DE385403C - Vorrichtung zum Einfuehren von pulverfoermigen und auch fluessigen Medikamenten in Koerperhoehlungen - Google Patents

Vorrichtung zum Einfuehren von pulverfoermigen und auch fluessigen Medikamenten in Koerperhoehlungen

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DE385403C
DE385403C DEG57793D DEG0057793D DE385403C DE 385403 C DE385403 C DE 385403C DE G57793 D DEG57793 D DE G57793D DE G0057793 D DEG0057793 D DE G0057793D DE 385403 C DE385403 C DE 385403C
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DE
Germany
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tube
powdered
medicament
introducing
container
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DEG57793D
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M3/00Medical syringes, e.g. enemata; Irrigators
    • A61M3/02Enemata; Irrigators
    • A61M3/0279Cannula; Nozzles; Tips; their connection means
    • A61M3/0283Cannula; Nozzles; Tips; their connection means with at least two inner passageways, a first one for irrigating and a second for evacuating
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M1/00Suction or pumping devices for medical purposes; Devices for carrying-off, for treatment of, or for carrying-over, body-liquids; Drainage systems
    • A61M1/71Suction drainage systems
    • A61M1/77Suction-irrigation systems

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Description

  • Vorrichtung zum Einführen von pulverförmigen und auch flüssigen Medikamenten in Körperhöhlungen. Es sind bereits* Vorrichtungen zum Einführen von pulverförmigen und auch flüssigen .Medikamenten in Körperhöhlungen bekannt, die ein zentrales inneres Rohr zum Einführen des Medikaments und einen dasselbe umgebenden äußeren Hohlkörper haben, durch den das eingeführte Medikament durch am unteren Ende angebrachte Einlaßöffnungen und ein am oberen Ende angebrachtes Auslaßrohr zurückfließen kann.
  • Zu diesen Vorrichtungen gehört auch die nachstehend beschriebene. Gemäß der vorliegenden Erfindung wird der äußere Hohlkörper birnenförmig gestaltet und an seinem verengten, die Auslaßöffnungen enthaltenden Ende mit dem inneren Einführungsrohr verschmolzen, in welches bei Verwendung flüssiger Medikamente in bekannter Weise ein gewöhnliches Irrigatorrohr oder bei Verwendung pulverförmiger Medikamente ein Rohr mit abgebogenem und schräg gestelltem Auslaß eingeführt wird. Im letzteren Fall wird durch Einblasen von Luft in dieses Rohr eine wirbelnde Luftbewegung im Innern des Behälters und damit auch eine wirbelnde Luftbewegung in dem in den Behälter eingeführten pulverförmigen Medikament herbeigeführt, die ein Verstopfen des offenen Auslaßrohres verhindert.
  • Mit dieser Vorrichtung ist es dem Patienten möglich, selbst die Vorrichtung zu bedienen, ohne einen Arzt zu Hilfe nehmen zu müssen. Dieser Apparat soll insbesondere zur Behandlung von Frauenleiden mittels Spülungen und nachfolgendem Zerstäuben des einzuführenden Pulvers oder Medikaments dienen.
  • Eine Ausführungsform dieser Vorrichtung ist auf beiliegender Zeichnung zur Darstellung gebracht.
  • Abb. x zeigt die Vorrichtung in dem Gebrauch bei Einführung des flüssigen Medikaments, Abb. 2 denselben Apparat, wie er zum Zerstäuben des pulverförmigen Medikaments eingerichtet ist.
  • Abb.3 zeigt einen Wagerechtschnitt durch die Vorrichtung in Richtung der Schnittlinie A-B, Abb. .1 die Vorrichtung im Wagerechtschnitt nach C-D gegen das Luftausblasrohr hin gesehen.
  • In dem Außenkörper i, der nach seinem unteren Ende 2 zwecks Einführung in die Körperhöhlung entsprechend verschwächt ist, ist ein Behälter 3 eingeschlossen, der zur Aufnahme des flüssigen Medikaments und des pulverförmigen Medikaments dient.
