DE380970C - Musterschrank zur Schaustellung von Bilderrahmenleisten - Google Patents

Musterschrank zur Schaustellung von Bilderrahmenleisten

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DE380970C
DE380970C DEP43729D DEP0043729D DE380970C DE 380970 C DE380970 C DE 380970C DE P43729 D DEP43729 D DE P43729D DE P0043729 D DEP0043729 D DE P0043729D DE 380970 C DE380970 C DE 380970C
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    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F5/00Means for displaying samples
    • G09F5/02Portable sample cases

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Description

  • Musterschrank zur Schaustellung von Bilderrahmenleisten. In dem verhältnismäßig kleinen Zweige der deutschen Bilderrahmen- uns Leistenfabrikanten und -händler war es bisher üblich, kleinere oder größere Stücke einer Leiste, die als Muster vorgeführt werden sollten, entweder, an einem Ende mit einer Schraube versehen, auf an der Wand angebrachten Haken aufzuhängen oder sie, auf Bretter oder Pappen befestigt, aufzubewahren. Diese Schaustellungs-und Aufbewahrungsart ergab Mißstände: Die Muster verstaubten, sie wurden zerstoßen und verschrammt und dadurch unansehnlich. Es bestand bei der zweiten Aufbewahrungsart nicht die Möglichkeit, ein einzelnes Leistenmuster von dem Brett unbeschädigt zu entfernen und dem Kunden einzeln vor Augen zu führen bzw. das Muster etwa mit dem einzurahmenden Bild durch Anlegen in Verbindung zu bringen, um einen Eindruck von dem Bilde mit dem betreffenden Leistenprofil und der Leistenfarbe zu gewinnen. Die ganze Aufbewahrungsart war unsauber und nicht geeignet, einen guten Eindruck von der vorgeführten Ware zu verschaffen. Die Muster lagen meistens unordentlich umher, und das für Politur- und Goldleisten so wichtige Aussehen wurde durch die mangelhafte Aufbewahrungsart geschädigt.
  • Diesen Mißständen ist durch vorliegenden Leistenniusterschrank Abhilfe geschaffen worden. Der Schrank ist auf der Zeichnung in Ansicht, im Schnitt und in Einzelheiten dargestellt. Er nimmt j e nach der von dem Besitzer bestimmten Größe Muster in jeder beliebigen Länge in geordnetem Zustande auf. An der Rückseite der Muster werden auf jeder Seite ungefähr 5 cm lange und über die einzelnen Musterenden iir_ cm hinausragende kleine Stäbchen b angenagelt oder aufgeleimt. Mittels dieser Stäbchen wird das Musterstück in die an den Längsseiten der einzelnen Schranktüren und Schrankrückwand angebrachten Längsleisten c hineingeschoben und aufgehängt. Je zwei parallellaufende Längsleisten im Schrank sind auf der einen Seite mit Einschnitten c versehen, in welche das an dem Muster befindliche Stäbchen hineinpaßt, während auf der anderen Seite nach vorn offene Einschnitte angebracht worden sind, durch die zunächst das andere Stäbchen des Leistenmusters eingeführt wird, um dann hinter diesem Einschnitt in die angebrachte Vertiefung d hinunterzurutschen, die parallel zu dein gegenseitigen Einschnitt der ersten Längsleiste steht. Die Leistenmuster werden dadurch in wagerechter Lage übereinander in guter Ordnung aufbewahrt: sie können gegenseitig sich nicht beschädigen. Sie sind dem Blick des Beschauers in vollem Umfang jederzeit zugängig und zeigen ihre Wirkung an Politur- oder Goldarbeit ohne jede Hinderung. Das Leistenmuster kann ferner, ohne daß eine Beschädigung eintritt, leicht aus seiner Lage herausgehoben und in die Hand genommen werden bzw. zur Begutachtung der Wirkung an das einzurahmende Bild gehalten werden. Es ist ebenso leicht wieder an seine vorgesehene Stelle im Schrank gebracht.
  • Der Leistenmusterschrank ermöglicht es ferner, eine endlose Anzahl von Mustern aufzunehmen dadurch; daß je nach Wunsch des Besitzers sowohl in der Breite wie auch in der Tiefe durch Anbringung von Klapptüren Platz. für eine vermehrte Menge von Musterstücken geschaffen werden kann. Der Schrank selbst ist ,durch Gardinen jederzeit gegen Zutritt von Staub geschützt. Übersichtlichkeit, Schonung der Muster, Sauberkeit, bequemes Handhaben beim Einsetzen und Herausnehmen der Muster, große Raumersparnis durch volle Ausnutzung der Innen- und Außenflächen der. Rückwand sowie der drehbaren Türen sind die Vorzüge des Schrankes.
  • Die an den vorhin erwähnten parallellaufen-.len Längsleisten des Schrankes und der beweglichen Türen angebrachten Einschnitte ermöglichen die Anbringung von Leistenmustern jeder Breite von i cm an bis zu den größten, heute wohl gangbaren Breiten von ao bis 25 cm Breite und darüber hinaus, ohne daß die für das Ansehen eines gefüllten Musterschrankes unangenehm wirkenden Lücken zwischen den einzelnen Musterstücken entstehen.

Claims (1)

  1. PATEN T-ANSPRUCFI: Musterschrank zur Schaustellung von Bilderrahmenleisten, dadurch gekennzeichnet, daß die Leisten (a) von beliebiger Breite und in beliebiger Anzahl mittels auf deren Rückseite angebrachter kleiner Stäbchen (b) übereinander in Vertiefungen (d) je zweier parallelen Längsleisten (c) der Schrankrückwand sowie der Vorder- und Rückseite der Schranktüren untergebracht sind, in welche sie mittels der Stäbchen durch Einschnitte (e) an je einer der zugehörigen parallelen L ängsleisten von vorn auswechselbar eingebracht sind.
DEP43729D 1922-02-23 1922-02-23 Musterschrank zur Schaustellung von Bilderrahmenleisten Expired DE380970C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6082843A (en) * 1994-04-29 2000-07-04 Somogyi; Tibor Supporting framework and kit for constructing house furniture

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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