DE385161C - Fraesscheibe - Google Patents

Fraesscheibe

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DE385161C
DE385161C DED39620D DED0039620D DE385161C DE 385161 C DE385161 C DE 385161C DE D39620 D DED39620 D DE D39620D DE D0039620 D DED0039620 D DE D0039620D DE 385161 C DE385161 C DE 385161C
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DE
Germany
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milling
milling disc
chips
disc
cavities
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DED39620D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27GACCESSORY MACHINES OR APPARATUS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; TOOLS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; SAFETY DEVICES FOR WOOD WORKING MACHINES OR TOOLS
    • B27G13/00Cutter blocks; Other rotary cutting tools
    • B27G13/12Cutter blocks; Other rotary cutting tools for profile cutting

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Milling Processes (AREA)

Description

  • Frässcheibe. Die Erfindung betrifft einen Fräser zum Abfräsen bzw. Ebenen, insbesondere von Stanzklötzen, die man in verschiedenen Industriezweigen als Unterlage beim Ausstanzen von Leder u. dgl. benutzt.
  • Bei derartigen Stanzen arbeiten die ' Stanzmesser derart in den Stanzklotz hinein, daß dessen Oberfläche mit der Zeit uneben wird und dann keine geeignete Unterlage mehr für die Stanzmesser bietet.
  • Die bereits bestehenden Einrichtungen, um die Oberflächen solcher Stanzklötze wieder zu ebenen, haben vielerlei Mängel, teils durch Verwendung ungeeigneter Werkzeuge, teils dadurch, daß die Frässpäne umher geschleudert werden, oder im Falle, daß eine Späneableitung vorliegt, diese nur unter Zuhilfenahme eines Exhaustors möglich ist.
  • Diese Übelstände werden bei der Frässcheibe vorliegender Erfindung dadurch behoben, daß die in die Frässcheiben nahe am Umfang eingesetzten Messerhalter, die in bekannter . Weise Höhlungen besitzen, dicht über der Frässcheibe durch Ausgänge und durch Höhlungen der Frässcheibe in radialer Richtung an den Frässcheibenumfang führen. Hierbei sind zwischen der Frässcheibe und einer dieselbe in bekannter Weise umgebenden Kappe Kreisrinnen gebildet, die durch Nokken der Frässcheibe unterbrochen sind, so daß die in diese Kreisrinnen eintretenden Frässpäne von den Nocken erfaßt und auf mechanischem Wege und ohne Zuhilfenahme von Saug- oder Druckluft fortgedrückt werden, bis sie eine oder mehrere Austrittsöffnungen erreichen.-Als Messer können auch Hohlmesser verwendet werden. Nur sind dann die Hohlmesser derart eingerichtet, daß ihre Ausgangsöffnungen dicht hinter der Scheibe liegen, so daß die aus ihnen eintretenden Frässpäne auf kürzestem Wege in radiale Richtung übergeführt werden.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer Ausführungsform der Art dargestellt, und zwar zeigt Abb. r eine Stirnansicht einer beispielsweise mit sechs Messern besetzten Frässcheibe mit der diese umgebenden Kappe, Abb.2 einen Querschnitt nach A-B, Abb. 3, .4 und 5 verschiedene Ansichten eines Fräsmessers mit dem zugehörigen Halter unj der Stellvorrichtung.
  • In der Zeichnung bezeichnet a eine Fräs-Scheibe, in der Öffnungen o nahe am Umfang derselben gleichmäßig verteilt angeordnet sind. Diese rechteckigen C)ffnungen dienen zur Aufnahme und Lagerung der in ihren Längsrichtungen aufgeschlitzten, federnden Halter h mit den Messern c, die -durch die Schraubend festgeklemmt werden. Diese Halter sind um Bolzen g drehbar und durch die Stellvorrichtung rrb der Höhe nach verstellbar eingerichtet. In den Haltern lt sind weite Höhlungen f angeordnet, die mit Höhlungen l der Frässcheibe a in Verbindung stehen. Letztere führen direkt in die Kreisrinnen k1, h=, k' usw., «-elche durch die .Außenwand der Frässcheibe mit den aus dieser hervortretenden Nocken i und der Innenwand einer die Frässcheibe umschließenden Kappe B gebildet werden. Die Wandung der Kappe ist an einer oder mehreren Stellen in vorliegendem Falle durch eine Austrittsötinun b tt durchbrochen. Angetrieben wird die Frässcheibe durch die Welle w, die in der Kappe B gelagert ist.
  • Das Arbeiten mit der neuen hrässcheibe erfolgt dadurch, daß man diese rotieren läßt un,l so weit dem zu bearlleitenden Stanzklotz nähert, @laß eine kreisbogenförmige Nut in den Stanzklotz derart tief eingefräst wird, daß diese Nut den am tiefsten ausgearbeiteten Teil des Stanzklotzes erreicht. Alsdann wird der Stanzklotz, und zwar nur einmal an der Frässcheibe vorbeigeführt, wodurch eine ebene und glatte Oberfläche des Stanzklotzes geschaffen wird. Die bei diesem Arbeitsvorganaus dem Stanzklotz herausgefrästen Späne gelangen vor eine oder mehrere Austrittsöffnungen n der Kappe B, wo sie aufgefangen o--ler beliebig weitergeleitet werlen können.
  • Es gelangen in der Frässch:ibea neuartige Halter h zur Anwendung, welche Hohlmesser tragen. die durch eine besonders kurze Bauart gekeiiiizeicliiiet sind. Diese Halter sin;l so eingerichtet, daß die Hohlmesser trotz ihrer nur geringen Liinge eine solide Lagerung in möglichster Nähe von der Fräsfläche haben. Durch diese Anor,anung wird erreicht, daß ciie Frässpäne, die in die Hohlräume der 'Messer eintreten, ohne lange Wege zu durcheilen, dicht an der Fräsfläche wieder frei werden, hierauf, ihrer eigenen Zentrifugalkraft nachgebend, durch die Höhlungen f und 1 in die Kreisrinnen k münden, wo sie durch die aus der Frässcheibe hervortretenden @ocken-i. auf nie,:lianschem Wege und ohne Zuhilfenahme v^n Saug- oder Druckluft fortgedrückt wer den, bis sie eine oder mehrere Austrittsiiffnungen ei der Kappe B erreichen.
  • Durch das besun-iers kurz gebaute Hohlinesser in Verbindung mit denn es unischlic,-ßenden Halter wird erreicht, daß die beine Arbeiten der Frässcheibe erzeugten Späne von der Stanzklotzoherfläche abgehoben und zwangsweise allgeleitet wer,len. Es ist bekannt, daß die Stanzklötze, um die Schneiden der Stanzniesser zu schonen, mit einem firnisähnlichen Stanzöl durchtränkt werden. Die aus diesem Holz erzeugten Frässpäne und der Frässtatrb sind daher von einer öligen un l klebrigen Beschatenheit. Die in die Hohlniesser, dessen Längsachsen Tangenten an den Fräskreis bil ihn, eingetretenen Frässpäne haben das Bestreben, vermöge ihrer Zentrifugalkraft radial nach außen zu fliegen. Dadurch wird bewirkt, daß die Späne innerhalll der Messerhöhlungen an diejenige Seiten«-ai"l gepreßt werden, welche dem Außenumfang der Frässcheihe zugewandt ist. Dieser natürliche Vorgang, verstärkt durch die klebrige Beschaffenheit der Frässpänc, hat zur Folge, daß sich diese an der besagten Innenwand der Messerhöhlungen festsetzen, sich sehr schnell aufeinanderschichten und dadurch innerhalll ganz kurzer Zeil lang gehaltene Hohlmesser, auch wenn sich diese wesentlich nach hinten erweitern, verstopfen..
  • Die vorher beschriebenen neuen Halter. durch deren Bauart ein besonders kurzes Hohlinesser der Frässcheibe ganz nahe gelagert ist, geben die Frässpäne kurz hinter der Messerschneide an der Öffnung f bereits wieder frei. wohingegen in längeren Hohlmessern an dieser Stelle ein Aufeinaiiderschichten der Frässpäne und dadurch eine Verstopfung rler Hohlmesser eintritt.
  • Die aus den kurzen Hohlmessern austretenden Frässpäne folgen nun ihrer eigenen Zentrifugalkraft, durcheilen die Höhlungen f und I und gelangen in die Kreisrinnen 7e; sie werden von den aus der hrässclieibe hervortretenden Nocken i erfaßt und auf rein inechanischein Wege und ohne Zuhilfenahme von Saug-oder Druckluft fortgedrückt, bis sie eine oder mehrere Austrittsöffnungenra der Kappe B erreichen.

