DE3784591T2 - Wagen fuer dringende medizinische versorgung. - Google Patents
Wagen fuer dringende medizinische versorgung.Info
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft einen mobilen Wagen, insbesondere einen mobilen Wagen, der gemeinhin als "Wagen für dringende medizinische Versorgung" oder einfach als "Nothilfewagen" bezeichnet wird, für die medizinische Notversorgung in Krankenhäusern und anderen medizinischen Institutionen. Der Nothilfewagen nach der vorliegenden Erfindung umfaßt einen gemeinsamen Schließmechanismus zum gleichzeitigen Sichern aller Abteile des Nothilfewagens in einem versiegelten Zustand, der anzeigt, daß der Nothilfewagen mit einer sofort zugriffsbereiten medizinischen Ausrüstung, Instrumenten und Vorräten komplett bestückt ist.
- Die US-A 3 150 902 zeigt einen Nothilfewagen gemäß dem Oberbegriff der Ansprüche 1 und 19, der einen offenen versenkten Boden auf der Oberseite seines Gehäuses aufweist. An der Vorderseite hat das Gehäuse eine Öffnung, in derem Bereich eine Vielzahl von Schubladen vertikal und horizontal in mehreren Reihen angeordnet sind. Die Schubladen können gemeinsam durch ein zentrales Verriegelungssystem verschlossen werden, das durch einen Griff bedient werden kann, der an einem Ende des Nothilfewagens befestigt ist. Wie besonders in Fig. 3 und 4 der US-A 3 150 902 gezeigt ist, erfordert ein derartiges zentrales Verriegelungssystem beträchtliche komplexe, konstruktive Betriebselemente, durch die nicht nur Fehler auftreten können, sondern die auch wegen der komplexen Abmaße des konstruktiven Aufbaus eine wesentliche Verminderung des Nutzraumes für den Nothilfewagen zur Folge haben.
- Die US-A 2 682 932 beschreibt einen Nothilfewagen nach dem Obergriff von Anspruch 14, der auf der Oberseite offene Vertiefungen hat, die in Form einer Zelle an der Vorderseite ausgebildet sind, die mehrere Abteile hat, die übereinander angeordnet sind und durch eine Klappe und eine darin befindliche Schließeinrichtung verschließbar sind.
- Ein medizinischer Nothilfewagen enthält im allgemeinen die medizinische Ausrüstung, Instrumente und Vorräte, die insbesondere bei medizinischen Anwendungen wie Herznotfällen notwendig sind. Der Nothilfewagen kann natürlich mit jeder Art medizinischer Notversorgung ausgerüstet sein. Der Nothilfewagen besteht im allgemeinen aus einem Gehäuse, das eine Vielzahl von Schubladen, Fächern und/oder Abteilen zur Lagerung der medizinischen Ausrüstung und Vorräte wie Spritzen und Arzneien aufweist. Das Gehäuse ruht auf einer Vielzahl von Rädern oder Rollen, so daß es schnell von seinem normalen Standort zum Platz des medizinischen Noteinsatzes befördert werden kann. Um ein Maximum an Effizienz für eine medizinische Notversorgung vorzusehen, muß der Nothilfewagen deshalb sowohl (1) eine schnelle und dauerhafte Mobilität als auch (2) eine effiziente Lagerung mit einer sofortigen optischen und manuellen Zugriffsmöglichkeit und Organisation der medizinischen Ausrüstung, der Instrumente und der Vorräte vorsehen.
- Ein Nachteil bekannter Nothilfewagen besteht darin, daß sie eine uneffiziente Lagerung und Zugriffsmöglichkeit zu den medizinischen Notmitteln vorsehen. Ein wichtiges Merkmal eines Nothilfewagens besteht in der manuellen Zugriffsmöglichkeit zu der medizinischen Ausrüstung, zu den Instrumenten und zu den in ihm gelagerten Vorräten. Man wünscht eine sofortige Zugriffsmöglichkeit zu jedem Gegenstand, wenn man sich um einen Notfall kümmert. Bei bekannten Nothilfewagen ist jedoch ein "medizinisches Tablett" (das Spritzen und Arzneien wie Ampullen mit Adrenolin oder dgl. enthält) üblicherweise in einer Schublade innerhalb des Wagens enthalten. Die Lagerung aller Vorräte in Schubladen kann deren Entnahme im Notfall schwierig machen, da man nur zu einer Schublade gleichzeitig Zugriff haben kann.
