DE384238C - Kontaktanordnung fuer Mehrfachschmelzsicherungen - Google Patents

Kontaktanordnung fuer Mehrfachschmelzsicherungen

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DE384238C
DE384238C DEN20944D DEN0020944D DE384238C DE 384238 C DE384238 C DE 384238C DE N20944 D DEN20944 D DE N20944D DE N0020944 D DEN0020944 D DE N0020944D DE 384238 C DE384238 C DE 384238C
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Germany
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contact
spring
contact arrangement
multiple fuses
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Expired
Application number
DEN20944D
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English (en)
Inventor
Wilhelm Bartelt
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NEUE IND WERKE
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NEUE IND WERKE
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H85/00Protective devices in which the current flows through a part of fusible material and this current is interrupted by displacement of the fusible material when this current becomes excessive
    • H01H85/02Details
    • H01H85/26Magazine arrangements

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  • Fuses (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 10. NOVEMBER 1923
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 c GRUPPE 59
(N20944VIlI\2icz)
Neue Industrie-Werke in Berlin*).
Kontaktanordnung für Mehrfachschmelzsicherungen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. März 1922 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kontaktanordnung für Mehrfachschmelzsicherungen. Es ist bekannt, beispielsweise bei Schaltern, stufenförmige Rasten zu verwenden, die auf der Stirnseite des Isolationskörpers angeordnet sind und die durch schräg aufsteigende und senkrecht abfallende Flächen begrenzt werden. Bei derartigen Schaltern ist jede zweite schräge Fläche mit Metallkontakten belegt, auf denen die Schaltfeder schleift. Diese Anordnung hat nun beim "Schaltvorgang den Nachteil, daß, wenn die Feder bei der Drehung des Schaltblocks den höchsten Punkt der schrägen Fläche erreicht hat und sich dann auf die nächste Raste legt, die keinen Metallkontakt trägt, ein sich durch die" Unterbrechung entstehender Lichtbogen gebildet wird, der den zuletzt verlassenen Metallkontakt und die Feder allmählich zerstört. Dieser Nachteil wird durch die Erfindung behoben. ao
*) Von dem Patentsucher ist als Erfinder angegeben worden.
Wilhelm Bartelt in Berlin-Friedenau.
Gemäß der Erfindung liegt in allen Verzahnungen ein Schmelzdrahtkontakt, und dieser schneidet in an sich bekannter Weise mit der äußersten Zahnspitze ab, so daß beim Verlas-5· sen des einen Schmelzdrahtkontaktes sich die Kontaktfeder sofort wieder auf den nächsten Kontakt legt, wodurch der Stromschluß wieder hergestellt wird und die Bildung eines Lichtbogens nur auf die kurze Strecke .^beschränkt wird, durch welche die Feder von der schnellen Abwärtsbewegung von der Zahnspitze auf den nächsten .Schaltkontakt schwingt.
Die Erfindung ist in der Zeichnung in einem Teilschnitt im vergrößerten Maßstabe dargestellt.
Mit ι ist der aus Porzellan oder einem ähnlichen Material bestehende Sicherungskörper bezeichnet, in welchem die Schmelzdrähte 2 in ao geeigneter Weise untergebracht sind. Die obere Stirnseite des Porzellankörpers ist, wie in der Zeichnung dargestellt, stufenförmig ausgebildet, so daß eine nach oben geneigte Fläche 3 entsteht, die in der Schaltrichtung des as Deckels von der senkrecht abfallenden Wand 4 begrenzt wird. Der Deckel ist in der Zeichnung nicht dargestellt und gibt der Pfeil die Drehrichtung des Deckels an. An dem Dekkel sitzt mit diesem drehbar die Kontaktfeder 5, während auf der Stirnseite des Sicherungskörpers die Kontakte 6 sitzen, welche mit den Sicherungsdrähten 2 leitend verbunden sind. Beim Drehen des Deckels schleift die Feder 5 auf den Kontakten 6 und gelangt schließlich in eine Stellung, die in der Zeichnung mit A bezeichnet ist. Während der Drehbewegung des Deckels Hegt die Feder 5 fest auf dem Kontakt 6 auf, bis sie die Grenzstellung A erreicht hat, sich dann infolge ihrer Federkraft schnell nach unten bewegt und auf dem nächstfolgenden Kontakt zur Auflage kommt. Eine Lichtbogenbildung könnte nur während der kurzen Zeiteinheit dieser Bewegung stattfinden, nämlich wenn die Feder 5 die Kante 7 des Kontaktes 6 verläßt. Da nun aber im nächsten Augenblick die Feder 5 zur Auflage mit dem nächstfolgenden Kontakt 6 kommt, wird der .Stromkreis wieder geschlossen, so daß der sich etwa bildende Lichtbogen sofort erlischt und in der kurzen Zeiteinheit eine zerstörende Wirkung auf die Kontakte oder die Kontaktfeder nicht ausüben kann. Die Bewegung der Kontaktfeder 5 nach dem Verlassen des Randes 7 ist vollkommen unabhängig von der Drehung des Deckels, d. h. ob der Deckel langsam oder schnell gedreht wird. Die Geschwindigkeit der Kontaktfeder während des Überganges von einem Kontakt zum andern bleibt immer dieselbe.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Kontaktanordnung für Mehrfachschmelzsicherungen mit einem auf einer Sperrklinkenverzahnung der Stirnseite eines Schmelzdrahtkörpers schleifenden Schaltkontakt, dadurch gekennzeichnet, daß in allen Verzahnungen ein Schmelzdrahtkontakt liegt und dieser in an sich bekannter Weise mit der äußersten Zahnspitze abschneidet.
DEN20944D 1922-03-22 1922-03-22 Kontaktanordnung fuer Mehrfachschmelzsicherungen Expired DE384238C (de)

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