DE385809C - Verfahren zur Vorbereitung von Erdnuessen und aehnlichen Fruechten fuer den Transport - Google Patents

Verfahren zur Vorbereitung von Erdnuessen und aehnlichen Fruechten fuer den Transport

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DE385809C
DE385809C DEI21818D DEI0021818D DE385809C DE 385809 C DE385809 C DE 385809C DE I21818 D DEI21818 D DE I21818D DE I0021818 D DEI0021818 D DE I0021818D DE 385809 C DE385809 C DE 385809C
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    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B7/00Preservation of fruit or vegetables; Chemical ripening of fruit or vegetables
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Description

  • Verfahren zur Vorbereitung von Erdnüssen und ähnlichen Früchten für den Transport. Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni 1g11 die Priorität auf Grund der Amneldung in Großbritannien vom 22. April 1921 beansprucht. Die Erfindung betrifft Verbesserungen bei der Konservierung und dem Transport von Erdnüssen und ähnlichen Früchten, wie sie unter verschiedenen Namen im Handel bekannt sind, z. B. pea-nuts, ground-nuts, earthnuts usw. Alle diese Nüsse haben Kerne, die in lose und zusammendrückbare nicht splitternde Schalen eingeschlossen sind. Zweck des Verfahrens ist es, Zersetzungen der Nüsse zu verhindern und die Transportkosten zu verringern.
  • Es ist bereits vorgeschlagen worden, verschiedene pflanzliche Stoffe, z. B. Getreide, Mehl u. dgl., zusammenzupressen, um den von ihnen eingenommenen Raum zu vermindern und sie besser transportfähig zu machen. Wenn man ein solches Verfahren auf geschälte Erdnüsse anwenden wollte, so würden daraus erhebliche Nachteile folgen. Zunächst hat sich ergeben, daß beim Schälen der Nüsse in den Herkunftsländern, währenddes darauffolgenden Transports der Kerne eine Verschlechterung oder teilweise eine Zersetzung des Öls stattfindet, das den wertvollsten Bestandteil der Nüsse bildet. Ungeschälte Nüsse enthalten eine geringe Menge, etwa z bis 2 Prozent, freier Fettsäure; die erwähnte Zer-. Setzung hat die Wirkung, daß dieser Säuregehalt vermehrt wird, wodurch die Güte des Öls vermindert wird. Außerdem kann die Schalung ein Abscheuern der feinen die Kerne bedeckenden Haut herbeiführen. Beim Zusammenpressen der geschälten Nüsse würde ein weiteres Abscheuern oder sogar ein. Zerdrücken der Kerne eintreten, wodurch die erwähnten Verluste noch vermehrt werden würden.
  • Gemäß vorliegender Erfindung werden Erdnüsse und ähnliche Früchte in ungeschältem Zustande einem solchen Druck (beispielsweise etwa 7,5 bis 15 kg auf :den Quadratzentimeter) unterworfen, daß die Schalen um die Kerne ohne nennenswertes Auspressen von Öl auf ein geringeres Volumen zusammengepreßt werden. Hierdurch wird der von den Nüssen eingenommene Raum erheblich vermindert und damit eine entsprechende Verringerung der Transport- und Verladungskosten erreicht. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß nicht nur die SchalenaufdenNüssenbleibenundsie schützen, sondern das auch der Zutritt der Außenluft zu den Kernen durch Iufterfüllte Zwischenräume wirksam eingeschränkt wird, wodurch die vorher erwähnten Verluste durch Verschlechterung oder Zersetzung auf ein Mindestmaß zurückgeführt werden. Bei der späteren Extraktion des Öls aus den so behandelten Kernen mittels flüchtiger Lösungsmittel ist schließlich die Gegenwart der Schalen bei der Extraktion vorteilhaft, weil sie ein wertvolles Filtrierungsmittel bilden.
  • Der bei dem vorliegenden Verfahren angewandte Druck genügt nicht, um etwas von dem in den Nüssen enthaltenen Öl aus den Kernen auszupressen, reicht aber aus, um aus den Nüssen einen zusammenhängenden Block zu bilden, ohne daß ein in Betracht kommender Teil der Kerne zerbrochen wird.
  • Selbstverständlich wird es infolge der natürlichen Verschiedenheiten in der Größe, Gestalt und Beschaffenheit der Nüsse nicht möglich sein, in allen Fällen ein Zerbrechen oder selbst ein Zerdrücken einiger Kerne zu vermeiden. Bei Nüssen guter Durchschnittsbeschaffenheit hat sich indessen keine Schwierigkeit ergeben, das Zusammenpressen so zu leiten, daß keiner der Kerne in dem zusammengepreßten Block zerdrückt oder auf der Außenseite ölig ist.
