DE418682C - Verfahren zur Vorbereitung oelhaltiger Nuesse, ausser Erdnuessen, von oelhaltigen Samen, Kopra usw. fuer den Transport - Google Patents

Verfahren zur Vorbereitung oelhaltiger Nuesse, ausser Erdnuessen, von oelhaltigen Samen, Kopra usw. fuer den Transport

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DE418682C
DE418682C DEI22728D DEI0022728D DE418682C DE 418682 C DE418682 C DE 418682C DE I22728 D DEI22728 D DE I22728D DE I0022728 D DEI0022728 D DE I0022728D DE 418682 C DE418682 C DE 418682C
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nuts
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B7/00Preservation of fruit or vegetables; Chemical ripening of fruit or vegetables
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    • A23B7/10Preserving with acids; Acid fermentation
    • A23B7/12Apparatus for compressing sauerkraut

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Description

  • Verfahren zur Vorbereitung ölhaltiger Nüsse, außer Erdnüssen, von ölhaltigen Samen, Kopra usw. für den Transport.
  • Zusatz zum Patent 3858o9. Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni 191 I die Priorität auf Grund der Anmeldung in Großbritannien vom 17. Juni iqzi beansprucht. Gegenstand der Erfindung ist eine weitere Ausbildung des durch das Hauptpatent 385809 geschützten Verfahrens zur Vorbereitung von Erdnüssen und ähnlichen Früchten für den Transport durch Zusammenpressen der Früchte. Während sich das Hauptpatent lediglich auf die Behandlung von Erdnüssen in ihren verschiedenen Handelssorten bezieht, werden g eid äß der vorliegenden 23 Erfindung andere ölhaltige nicht geschälte Rohstoffe, z. B. Gumminüsse, Samen oder Kopra, einem solchen Druck ausgesetzt, daß die Rohstoffe ohne nennenswertes Auspressen von Öl auf ein geringeres Volumen zusaininengepreßt werden. Der hierbei angewandte Druck beträgt in der Regel etwa 7,5 bis 15 kg auf den Quadratzentimeter, in manchen Fällen, insbesondere bei Baumwollsamen, werden indessen zweckmäßig höhere Drücke, beispielsweise etwa So bis 320 kg auf den Ouadratzentirneter, verwendet.
  • Der im Einzelfall benutzte Preßdruck richtet sich nach der Beschaffenheit des betreffenden Rohstoffs. Der Preßdruck muß so klein gewählt «-erden, daß keine erheblichen ihnengen in die Zwischenräume zwischen den festen Teilchen ausgepreßt werden, muß aber anderseits so groß sein, daß der Rohstoff zu einem zusammenhängenden Block geformt wird. Nüsse oder Samen werden zusaminengepreßt, während sie sich noch in ihren Schalen oder Hülsen befinden.
  • Zu den Stoffen, die gemäß der Erfindung behandelt «-erden, gehören Gumininiisse, Walnüsse, Cohunenüsse u. dgl., die mit den sie umgebenden Schalen zusammengepreßt werden. Wenn die Nüsse harte Schalen haben, werden diese natürlich mehr oder weniger bei der Pressung zerbrochen. Der Zugang der Luft zu dein Inhalt der Nüsse wird aber in jedem Falle eingeschränkt, weil die Zwischenräume zwischen den Nüssen durch das Zusannnenpressen und in gewissen Fällen auch durch die Gegenwart der Schalen verengert werden. Auf diese Weise wird finit geringen Kosten der von einer gegebenen Menge von Nüssen eingenommene Laderaum vermindert, trotzdem werden durch das Zerbrechen der Nüsse ihre Kerne nicht unnötigen äußeren Einwirkungen ausgesetzt, so daß der wertvolle Ölinhalt der Packung konserviert wird.
