DE385336C - Ohne Schluessel zu schliessendes Geheimschloss - Google Patents

Ohne Schluessel zu schliessendes Geheimschloss

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DE385336C
DE385336C DEK82000D DEK0082000D DE385336C DE 385336 C DE385336 C DE 385336C DE K82000 D DEK82000 D DE K82000D DE K0082000 D DEK0082000 D DE K0082000D DE 385336 C DE385336 C DE 385336C
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DEK82000D
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ERWIN KUENZLING
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ERWIN KUENZLING
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B37/00Permutation or combination locks; Puzzle locks
    • E05B37/16Permutation or combination locks; Puzzle locks with two or more push or pull knobs, slides, or the like

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  • Labeling Devices (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AW 22. NOVEMBER 1923
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVl 385336 -KLASSE 68 a GRUPPE 30
(K 82000 m\68a)
Erwin Künzling in Berlin. Ohne Schlüssel zu schließendes Geheimschloß. Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Mai 1922 ab.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein ohne Schlüssel zu schließendes Geheimschloß, bei welchem die Sperrung der Falle durch senkrecht zu ihrer Bewegungsrichtung verschiebbare, nach Merkzeichen einzuordnende Riegel erfolgt. Die Erfindung besteht darin, daß der durch einen Stift oder Griff zu verschiebende Riegel in seiner Schließlage durch zwei senkrecht zu ihm angeordnete Stangen und einen Rahmen verriegelt wird, die durch
nach außen ragende Stifte verschoben werden, wobei die Entriegelung bekanntermaßen nach einer Kennworteinstellung erfolgt, während ein weiterer Riegel nach einer Zahlenskala einzustellen ist und ein gleichfalls nach einer Zahlenskala einstellbarer Riegel zur Verriegelung des Rahmens dient.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer Ausführungsform beispielsweise ίο veranschaulicht, und zwar zeigt die
Abb. ι eine Draufsicht auf das geöffnete Schloßgehäuse,
Abb. 2 einen Querschnitt, Abb. 3 eine Vorderansicht des Schlosses. In einem kastenartigen Gehäuse α sind in den Führungen b, V die Sperrstangen c, c' gelagert. Neben der Führung b ist entgegen dem Riegel eine Sperrstange d geführt, die zu einem Rahmen ausgebildet ist und die unter der Einwirkung einer Blattfeder d' steht. Der Riegel ist mit e bezeichnet. Er besitzt die Anschlagstifte e' und ist in das Schloßgehäuse α hinein mit einer Verlängerungsstange / ausgestattet, g" sind die Führungen für den Riegel. In der Ecke des Schloßgehäuses ist eine kürzere Riegelstange k mit Sperrstift k in einer Führung i gleitend angebracht. I ist eine feste Stange, die als Gleitführung für die Blattfeder m' der Verriegelungsstange m dient, ο bildet eine Gleitschiene für den Sperrahmen d. Die Schloß- ! platte p (Abb. 3) besitzt Schlitze q, die einen erweiterten Ausschnitt besitzen, in welchen die Buchstaben von Buchstabenskalen der Riegel d, c, c erscheinen. Im Winkel ist ein Querschlitz r mit einer Zahlenskala darunter vorge- j sehen, durch welchen ein Stift w des Riegels h \ hindurchragt. Neben den Schlitzen q ist ein Schlitz ί mit danebenstehender Zahlenskala angeordnet, durch welchen der Stift w des Riegels m hindurchreicht. Von dem Schlitz s zweigt ein Querschlitz t ab, durch welchen hindurch mittels des .Stiftes ν der Riegel e verschoben wird. Der Rahmen d und die Riegel c werden durch die Schlitze q hindurch mittels der Stifte 11 verschoben.
Die Wirkungsweise des neuen Schlosses nach der Erfindung ist die folgende:
Abb. ι zeigt den Riegel in halber Schließstellung. Bei voll vorgeschobenem Riegel legen sich die Stifte e' an das Schloßgehäuse an. Nun steht die Stange f mit ihrem äußersten Ende links vor der Stange m. Von der Vorderseite des Schlosses aus (s. Abb. 3) werden nun die Sperrstangen verschoben, und zwar mittels der Stifte u die Stangen c, c' und der Rahmen d, und mittels des Stiftes w der Riegel m. Diese Sperrungen legen sich der Stange f des Riegels in den Weg, und wenn auch nur eine derselben den Weg versperrt, ist ein Zurückschieben des Riegels nicht möglich. Der J. Rahmen d wird noch besonders dadurch verriegelt, daß derselbe nach Aufwärtsschiebung durch Stift u mittels des Stiftes k des Riegels h gehalten wird, und zwar nachdem der · Riegel h seitwärts geschoben worden ist. Ein Zurückschieben des Riegels ist nun ausgeschlossen und erst dann möglich, wenn die Sperrstangen entsprechend eingestellt werden. Um dies zu können, ist es aber nötig, das bestimmte Stichwort zu kennen sowie die Zahlenkombination. Im Ausführungsbeispiel ist als Stichwort das Geschlechtswort »das« angenommen sowie die Einstellung des Stiftes w zwischen die Zahlen 6 und 7 und endlich die Einstellung des oberen Stiftes w auf die Zahl 2. Ist nur eine der Einstellungen unrichtig, so ist ein Zurückschieben des Riegels e ohne Zertrümmerung des ganzen Schlosses unmöglich. Es besteht natürlich auch die Möglichkeit, Zahlen und Buchstaben zu verändern, um bei etwaigem Verrat des Stichwortes und der Zahlenkombination beides zu wechseln.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ohne Schlüssel zu schließendes Geheimschloß, bei welchem die Sperrung der Falle durch senkrecht zu ihrer Bewegungsrichtung verschiebbare, nach Merkzeichen einzuordnende Riegel erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß der durch einen Stift oder Griff zu verschiebende Riegel (e) in der Schließlage durch zwei senkrecht zu ihm angeordnete Stangen (c, c) und einen Rahmen (ei) verriegelt wird, die durch nach außen ragende Stifte (ti) verschoben werden, wobei die Entriegelung bekanntermaßen nach einem Kennwort erfolgt, während ein weiterer Riegel (in) durch einen Stift (w) nach einer Zahlenskala einzustellen ist und ein gleichfalls nach einer Zahlenskala einstellbarer Riegel (h) den Rahmen (d) verriegelt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DEK82000D 1922-05-17 1922-05-17 Ohne Schluessel zu schliessendes Geheimschloss Expired DE385336C (de)

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DE385336C true DE385336C (de) 1923-11-22

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