DE385437C - Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen der Entziehungsloecher pneumatischer Musikwerke - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen der Entziehungsloecher pneumatischer Musikwerke

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DE385437C
DE385437C DEB106163D DEB0106163D DE385437C DE 385437 C DE385437 C DE 385437C DE B106163 D DEB106163 D DE B106163D DE B0106163 D DEB0106163 D DE B0106163D DE 385437 C DE385437 C DE 385437C
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compressed air
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  • Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen der Entziehungslöcher pneumatischer Musikwerke. Ein großer Nachteil aller bis jetzt bekannten pneumatischen Musikwerke ist der, daß die während des Spieles in den Apparat eingesaugten Fremdkörper die Entziehungslöcher und Pneuinatikverbindungsrohre derart verschmutzen, daß innerhalb verhältnismäßig kurzer Zeit die Tätigkeit der Ventile stark beeinträchtigt wird. Die meisten Störungen am Apparat sind auf diesen Übelstand zurückzuführen. Bisher half man sich in vielen Fällen dadurch, daß man mittels einer besonders konstruierten Luftpumpe versuchte, diese Unreinigkeiten herausztz--augen,was indessen nur ein Notbehelf war. Außerdem wurde bei nicht ganz sachgeii.ißur _lnwendung dieser Pumpe oftmals die l#,Ienil:ran des Ventils beschädigt.
  • Die Erfindung betrifft nun ein Verfahren und eine Vorrichtung, rr@it deren Hilfe es ijiöglich wird, diese Mängel auf einem einfachen Wege zu beseitigen, und zwar kennzeichnet sich das Verfahren dadurch, claß die Entziehungskanalleiste oder die Vorpnetiinatikluftkimmer durch Anschluß an eine Saug- Druckluft-C, nischaltlade während des Spiels unter Saughift und während der Rückrollung oder in einem sonst geeigneten lIonient unter Druckluft gesetzt werden, wodurch die Entziehungslöcher und die -I'neumatikverbindungsröhren derart selbsttätig gereinigt werden, daß die eingedrungenen Fremdkörper auf dein gleichen Wege, wie sie in den Apparat gelangt sind, wieder hinausgeblasen werden.
  • Auf der Zeichnung ist die neue Vorrichtung in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt.
  • Abb. i zeigt einen Schnitt durch einen pneumatischen Saugluftapparat für 'Musikwerke. Wie hieraus ersichtlich, sind die Entziehungslöcher b unter einer besonderen 1--,ntziehungskanalleiste a angerdnet. Diese Entziehungskanalleiste ist durzh das Luftzuführungsrohr c an einer Saug-Druckluft-Umschaltlade d angeschlossen, welche in ihrer ersten Kammer g Saugluft und in der zweiten Kammer g1 Druckluft enthält. Zwischen . beiden Kammern g, ä1 ist ein Doppelventil angeordnet, dessen eine Ventilscheibe f1 die Druckluftkammer g' gegen den pneumatischen Apparat abschließt und öffnet, während die Satigluftkatniner g durch die Ventilscheibe f geöffnet und geschlossen «-erden kann. Gesteuert wird das Doppelventil durch Außen- . ltift mittels der in der Saugluftkaminer a sich befindenden Membran h.
  • Abb.2 zeigt einen senkrechten Schnitt durch eine andere Ausführungsart eines pneuinatischen Saugluftapparates eines Musikwerkes, (ler sich von dem Apparat nach Abh. i dadurch -unterscheidet, daß eine Vorpileuniatikluftkaminer a1 verwendet wird, in (lerein innern in diesem Falle die Entzieliungslöcher b angeordnet sind, und die durch das Luftzuführungsrohr c an die Saug-Druckluft-Umschaltlade d angeschlossen ist. Sie zeigt die Stellung des Doppelventils f, f 1 während der 12eiirigung.
  • Während des Spiels des Apparates befindet "ich (las Doppelventil f, f1 in der in der Zeichnung (Abb. i) dargestellten Lage. Infolge-(lessen pflanzt sich der Unterdruck der Saugluftkaininer g, da sie geöffnet ist, durch das Luftzuführungsrohr c nach der Entziehungskairalleiste a durch die Entziehungslöcher b und I'ireuniatikv -rbin(lungsröhren i bis in den Sangblock itz unter das Notenblatt fort. Bei der Betätigung eines Ventils dringen mit der Außenluft Unreinigkeiten in die Pneumatikverbindungsröhren ein und verstopfen diese. Vornehmlich aber sammelt sich vor den Entziehungslöchern b Schmutz meist in Form eines kleinen Klümpchens an, welches das Entziehungsloch verkleinert und schließlich ganz abschließt. Der das Doppelventil f steuernden Membran k. wird durch das Rohr k Außenluft zugeführt, wodurch sie sich aufbläht. Infolge dieser Bewegung wird das Doppelventil f, wie aus Abb. 2 ersichtlich, nach oben gedrückt, so daß die Ventilscheibe f die Saugluftkarnmer g abschließt, während die Ventilscheibe f1 die Druckluftkammer g1 öffnet, so daß durch das Luftzuführungsrohr c Druckluft in die Entziehungskanalleiste a oder Vorpnetimatikluftkaminer n1 dringt und die Fremdkörper nach dem Saugblock m hin hinausbläst.

Claims (2)

  1. PATE-\T-ANSPRI.CHE: i. Verfahren zum Reinigen der Entziehungslöcher und Pneumatikverbindungsrohre für Musikwerke, dadurch gekennzeichnet, daß die Entziehungskanalleiste (a) oder die Vorpneumatikluftkammer (a1) durch Anschluß an eine Saug-Druckluft-Umschaltlade während des Spiels unter Saugluft und während des Rückrollens der Papiernote oder in einem sonst geeigneten Moment unter Druckluft gesetzt wird.
  2. 2. Vorrichtung zum Ausüben des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine an sich bekannte Saug-Druckluft-Utnschaltlade, die pneumatisch oder mechanisch gesteuert wird, mittels eines Luftzuführungsrohres (c) an die Entziehungskanalleiste (a) oder Vorpneumatikluftkammer (a1) angeschlossen ist,
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