DE21286C - Bettsopha - Google Patents

Bettsopha

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Publication number
DE21286C
DE21286C DENDAT21286D DE21286DA DE21286C DE 21286 C DE21286 C DE 21286C DE NDAT21286 D DENDAT21286 D DE NDAT21286D DE 21286D A DE21286D A DE 21286DA DE 21286 C DE21286 C DE 21286C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
backrest
feet
iron
sofa
seat
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Active
Application number
DENDAT21286D
Other languages
English (en)
Original Assignee
MARIA JOSEPHINE SAXTON-SALES in Paris und E. S. SAXTON in London
Publication of DE21286C publication Critical patent/DE21286C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C17/00Sofas; Couches; Beds
    • A47C17/04Seating furniture, e.g. sofas, couches, settees, or the like, with movable parts changeable to beds; Chair beds
    • A47C17/16Seating furniture changeable to beds by tilting or pivoting the back-rest
    • A47C17/18Seating furniture changeable to beds by tilting or pivoting the back-rest and tilting or pivoting the arm-rest

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nursing (AREA)
  • Bedding Items (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung besteht in der Construction eines Bettsophas für zwei' Personen.
In der beiliegenden Zeichnung zeigt:
Fig. ι die Vorderansicht dieses in der Form und Ausschmückung ohne Beeinträchtigung der Grundzüge der Erfindung mannigfach veränderbaren Möbels als Bett;
Fig. 2 die Rückansicht mit der Art der Anbringung der Füfse, des Kopftheiles und des übrigen Zubehörs an der (hier aufrechtstehenden) Rücklehne dieses Möbels;
Fig. 3 die Armlehne der linken Seite für sich allein;
Fig. 4 in vergröfsertem Mafsstabe die linke Seite des Sophas (Vorderseite bei der Benutzung als Bettsopha) mit der vorspringenden Leiste zum Tragen der Rücklehne;
Fig. 5 ' einen Fufstheil aus leichtem Eisen, der während des Tages an der Rücklehne aufgehängt oder in einem Kasten im Sitzrahmen aufbewahrt wird;
Fig. 6 eine Modification des vorliegenden Sophas mit Eisenrahmen, eisernem Zubehör und mit Leinwandunterlage;
Fig. 7 eine Armlehne (zur Benutzung bei Tag) bezw. Kopf lehne (bei Nacht);
Fig. 8 einen der zu dieser Modification gehörenden Fufstheile, und
Fig. 9 diese Art als Bett.
α α' sind zwei Polster, das eine den Sitz, das andere die Rücklehne bildend; der Rahmen von a' ist etwas weniger stark als der andere, damit der ganze Rücktheil in aufgeschlagenem Zustande nicht zu plump erscheint. An diesem können zur Verstellung in beliebige Lagen auch Zahnstangen u. dergl. angebracht werden. b b' sind Armlehnen und c c' Polster, wobei die ersteren bei Nacht als Kopftheile und die letzteren als Kopfkissen dienen, d ist eine Garnirung. e e' e" und ff'f" sind feste Füfse mit Rollen, ebenso g g' g" bewegliche, eben falls mit Rollen versehene Füfse, die an der Rücklehne α' angebracht und bei Aufrechtstellung dieser herabgeschlagen werden können oder auch selbst herabfallen, h ist eine halbrunde Polsterzunge zur Verdeckung der Vertiefung zwischen α und a', die bei Tage an der Rücklehne angehängt wird. (H' i") und j j' sind die die Rück- mit der Armlehne verbindenden Haken, k ist eine Kopfrolle, bei Tage unter h angehängt, die auch, wenn sie in 'zwei Theilen gefertigt wird, getrennt in zwei Hälften, und zwar je eine Hälfte unter jedem Kopfpolster, aufbewahrt werden kann. / /' sind zwei Flacheisenstäbe, Fig. 2; an jeder Armlehne und mit denselben werden letztere am Sopha durch Einstecken in die verticalen Oeffnungen p p befestigt und durch ein Kettchen m mit Stift n, der in die Oeffnung 0 gesteckt wird, festgestellt. Hierdurch wird auch verhindert, dafs die mittelst Scharniere mit dem Sitz verbundene Rücklehne die Armlehne durch einen auf erstere ausgeübten Druck aus der Stellung bringt. Bei einer Verbindung beider Polster durch Federn kann sich die Rücklehne von selbst aufrecht halten und die Theile m und η werden dann überflüssig. Die vorsprin-
gende, in den. Rahmen des Polsters eingefügte Leiste q trägt gemeinsam mit den Füfsen ff'f" das Gewicht der herabgelassenen Rücklehne. Schliefslich' ist noch ein beliebig ,geformter eiserner Fufstheil r bei der Benutzung des Sophas als Schlafsopha am Fufsende angebracht, den man behufs leichterer Aufbewahrung während des Tages auch aus Stäben, die mit Stoff verbunden und dadurch leicht zusammenrollbar werden, herstellen kann. Bei der Ausführung der Möbel in Eisen ergiebt sich übrigens genug Raum innerhalb des Sopharahmens zur Aufbewahrung sämmtlicher abnehmbaren Nebentheile während des Tages.
Will man nun das Möbel in einen Schlafsopha für zwei Personen umwandeln, so entfernt man es zunächst genügend weit von der Wand, hebt die Füfse g g' g" und stellt sie fest, und zwar wie die Füfse gg" durch Haken. Sind die Füfse mit Federn versehen, so stellen sie sich, sobald man die Feder löst, von selbst fest. Hierauf hebt man die Polsterzunge und das Rollkissen ab, löst die Haken jj' und läfst sodann die Rücklehne nieder, die dann, auf dem Vorsprung q und den Füfsen /, /' und /" ruhend, mit dem Sitz gleich liegt. Sodann legt man die Polsterzunge in die Vertiefung zwischen α und a', hebt eine der beiden Armlehnen ab, steckt sie neben die andere und den Fufstheil r mittelst der Stäbe s an deren Stelle. Wenn die Rolle k an ihren Ort gelegt ist und die Polster cc' mit Leinwandüberzügen versehen sind, bleibt nichts mehr übrig, als. das Bett auf die gewohnte Weise zu machen. Die nothwendigen Leinentücher und Decken werden am besten während des Tages in Schubladen unter dem Sopha aufbewahrt; eine Matratze ist, da Sitz und Rücklehne aus Polstern mit Federn bestehen, nicht nöthig.
Die beiden Theile α und a' können auch getheilt und jeder mit festem Polster und eigener Matratze versehen werden; der Rahmen kann aus Eisen sein und der Boden t aus Leinwand, wobei die Klappfüfse g'g" jedoch dann etwas nach innen gekehrt sein müssen, Fig, 6 und 9, damit die Rücklehne, wenn sie mit Ueberzug versehen ist, nicht zu dick erscheint.

Claims (4)

Patent-Ansprüche: An dem oben beschriebenen, in der Form und Ausschmückung und beliebig aus Holz oder Eisen construirten Bettsopha:
1. Die mit beweglichen Füfsen versehene, in gleicher Linie mit dem Sitz α herablafsbare und dann durch den Vorsprung q mitgehaltene Rücklehne a'.
2. Die abnehmbare Polsterzunge h zur Ausfüllung der Vertiefung zwischen α und a- bei herabgelassener Rücklehne.
3. Die Armlehnen b mit den Flacheisenstäben I und /'.
4. Die Fufstheile r mit ebensolchen s zur Befestigung am Sopha.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT21286D Bettsopha Active DE21286C (de)

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