Claims (1)

  1. PATEN T-ANSPRÜCHE: 1 Frässcheibe zum Abfräsen llzw. Ebenen, insbesondere von ölhaltigen Stanzklötzen, dadurch gekennzeichnet, daß in die Frässchei.be nahe am Umfang eingesetzte Messerhalter Höhlungen besitzen, rlie dicht über der Fräsfläche durch Ausgänge (f) und durch Höhlungen (1) der Frässcheibe in radialer Richtung an den Frässcheihenumfang führen. z. Frässcheibe nach Anspruch i mit einer umgebenden Kappe bekannter Art, dadurch ,kennzeichnet, daß zwischen der Frässcheibe und ;der Kappe Kreisrinnen (1°) gebildet sind, die durch Nocken (i) der Frässcheibe unterbrochen sind, die die in -Miese eingetretenen Frässpäne erfassen und auf mechanischem Wege und ohne Zuhilfenahme von Saug- oder Druckhaft fortdrücken, bis die Späne eine oder mehrere Austrittsöffnungen (n) erreichen. 3. Frässcheibe nach Anspruch i mit Hohlmessern, dadurch gekennzeichnet. daß an sich bekannte Hohlmesser ihre Ausgangsöffnungen dicht hinter ihrer Schneide haben, tun die aus ihnen austretenden Frässpäne auf kürzestem Wege in radiale Richtung überzuführen.
DED39620D 1921-04-29 1921-04-29 Fraesscheibe Expired DE385161C (de)

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