  • Der Behälter 3 mündet mittels Rohres .I an dem unteren Ende 5 des Außenkörpers i und ist mit diesem verschmolzen. Die Teile 3, 4 können aus Glas oder anderen geeigneten Stoffen hergestellt sein. Der Behälter 3 mit seinem Rohr dient zum Einlassen der entsprechenden Medikamente in die Körperhöhlung, der Außenkörper i dagegen zur M iederaufnahme der von der Körperhöhlung abgegebenen :Medikamente. Zu dem Zweck hat derselbe an seinem unteren, in die Körperhöhlung einzuführenden Teil am Umfang mehrere Öffnungen 6, welche nach dem Innern des Körpers i münden, und er besitzt an seinem oberen Ende seitlich ein Auslaßrohr 7 mit vorteilhaft etwas eingezogener Auslaßöffnung B. Auch kann der Körper i an seinem Umfang mit Einschnürungen 9 versehen sein, die sich nach dem stärker werdenden Teil des Körpers i entsprechend erweitern, und die dazu dienen, Medikamente, soweit sie nicht von dem Körper i aufgenommen werden, zwischen sich bzw. zwischen seinem engeren anderen Ende 2 und den zu behandelnden Körperteil abzuführen.
  • Der Behälter 3 ist durch einen geeigneten Abschlußstöpsel io abschließbar. In diesem Stöpsel mündet das Auslaßrohr ii eines Irrigators, der das flüssige Medikament aufnimmt, dieses füllt den Behälter 3, läuft durch das Rohr 4. am Ende 5 des Körpers i, a in die Körperhöhlung über und spült bzw. reinigt diese. I?as ausgenutzte flüssige Medikament läuft, soweit es nicht durch die Einschnürungen 9 des Körpers i abläuft und so direkt in das Freie gelangt, durch die Öffnungen 6 des Körpers i in diesen hinein und kann durch das Rohr 7 abgelassen werden.
  • Zum Einführen pulverförmiger Megikamente in den Körperteil dient die in Abb. 2 dargestellte Einrichtung. Dort ist in einem auf den Behälter i passenden Pfropfen n ein Spritzrohr 13 eingesetzt, welches durch einen Gummischlauch 14 mit dem Druckball 15 verbunden ist. Das Auslaßende 16 des Spritzrohres 13 ist seitlich abgebogen und vorteilhaft mit einer seitlich liegenden Auslaßöffnung versehen, wodurch erreicht ist, daß der austretende Luftstrom in dem Behälter 3 eine M irbelung hervorruft.
  • Wird nun der Behälter 3 mit einem pulverförmigen Medikament angefüllt und der Druckball i5 in Tätigkeit gesetzt, so wird das pulverförmige Medikament in dem Behälter 3 und anschliefend in dem Rohr .f in kräftige Wirbelung versetzt und an dem unteren Auslaßende 5 des Rohres .) in die Körperhc.hlung eingeblasen.
  • Beim Bestäuben, also bei Einführen pulverförmiger Medikamente, wird vorteilhaft erst durch Verschliefen der Öffnung 8 des Rohres; mit dem Zeigefinger der linken Hand die Körperhöhlung, in welche das untere Ende a des Körpers i eingefügt wird, etwas ausgedehnt, worauf das Pulver in alle Falten, besonders in die Schleimhautfalten, gelangen kann, und erst dann läßt man es entweichen, soweit es nicht schon vorher über die Einschnürungen 9 des Körpers i entwichen ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Einführen von pulverförmigen und auch flüssigen Medikamenten in Körperhöhlungen mit einem zentralen inneren Rohr zum Einführen des Medikaments und einem dasselbe umgebenden äußeren Hohlkörper, durch den das eingeführte Medikament durch am unteren Ende angebrachte Einlaßöffnungen und ein am oberen Ende angebrachtes AuslaLrohr zurückfließen kann, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Hohlkörper (i) birnenförmig gestaltet ist und an seinem verengten, die Einlaßöffnungen (6) enthaltenden Ende mit dem inneren Einführungsrohr (3) verschmolzen ist, in welches bei Verwendung flüssiger Medikamente in bekannter Weise ein gewöhnliches Irrigatorrohr (ii, Abb. i) oder bei Verwendung pulverförmiger Medikamente ein Rohr (i3, Abb, 2) mit abgebogenem und schräg gestelltem Auslaß (it>) eingeführt wird, so daß durch Einblasen von Luft in dieses Rohr (i3) eine wirbelnde Luftbewegung im Innern des Behälters (3) und damit auch eine wirbelnde Luftbewegung in dem in den Behälter eingeführten pulverförmigen Medikament herbeigeführt wird, die ein Verstopfen des offenen Auslaßrohres (q) verhindert.
DEG57793D 1922-11-07 1922-11-07 Vorrichtung zum Einfuehren von pulverfoermigen und auch fluessigen Medikamenten in Koerperhoehlungen Expired DE385403C (de)

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