- Ein weiterer Nachteil herkömmlicher Nothilfewagen besteht in der begrenzten Möglichkeit einer einfachen visuellen Überprüfung der medizinischen Ausrüstung, der Instrumente und der Vorräte vor einem Notfall. Es ist wichtig, daß ein Nothilfewagen immer vollständig ausgerüstet ist, da, wenn ein oder mehrere Gegenstände fehlen, wenn ein Notfall eintritt, ein Mediziner, der den Wagen verwendet, nicht in der Lage ist, den Patienten erfolgreich zu behandeln. Es werden jedoch aus einer Vielzahl von verständlichen Gründen einzelne Gegenstände oft in Eile vom Nothilfewagen auch in Nichtnotfällen genommen. Jeder Wagen muß daher regelmäßig überprüft werden (z.B. jeden Tag oder jede Schicht), um sicherzustellen, daß er voll bestückt ist. Da eine große Anzahl von Gegenständen darin enthalten sind, ist es eine uneffiziente Beanspruchung der Zeit des Krankenhauspersonals, um voll bestückte Nothilfewagen manuell zu überprüfen. Die Möglichkeit zu haben, um einen Nothilfewagen zu sichern und ihn visuell überprüfen zu können, um sicherzustellen, daß eine vollständige Bestückung wichtiger Instrumente und Vorräte darin vorhanden ist, ist daher höchst wünschenswert.
- Aus diesen und anderen Gründen sind die Nothilfewagen nach dem Stand der Technik nicht völlig zufriedenstellend. Es besteht das Bedürfnis für einen verbesserten Nothilfewagen, der bei hoher Geschwindigkeit eine größere Stabilität und Manövrierfähigkeit, eine größere Zugriffsmöglichkeit zum Inhalt und ein Sicherungssystem aufweist, um die Beibehaltung einer vollständigen Bestückung mit medizinischer Ausrüstung, Instrumenten und darin enthaltenen Vorräten sicherzustellen.
- Es ist deshalb eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Sicherungsmechanismus vorzusehen, der eine visuelle Überprüfung wenigstens der wichtigen Inhaltsgegenstände des Nothilfewagens bietet und durch den sichergestellt wird, daß eine vollständige Bestückung mit medizinischer Ausrüstung, Instrumenten und Vorräten im Nothilfewagen vorhanden ist.
- Diese Aufgaben werden durch die vorliegende Erfindung in vorteilhafter Weise gelöst, die einen verbesserten Nothilfewagen vorsieht, der ein sofort zugängliches medizinisches Tablett auf der Oberseite des Wagens und einen gemeinsamen Sicherungsschließmechanismus hat, um die komplette medizinische Ausrüstung, die Instrumente und die Vorratsabteile zu sichern.
- Das Gehäuse des Nothilfewagens ist vertieft ausgebildet mit einem integrierten medizinischen Tablett auf seiner Oberseite. Das medizinische Tablett ist durch eine transparente Abdeckung abgedeckt, die eine leichte Sichtüberprüfung des Inhalts des Tabletts ermöglicht. Auf dem Tablett sind die Gegenstände gelagert, die im Notfall am häufigsten benötigt werden. Daher ist das Tablett und zumindest eine Schublade von der Vorderseite des Wagens aus zugänglich und können gleichzeitig geöffnet werden, so daß man auf deren Inhalt gleichzeitig zugreifen kann. Die Aufbewahrungsbereiche auf der anderen Seite des Wagens können ebenfalls gleichzeitig zugänglich sein. Andere weniger oft verwendete Vorräte können in mehr konventionell ausgebildeten Schubladen gelagert werden, die von einer Seite des Wagens her zugänglich sind und die ebenfalls durch eine transparente Abdeckung verschlossen sind.
- Die Abdeckung des oberen medizinischen Tabletts wie auch die der Schubladen, die von einer Seite des Wagens zugänglich sind und andere wesentliche Vorräte werden in einem verriegelten Zustand durch einen gemeinsamen Schließmechanismus gesichert. Durch ein zerbrechbares Siegel, das am Schließmechanismus vorgesehen ist, kann man eine schnelle visuelle Bestätigung erhalten, daß, wenn es nicht gebrochen ist, die Bestückung des Wagens vollständig ist. Der Schließmechanismus ist so ausgebildet, daß das Siegel leicht abgeschert werden kann.
