DE209663C - - Google Patents
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47C—CHAIRS; SOFAS; BEDS
- A47C17/00—Sofas; Couches; Beds
- A47C17/04—Seating furniture, e.g. sofas, couches, settees, or the like, with movable parts changeable to beds; Chair beds
- A47C17/13—Seating furniture having non-movable backrest changeable to beds by increasing the available seat part, e.g. by drawing seat cushion forward
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Nursing (AREA)
- Special Chairs (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JV* 209663 KLASSE 34g·. GRUPPE
In ein Bett umwandelbares Liegemöbel. Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. Januar 1908 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein in ein Bett umwandelbares Liegemöbel in Gestalt
einer Bank, eines Divans ο. dgl., bei dem der Vorderteil zur Herstellung einer verbreiterten
Liegefläche in bekannter Weise ausziehbar ist. Das Neue besteht darin, daß die beiden
Hauptteile des Möbels durch ein Drellgewebe,
ein Drahtnetz, o. dgl. derart miteinander verbunden sind, daß dieses bei zusammengeschobenem
Möbel eine Mulde zur Aufnahme der Betten bildet, bei dessen Umwandlung in ein Bett aber straff gezogen wird und dann die
Liegefläche bildet, wobei der bewegliche und der feststehende Teil durch eine eigenartige
Verriegelung gegeneinander, gesichert werden.
Auf. der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise in Holzausführung dargestellt.
Fig. ι zeigt die Draufsicht auf das Möbel
in zusammengeschobenem Zustande nach Fortnähme des Sitzes.
Fig. 2 ist die Vorderansicht und
Fig. 3 eine Seitenansicht hierzu.
Fig. 4 zeigt das ausgezogene Bett von oben, Fig. 5 von der Seite.
Fig. 6 und 7 stellen in Schnitt und Ansicht die Verriegelung dar.
Das Möbel besteht aus zwei Teilen, von denen der eine auf den vier Beinen c, der
andere auf den beiden Beinen d ruht; sie können
in der Breitenrichtung um etwa die Hälfte der Breite ineinandergeschoben werden,
wobei der Bettboden e sich zu einer Mulde durchsenkt, in der die Betten und
Decken f während des Gebrauchs als Sitzmöbel Platz finden. Der Bettboden e, ein
Drahtnetz, Drell 0. dgl., ist an der Vorderwange b des ausziehbaren Teiles und an der
Rückenwange a des feststehenden Teiles befestigt.
Der in der Zeichnung nicht näher dargestellte Sitz kann z. B. aus einem straffgespannten
Stoff bestehen, der jedoch an der Vorderkante leicht abnehmbar angebracht sein muß.
Die Verwandlung in die für den Gebrauch als Bettstelle erforderliche Breite erfolgt dadurch,
daß sich die Seitenwangen g des beweglichen Teiles zwischen den breiteren Seitenwangen
h des feststehenden Teiles verschieben können, und zwar bei der Ausführungsform in
Holz in der Art, daß die schmalen Wangen g zwischen den Leisten i der breiten Wangen h
geführt werden; bei der Ausführungsform in Eisen werden die Seitenwangen g und h aus
sog. Rolladeneisen oder kleinen U-Eisen oder wie die Längswangen aus Rohren gebildet.
Die Feststellung in der breiten Betteinstellung erfolgt in einer neuen, eigenartigen
Weise. Zu diesem Zweck erhalten' die unteren Leisten i an ihren vorderen Enden eine Aussparung
k (Fig. 5 bis 7), in welche die schmalen Wangen g nach dem Herausziehen mit ihren
Enden eingreifen. Würde nun in dieser ausgezogenen Stellung eine weitere Sicherung
nicht erfolgen, so könnte bei der Belastung des Bettbodens β eine Drehung der beiden
Betteile α und b um den Stützpunkt eintreten, wobei sich der, Bettboden e in der Mitte
senken würde.
Um diese Drehung und Senkung zu verhindern und im Gegenteil den federnden Bettboden
e in der Breitenrichtung anzuspannen,
Claims (2)
1. In ein Bett umwandelbares Liegemöbel, dadurch gekennzeichnet, daß die
Vorder wange (b) des in bekannter Weise ausziehbaren Vorderteiles und die Rückenwange
(a) des feststehenden Teiles durch ein Drahtnetz, Tuch o. dgl (e) miteinander
verbunden sind, das beim Zusammenschieben eine Mulde bildet, in die sich die aufliegenden Betten selbsttätig versenken,
während es (e) bei ausgezogenem Vorderteil nach Beseitigung des eigentlichen
Sitzes als Liegefläche dient, die durch Eingreifen der Seitenwangen (g) am
Vorderteil in Ausschnitte (k) am feststehenden Teil und durch vorspringende Stützfedern
(m) gespannt gehalten wird.
2. Liegemöbel nach Anspruch 1 mit ausziehbaren Seitenlehnen, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen einem Kopfstück (y) des ausziehbaren Teiles und der Seitenlehne (x) des feststehenden Teiles eine
netzartige, sich selbsttätig zusammenlegende Füllung (z) angebracht ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE209663C true DE209663C (de) |
Family
ID=471612
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT209663D Active DE209663C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE209663C (de) |
-
0
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