DE28171C - Zusammenlegbares Bettgestell - Google Patents
Zusammenlegbares BettgestellInfo
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- DE28171C DE28171C DENDAT28171D DE28171DA DE28171C DE 28171 C DE28171 C DE 28171C DE NDAT28171 D DENDAT28171 D DE NDAT28171D DE 28171D A DE28171D A DE 28171DA DE 28171 C DE28171 C DE 28171C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47C—CHAIRS; SOFAS; BEDS
- A47C19/00—Bedsteads
- A47C19/12—Folding bedsteads
Landscapes
- Invalid Beds And Related Equipment (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 34: Hauswirthschaftliche Geräthe.
RUDOLF KREISEL in DANZIG. Zusammenlegbares Bettgestell.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. Februar 1884 ab.
Auf beiliegender Zeichnung stellt Fig. 1 das Bettgestell im zusammengelegten Zustande dar,
Fig. 2 zeigt das gebrauchsrecht aufgestellte Bettgestell in Seitenansicht, Fig. 3 in Endansicht.
Die schmalen Seiten A des Bettkastens B sind an den Ecken mit besonderen Beschlägen C
versehen, von denen jeder eine Oese o, einen Führungsstift/ und einen Haken h enthält. Die
Füfse D bestehen aus Schmiedeisen und sind mit Schlitzen s versehen, mittelst deren sie auf
den Stiften / gleiten. In aufrechter Stellung werden die Füfse an ihren oberen Enden von
den Oesen 0 festgehalten und aufserdem gegen seitliches Ausbiegen nach aufsen durch die
Haken h gesichert. Durch Anziehen der mit Gewinde versehenen Führungsbolzen f bezw.
der auf ihnen angeordneten Schraubenmuttern können die Füfse beliebig an dem Bettkasten
fixirt werden. Doch ist dies bei genauem Ineinanderpassen der Füfse und Oesen und Haken
auch gar nicht erforderlich, und ruht der Bettkasten alsdann mit den vier Führungsstiften f
einfach in den Schlitzen s der vier Füfse. Sollen die Füfse umgelegt werden, so hebt man den
Bettkasten B so viel in die Höhe, dafs die oberen Enden der Füfse aus den Oesen ο herausgleiten
können, und bringt nun zunächst den linken Fufs, dessen Führungsstift f tiefer angeordnet
ist als der des rechts liegenden Fufses, und dann den rechten Fufs in die aus Fig. 1
ersichtliche Lage, so dafs die vier Füfse schliefs-Iich
auf ihrer ganzen Länge zu je zwei neben einander an den beiden schmalen Seiten A dicht
anliegen und von den Haken k in dieser Stellung gehalten werden.
Der Bettkasten ist aufserdem, besonders bei Kinderbettstellen, oben auf allen vier Seiten
mit einem aus Stäben gefertigten Geländer g versehen, welches sich auf allen vier Seiten in
Scharnieren η umklappen läfst. Die seitlichen Stangen der vier Geländertheile sind mit Oesen e
versehen, welche beim Aufrichten des Geländers genau zusammenpassen, so dafs Stifte t eingeschoben
werden können, welche dann das Geländer in der aufgerichteten Lage festhalten. Damit diese Stifte nicht durch Unvorsichtigkeit
etc. herausgestofsen werden können, sind dieselben mit Federn d, Fig. 5, versehen, welche
über die untere Spitze des Stiftes t überstehen. Das Geländer ist mit einem geeigneten Stoff
überzogen und schützt somit nicht nur vor dem Herausfallen, sondern auch gegen Luftzug und
lästiges Licht. Im zusammengelegten Zustande schützt das bezogene Geländer auch noch
die im Kasten befindlichen Betten gegen Staub und Schmutz.
Damit kleine Kinder bequem in das Bett hineingelegt und aus demselben herausgehoben
werden können, ist der vordere Geländertheil so eingerichtet, dafs er nach aufsen niedergeklappt
werden kann.- Die Geländerstangen sind hierzu, wie Fig. 4 erkennen läfst, an den
Scharnieren einfach entsprechend winkelförmig gebogen. In dieser Anordnung bezw. auch mit
Fortlassung der vorderen Geländerseite eignet sich das Bettgestell auch für Erwachsene. Der
wesentliche Vortheil des beschriebenen Bettgestelles besteht darin, dafs dasselbe im zugeklappten
Zustande einen verhältnifsmäfsig sehr geringen Raum einnimmt, so dafs es bei Tage,
um etwa bereits beschränkte Wohnräume nicht noch mehr einzuengen, einfach unter ein an-
Claims (1)
- deres Bettgestell geschoben oder an sonst irgend einem disponiblen Platze untergebracht werden kann.Behufs bequemen Transportirens des Bettgestelles sind sowohl die Füfse, als auch der untere Rand des Kastens mit Rollen und letzterer allseitig auch noch mit Griffen versehen.Pate ν τ-An Sprüche:i. An Bettgestellen die Anordnung umlegbarer Füfse D mit Schlitzen s, welche auf am Bettkasten B entsprechend befestigten Führungsstiften f gleiten, wobei die Füfse in aufrechter Lage von Oesen ο und Haken h und umgelegt von Haken k in ihrer Lage festgehalten werden.An Bettgestellen die Anordnung auf- und niederklappbarer Schutzgeländer g, welche mit zusammenpassenden Oesen e versehen sind, durch welche zur Verbindung der aufgerichteten Geländertheile mit Schutzfedern versehene Stifte t gesteckt werden, wobei die vordere Geländerwand auch nach aufsen ganz niedergelegt werden kann.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE28171C true DE28171C (de) |
Family
ID=304428
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT28171D Active DE28171C (de) | Zusammenlegbares Bettgestell |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE28171C (de) |
-
0
- DE DENDAT28171D patent/DE28171C/de active Active
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