- Eine vollständige Würdigung zusammen mit anderen Aufgaben, Merkmalen und Gesichtspunkten der vorliegenden Erfindung wird aus der folgenden ausführlichen Beschreibung deutlich, wenn sie in Verbindung mit den begleitenden Zeichnungen betrachtet wird.
- Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht von rechts vorne einer bevorzugten Ausführungsform eines Nothilfewagens in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung;
- Fig. 2 ist eine perspektivische Ansicht von links hinten einer bevorzugten Ausführungsform eines Nothilfewagens in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung;
- Fig. 3 ist eine Draufsicht, teilweise geschnitten und abgebrochen, um innere Details zu zeigen, auf das Oberteil des Nothilfewagens, der in den Figuren 1 und 2 gezeigt ist, wobei der gemeinsame Schließmechanismus in verriegeltem Zustand gezeigt ist;
- Fig. 4 ist eine Draufsicht, teilweise abgebrochen ähnlich Fig. 3 des gemeinsamen Sicherungsschließmechanismus von Fig. in unverriegeltem Zustand;
- Fig. 5 ist eine vertikale Querschnittsansicht entlang der Ebene 5-5 in Fig. 4 des Sicherungsschließmechanismus, der in Fig. 3 und 4 gezeigt ist;
- Fig. 6 ist eine vertikale Querschnittsansicht entlang der Ebene 6-6 in Fig. 5, die weitere Details des Schließmechanismus zeigt;
- Fig. 7 und 8 eine Ansicht, teilweise abgebrochen, auf eine Oberfläche bzw. eine vertikale Querschnittsansicht einer alternativen Ausführungsform eines Teils des Sicherungsschließmechanismus;
- Fig. 9 und 10 zeigen eine Seitenansicht bzw. eine vertikale Querschnittsansicht entlang der Ebene 10-10 von Fig. 3 von I.V.-Solutionsabteilen und einen Sicherungsschließmechanismus dafür, der Teil eines gemeinsamen Schließmechanismus der bevorzugten Ausführungsform ist;
- Fig. 11 ist eine vertikale Querschnittsansicht entlang der Ebene 11-11 in Fig. 4, die einen Sicherungsschließmechanismus für eine Ausrüstungsschublade zeigt, der Teil des gemeinsamen Schließmechanismus der bevorzugten Ausführungsform ist;
- Fig. 12 und 13 ist eine Vorderansicht bzw. eine vertikale Querschnittsansicht entlang der Ebene 13-13 in Fig. 12 eines abnehmbaren Abfallbehälters für die bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
- Fig. 14 ist eine vertikale Querschnittsansicht entlang der Ebene 14-14 in Fig. 3 eines Griffs zur Führung des Nothilfewagens der vorliegenden Erfindung und zum Verriegeln von zwei Drehtransportrollen, um eine Richtungsstabilität bei einer Bewegung mit hoher Geschwindigkeit vorzusehen;
- Fig. 15 ist eine Ansicht ähnlich Fig. 14, die den Griff in einer Position zeigt, in der die Transportrollen verriegelt sind;
- Fig. 16 ist eine Rückansicht des Richtungsverriegelungsmechanismus der Transportrollen in Richtung 16-16 von Fig. 15;
- Fig. 17 ist eine Ansicht ähnlich Fig. 14, die zeigt, wie die Bewegung des Griffs übertragen wird, um die zwei Drehtransportrollen zu entriegeln; und
- Fig. 18 ist eine horizontale Querschnittsansicht entlang der Ebene 18-18 in Fig. 17, die weitere Einzelheiten des Richtungsverriegelungsmechanismus der Transportrolle zeigt.