  • Unter Guinminüs sen werden die Nüsse der Hevea brasiliensis verstanden. Nüsse dieses am meisten angebauten Kautschukbaumes liefern ein wertvolles Öl, das indessen leicht zersetzt wird, wenn es der Luft ausgesetzt ist. Die geeignete Konservierung dieser Nüsse während des Transportes ist daher von Wichtigkeit.
  • Die Erfindung kann auch mit Vorteil für die Konservierung und Verpackung aller ölhaltigen Samen, z. B. Baumwollsamen und Kapoksamen, benutzt werden; wobei der angewandte Preßdruck so gewählt werden muß, daß keine nennenswerte Menge des Ölgehalts aus den Samen ausgepreßt wird. Die Zusamnienpressting schränkt den Luftzutritt zu den Samen und dem darin enthaltenen Öl ein und konserviert daher das letztere. Durch die Zusammenpressung der Samen und den damit verbundenen Abschluß der Außenluft wird auch die Gefahr einer Selbstentzündung erheblich vermindert.
  • Auch Kopra, das getrocknete Fleisch der Kokosnuß, atis dein man Kopraöl gewinnt, wird durch die Zusammenpressung des Ausgangsstoffs in Blöcke ohne Auspressen -des darin enthaltenen Öls unter Verminderung der Transportkosten konserviert.
  • Zur Behandlung von Nüssen, Samen und Kopra im allgemeinen gemäß der Erfindung kannvorteilhaft die indes Patentschrift385Sog dargestellte Presse benutzt werden.
  • In clen Zeichnungen ist eine besonders für die Behandlung von Baumwollsamen geeignete Presse dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Seitenansicht, Abb. 2 einen Teilschnitt nach der Linie 5-5 in Abb. i.
  • Die Presse enthält zwei stehende Säulen io von j-fcrinigem Querschnitt, die oben und unten durch OOuerstücke m verbunden sind. Die Presse ist :o eingerichtet, daß sie gleichzeitig von oben und unten Druck ausübt. Zu diesem Zweck sind zwei bvdraulische Kolben 12 und 13 vorgesehen, von denen der erstere abwärts gegen die Wirkung von Gegengewichten 14 bewegt werden kann, die den Druck stetig machen und außerdem dazu dienen, den oberen Kolben in seine normale Ruhestellung zu bringen,_ wenn der Druck aufgehoben wird. Die Gewichte 14 sind breiter als die Seiten der Säulen io, deren äußere Flanschen in N titen der Gewichte eingreifen, wodurch letztere bei ihrer senkrechten Bewegung geführt «-erden. Die Steuerung für die Kolben ist allgemein angedeutet und mit 15 bezeichnet. Die Kopfplatte jedes Preßkolbens ist mit Leisten 16 versehen, die zu den Stegen der Säulen io parallel laufen.
  • Die Preßkammer besteht aus einem stehenden hohlen Kasten von rechteckigem Querschnitt, der oben und unten offen ist und dessen Seiten 17, 18, 1g und 2o durch Winkeleisen 21 verstärkt sind. Der Kasten ist zwischen den Säulen io der Presse befestigt, indem die Winkeleisen an den unteren Enden der Seiten 18 und 2o drehbar an Profilplatten 22 befestigt sind, die ihrerseits an den Flanschen der Säulen angebracht sind. Die Seiten 17 und 19, die die Vorder- und Rückwand des Kastens bilden, sind an die Seite 2o angelenkt und können um die Scharniere 23 an den Berfhrungskanten der drei Seiten mit Bezug auf die Wand 2o gedreht werden. Die Wand 2o ist an der nächstliegenden Säule io nachgiebig mittels Bolzen 24. befestigt, die durch Öffnungen im Steg der Säule hindurchgehen, an ihren äußeren Enden Mutterx1 25 tragen und von Federn 26 umgeben sind, die zwischen der Kasten,\-and und dem Steg der Säule zusaminengedrückt werden. Die Seite 18 ist durch zwei kurze Gelenke 27 mit der ihr benachbarten Säule io verbunden. An den Berührungskanten der Seite 