DE385293C - Seewasserverdampfer mit mittleren Rieselkoerper - Google Patents

Seewasserverdampfer mit mittleren Rieselkoerper

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DE385293C
DE385293C DEB98343D DEB0098343D DE385293C DE 385293 C DE385293 C DE 385293C DE B98343 D DEB98343 D DE B98343D DE B0098343 D DEB0098343 D DE B0098343D DE 385293 C DE385293 C DE 385293C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D1/00Evaporating
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F1/00Treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F1/02Treatment of water, waste water, or sewage by heating
    • C02F1/04Treatment of water, waste water, or sewage by heating by distillation or evaporation
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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Description

  • Seewasserverdampfer mit mittlerem Rieselkörper.
  • Die Erfindung betrifft einen Seewasserverdampfer mit mittlerem Rieselkörper. Bei solchen Verdampfern zur Erlangung reinen Wassers aus Seewasser ist es wesentlich, daß der im Verdampfer gebildete Dampf in möglichst reiner Vorm, insbesondere ohne Wassertröpfchen mitzureißen, abziehen kann. Es ist bereits bekannt, für diesen Zweck Wasserabscheider anzuordnen, um die im Dampf noch enthaltenen Salzteile zurückzuhalten. Bekannte Vorrichtungen erfüllen den Zweck nur unvollständig. Gemäß der Erfindung sind mehrere den Rieselkörper rings umgebende Wasserabscheidewände in solchem Abstand vorgesehen, daß mehrere im Querschnitt von innen nach außen sich erweiternde Luftschächte entstehen, die sich über die Länge des Rieselkörpers erstrecken. Vorsorge ist ferner getroffen, daß die von den Scheidewänden abgefangenen salzhaltigen Wassertröpfchen einen Sammelbehälter durch U-förmige Rohre zugeleitet werden, die unter den normalen Wasserspiegel tauchen und über ihn ausmünden.
  • Nuf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung im Höhenschnitt dargestellt.
  • Die Vorrichtung besteht aus drei Hauptteilen : dem Deckel 1, dem Mittelstück 2 und dem als Wasserbehälter ausgebildeten Boden stück 3. Durch das im Deckel vorgesehene Rohr 4 wird die vom Vorwärmer kommende Wassermenge in den Verdampfer eingeführt.
  • Sie strömt dann zu dem in der Achse des Mittelstückes 2 eingebauten Rohrstutzen 5 der sich nach unten hin trichterartig erweitert und durch ein Sieb 7 abgeschlossen ist. In der Älitte der Erweiterung 6 wird durch die Arme 8 ein Einschraubkopf 9 für den Bolzen 10 gehalten, der an seinem unteren Ende den mit durchbrechungen versehenen Zwischenhoden 1 1 des Mittelstückes trägt. Um den Bolzen 10 sind zwischen dem Sieb 7 und dem Zwischenboden j 1 mehrere Rerieselungsflächen 12 aus Holz in bekannter Weise sternartig angeordnet und festgespannt.
  • Um diese Verdampfereinrichtung des Mittelstückes herum sind gemäß der Erfindung mehrere Äletallzylinder I3, 14 und 15 so angeordnet, daß von innen nach außen sich erweiternde Luftschäche entstehen, in welchen infolgedessen die Strömungsgescllwin (1igkeit des abziehenden Dampfes ständig abnimlllt, was das Ausscheiden der salzhaltigen Wassertröpfchen begünstigt. Der innerste Zylinder I3 ist dabei an das untere Ende der Berieselungsflächen 12 derart angeschlossen. daß die von den letzteren abziehenden Dämpfe nur nach oben hin entweichen können. Der zweite Zylinder 14 ist bei dem Flansch I6 an das Zuleitungsrohr 4 so angeschlossen, daß er den von dem Zylinder I3 nach oben abgeleiteten Dampf umlenkt und in dem ringförmigen Zwischenraum zwischen den Zylindern I3 und 14 nach unten weiterströmen läßt, wie es durch die eingezeichneten Pfeile angedeutet ist. Von hier streicht der Dampf in dem ringförmigen Zwischenraum zwischen den Zylin dern 14 und 15 wieder nach oben und durch das Rohr I7 im Deckel zum Kondensator.
  • Damit die von dem Dampf mitgeführten Wassertröpfchen zuverlässig abgeschieden werden, sind in den Dampfweg mehrere Aufprallflächen eingebaut, an denen sich die Wassertröpfchen abscheiden können, z. B. auf der Innenseite des Zylinders I3 ein Führungsring I8, der den Dampf nach dem Zuleitungsrohr 5 hin umlenkt. Er trifft auf einen zweiten Führungsring I9, der auf dem Flansch 20 sitzt. Die an den Ringen I8 und 19 abgeschiedenen Wassertröpfchen werden durch mindestens zwei im Umfang der Wand I3 befindliche rechteckige Rinnen 2I nach unten al>-geleitet. Ein Umlenkring 22 befindet sich am oberen Ende des Zylinders 13.
  • In dem als Behälter ausgebildeten Unterteil 3 der Vorrichtung sammelt sich das nicht verdampfte Wasser, das an den Berieselungsflächen 12 abläuft oder durch die zylindrischen Abscheidewände abgefangen worden ist. Dieses Wasser wird durch das Rohr 23 beispielsweise zur Förderpumpe der Anlage abgeführt.
  • Um den von den Berieselungsflächen fortströmenden Dampf möglichst vollständig aus dem Bereich des salzhaltigen Wassers in Behälter 3 zu bringen, läuft das an den Zylinders wänden 14 und 15 abgefangene Wasser nicht frei in den Behälter 3 ab, sondern es ist der zwischen den Wänden 13 und 15 liegende Ringraum unten durch eine im Querschnitt dreieckige Rinne 24 derart abgeschlossen. daß das sich darin sammelnde Wasser nur durch einzelne U-förmige Rohre 25 abfließen kann.
  • Diese Rohre tauchen zunächst unter den Spiegel des im Behälter 3 angesammelten Wassers ein und münden dann oberhalb des Wasserspiegels aus. Auf diese Weise liefert das zwischen den Zylindern T3 und 15 ausgeschiedene Wasser in den Rohren 25 einen Wasseralischluß und fließt nur beim Zufluß neuen Wassers weiter, um aus den Öffnungen 26 der Rohre 25 auszutreten. Damit von den Berieselungsflächen kein Wasser in die Rohre 25 fallen kann, sind diese durch die Deckel 27 oben abgeschlossen.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Seewasserverdampfer mit mittlerem Rieselkörper, dadurch gekennzeichnet, daß den Rieselkörper rings umgebende Wasserabscheidewände (13, 14, 15) IN SOLCHEM Abstand vorgesehen sind, daß mehrere im Querschnitt von innen nach außen sich vergrößernde, sich über die Länge des Rieselkörpers erstreckende Luftschächte entstehen.
  2. 2. Seewasserverdampfer nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die von den Abscheidewänden abgefangenen Wassertropfen einem Sammelbehälter (3) durch U-förmige Rohre (25) zugeleitet werden, die unter den normalen Wasserspiegel tauchen und über ihn ausmünden.
DEB98343D 1921-02-15 1921-02-15 Seewasserverdampfer mit mittleren Rieselkoerper Expired DE385293C (de)

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