DE38574C - Räucherkammer für Fleischwaaren aller Art - Google Patents

Räucherkammer für Fleischwaaren aller Art

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DE38574C
DE38574C DENDAT38574D DE38574DA DE38574C DE 38574 C DE38574 C DE 38574C DE NDAT38574 D DENDAT38574 D DE NDAT38574D DE 38574D A DE38574D A DE 38574DA DE 38574 C DE38574 C DE 38574C
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Germany
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smoke
smokehouse
water
chambers
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Application number
DENDAT38574D
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English (en)
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J. C. BECKER in Frankfurt a. M., Bornheim, Arnsburgerstr. 65
Publication of DE38574C publication Critical patent/DE38574C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B4/00Preservation of meat, sausages, fish or fish products
    • A23B4/044Smoking; Smoking devices
    • A23B4/052Smoke generators ; Smoking apparatus

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Baking, Grill, Roasting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Räucherapparat besteht in seinen Haupttheilen aus dem Feuerherd A, dem Erhitzer B, dem Staub- und Funkenfänger C, den Räucherkammern D1 ... D6, dem RauchabfUhrungsrohr E und dem Rauchaustritt F. Bei Inbetriebsetzung des Apparates wird der Gegengewichtshebel al (Aufrifs der Thürseite) in die punktirte Stellung gelegt. Hierdurch legt sich die Klappe α2 an der Decke des Feuerherdes (Längenprofil) ebenfalls in die punktirte Stellung. Es wird nun auf dem Rost ein klares Feuer entwickelt. Die Gase desselben treten durch den Rauchaustritt F unmittelbar in den Schornstein, ohne den Apparat weiter zu berühren. Nach kurzer Zeit sind der Kamin und die dem Feuer zugekehrte Blechwand des Erhitzers B hineichend erwärmt, um mit dem* Räuchern beginnen zu können. Man hat hierzu nur nöthig, die Waaren entsprechend in den Kammern zu placiren, den Hebel a1 (und hierdurch die Klappe a2) wieder in die eingezeichnete Stellung zurückzulegen und nun auf dem Herd ein gedämpftes, zum Räuchern geeignetes Feuer zu unterhalten. Durch das Umstellen der Klappe schliefst sich der von. dem punktirten Pfeil angedeutete Weg unmittelbar nach dem Kamin. Der erwärmte Kamin wird nunmehr, eine saugende Wirkung auf den Apparat übend, die in demselben befindliche Luft herausziehen, so dafs der im Herd frisch entwickelte Rauch durch die drei Rohre bl bis b3 in den Staub- und Funkenfänger C eintreten wird und weiterhin, immer den ausgezogenen Pfeilen folgend, den ganzen Apparat durchzieht. Am Boden der Kammer D6 wird der Rauch durch das Rauchabführungsrohr E dem Erhitzer B zugeführt und tritt nach dem Passiren desselben durch den Rauchaustritt F in den Schornstein.
' Der Rauch tritt, je nach Wunsch, mit ca. 60 bis 8o° C. in die Kammer D1 ein und erkaltet auf dem Wege zur letzten Kammer D6 nach und nach, bis zu ungefähr 10 bis 15 ° C. Man kann also ganz wie in jeder anderen Räucherkammer älterer Art jede Waarensorte in der für sie geeigneten Temperatur behandeln, ohne das Feuer anders führen zu müssen. Damit der Schornstein den Rauch warm empfängt und seine saugende Wirkung auf den Apparat erhalten bleibt, mufs der erkaltete Rauch im Erhitzer B wieder erwärmt werden.
Die hierzu nöthige Wärmemenge wird dem den Erhitzer auf beiden Seiten umgebenden warmen Rauch entzogen, und es äufsert somit der Erhitzer eine doppelte Wirkung: er erwärmt den erkalteten Rauch und mildert hierdurch gleichzeitig die so dicht am Feuerherd noch etwas strenge Hitze des frischen Rauches.
Durch die Bewegung des Rauches in dem Staub- und Funkenfänger von oben nach unten und durch das Passiren eines gröfseren Raumes vor der ersten Kammer D1 werden mitgeführte Unreinlichkeiten auf den Boden niederfallen, bevor der Rauch mit den Waaren in Berührung kommt. Die gitterartigen Vertheiler G bezwecken eine gleichmäfsige Ausbreitung des Rauches über die ganze Fläche der Kammern. Die Kammern D1 D3 D5 werden von dem Rauch in aufsteigender Richtung, die Kammern D2 D4 D6 in absteigender Richtung durchzogen, und es äufsert der Rauch hierbei seine Wirkung auf die Waare ebenso, als ob er

Claims (2)

  1. sich vom Feuer aus stets nur aufwärts steigend bewegt hätte.
    Es erübrigt nun noch, Verschiedenes erklärend zu benennen. H sind Putzstellen. J1 ... J"6 sind die Thüren der Räucherkammern. K ist eine über den Kammerthüren hinlaufende Eisenstange, welche mit dem Gegengewichtshebel al der Klappe a1 beweglich verbunden ist. Vermittelst dieser Stange kann man die Klappe a1 von jeder Kammerthür aus für directen Zug des Rauches nach dem Kamin umstellen, bevor man die Kammerthür öffnet, und wieder zurücklegen, nachdem diese geschlossen ist.
    Das Austreten des Rauches aus den Kammerthüren und hiermit Verunreinigung des Locales und Belästigung der Burschen durch den Rauch sind hierdurch auf das Geringste beschränkt. Die in den Räucherkammern befindlichen, satteldachförmig gebogenen Bleche L1 Z,2 L3 verhindern, dafs etwa entstehendes Condensationswasser auf die Waaren abtropfen kann; dieses Wasser wird durch die Bleche an die Scheidewände der Kammern geleitet und fliefst an denselben hinab auf den unmerklich nach der Mitte zu geneigten Boden des Apparates.
    Rechts und links neben dem Rauchabführungsrohre E befinden sich Löcher in den Bodenblechen, welche das Condensationswasser in den kleinen, das Rauchrohr umschliefsenden Kanal einlassen; der Kanal führt das Wasser nach dem Aschenfall hin, am tiefsten Punkt ist ein kleiner Gufstopf eingesetzt, aus welchem das Wasser durch eine eiserne Röhre abfliefst. Diese letztere. ist' in grofsem Bogen gekrümmt (des Putzens wegen) und so eingesetzt, dafs ein Wasserverschlufs gebildet wird, wodurch das Eindringen von kalter Luft in den Apparat verhindert ist. Die an den Scheidewänden der Kammern angenieteten Winkeleisen χ χ u. s., w. dienen zum Auflegen der Stöcke, über welche die Waaren gehängt werden.
    Patenτ-Ansprüche:
    ι . Räucherkammer für Fleischwaaren aller Art, welche aus mehreren unter sich abwechelnd oben und unten verbundenen Abtheilungeri Z)1Z)2 u.. S-. w. besteht, in welchen ,der Rauch zwecks Erzielung verschieden temperirter Räucherung abwechselnd auf- und abgeführt wird.
  2. 2. Bei Räucherkammern der vorbeschriebenen Art die Anordnung eines Erhitzers B zwischen der Feuerung A und dem Staubund Funkenfänger C, durch welchen der aus der letzten Abtheilung abziehende Rauch von neuem erwärmt wird, um dadurch ein regelmäfsiges Abziehen desselben aus den Abtheilungen und gleichzeitig eine Kühlung des frischen Rauches zu bewirken.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT38574D Räucherkammer für Fleischwaaren aller Art Expired - Lifetime DE38574C (de)

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