DE384309C - Anordnung von Feuerloeschern an Kraftfahrzeugen - Google Patents
Anordnung von Feuerloeschern an KraftfahrzeugenInfo
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- DE384309C DE384309C DEF51555D DEF0051555D DE384309C DE 384309 C DE384309 C DE 384309C DE F51555 D DEF51555 D DE F51555D DE F0051555 D DEF0051555 D DE F0051555D DE 384309 C DE384309 C DE 384309C
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A62—LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
- A62C—FIRE-FIGHTING
- A62C3/00—Fire prevention, containment or extinguishing specially adapted for particular objects or places
- A62C3/07—Fire prevention, containment or extinguishing specially adapted for particular objects or places in vehicles, e.g. in road vehicles
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- Fire-Extinguishing By Fire Departments, And Fire-Extinguishing Equipment And Control Thereof (AREA)
Description
- Anordnung von Feuerlöschern an Kraftfahrzeugen. Es ist bekannt, ständig eingebaute Feuerlöschvorrichtungen gegen Vergaserbrände bei Kraftfahrzeugen vorzusehen, jedoch handelt es sich hierbei um umständliche Anlagen, die ausschließlich für den einen Zweck -gedacht waren und die Verwendung handelsüblicher Feuerlöscher ausschlossen.
- Die vorliegende Erfindung bezweckt nun, bei einem Vergaserbrande jeden Zeitverlust zu vermeiden, und zwar unterVerwendungdes handelsüblichen Löschers für etwaige andere Brände, die am eigenen oder fremden Kraftwagen auftreten können. Außerdem ist der Feuerlöscher gemäß der Erfindung unsichtbar aufbewahrt und kann dementsprechend nicht so leicht gestohlen werden, wie das bei der Mi tführung außen am Wagen häufig vorkommt.
- Zu diesem Zweck ist der an sich bekannte handelsübliche Feuerlöscher am Spritzbrett, zweckmäßig unter der Motorhaube, und zwar leicht herausnehmbar so angeordnet, daß er die Strahlrichtung nach dem Vergaser hat. Um die Strahlrichtung genau einstellen zu können, kann der Feuerlöscher an seiner Mündung ein trichterförmiges, nachträglich angebrachtes, aufsetzbares Ansatzrohr (Düse) erhalten, welches verschwenkbar ist.
- Das Öffnen und Schließen des leicht herausnehmbaren Feuerlöschers erfolgt vom Führersitz aus. Hierfür ist eine große Anzahl von Lösungen möglich. Im vorliegenden Falle ist z. B. die Anordnung so getroffen, daß eine in einem Rohr o. dgl. geführte biegsame Welle mit Handrad oder Drehhebel durch die Spritzwand zum Feuerlöscher geführt ist und daß diese Welle am Ende eine tellerärtige Muffe mit vorspringenden Klauen erhält, die durch den Federdruck der Welle auf das Öffnungsventil (Handrad) des Feuerlöschers gepreßt wird und dieses seitlich umfaßt, wodurch eine Drehung des Handrades am Führersitz auf das Handrad des Feuerlöschers übertragen wird.
- Auf der Zeichnung zeigt Abb. i eine Seitenansicht mit teitweisemSchnitt des Feuerlöschers. Abb. z ein Ausführungsbeispiel der Düsenverstellung. Der Feuerlöscher a ist unter der Motorhaube, und zwar am Spritzbrett, ähnlich wie die bekannten Unterdruckbrennstofförderer, so angebracht, daß die Löchermündung b die Richtung nach dem Vergaser c hat. Nötigenfalls kann auch ein dreh- und feststellbares Stück d vor die Mündung gesetzt werden, das die genaue Richtung auf den Vergaser c erhält. DerLöscher selbst wird in bekannter Weise mittels eines drehbaren und leicht zu öffnenden Bügels e, z. B. eines Flaschenverschlusses, an der inneren Seite der Haube fest eingespannt. Die Öffnung des Feuerlöschers erfolgt vom Führersitz, also von der Außenseite des Spirtzbrettes aus, und zwar dadurch, daß eine biegsame Welle g in schräger Richtung von der äußeren Seite nach der Motorseite desSpritzbrettesentsprechend geführtwird. Diese biesgame Welle erhält auf der Führerseite ein Handrad h oder einen Hebel, der die Bedienung ermöglicht, während auf der Motorseite ein Teller i angebracht ist, der einige klauenartige Vorsprünge k trägt. Diese werden über die Verschraubung f des Feuerlöschers geschoben und drücken infolge der Federkraft und der eigenen Schwere der biegsamen Welle auf die Verschraubung des Feuerlöschers.
- Die Bedienung im Falle eines Vergaserbrandes ergibt sich von selbst.
- Sollte wider Erwarten eine andere Stelle des Wagens brennen oder sollte durch den Feuerlöscher der Brand eines anderen Wagens gelöscht werden müssen, so ist es leicht, den Feuerlöscher nach Öffnen des Verschlusses nach unten herauszunehmen und ihn wie üblich zu verwenden.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUcH; Anordnung von Feuerlöschern an Kraftfahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß der nötigenfalls mit einer aufsetzbaren und verschwenkbaren Düse versehene Feuerlöscher am Spritzbrett leicht herausnehmbar angeordnet ist und vom Führersitz aus - z. B. durch eine Klauenkupplung (f, i, k) ,welche an eine, die Spritzwand durchsetzende und ein Handrad tragende Welle (g) angeschlossen ist - bedient werden kann.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF51555D DE384309C (de) | Anordnung von Feuerloeschern an Kraftfahrzeugen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF51555D DE384309C (de) | Anordnung von Feuerloeschern an Kraftfahrzeugen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE384309C true DE384309C (de) | 1923-10-29 |
Family
ID=7104707
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF51555D Expired DE384309C (de) | Anordnung von Feuerloeschern an Kraftfahrzeugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE384309C (de) |
-
0
- DE DEF51555D patent/DE384309C/de not_active Expired
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