DE1172016B - Schlafsessel bzw. Bettcouch - Google Patents

Schlafsessel bzw. Bettcouch

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DE1172016B
DE1172016B DEC24750A DEC0024750A DE1172016B DE 1172016 B DE1172016 B DE 1172016B DE C24750 A DEC24750 A DE C24750A DE C0024750 A DEC0024750 A DE C0024750A DE 1172016 B DE1172016 B DE 1172016B
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DE
Germany
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seat part
sofa bed
auxiliary
seat
lying
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DEC24750A
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English (en)
Inventor
Heinrich Cordes
Ferdinand Engel
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Individual
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C17/00Sofas; Couches; Beds
    • A47C17/04Seating furniture, e.g. sofas, couches, settees, or the like, with movable parts changeable to beds; Chair beds
    • A47C17/16Seating furniture changeable to beds by tilting or pivoting the back-rest
    • A47C17/20Seating furniture changeable to beds by tilting or pivoting the back-rest thereby uncovering one or more auxiliary parts previously hidden
    • A47C17/207Seating furniture changeable to beds by tilting or pivoting the back-rest thereby uncovering one or more auxiliary parts previously hidden with seat cushion consisting of multiple superposed parts, at least one lower hidden part being used to form part of the bed surface
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C17/00Sofas; Couches; Beds
    • A47C17/04Seating furniture, e.g. sofas, couches, settees, or the like, with movable parts changeable to beds; Chair beds
    • A47C17/16Seating furniture changeable to beds by tilting or pivoting the back-rest
    • A47C17/165Seating furniture changeable to beds by tilting or pivoting the back-rest with forward tiltable back-rest, e.g. back cushion

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nursing (AREA)
  • Special Chairs (AREA)

Description

  • Schlafsessel bzw. Bettcouch Es ist ein in ein Sitzmöbel oder irr ein Liegemöbel umwandelbares Möbel bekannt, bei dem an der Vorderkante des Sitzteiles ein Sitzhilfsteil angelenkt ist, das sich beim Sitzmöbel unterhalb des Sitzteiles befindet. Beim Umwandeln des Sitzmöbels in ein Liegemöbel wird das Sitzteil samt dem Sitzhilfsteil im Gestell des Möbels vorgezogen. Das im Gestell schwenkbar gelagerte Sitzteil wird senkrecht gestellt und das SitzhiNsteil an seiner freien Längskante nach vorn gezogen, bis das Sitzteil und das Sitzhilfsteil horizontal liegen, um alsdann die Liegefläche zu bilden. Das mit dem Sitzteil gelenkig verbundene Rückenteil des Sitzmöbels wird umgeklappt, um das Kopfteil des Liegemöbels zu bilden. Beim Umwandeln des Sitziftöbels in ein Liegemöbel müssen das Sitzteil, das Sitzhilfsteil und das Kopfteil, die die gleiche Stärke aufweisen, vorgezogen bzw. geschwenkt werden. F-in solches Umwandlungsmöbel ist von schwerer Bauart. Um die erforderliche Liegetiefe und Sitztiefe zu erzielen, muß das Umwandlungsmöbel auf seiner Rückseite einen Kastenanbau aufweisen, äo daß das Umwandlungsmöbel eine verhältnismäßig tiefe Stellfläche benötigt, und, die Bodenfläche dei Umwandlungsmöbels muß sich dicht oberhalb des Fußbodens befinden, um die erforderliche Sitzhöhe zu erzielen.
  • Es ist ferner ein in ein Liegemöbel umwandelbares Sitzmöbel bekannt, bei dem an der hinteren Kante des Sitzteiles ein Sitzhilfsteil angelenkt ist, das im Gestell des Möbels drehbar gelagert ist, und das sich beim Sitzmöbel unterhalb des Sitzteiles befindet. Beim Umwandeln des Sitzmöbels in ein Liegemöbel wird das Sitzteil an seiner hinteren Längskante angehoben und vorgezogen, wobei es auf seinen vorderen Füßen auf dem Fußboden nach vom gleitet, während das Sitzhilfsteil hierbei um 1800 geschwenkt wird. Hinter das Sitzhilfsteil wird alsdann das lose Rückenteil des Sitzmöbels als Kopfteil des Liegemöbels eingelegt. Das Sitzteil, das Sitzhilfsteil und das Rücken- bzw. Kopfteil weisen ebenfalls die gleiche Stärke auf. Außerdem ist die Sitztiefe groß und daher unbequem.
