DE378565C - Briefwaage mit Daempfervorrichtung - Google Patents

Briefwaage mit Daempfervorrichtung

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DE378565C
DE378565C DEK81566D DEK0081566D DE378565C DE 378565 C DE378565 C DE 378565C DE K81566 D DEK81566 D DE K81566D DE K0081566 D DEK0081566 D DE K0081566D DE 378565 C DE378565 C DE 378565C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G19/00Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups
    • G01G19/002Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups for postal parcels and letters

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Force In General (AREA)

Description

  • Briefwaage mit Dämpfervorrichtung. Die Erfindung bezieht sich auf eine Briefwaage. Die bisher bekannten Hebelbriefwaagen haben den Nachteil, bei einer Belastung lange Zeit hin und her zu pendeln, ehe die bewegliche Skala unter dem Zeiger zur Ruhe kommt, um das Gewicht der Nutzlast ablesen zu können. Die Pendelschwingungen wachsen mit der Belastung, so daß ein Ablesen des Gewichtes von der Skala j e länger dauert, j e größer die Belastung ist. Diesem Nachteil hat man bereits abzuhelfen versucht dadurch, daß man Brems- oder Dämpfervorrichtungen an derartigen Waagen angebracht hat.
  • Demgegenüber unterscheidet sich der Gegenstand der vorliegenden Erfindung dadurch, daß jedes Gewicht nach einmaliger beliebiger Einstellung der Dämpfungsvorrichtung schnell und mit größter Genauigkeit an der Skala abgelesen werden kann, (la die Dämpfungswirkung bei größer werdender Belastung proportional der Belastung zunimmt. Zu diesem Zweck ist gemäß der Erfindung parallel zu dem Pendelgewichtshebel ein ungleicharmiger Dämpfungshebel am Gestell angelenkt und mit dein Pendelgew ichtshebel durch eine kuppelnde Stange verbunden, wobei der Dämpfungsliebe1 unter Einwirkung einer einstellbaren Dämpfung steht, derart, daß bei wechselnder Belastung der eine Hebelarm des Dämpfungsliebels ständig verkürzt wird, um die erzeugte Dämpftingswirkting zu vergrößern. Auf diese Weise ist es möglich, -Nutzlasten schnell und sicher während des Wägevorganges abzudämpfen, ohne die Genauigkeit der Waage selbst zu beeinflussen. Die Dämpfungsvorrichtung kann in einfacher Weise den jeweiligen Verhältnissen entsprechend eingestellt werden.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Abb. i die Briefwaage ohne Belastung und mit abgestellter Hemmung, Abb.2 die Briefwaage in höchster Belastung mit eingestellter Hemmung.
  • Mit i ist der eine Parallelführungsarin bezeichnet, mit 2 die Verlängerung desselben, welche durch den Mitnehmerstift 3 im Schlitz .4 des längeren Hebelarmes 5 veranlaßt, daß letzterer um seinen Stützpunkt 6 dieselben Bewegungen macht wie der ung-leicharmige Hebel 7,8 mit dem Pendelgewicht 9 um seinen Stützpunkt io. Auf den kürzeren Hebelarm i i, welcher zweckmäßig segmentförmig ausgebildet ist und im Schwerpunkt 12 so viel Ausschnitt erfährt, daß er im Stützpunkt 6 mit dem längeren und geschlitzten Hebelarm 5 in jeder Lage im Gleichgewicht ist, wirkt eine Hemmvorrichtung. Die Hemmvorrichtung besteht aus dem ungleicharmigen Hebel 13, 1q., welcher durch die Feder 15 mit seiner Schneide 16 in geringem Abstande vom Hebelarm i i gehalten wird. Durch Einschrauben der Schraube 17 in den Hebelarm 13 wird der letztere von der am Stativ 18 hinterseits angebrachten Platte i9 abgedrückt, wodurch die Schneide 16 allmählich zur Bremswirkung auf den Hebelarm i i kommt. Durch die Anwendung des ungleicharmigen Hebels als Bremse wird eine feinere Einstellung der Hemmung ermöglicht. Mit 2o ist die Skala, mit 21 die Waagschale und mit 22 der Drehpunkt des Führungsarmes 1, 2 bezeichnet.
  • Die Wirkungsweise der Waage ist folgende: Bei der Belastung wird der doppelarmige Führungshebel 1,:2 um seinen Drehpunkt 22 geschwungen und hebt dadurch dein Hebel 5 an, der sich um den Drehpunkt 6 bewegt. Bei dieser Bewegung wird der Stift 3 in dem Schlitz 4 ,geführt, so daß eine ständige Verkürzung der Strecke zwischen den Punkten 3 und 6 bei Vergrößerung der Last stattfindet. Der zweite Hebelarm i i kommt, wie oben beschrieben, in Eingriff mit der Schneide 16 des Hebels 1.4, wodurch die Dämpfung hervorgerufen wird. Da die Enufernung von dem Drehpunkt 6 bis zur Berührung der Schneide 16 mit dem Hel,elarm i i dauernd konstant bleibt, die Entfernung zwischen den beiden Punkten 3 und ,_. aber, wie oben beschrieben, sich verändert, wird auch eine .Veränderung der Hemmungswirkung auf die Waage hervorgerufen, in.c:-fern, als bei Vergrößerung der Nutilast @lie Heininungswirkung ebenfalls eine gr:ilitre wird, da der Hebelarm zwischen den i'unkten 3 und 6 bei Vergrößerung aer Last kürzer wird.

Claims (1)

  1. PATENT-AIVSPRIiCHE: i. Briefwaage mit Dämpfervorrichtung. dadurch gekennzeichnet, daß ein Dämpfutigshebel (5, 11) mit einem Führungsliebes (1, 2) verbunden ist und dieser sich mit dem Zapfen (3) in einem Schlitz (d.) des Dämpfungshebels verschieben kann. so daß sich das- Drehmoment des Dämpfungshebels (5) immer proportional der Belastung ändert, wobei auf das andere segmentförmige Ende (i i) des Hebels (.3) eine einstellbare Dämpfungsvorrichtung (16, 1q.) einen immer gleichbleibenden Reibungsdruck ausübt, derart, daß hei jeder Belastung der Waage der sofortige Stillstand des Skalenbogens herbeigeführt wird, um dadurch eine genaue Gewichtsbestimmung vornehmen zu können. z. Briefwaage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sich auf die Segmentkante des Hebels (i i) die Schneide (16) eines doppelarmigen Hebels (13, 1q.) auflegt, der durch eine Feder (15) beeinflußt mittels der Schraube (17) eingestellt werden kann, um den Anpreßdruck der Schneide (16) zur Segmentkante des Hebels (i i) und damit die Dämpfungswirkung zu ändern.
DEK81566D 1922-04-12 1922-04-12 Briefwaage mit Daempfervorrichtung Expired DE378565C (de)

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