprechend natürlich müßte go
die Bohrung ax des Stockes ausgeführt werden bzw. eine Schraube o. dgl.- zur Verhinderung
einer Drehung vorgesehen werden.
Claims (2)
1. Auswechselbare Stockzwinge mit Armierung, gekennzeichnet durch eine Vertiefung
(b3) oben im federnden Boden der Zwinge \b) für die Aufnahme der Befestigung
(Schraube d, e) der Armierung (f, g) und gegebenenfalls eine Vertiefung unten im Boden
der Zwinge für die Aufnahme des Verschluß- und Befestigungskopfes (dx) der Armierungshalteschraube
(d) nach Abnahme der Armierung.
2. Stockzwinge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen (Schraube d)
zum Befestigen der Armierung langer ausgebildet ist als der Abstand des in die Zwinge no
(b) eingesetzten Stockendes («) von der unteren Fläche der Armierung (Scheibe f)
und eine Längsbohrung («,) im unteren Stockende von nur wenig größerer Weite, als dem
äußeren Umfange des Befestigungsbolzens (d) entspricht, vorgesehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES54949D DE386643C (de) | 1920-12-07 | 1920-12-07 | Auswechselbare Stockzwinge mit Armierung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES54949D DE386643C (de) | 1920-12-07 | 1920-12-07 | Auswechselbare Stockzwinge mit Armierung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE386643C true DE386643C (de) | 1924-06-05 |
Family
ID=7490139
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES54949D Expired DE386643C (de) | 1920-12-07 | 1920-12-07 | Auswechselbare Stockzwinge mit Armierung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE386643C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5713382A (en) * | 1996-05-15 | 1998-02-03 | Midcap; Matthew E. | Walking aid safety tip |
-
1920
- 1920-12-07 DE DES54949D patent/DE386643C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5713382A (en) * | 1996-05-15 | 1998-02-03 | Midcap; Matthew E. | Walking aid safety tip |
| US6003533A (en) * | 1996-05-15 | 1999-12-21 | Midcap; Matthew E. | Walking aid safety tip |
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