  • Die Erfindung bezieht sich auf einen Schlafsessel bzw. eine Bettcouch mit in der Sitzstellung aufeinanderliegenden, auf Rahmen gearbeiteten und mit diesen gegeneinander anliegenden Sitzteil und Sitzhilfsteil, die an ihren rückseitigen Kanten miteinander gelenkig verbunden sind und von denen das Sitzteil im Sessel- bzw. Couchgestell um 180' schwenkbar gelagert ist. Dieser Schlafsessel bzw. diese Bettcouch ist gemäß der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß das Sitzteil, an dessen oberer Hinterkante ein von zwei gelenkig miteinander verbundenen Polsterkissen gebildetes Rückenpolster angelenkt ist, in seinem vorderen Teil, auf etwa zwei Drittel derGesamttiefe des Sitzteiles, etwa doppelt so stark ist wie die Stärke des in den vorderen Streben des Couchgestells um 180' schwenkbar gelagerten Sitzhilfsteiles, des diese Stärke aufweisenden hinteren Teils des Sitzteiles und der Rückenpolster, deren jedes so hoch ist, daß die Tiefe der von den auseinandergeklappten Rückenpolstern gebildeten Liegefläche etwa gleich der Gesamttiefe des hinteren Teils des Sitzteiles sowie des in Liegen stellung des Schlafsessels bzw. der Bettcouch um 1800 geschwenkten Sitzhilfsteiles, auf dem die auseinandergeklappten Rückenpolster in der Liegestellung aufruhen, ist.
  • Ein solches Verwandlungsmöbel ist von leichter Bauweise. Die Tiefe des Gestells beträgt nur etwa ein Drittel der Länge der Liegefläche. Die erforderliche Stellfläche ist verhältnismäßig klein, da das Verwandlungsmöbel auf seiner Rückseite keinen kastenartigen Anbau aufzuweisen braucht. Das Möbel besitzt eine erhebliche Bodenfreiheit. Die fünf Polsterteile des Umwandlungsmöbels weisen eine verhältnismäßig geringe Stärke auf; sie lassen sich leicht bewegen bzw. wenden.
  • Zweckmäßig ist bei dem Schlafsessel bzw. der Bettcouch gemäß der -Erfindung an der Vorderseite des Sitzhilfsteiles ein in der Sitzstellung des Schlafsessels oder der Bettcouch gegen die Unterseite des Sitzhilfsteiles anliegendes Kopfteil schwenkbar angelenkt, das bei der Liegestellung das Keilkissen bildet.
  • Gemäß der Erfindung kann an der Rückwand des Schlafsessels oder der Bettcouch eine Stütze nÜt einem Ende angelenkt sein, deren anderes Ende durch einen Gummi- oder Federzug mit der Rückwand verbunden ist und an ihrem vorderen Ende ein Gleitorgan, wie eine Rolle, aufweist, auf welcher das am Sitzhilfsteil angelenkte Kopfteil bei der Umwandlung des Schlafsessels gder der Bettcouch aus der Sitzstellung in die - Liegestellung - nach hinten gleitet.
  • In dem Rahmen des Sitzhilfsteiles und des Sitzteiles können ausklappbare Hilfsfüße angebracht sein, die in der Sitzstellung des Schlafsessels oder der Bettcouch sich innerhalb der Sitzteit-'und Sitzhilfsteilralunen belmden und in der Liegestellung aus diesen herausschwenkbar sind.
  • Die Hilfsfüße deg Sitzhilfsteiles können-hit dem Rahmen des Sitzteiles durch einen Gummi- oder Federzug verbunden sein, der das Zusammenklappen der beiden Sitzteile bei der Umwandlung des Schlafsessels oder der Bettcouch aus der Liegestellung in die Sitzstellung begünstigt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines Schlafsessels bzw. einer Bettcouch gemäß der Erfindung in Seitenansicht dargestellt. Es zeigt F i g. 1 den Schlafsessel oder die Bettcouch in Sitzstellung und F i g. 2 in Liegestellung.
