DE38103C - Nummer-Apparat und dazu gehörender Kontakt - Druckknopf mit Kontröle für elektrische Haustelegraphie - Google Patents

Nummer-Apparat und dazu gehörender Kontakt - Druckknopf mit Kontröle für elektrische Haustelegraphie

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DE38103C
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Germany
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push button
contact
telegraphy
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT38103D
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English (en)
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W. KÖHN in Berlin SW., Marheinekeplatz 11, Hof 1 Tr
Publication of DE38103C publication Critical patent/DE38103C/de
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B7/00Signalling systems according to more than one of groups G08B3/00 - G08B6/00; Personal calling systems according to more than one of groups G08B3/00 - G08B6/00

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
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  • Structure Of Telephone Exchanges (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
WILH. KÖHN in BERLIN.
Haustelegraphie.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 31. Januar 1886 ab.
Die Zeichnung stellt eine vollständige Anlage dar, in welcher vier Stationen oder Zimmer eingeschaltet sind.
In derselben bedeuten: Fig. 1 bis 4 Contact-Druckknöpfe; Fig. 5 Läuteapparat; Fig. 6 Batterie; Fig. 7 Rückseite eines Contact-Druckknopfes, welche die Befestigung und Führung eines Schlufshakens veranschaulicht; Fig. 8 bis ι ο Nummerapparat, innere, Durchschnitts- und äufsere Ansicht.
Die Leitungs- und Verbindungsdrähte sind durch punktirte Linien angedeutet.
Wird auf einen Knopf α gedrückt oder ein Signal gegeben, so werden die Contactfedern b, c und d in Berührung gebracht, Fig. 2, der elektrische Strom findet durch dieselben bezw. durch die obere und untere b und d Schlufs, und die Glocke ertönt. Zugleich fällt ein Schlufshaken e, der auf der mittleren Contactfeder c geruht, Fig. 1 und 4, und der, durch die Rückwand des Contact - Druckknopfes reichend, dort seine Führung hat, Fig. 7, durch seine eigene Schwere herunter und hält die mittlere und die untere Contactfeder c und d in Berührung, Fig. 2 und 3, wogegen die obere Contactfeder b nach erfolgtem Druck auf den Knopf α in ihre natürliche Lage mit dem Knopf α zurücktritt, Fig. 3.
Der Nummer-Apparat, Fig. 8 bis 10, enthält innen auf der oberen Seite der hölzernen Rückwand so viel durch Isolirplättchen i getrennte, in bestimmter Reihenfolge neben einander angebrachte Metallplättchen h, als derselbe aufserhalb Nummerschildchen ο von 1 an besitzt, Fig. 1 o, und ferner auf der unteren Seite eine Metallschiene /. An jedem Metallplättchen h, sowie an der Metallschiene / befindet sich ein Schräubchen, zum Befestigen der Leitung dienend. Mittelst einer Metallschleiffeder k k, welche durch ein Verbindungsstück r an der äufseren Vorderseite des Nummer-Apparates mit einemDoppelzeigermwz, der in der Mitte mit einem Knopf η versehen, verbunden ist, Fig. 9, wird durch Schieben des Zeigers m m in der Führung ρ ρ eine Berührung bezw. eine elektrische Verbindung der einzelnen Metallplättchen h mit der Metallschiene / Z hergestellt, wie dies in der Zeichnung auf No. 3 geschehen ist. Der Ruhepunkt des Zeigers befindet sich auf No. o.
Eine elektrische Signalanlage, mit diesem Nummer-Apparat und Contact-Druckknöpfen ausgestattet, würde sich besonders für Hotels, Kranken- und Gefangenenhäuser etc. eignen.
Ist ein Glockensignal gegeben, so hat der Gerufene am Nummer-Apparat den Zeiger von seinem Ruhepunkt über sämmtliche Nummern und wieder auf seinen Ruhepunkt zu schieben und wird sich hierbei, sobald und so lange der Zeiger die Nummer oder Bezeichnung des Zimmers, von wo aus das Glockensignal erfolgt ist, zeigt, durch Wiederertönen der Glocke zu erkennen geben, von wo aus gerufen wurde.
Der Gerufene hat nun dem Rufe zu folgen und dort, von wo der Ruf ergangen, zugleich am Contact-Druckknopf die ihm zur Pflicht gemachte Arretirung des Schlufshakens e auszuführen, wodurch die Berührung der mittleren
Feder c mit der unteren d aufgehoben wird, Fig. ι und 4.
Ob der Gerufene seiner Pflicht nachgekommen, ist seitens des Chefs, Oberkellners, Portiers oder des zur Controle des Dienstpersonals beauftragten Beamten am Nummer-Apparat zu constatiren, indem sich beim Schieben des Zeigers über die Nummern ein unbeachtet gebliebenes Glockensignal wiederholt und zu erkennen giebt. Auch der Gerufene kann sich ein event, vergessenes Glockensignal bei Vornahme der beschriebenen Manipulation am Nummerapparat in Erinnerung oder ein in seiner event, kurzen Abwesenheit gegebenes in Erfahrung bringen.
Der Contact-Druckknopf kann auch so construirt und angebracht werden, dafs die Arretirung des Schlufshakens e an demselben aufserhalb des Zimmers ausgeführt werden kann, Fig. 4. In diesem Falle befindet sich im Zimmer nur ein Druckknopf α, welcher, durch einen durch die Wand geführten Stab f verlängert, dort auf einen in die Wand von aufsen eingelassenen, besonders dazu construirten Contact wirkt. q ist eine Spiralfeder, welche dem Knopf α die nöthige Elasticität verleiht. g stellen in der Wand eingegypste Holzklötzchen vor, woran der Druckknopf und Contact befestigt sind.
Dieser in Rede stehende Nummer-Apparat und'die Contact-Druckknöpfe können unter Beibehaltung der Grundidee verschiedenartig und in beliebiger Gröfse angefertigt werden.

Claims (1)

  1. PATENT-Anspruch:
    Ein Signalapparat, bestehend aus der Verbindung des Nummer-Apparates, Fig. 8 bis 10, welcher die von einander isolirten und einzeln mit den verschiedenen Contact-Druckknöpfen leitend in Verbindung stehenden Plättchen h, die. mit Batterie verbundene Metallschiene Z und eine h und / verbindende verschiebbare Schleiffeder k mit Zeiger m enthält, in Verbindung mit dem Contact-Druckknopf, Fig. 1 bis 4, welcher die mit Batterie-Läutewerk und Plättchen h verbundenen Metallfedern bed und den Sperrhaken e für die Feder c enthält.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT38103D Nummer-Apparat und dazu gehörender Kontakt - Druckknopf mit Kontröle für elektrische Haustelegraphie Expired - Lifetime DE38103C (de)

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