DE380296C - Als Grubenlampe ausgebildeter Schlagwetterpruefer, bei dem in einer absperrbaren Zylinderkammer das Gasgemisch mittels eines Kolbens angesaugt und zur Explosion gebrachtwird - Google Patents

Als Grubenlampe ausgebildeter Schlagwetterpruefer, bei dem in einer absperrbaren Zylinderkammer das Gasgemisch mittels eines Kolbens angesaugt und zur Explosion gebrachtwird

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DE380296C
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    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N25/00Investigating or analyzing materials by the use of thermal means
    • G01N25/50Investigating or analyzing materials by the use of thermal means by investigating flash-point; by investigating explosibility
    • G01N25/54Investigating or analyzing materials by the use of thermal means by investigating flash-point; by investigating explosibility by determining explosibility

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Description

  • Als Grubenlampe ausgebildeter Schlagwetterpräfer, bei dem in einer absperrbaren Zylinderkammer das Gasgemisch mittels eines Kolbens angesaugt und zur Explosion gebracht wird. Die Erfindung hat einen als Grubenlampe ausgebildeten Schlagwetterprüfer zum Gegenstande, bei dem in bekannter Weise das Gasgemisch in eine absperrbare Zylinderkannner vermittels eines Kolbens angesaugt und zur Explosion gebracht wird, durch welche ein zweiter Kolben vorgeschleudert wird, der die Signalvorrichtung in Tätigkeit setzt. Neu ist es, die beiden Zylinder derart hintereinander anzuordnen, daß der Saughub und der Explosionshub in derselben Richtung liegen. Um dies möglich zu machen, ist die Kolbenstange des Saugzylinders durch die hohle Kolbenstange des anderen Zylinders hindurchgeführt, so daß beide Kolbenstangen bei der Explosionswirkung miteinandergehen. Um hierbei die Stärke der Explosion ablesen zu könnern, ist die gegen Federdruck sich bewegende Hohlstange gegen Rückbewegung gesperrt. Der von ihr gegen den Widerstand der Feder zurückgelegte Weg entspricht der Explosionswirkung.
  • Damit die Zündvorrichtung nur in Tätigkeit gesetzt werden kann, wenn die Vorrichtung geschlossen ist, ist sie im Deckel untergebracht und mit einer Einschaltung versehen, die bei Aufschrauben des Deckels in Arbeitsstellung gebracht wird, sonst aber außer Eingriff steht.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel in vier Abbildungen dargestellt.
  • Abb. r zeigt einen Längsschnitt, Abb. 2 einen Grundriß des Deckels, Abb. 3 einen Schnitt nach A-B durch den Deckel, Abb. q. einen Schnitt nach C-D durch den Deckel. Das Gehäuse a des Prüfers hat zwei zylindrische Hohlräume b und c. Im ersten gleitet ein Kolben d, im zweiten ein Kolben e. Der Zylinder b steht durch die Öffnung finit I der Außenluft in Verbindung, wenn der Deckei g abgeschraubt ist. Der Zylinder c ist durch den Deckel 1r abgedeckt.
  • Der Kolben d ist geführt durch eine Kolbenstange i, die in einen Griff j endet, der außen liegt. Sie ist eingelagert in die hohle Kolbenstange k des Kolbens e, die durch den Deckel h frei hindurchtreten kann. Der Kolben e kann gemeinsam mit dein Kolben d, wenn der letztere gegen ihn angelegt ist, in die Kammer c gegen die Wirkung einer . Feder l -zurücktreten. Er wird durch ein Zahngesperre irr in derjenigen äußersten Stellung festgehalten, die er auf diesem Wege erreicht. X'erläßt der Kolben e seine Grundstellung, so schlägt die Kolbenstange k gegen einen Winkelhebel n an, der dabei geschwenkt ,\-irc1 und mit einem Hebel o in Berührung kommt. Dadurch wird ein elektrischer Kontakt für die Ingangsetzung eines Läutewerkes p gegeben. Ein um den Prüfer herumführender Raum enthält eine Stromquelle in Form eines Akkumulators q.