  • Der Schlafsessel oder die Bettcouch weist ein Gestell mit einer Rückwand 1 und Seitenwänden 2 auf. Der obere Teil der Rückwand 1 kann von einem Gitter gebildet sein. An den vorderen Streben der Seitenwände 2 ist unter einem gepolsterten Sitzteil ein Hilfsteil 3 mittels Bolzen in Lagern 6 schwenkbar gelagert. Das hintere -Ende des Sitzhilfsteiles 3 ruht in der Sitzstellung auf einer an der Rückwand 1 des Schlafsessels oder der Bettcouch angebrachten Leiste 4 auf. Das Sitzhilfsteil 3 weist einer! Rahmen 5 auf, der sich in Sitzstellung auf der Oberseite des Sitzhilfsteiles 3 befindet. Das Sitzhilfsteil 3 ist so gelagert, daß sich in der Sitzstellung etwa zwei Drittel der Tiefe des Sitzhilfsteil es 3 zwischen der Rückwand 1 und der vorderen Strebe der Seitenwände 2 befinden und etwa ein brittel der Tiefe des Sitzhilfsteiles 3 an der Vorderseite der vorderen Strebe der Seitenwände 2 hervorsteht.
  • An der oberen rückseitigen Längskante des Sitzhilfsteiles 3 ist derb eigentliche Sitzteil 7 gelenkig befestigt, beispielsweise mittels eines # 1 Drellstreifens '8. Das Sitzteil-7 weist etwa die gleiche Tiefe wie das Sitzhilfsteil 3 auf. --Es wird auf seiner Unterseite von einem Rahmen 9 getragen. ;1 . A '# , 1' >; # , ";# In der Sitzstellung ruht der Sitzrahmen 9 des Sitzteile-s7,aufl-dem Rahinen'5.,#des Sitz'hilfsteiles3 auf. Das Sitztei17 vxist in:seinem hinteren Teil-10 auf etwa -ein 7.--die gleiche Höhe-wie dase,untete Sitzhilfstei13 auf. Das die vorderen:zwei Drittel der Tiefe des Sitzteiles 7 bildende Teilll desselben #,wist,#etwa die doppelte Höhe#,wier#d#ag#,Sitzhilfgtei13,bzw.:de# des Sitzteiles 7 auf.
  • Das Rückenpolster des Schlafsessels bzw.'der Bettcouch wird- von zwei* Polstern 12, 13 gleicher Höhe gebildet. Jedes ist: etwa so hoch, 'daß die beiden Rückenpolster 12, 13 in der Liegestellüng aufmgeklappt' etwa,die gleiche Tiefe aufweisen Wie das Sitzhilfsteil 3 und der hintere Teil 10 des Sitzteiles'7. Die Stärke der Rückenpolst6r 12, 13, aufeinandergelegt, ist gleich, der Stärke des Vorderteiles 11,-des Sitzteiles7. Dag#hintere-#Rückenpolstet12,ist#'än-sieiner unttrw-Yorderkante'#m der Ihinttrent, Oberkante des Vorderteiles 11, des Sitzteiles 7 -angolenkt, beispielsweise mittels eines Drellstreifeng 14, Das vordere Rückenpolster 13 ist oben mittels, eines Drellstreifens 15 am, hinteren Rückenpolster 12 angelenkt. Die Höhe der Rücke#&tdr--12, 13 kann-,bei9pielsweise etwa 45 cm und,dW#--.Sliztiefe des Sitzteiles7 etwa 60 cm betragen, die Ces'amttiefe des Sitzteiles 7 etwa 75 cm und die Tiefe des $itzhilfsteiles 3 ebenfalf§v4w& 75;'#rn. J * 1- # t - ! t '-# r 1 -#`, -'-An-tie+ -Yotdi2fen'unteren Ka&d de* - Sitzhiffgeiles 3 ist ein bei der Liegestellung als Keilkissen dienendes Kbpfteil 16 angelenkt, beispielsweise mittels einer Scharnierleiste-17. Dieses Kopfteil 16, das etwa die gleiche Stärke aufweist wie die einzelnen Rückenpolster 12, 13 kann eine Tiefe von beispielsweise 40 cm aufweisen, so daß die gesamte Tiefe der Liegefläche des Schlafsessels bzw. der Bettcouch etwa 190 cm beträgt. -Das Kopftell 16 liegt in der Sitzstellung gegen die Unterseite des Sitzbilfsteiles 3 an. In dieser Lage wird es durch ein oder zwei Gestänge 18 gehalten, die an der Rückwahd des Schlafsessels oder der, Bettcbuch mittels Schä#räfere 19 angeleiftkt sitid. Die, stab- oder lattenförinigen klappbare'ft 'Gem.-stänge 18 können an ihrem vorderen End&,tint-RoNe 20: aufweisen, mit'der sie gleitend gegen die Vriterfläche des,-Kopfteiles 16 anliegen. Das vordere Ende der Gestänge18 ist durch einen Gummi- oder Federzug 21 mir der Rückwand 1 Verbünden', so, -daß die Gestärige 18 # das Köpfteil 16 aufwärts # bewegen"' wehn sidh das Kopfteil-16 beim- Schwertken des-uüteren SitzhilfsteiMs-3 nach hinten bewegt.