  • In der Zeichnung ist eine zur Ausführung des Verfahrens dienende Presse schaubildlich schematisch dargestellt.
  • Die Presse besteht aus einem stehenden Rahmen i, innerhalb dessen sich der Kolben 2 einer hydraulischen Presse senkrecht von unten nach oben bewegen kann. Im oberen Teil des Rahmens liegt eine wagerechte Kopfplatte 3 mit hölzernen Querleisten 4.. Die Preßkammer besteht aus einem Kasten 5, der sich auf durch die Presse laufenden Schienen 6 bewegen kann: Der Kasten hat zwei feststehende .Seitenwände, die rechtwinklig zueinander starr befestigt sind. Die untere Hälfte einer dritten Seite ist ebenfalls mit den anderen fest verbunden, während ihre obere Hälfte 7 in Scharnieren beweglich ist. Die vierte senkrechte Wand 8 ist mit der anderen festen Seitenwand durch Scharniere verbunden. Die obere Seite des Kastens ist offen, an der unteren Seite dagegen besitzen die Seitenwände nach innen gerichtete Vorsprünge 9, auf die ein hölzerner loser Boden i o gelegt werden kann, über dem hölzerne Querleisten i i liegen.
  • Bei Benutzung der Vorrichtung werden zunächst auf den losen Boden quer zu den Leisten i i Latten gelegt (in der Zeichnung nicht dargestellt). Alsdann wird ein Stück Jute o. dgl. so über den losen Boden ausgebreitet, daß seine Ränder nach unten herabhängen. Der lose Boden io wird dann in seine Stellung am unteren Ende des Kastens 5 gebracht, dieser darauf geschlossen und mit Nüssen gefüllt. Die Füllung wird oben mit einem weiteren Stück Jute o. dgl. bedeckt, worüber quer zur Richtung der oberen Leisten 4. wiederum Latten gelegt werden. Dann wird der Kasten auf den Schienen in die Presse geschoben, so daß der lose Boden gerade über dem Kolben liegt, während die obere Öffnung genau unter den Leisten der Kopfplatte liegt. Der Kolben 2 wird langsam gehoben, etwa bis zur Hälfte der Höhe des Kastens, wobei der angewandte Druck etwa 7,5 bis 15 kg auf den Quadratzentimeter beträgt. Unter Aufrechterhaltung des Druckes wird die bewegliche Wand 8 und die bewegliche halbe Wand 7 geöffnet, so daß der gepreßte Block an zwei Seiten freiliegt. Der ganze Kasten 5 wird dann fortgerollt, wobei der Blockunter Druck zwischen dem Kolben und der Kopfplatte zurückbleibt. Die Tücher aus Jute o. dgl. werden dann rund um den Block zusammengelegt und schließlich zusammengenäht und Drähte, Schnüre oder Reifen zwischen den Leisten rund um die Packung gelegt und befestigt. Der Kolben wird alsdann gesenkt und die Packung entfernt. Die erhaltenen Packungen sind von rechteckiger Form und können auf Landfahrzeugen und Schiffen ohne Raumverschwendung verstaut werden.
  • Der tatsächlich benutzte Preßdruck hängt von der Beschaffenheit und Art der zu behandelnden Nüsse ab. Es hat sich ergeben, daß bei Nüssen von guter Durchschnittsbeschaffenheit mit einem Druck innerhalb der angegebenen Grenzen der von den Nüssen in der Preßform eingenommene Raum ohne Gefahr des Auspressens von c'71 auf etwa 50 Prozent vermindert werden kann.
  • Bei der Ankunft aus dem Herkunftsland in Europa besaßen die in Blöcke gepreßten Erdnüsse einen Gehalt an freier Fettsäure (berechnet auf das Öl), der nur wenig höher ist als derjenige der ungepreßten und ungeschälten Nüsse. Die vorhandene Menge Fettsäure ist so gering, daß sie leicht durch bekannte Verfahren ohne merklichen Verlust an Öl beseitigt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Vorbereitung von Erdnüssen und ähnlichen Früchten für den Transport durch Zusammenpressen der Früchte, dadurch gekennzeichnet, daß die Erdnüsse o. dgl. in ungeschältem Zustande einem solchen Druck (etwa 7,5 bis 15 kg auf den Quadratzentimeter) ausgesetzt werden, daß die -Schalen um die Kerne ohne nennenswertes Auspressen von 01 auf ein geringeres Volumen zusammengepreßt werden.
DEI21818D 1921-04-22 1921-07-31 Verfahren zur Vorbereitung von Erdnuessen und aehnlichen Fruechten fuer den Transport Expired DE385809C (de)

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GB385809X 1921-04-22

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DEI21818D Expired DE385809C (de) 1921-04-22 1921-07-31 Verfahren zur Vorbereitung von Erdnuessen und aehnlichen Fruechten fuer den Transport

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