DE38513C - Zusammenschiebbares Bettgestell für Schiffe - Google Patents

Zusammenschiebbares Bettgestell für Schiffe

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DE38513C
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Germany
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Active
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DENDAT38513D
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English (en)
Original Assignee
F. H. STREET und CH. ELLIS in Hull, York, England
Publication of DE38513C publication Critical patent/DE38513C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B29/00Accommodation for crew or passengers not otherwise provided for
    • B63B29/02Cabins or other living spaces; Construction or arrangement thereof
    • B63B29/04Furniture peculiar to vessels
    • B63B29/10Berths; Mounting ladders therefor

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Invalid Beds And Related Equipment (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 6B: Schiffbau und Schiffsbetrieb.
(York, England).
Zusammenschiebbares Bettgestell für Schiffe.
Patentirt im Deutschen Reiche vom i. September 1886 ab.
Für manche Zwecke ist es erwünscht, Bettgestelle von solcher Einrichtung zu haben, dafs sie leicht aufgestellt und wieder aus einander genommen werden können, um dann zusammengelegt, zu werden, ohne dafs sie nach einer bestimmten Richtung des Aufstellungsraumes beträchtlich mehr Raum beanspruchen. Hierfür liegt z. B. meistens auf Schiffen und auch in manchen Baracken, Hospitälern u. dergl. ein Bedürfnifs vor. Nach dieser Erfindung kommt zu diesem Zweck ein Lattenwerk in Anwendung, das derart eingerichtet ist, dafs es zum Theil sowohl zusammengeschoben als auch herumgeklappt werden kann.
Ein solches Lattenwerk stellen die Fig. 1 und 2 der beiliegenden Zeichnungen perspectivisch als Beispiel für Aufstellung von Schiffsbetten dar. Die beiden äufseren Lattenwerke 1 und 3 sind in Fig. 2 zusammengeschoben und an der Schiffswand hängend gezeichnet, während das mittlere Latten werk 2, das, wie die beiden vorigen, nach Art einer Nürnberger Scheere aus bei 5 gelenkig, unter Kreuz verbundenen Metallschienen 4 besteht, aus einander gezogen ist. Mittelst einer an aufrechten Pfosten 8 der Schiffswand befestigten Seitenstange 6 wird das mittlere Lattenwerk 2 durch Augen 9 festgehalten, während darunter zur Aufnahme der beiden äufseren Lattenwerke 1 und 3 eine zweite Seitenstange 7 ebenfalls an den Pfosten 8 in einem Abstande befestigt ist, dafs die Augen der benachbarten Theile beim Zusammenschieben oder Auseinanderziehen leicht über einander fortgehen.
An einer Stelle steht ein solches Lattenwerk mit seiner Stange in fester Verbindung, während die übrigen Augen auf den Stangen verschiebbar bleiben müssen, um das Zusammenschieben des Lattenwerkes zu ermöglichen. So ist z. B. bei den mittleren Lattenwerken 2 das mittlere Auge 10 an der Stange 6 fest, die Augen 9 dagegen sind verschiebbar, während bei den äufseren Lattenwerken 1 und 3 die äufseren Augen 11 an der Stange 7 fest, dagegen die dem Lattenwerk 2 zugekehrten Augen verschiebbar sind. Somit können beim Zusammenschieben von Theil 2 die äufseren Augen des letzteren über Augen von 1 und 3 sich frei verschieben. Ebenso sind nun auch die entgegengesetzten Enden der Lattenwerke 1,2,3... mit theils festen Augen 10 oder 11 und theils verschiebbaren Augen 9, Fig. 2 und 3, an Stangen 12 angeschlossen, die auf Haken 18 an Ständern 13 . Auflage finden können, wie dies z. B. für den mittleren Theil 2, Fig. 2, dargestellt ist. Die Theile 1 und 3 sind an die Schiffswand χ zurückgeschlagen, wodurch sofort ein gröfserer Raum freigelegt ist. Mittelst Haken 16 können die gleichfalls fortnehmbaren Ständer 13 an der Decke 14 aufgehängt werden, während sie am unteren Ende sich gegen den Boden 15 stützen, an welchem sie in passende Krampen 17 eingeschoben werden, um eine Verschiebung zu verhindern.
Das fortnehmbare Lattenwerk 19, Fig. 1, kann mittelst Haken an die Ständer 13 angeschlossen werden und bildet dann die Fufspartie der neben einander aufzuschlagenden

Claims (2)

Betten, deren Böden von den Theilen i, 2, 3 gebildet werden. Auch der Theil 19 kann nach der Abnahme zusammengeklappt werden. Die fortnehmbaren Seitenwangen 20 der Betten werden zwischen dem Lattenwerk 19 und der Kopfschiene 21 an der Schiffswand χ festgehalten. Dieselben können übrigens in passenden Abständen von einander eingestellt werden, je nachdem man dem Bettgestell eine gröfsere oder kleinere Breite geben will. Beim Zusammenschieben der äufseren Lattenwerkböden 1 und 3 findet also eine namhafte Mehrbeanspruchung von Raum nach aufsen in Richtung der Stange 7 nicht statt; denn die festen Augen 11 der Böden bleiben an der Stelle und nur die beweglichen Augen 9 verschieben sich einwärts über die Stange 7. Dagegen verschieben sich die beweglichen Augen 9 des mittleren Lattenwerkbodens 2 vom festen Auge 10 an der Stange 6 auswärts, und da die Stangen 6 und 7 in verschiedenen Ebenen liegen, so können, wie erwähnt, die benachbarten Theile von 1, 2, 3 sich gegenseitig überlappen. Patenτ-Ansprüche:
1. Zum Zweck bequemer Freilegung von Raum in Schiffen, Baracken u. dergl. ein Bettgestell, dessen Theilböden 1, 2, 3 aus einem zusammenschiebbaren Lattenwerk mit unter Kreuz bei 5 gelenkig verbundenen Schienen 4 besteht, die an Seitenstangen 6, 7 und 12 zum Theil durch feste Augen (10 oder 11), zum Theil durch verschiebbare Augen 9 derart angeschlossen sind, dafs beim Zusammenschieben und Zurückklappen an die Wand (χ) eine Mehrbeanspruchung von Raum in Richtung der Stangen (6, 7, 12) nicht eintritt.
2. Bei einem unter 1. bezeichneten Bettgestell die fortnehmbaren Lattenwerke 19 und 20 zur Bildung der Seiten- und Fufstheile des Gestelles in Verbindung mit den fortnehmbaren Ständern 13 für Aufnahme der Seitenstangen 12.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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