  • Der Deckel g enthält eine Zündvorrichtung, die in üblicher Weise aus einem durch ein Handrädchen zu drehenJen Reibei r (Abb. 3) und einem Zereisenstein s besteht. Diese Zündvorrichtung enthält ein Gesperre t (Abb. d.), das so eingerichtet ist, daß die Drehung des Reibeis r nur geschehen kann, wenn der Deckel g auf den Zylinderboden aufgesetzt ist, weil dann ein Hebelschwanz u zurückgedrückt wird. Geschieht dies nicht, so ist das Gesperre durch Wirkung einer Feder v geschlossen. Der Prüfer ist zur Grubenlampe durch Einbau einer Birne w ausgestaltet, die durch den Akkumulator q gespeist wird.
  • Die Benutzung des Prüfers geschieht auf folgende `reise: Der Bedienungsmann schraubt den Deckels ab und zieht am Handgriff j den Kolben d so weit zurück, bis er gegen den Kolben e zur Anlage kommt bzw. bis die Glocke p ertönt. Dann läßt er den Handgriff los, so daß der Kolben d eine ihm vorgeschriebene Stellung einnimmt. Die Zylindtrkainmer b hat sich durch den Rückzug des Kolbens d mit der vor Ort herrschenden Luft durch die hffnung f gefüllt. Nunmehr wird der Dekkel g wieder aufgeschraubt, das Gesperre t gibt das Reibrädchen r frei, so daß es zum Zwecke der Zündung gedreht werden kann. Erfolgt die Zündung, so wird der Kolben c und mit ihm der Kolben d gegen die Wirkung der Feder L in die Zylinderkaninier c zurückgetrieben, und zwar desto weiter, j e explosionskräftiger die Gase sind. Da durch ein Gesperre in die äußerste Stellung des Kolbens e bis zur Auslösung festgehalten wird, ist die Gefährlichkeit der Schlagwetter an dem mehr oder weniger weiten Austritt der Kolbenstange k aus dem Deckel h abzulesen. Eine Nutenführung x verhindert die Drehung der Kolbenstange h. Eine L"rnführungsnut y gestattet den Explosionsgasen, bei Erreichung der äußersten Stellung des Kolbens e hinter diesen zu treten bzw. auszuptiifen. Bohrungen z dienen dazu, die hinter dem Kolben d stehende Luft beim Pumphub des Kolbens austreten zu lassen. Sie werden durch den Kolben d für die Dauer der Explosion dicht ve-schlossen. Öffnungen z' dienen der Luft zum Austritt aus der Kammer c.
  • Selbstverständlich könnte die Zündung auch anders, etwa elektrisch eingerichtet werden. Die Sicherheit des Grubenbetriebes erfordert es aber, daß die Zündung nur geschehen kann, wenn der Deckel das Ansaugeloch f völlig dicht verschließt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Als Grubenlampe ausgebildeter Schlagwetterprüfer, bei dem in einer absperrbaren Zylinderkammer das Gasgemisch mittels eines Kolbens angesaugt und zur Explosion gebracht wird, worauf der abgeschleuderte Kolben einen in einer zweiten Kammer befindlichen unter Federwirkung stehenden Kolben gleichfalls niit abschleudert, der seinerseits einen Signalstromkreis schließt, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenstange (i) des ersten Zylinders (b) in der als Hohlstange aus gebildeten anderen Kolbenstange (k) des zweiten Zylinders (c) geführt ist, so daß beide Kolbenstangen (i, k) für die Länge des Explosionshubes miteinandergehen. wobei an der Länge des Austrittes der sperrbaren Hohlstange (k) aus dein zweiten Zylinder (c) die Wirkung der Explosionsstärke feststellbar ist.
  2. 2. Schlagwetterprüfer nach Anspruch i. dadurch gekennzeichnet, daß die zur Entzündung der Gase dienende Zündvorrichtung (r, s) im Deckel (g) des Prüfers untergebracht ist und eine Schaltvorrichtung (u, v) besitzt, die erst beim Aufschrauben des Deckels (g) in Arbeitsstellung kommt.
DEK82128D 1922-05-24 1922-05-24 Als Grubenlampe ausgebildeter Schlagwetterpruefer, bei dem in einer absperrbaren Zylinderkammer das Gasgemisch mittels eines Kolbens angesaugt und zur Explosion gebrachtwird Expired DE380296C (de)

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