DE385488C - Klinkenschloss fuer elektrische Schalter - Google Patents
Klinkenschloss fuer elektrische SchalterInfo
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- DE385488C DE385488C DEA37324D DEA0037324D DE385488C DE 385488 C DE385488 C DE 385488C DE A37324 D DEA37324 D DE A37324D DE A0037324 D DEA0037324 D DE A0037324D DE 385488 C DE385488 C DE 385488C
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- Germany
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- latch lock
- electrical switches
- lever
- latch
- switch
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- Expired
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H71/00—Details of the protective switches or relays covered by groups H01H73/00 - H01H83/00
- H01H71/10—Operating or release mechanisms
- H01H71/50—Manual reset mechanisms which may be also used for manual release
Landscapes
- Rotary Switch, Piano Key Switch, And Lever Switch (AREA)
Description
Bei ölschaltern mit großen Schaltwegen oder sehr starken Kontakten nimmt bekanntlich der
von den Ausschaltfedern auf die Halteklinken ausgeübte Druck sehr erhebliche Werte an. Da
S man aus; wirtschaftlichen Gründen die Schaltfedern nach dem jeweils erforderlichen Kraftaufwand
abstuft, so ergeben sich für die verschiedenen Schaltertypen je nach Abstufung der Schaltfedern ebensoviel Stufen für die
ίο Größe des Klinkendruckes und damit auch für
den zur Auslösung des Schalters erforderlichen Kraftaufwand. Es ist allgemein üblich, durch
geeignete Übersetzungen in den Verklinkungeh den für die Auslösung nötigen Kraftaufwand
am Angriffspunkt der Auslösekraft möglichst klein zu halten. Für sehr großen Klinkendruck
werden dann infolge der hohen Übersetzungen oft komplizierte Konstruktionen mit empfindlichen Einzelteilen notwendig;
ao außerdem ist das einmal festgelegte Verhältnis zwischen dem Druck an der Halteklinke und
dem erforderlichen Kraftaufwand am Auslösepunkt meistens gar nicht oder in nur geringem
Maße veränderlich. Das hat zur Folge, daß eine Veränderung des Klinkendruckes as
eine entsprechende Änderung des ,Kraftaufwandes für die Auslösung bedingt. Es müssen
dann für verschiedene Schaltertypen verschieden starke Auslösemagnete verwendet oder
von vornherein die Auslösemagnete für den stärksten Schalter bemessen werden.
Gegenstand der Erfindung ist ein Klinkenschluß, das, nur aus wenigen kräftigen Einzelteilen
zusammengesetzt, auch bei sehr hohem Klinkendruck nur eine geringe Auslösekraft benötigt, und das sich durch einfache Änderungen
für verschiedene Schalterverhältnisse verwenden läßt. Die Abbildung zeigt ein Ausführungsbeispiel.
Eine auf der Schalterwelle w, die von der
Ausschaltfeder im Sinne des Pfeiles B gedreht zu werden sucht, fest angebrachte Scheibe
oder Trommel t trägt eine um den Bolzen h schwingende Klinke a, welche mit einer am
Schaltergehäuse angebrachten, um den Bolzen g drehbaren Halteklinke b im Eingriff steht.
Das schwingende Ende der Klinke α wirkt über den Bolzen I auf ein Kniehebelpaar C1 d mit
*J Von der Patentsucherin ist als Erfinder angegeben worden:
Karl Rittmeyer in Adlershof.
335488
dem Gelenkbolzen k und dem auf der Scheibe t fest angebrachten Bolzen i. An eine Verlängerung
von k legt sich ein durch den Pfeil A angedeutetes Auslöseorgan an, das bei der Auslösung
von k entgegen der Pfeilrichtung abgezogen wird.. Das Spannen des Kniehebels
wird durch eine am Bolzen η aufgehängte, an d
angreifende Zugfeder/bewirkt; die Spannlage des Kniehebels' ist durch eine sich gegen den
ίο Bolzen m legende Stellschraube s am Hebelarm
c. einstellbar. Durch entsprechende Anordnung der einzelnen Hebel kann man den
entgegen der Richtung des Pfeiles A wirkenden Druck auf das vom Magneten zu betätigende
Auslöseorgan auch bei sehr hohem Klinkendruck sehr gering halten. Man kann auch erreichen, daß bei verschieden großen Klinkendrücken
der Auslösedruck praktisch derselbe bleibt, wodurch es möglich wird, ein und
ao dieselbe Type des Auslöseorgans für Schalter verschiedener Größe mit verschieden großen
Klinkendrücken zu verwenden. Dies kann durch Veränderung der Zugkraft der Feder/,
durch verschiedene Einstellung des Kniehebelwinkeis mit Hilfe der Stellschraube ί oder
durch Vereinigung dieser beiden Mittel erfolgen. Die Federspannung kann z. B., wie
in der Abbildung angedeutet, dadurch geändert werden, daß die Feder f je nach der verlangten
Spannung in einen der Bolzen n, 0, p eingehängt wird. Dieses Klinkenschloß kann
natürlich außer für ölschalter auch für jeden anderen Schalter mit Wellenantrieb verwendet
werden.
Claims (3)
1. Klinkenschloß für elektrische Schalter,
dadurch gekennzeichnet, daß eine auf der Schalterwelle festsitzende Scheibe oder
Trommel einen Klinkenhebel trägt, welcher mit seinem schwingenden Ende auf einen
in der Einschaltlage gespannten Kniehebel einwirkt, dessen Mittelgelenk unter dem
Einfluß eines selbsttätigen Auslöseorgans steht.
2. Klinkenschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Spannen des
Kniehebels durch eine Feder erfolgt, deren Zugkraft einstellbar ist.
3. Klinkenschloß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
Winkel zwischen den Schenkeln des Kniehebels in seiner Spannlage durch einen verstellbaren
Anschlag veränderlich ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA37324D DE385488C (de) | 1922-03-14 | 1922-03-14 | Klinkenschloss fuer elektrische Schalter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA37324D DE385488C (de) | 1922-03-14 | 1922-03-14 | Klinkenschloss fuer elektrische Schalter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE385488C true DE385488C (de) | 1923-12-05 |
Family
ID=6930168
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA37324D Expired DE385488C (de) | 1922-03-14 | 1922-03-14 | Klinkenschloss fuer elektrische Schalter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE385488C (de) |
-
1922
- 1922-03-14 DE DEA37324D patent/DE385488C/de not_active Expired
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