17 und ig mit der Seite 18 wird der Kasten durch zwei Gruppen von Befestigungsvorrichtungen zusammengehalten. Die eine Gruppe besteht aus Federriegeln 28 in der N älle der oberen und unteren Enden des Kastens. Die andere Gruppe besteht aus Armen 29 mit gegabelten Hakenenden 3o, die sich gegen, entsprechende Ansätze 31 der Kastenwand 18 legen und in #ler Eingriffsstellung (Abb. i) durch Klappschrauben 32 und Flügelmuttern 33 festgehalten werden. Die Bolzen 32 sind an der Wand 18 drehbar gelagert und können zw-i-:chen den gegabelten Haken 30 in die dargestellte Lage gedreht werden. Um den Kasten vor der Pressung in die richtige Stellung zu bringen, ist eine Schraubenspindel 3.1 angeordnet, die in den Steg der der Wand 18 benachbarten Säule io eingeschraubt ist. Diese Schraubenspindel hat an ihrem äußeren Ende einen Handgriff 35 und trägt an ihrem inneren Ende einen Klotz 36, der sich gegen einen Teil der Kastenwand 18 legt. Es ist ersichtlich, daß die Federn 26 zusatninen mit der Spindel 34 die Einstellung des Kastens bewirken.
  • Gewöhnlich ist die Kopfplatte des unteren Kolbens eben in das untere Ende des unteren Kastens hineingeschoben. Beim Gebrauch wird der Kasten mit den Salven gefüllt, worauf durch hydraulischen Druck die beiden Kolhen allmählich gegeneinanderbewegt werden, wobei der Druck eine Größe von etwa 315 kg auf den Quadratzentimeter hat. Unter Aufrechterhaltung des Drucks werden dann die Federriege128 gelöst, die Flügelmuttern 33 losgeschraubt und die Bolzen 32 gedreht, bis sie frei von den Haken 30 sind. Die Seiten 17 und ig können alsdann nach außen geöffnet «-erden, so daß die gepreßten Samen zugängig sind. Zwischen den Leisten 16 werden dann Drähte, Schnüre oder Reifen rund um den Preßblock herum geführt und befestigt. Die Kolben werden dann zurückgezogen, die Spindel 34. losgeschraubt und der Block entfernt. Die erhaltenen Blöcke haben rechteckige Form und können daher zum Transport und zur Verschiffung ohne Raumverlust verstaut werden.
  • Vorzugsweise wird vor Anwendung des Druckes eine Anzahl hölzerner Latten, beispielweise drei, quer zu den Leisten 16 über die untere Kopfplatte gelegt und über diese Leiten ein Tuch aus Jute o. dgl. ausgebreitet. Gleichzeitig wird ein zweites Jutetuch o. dgl. über die obere Seite des Kastens gebreitet und eine Anzahl hölzerner Latten darüber gelegt. Darauf wird dann der Druck ausgeübt. Die Dräbte o. dgl., die um den Block geführt werden, umgeben dann die beiden Gruppen von Latten und ebenso die Jutetücher. Man kann dann letztere rund um den Block herum falten und schließlich festnähen. Auf diese Weise hindern die Latten ein Einschneiden der Drähte oder sonstigen Befestigungsmittel in die Jutebedeckung oder deren anderweitige Beschädigung.
  • Zweckmäßig beträgt der Druck bei Baumwollsainen, wie schon erwähnt, etwa 3151:g auf den Ouadratzentirneter.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH: Anwendung des durch Patent 3858og geschützten Verfahrens auf andere ölhaltige Nüsse, z. B. Gumminüsse, ölhaltige Samen, z. B. Baumwollsamen oder Kopra, wobei bei Baumwollsamen die Pressung unter einem Druck von 8o bis 32o kg auf den Quadratzentimeter erfolgt.
DEI22728D 1921-06-17 1922-06-03 Verfahren zur Vorbereitung oelhaltiger Nuesse, ausser Erdnuessen, von oelhaltigen Samen, Kopra usw. fuer den Transport Expired DE418682C (de)

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