DE385102C - Herstellung von Matrizen, insbesondere zum Stauchen von Niet- oder Schraubenkoepfen an erwaermten Werkstuecken - Google Patents

Herstellung von Matrizen, insbesondere zum Stauchen von Niet- oder Schraubenkoepfen an erwaermten Werkstuecken

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DE385102C
DE385102C DEF51829D DEF0051829D DE385102C DE 385102 C DE385102 C DE 385102C DE F51829 D DEF51829 D DE F51829D DE F0051829 D DEF0051829 D DE F0051829D DE 385102 C DE385102 C DE 385102C
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    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D37/00Tools as parts of machines covered by this subclass
    • B21D37/20Making tools by operations not covered by a single other subclass

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Matrizen, insbesondere zum Stauchen von Niete- oder Schraubenköpfen an erwärmten Werkstücken. Bei solchen Matrizen wird von der Arbeitsfläche eine hohe Härte und Wärmebeständigkeit, in den übrigen Teilen aber eine über das gewöhnliche Maß weit hinausgehende Zähigkeit verlangt. Man hat nun durch Ineinandersetzen
ίο von Stahlsorten verschiedener Güte versucht, die Vorzüge verschiedener Stahlsorten miteinander zu vereinigen und dadurch Hitzerisse und Spannungssprünge zu vermeiden, die den gepreßten Schrauben und Nieten ein unsauberes Aussehen geben. Der Erfolg war aber gering, weil die Verbindung der verschiedenen Stahlsorten nicht einwandfrei sein konnte. Die Verwendung von Edelstahlen für die ganze Matrize hatte dagegen den Nachteil, daß die
ao Matrizen nach dem Härten eine zu große Sprödigkeit zeigten, die ebenfalls ein vorzeitiges Zubruchgehen zur Folge hatte. Es ist auch bei anderen Werkzeugen, z. B. bei Schneidstählen, üblich geworden, zur Ersparnis des wesentlich teuren Edelstahls diesen an geringwertige Stähle anzuschweißen oder an diesen durch mechanische Verbindungsmittel zu befestigen. Ebenso hat man vorgeschlagen, einem Stahl von vorher gleichem Gefüge durch Einwirkung von außen oder von einer inneren Bohrung aus in bestimmten Schichten ein verschiedenartiges Gefüge und damit verschiedene Eigenschaften zu erteilen.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird in einen Stahlkörper von hoher Zähigkeit eine Seele aus zweckentsprechendem Edelstahl durch Eingießen oder Einschweißen eingefügt, wobei der äußere Mantel aus dem gewöhnlichen weichen Siemens-Martin-Stahl bestehen kann. Während bei der nachherigen Härtung die Seele des Werkzeugs die dem Edelstahl eigentümliche Härte und Widerstandsfähigkeit annimmt, bleibt die äußere Umhüllung sehr zähe. Die beiden Stahlsorten bleiben wegen der innigen Verbindung sowohl beim Härten als auch bei dem späteren Gebrauch stets vereint, und es wird die kmere an sich spröde, aber sehr harte Schicht aus Edelstahl durch die sie umgebende und mit ihr fest verbundene Schicht aus weichem und zähem Siemens-Martin-Stahl abgestützt und gegen Haarrisse (Wasserrisse), Spannungssprünge und Abblättern oder Abspringen geschützt.
In der Zeichnung ist eine Matrize im Längs- und Querschnitt schematisch dargestellt, bei der die mit der Bohrung α versehene Seele b aus Spezialstahl durch Gießen oder Schweißen mit einem Mantel c aus Siemens-Martin-Stahl fest verbunden ist.
Die Lebensdauer eines solchen Verbund-Stahles ist selbst bei schwerer Beanspruchung um ein Vielfaches höher als die von ganz aus
gewöhnlichem Stahl oder selbst aus Edelstahl bestehenden Matrizen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung von Matrizen, insbesondere zum Stauchen von Nietoder Schraubenkopfen an erwärmten Werkstücken, dadurch gekennzeichnet, daß in einen Block (c) aus weichem, zähem Stahl eine Seele (b) aus Edelstahl eingegössen oder eingeschweißt und diese hierauf gehärtet wird.
    Abb.
    Abb.
DEF51829D 1922-05-10 1922-05-10 Herstellung von Matrizen, insbesondere zum Stauchen von Niet- oder Schraubenkoepfen an erwaermten Werkstuecken Expired DE385102C (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE749697C (de) * 1937-05-15 1944-11-29 Photo Cylinder Corp Verfahren zum Wiederbrauchbarmachen verbrauchter Druckwalzen
DE975808C (de) * 1951-05-19 1962-10-04 Deutsche Edelstahlwerke Ag Verwendung von Blechen, Tafeln, Rohren, Profilen od. dgl. mit parallel verlaufenden Haertestreifen zur Herstellung von Bauelementen
DE2905071A1 (de) * 1979-02-10 1980-08-14 Jakobs & Co Gmbh Doppelwand-leitungsrohr
DE3203484A1 (de) * 1981-02-10 1982-12-30 Vereinigte Edelstahlwerke AG (VEW) Wien AT Niederlassung Vereinigte Edelstahlwerke AG (VEW) Verkaufsniederlassung Büderich, 4005 Meerbusch Verfahren zur herstellung von pressringen
EP0391881A3 (de) * 1989-04-06 1991-01-30 BÖHLER Gesellschaft m.b.H. Maschinenbauteil, insbesondere Werkzeughalter, mit hoher Stabilität gegen Schwingung und Verfahren zu dessen Herstellung

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