  • liffierhalb des Rahmens 5 des Sitzhilfsteiles 3 und dös Rahmens 9: des' Sitzteiles 7, sind Hilfsfüße 2,2,23 angelenkt-. In der Sitzstellung =hän 'diese, Hilfstliße 22, 23 in'denRähmen, 3, 9. Die Hilfsfüße 22 des Sitzhilfsteiles 3, sind etwaln ihrer *mittleren, Höhe mittW eines Gummi- odef Federzuges 24 mit dein Rahäteh9> des, Sitzteiles# 7, verbunden. Diesei Gümmizüg6,24 rbewirken> einemeits, daß die HilfsMßd-22 aüs# deht#,Siähilf-steil 3 heräusschwenken, #wefffi 7ddr 'Schla-fsegel bzW. die Betteou'ch aus - der'Sit2stellung -in die: tiegeästMung#'ünigeWarfdelt wird,. ## -alsdann# g2gelilfAh'-' schräg6 25 , tfes, Rahmens' 5' des Sitzhilfsteile§ 3 ztiliegen; andererseits begünstigen sie das aufwärts gerichtete Einschlagen des Sitzhilfsteiles 3 und des Sitzteiles 7, wenn der SchlaMesg#l'bzw. die Bettcouch aus der Liegdg#elltihg in die' Sitzstel?ung',amge"i#delt wird., DW Füge 23 des Sitzteiles 7'köiitlen- Gum"r'm"-züge > ätitweiseri Bei#'Un1Waüdlurig-des Schlafsessels'bzw.der'#Wtt-' couch aus der Sftzstellung'in Clie --Liege#tenung ##d das#obettliegeride Sitit#i17 n'äch:k-#o#ü, , gezogett, i4idrbei zieht es, da i-es auf seinei Rücks'eite mit der Rü c-kseite des untenliegenden Sitzhilfsteiles3 geleneg W# bund,bh,ist, das Sitihilfsteil'3 schräg aufwärts 'riiidh vom, wobei # --das Sitzhilfsteil 3 # Ürü;; seine Gelefike 6 in den vorderen Streben 2 diS'Gestells üifl' 1801 schwenkt. Gleichzeitig'gleiten#die'auf der Rückseite des vorderen Teiles 11 des Sitzteiles 7 -allgelenkten Rückenpolster 12, 13 längs der RückWand 1 des Ge- stells herab, bis das Rückenpolster 12 auf dem- hinteren Teil 10 des Sitzteiles 7 und'.:dem um l#8ü"geschwenkten Sitzhilfsteil 3 aufrüht-. Alsdann wird- das vordere Rückenpolster 13 nach hinten umgeklappt. Bei der Schwenkbewegung des vorderen Teils des Sitzhilfsteiles 3 wird gleichzeitig das Kopfteil 6 # häch rückwärts bewegt,'das hierbei auf den Rollen'20 der Gestänge 18 gleitet. Das Kopfteil 1-6 gelangt hibrbät, im Scharnier 17 schwenkend, in die von den Rückenpolstern 12,13-gebildete Ebene, um alsdann ak-Kopfpolster zu die>nenl- gich mit seihern hinteren Ende auf Anschlägen -27 der Rückwand 1--abstützend. Die Hilfsfüße 22, 23 werden beim Auseinanderklappen des Sitzhilfsteiles 3 und des Sitzteiles 7 aus deren Rahmen 5, 9 durch die Gummizüge 24, 26 herausaeschwenkt.
