DE38065C - Vorrichtung zur Vibration von Amalgamationsapparaten. • - Google Patents
Vorrichtung zur Vibration von Amalgamationsapparaten. •Info
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C22—METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
- C22B—PRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
- C22B11/00—Obtaining noble metals
- C22B11/10—Obtaining noble metals by amalgamating
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 1: Aufbereitung von Erzen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom ao. Januar 1886 ab.
Auf einer festgelagerten Treibwelle A sitzt ein Zahnrad B, dieses greift in ein darüber
befindliches Zahnrad C, welches auf einer kurzen Welle sitzt, die ebenfalls in zwei Lagern
läuft und also mittelst Rades B in Bewegung gesetzt wird, wenn die Welle A rotirt.
Die beiden Lager der Welle von C sind an dem Ende einer Holzbohle D befestigt, welche
an diesem Ende freiliegt, während ihr anderes Ende auf einem soliden Fundament festgehalten
wird. Bei schnellem Umlauf der Räder erhält diese Bohle eine vibrirende Bewegung.
Befestigt man nun auf dieser Bohle irgend einen Gegenstand, so wird diesem dieselbe Bewegung
mitgetheilt werden.
Ist dieser Gegenstand nun z. B. ein Behälter, mit einer Flüssigkeit ganz oder theilweise gefüllt,
und man giebt in diese Flüssigkeit ein Gemisch oder Gemenge von Mehlen verschiedener
Schwere, so wird die Wirkung die gleiche sein wie z. B. die einer hydraulischen Setzmaschine, wie solche bei der Aufbereitung
in Anwendung sind.
Die schwereren Mehle werden sich an dem tiefsten Punkte ansammeln und die leichten
nach oben drängen.
Befindet sich die Flüssigkeit, während sie über den Apparat geführt wird, in Bewegung
bezw. wird der Apparat in ein Gerinne eingeschaltet, durch welches sich die Flüssigkeit
bewegt, so wird sich die Trennung der schweren und leichten Mehle ganz oder theilweise vollziehen
während dieser Ueberführung. Wird auch Trockensiebvorrichtung auf solchem vibrirenden
Boden befestigt, so wird sich auch in diesem Falle die Trennung in grobe und feine
Korngröfse schneller und intensiver vollziehen, als in sonstigen Fällen.
Anstatt der Holzbohle kann man auch jedes andere Material verwenden, welches Federkraft
besitzt.
Bei der Zerkleinerung und Anreicherung von Stoffen aller Art wird diese Einrichtung von
Vortheil sein, namentlich aber bei Mineral- und Farbmühlen, bei Aufbereitung von Koks
und Erzen und zur Klassification von trockenem Material sowohl als von nafs gemahlenen
Stoffen, Kohlenschlämme, von Pochtrübe, an Stelle der Mehlsetzmaschine, und endlich bei
der Amalgamation der Edelerze.
Die Zeichnung zeigt z. B., wie ein Amalgamator E in Vibration gesetzt wird.
An seiner Stelle kann man also ebensowohl einen Mehlklassificationsapparat, eine hydraulische
Setzmaschine oder ein Trockensieb darauf befestigen und in vibrirende Bewegung versetzen.
Während die Pochtrübe den Amalgamator passirt und der Läufer ganz wie gewöhnlich
umläuft, giebt man dem ganzen Apparat viele Tausend Vibrationen pro Minute, deren Energie
abhängig ist von der gröfseren oder kleineren Spannung der Feder bez. Bohle D.
In allen Fällen, beim Amalgamator sowohl als bei der Setzmaschine und dem Klassificateur
oder Trockensieb wird dadurch ihr Wirkungsgrad um Bedeutendes erhöht werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vibrirende Unterlage für Amalgamationsapparate, bestehend in einer durch die Räder B und C bewegten Holzbohle D.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.BERLIN GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE38065C true DE38065C (de) |
Family
ID=313791
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT38065D Expired - Lifetime DE38065C (de) | Vorrichtung zur Vibration von Amalgamationsapparaten. • |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE38065C (de) |
-
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