  • Beim Umwandeln des Schlafsessels bzw. der Bettcouch aus der Liegestellung in die Sitzstellung wird zunächst das Rückenpolster 13 auf das Rückenpolster 12 geschwenkt. Dann wird das Sitzteil 7 an seiner vorderen Oberkante leicht abwärts gedrückt und unter Anheben der Rückenpolster 12,13 nach hinten geschoben. Hierbei knickt die Gelenkverbindung 8 zwischen dem Sitzhilfsteil 3 und dem Sitzteil 7 ein. Das hintere Sitzhilfsteil schwenkt in Richtung des Pfeiles 28, um in die in F i g. 1 dargestellte Lage der Sitzstellung zu gelangen. Die Rückenpolster 12, 13 lehnen sich gegen die Rückwand 1 an. Mit der Schwenkbewegung des Sitzhilfsteiles 3 wird der Kopfteil 16 nach vom auf den Rollen 20 der Gestänge 18 gleitend bewegt, um in die in F i g. 1 gezeigte Lage zu gelangen.
  • Die bei der Sitzstellung des Schlafsessels bzw. der Bettcouch nach außen weisenden Flächen der Polster 3, 7, 12, 13, 16 -sind mit Möbelbezugsstoff bezogen; die übrigen Flächen können mit Drell bezogen sein.
  • Im Bedarfsfalle kann die Couch auch einen Kasten für Bettzeug aufweisen.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Schlafsessel bzw. Bettcouch mit in der Sitzstellung aufeinanderliegenden, auf Rahmen gearbeiteten und mit diesen gegeneinander anliegenden Sitzteil und Sitzbilfsteil, die an ihren rückseitigen Kanten miteinander gelenkig verbunden sind und von denen das Sitzteil im Sessel- bzw. Couchgestell um 180' schwenkbar gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Sitzteil (7), an dessen oberer Hinterkante ein von zwei gelenkig (15) miteinander verbundenen Polsterkissen gebildetes Rückenpolster (12, 13) angelenkt (14) ist, in seinem vorderen Teil (11), auf etwa zwei Drittel der Gesamttiefe des Sitzteiles (7), etwa doppelt so stark ist wie die Stärke des in den vorderen Streben (2) des Couchgestells um 180c> schwenkbar gelagerten Sitzhilfsteiles (3), des diese Stärke aufweisenden hinteren Teils (10) des Sitzteiles (7) und der Rückenpolster (12, 13), deren jedes so hoch ist, daß die Tiefe der von den auseinandergeklappten Rückenpolstern (12, 13) gebildeten Liegefläche etwa gleich der Gesamttiefe des hinteren Teils (10) des Sitzteiles (7) sowie des in LiegesteHung des Schlafsessels bzw. der Bettcouch um 180' geschwenkten Sitzhilfsteiles (3) ist, auf dem die auseinandergeklappten Rückenpolster (12, 13) in der Liegestellung aufruhen.
  2. 2. Schlafsessel bzw. Bettcouch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Vorderseite des Sitzhilfsteiles (3) ein in der Sitzstellung des Schlafsessels oder der Bettcouch gegen die Unterseite des Sitzhilfsteiles anliegendes Kopfteil (16) schwenkbar angelenkt (17) ist, das bei der Liegestellung das Keilkissen bildet. 3. Schlafsessel bzw. Bettcouch nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Rückwand (1) des Schlafsessels oder der Bettcouch eine Stütze (18) mit einem Ende angelenkt ist, deren anderes Ende durch einen Gummi- oder Federzug (21) mit der Rückwand (1) verbunden ist und an ihrem vorderen Ende ein Gleitorgan, wie eine Rolle (29), aufweist, auf welcher das am Sitzhilfsteil (3) angelenkte Kopfteil (16) bei der Umwandlung des Schlafsessels oder der Bettcouch aus der Sitzstellung in die LiegesteRung nach hinten gleitet. 4. Schlafsessel bzw. Bettcouch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Rahmen (5, 9) des Sitzhilfsteiles (3) und des Sitzteiles (7) ausklappbare Hilfsfüße (22, 23) angebracht sind, die in der Sitzstellung des Schlafsessels oder der Bettcouch sich innerhalb der Sitzteil- und Sitzhilfsteilrahmen (5, 9) befinden und in der Liegestellung aus diesen herausschwenkbar sind. 5. Schlafsessel bzw. Bettcouch nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsfüße (22) des Sitzhilfsteiles (3) mit dem Rahmen (9) des Sitzteiles (7) durch einen Gummi- oder Federzug (24) verbunden sind, der das Zusammenklappen der beiden Sitzteile (3,7) bei der Umwandlung des Schlafsessels oder der Bettcouch aus der Liegestellung in die Sitzstellung begünstigt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 1076 341, 955 721, 170 362, 114 362; österreichische Patentschrift Nr. 200 280: USA.- Patentschriften Nr. 1815 877, 1 O#7 702.
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