- Betrachtet man nun die Zeichnungen, so zeigen die Figuren 1 und 2 eine bevorzugte Ausführungsform eines medizinischen Nothilfewagens nach der vorliegenden Erfindung in perspektivischer Ansicht aus der Sicht von rechts vorne bzw. von links hinten. Der Nothilfewagen 10 besteht aus einem im wesentlichen kubischen Gehäuse 12, das auf vier Transportrollen 14 ruht, die in der Nähe der unteren vier Ecken des Gehäuses angeordnet sind, um weite Radauflagen von vorne nach hinten und von einer Seite zur anderen vorzusehen. Für die Beschreibung werden die verschiedenen Seiten des Nothilfewagens wie folgt bezeichnet: eine Frontseite 16, von der aus eine Vielzahl von I.V.-Solutionsabteilen 17 zugänglich ist; eine rechte Seite 18, von der aus man ein U-förmiges Rohr 20 sieht, eine Öffnung 22 im Gehäuse 12, eine Halterung 24 für eine Tür oder für eine hintere Stütze einer Auflage, eine transparente herzförmige hintere Auflage 26 oder eine entfernbare Klappe, die am Boden der Halterung 24 gelagert ist, und ein Verriegelungsblech 28 für die Sicherungssperrvorrichtung; eine Rückseite 30, die ein Abteil 1 32 für einen Sauerstofftank und einen Führungsgriff (34) für eine Bedienungsperson aufweist; eine linke Seite 36, die ein vorderes Tragrohr 37, ein hinteres Tragrohr 38, eine Hängestange 40 für die Abdeckung eines medizinischen Tabletts und einen abnehmbaren Behälter 42 für den Abfall aufweist. Die Oberseite des Nothilfewagens weist einen versenkten Bereich 44 für ein medizinisches Tablett, einen großen versenkten Vorbereitungsbereich 48 und einen kleinen Vorbereitungsbereich 50 auf. Der Boden des Nothilfewagens weist ein oben offenes Ausrüstungsabteil 52 auf, das am Gehäuse 12 zwischen den Transportrollen 14 hängt und das von der Öffnung 32 auf der rechten Seite des Wagens 10 aus zugänglich ist.
- Der Nothilfewagen 10 ist hauptsächlich aus leichten Materialien zusammengesetzt. Das Gehäuse 12 kann aus Kunststoff bestehen, vorzugsweise aus einem Thermoplast wie Polyäthylen, und kann durch ein herkömmliches Verfahren wie durch Rotationsgießen hergestellt sein. Das U-förmige Rohr 20 legt die Öffnung 22 auf der rechten Seite 18 des Nothilfewagens 10 fest und sorgt für einen stabilen Aufbau. Das Rohr besteht deshalb vorzugsweise aus Stahl. Das vordere und hintere Tragrohr 37 und 38 auf der linken Seite 36 des Nothilfewagens 10 sorgt ebenfalls für einen stabilen Aufbau des Gehäuses und besteht deshalb vorzugsweise aus einem Stahlrohr. Das U-förmige Rohr und die Tragrohre sind mit dem Gehäuse durch konventionelle Mittel wie Schrauben oder andere geeignete Mittel verbunden. Die Anordnung der anderen Tragrohre sorgt für eine breite Radauflage für den Wagen, um seine Stabilität zu erhöhen. Das Kunststoffgehäuse 12 kann weiterhin so gespritzt sein, daß es mit der Form der Tragrohre zusammenpaßt, um dadurch die bauliche Steifigkeit des Nothilfewagens zu steigern. Die Abdeckung 46 für das Abteil für das medizinische Tablett, die herzförmige hintere Ablage 26 und die I.V. - Abteile 17 bestehen vorzugsweise aus einem starren, transparenten, lichtdurchlässigen oder getönten Kunststoff, um die visuelle Überprüfung des Tabletts 44 und der Innenräume des Gehäuses zu erleichtern.
- Die Figur 1 zeigt den Nothilfewagen in einem gesicherten, einsatzbereiten Zustand. Um die Ausstattungsmerkmale des Wagens aufzuzeigen, sind die normalerweise vorhandene medizinische Ausrüstung, die Instrumente und die Vorräte nicht dargestellt. Alle Abteile des Nothilfewagens sind durch einen gemeinsamen Sicherungsschließmechanismus gesichert, der ausführlich unten beschrieben wird. Das gezeigte Schließblech 28 ist durch ein zerbrechbares Siegel 54 gesichert, wodurch angezeigt wird, daß alle Abteile des Nothilfewagens gesichert sind und darin nichts verändert worden ist. Wenn man annimmt, daß der Wagen voll bestückt war, als er gesichert wurde, kann das Krankenhauspersonal durch einen Blick auf das Siegel 54 schnell prüfen, ob der Nothilfewagen voll mit medizinischer Notausrüstung, Instrumenten und Vorräten bestückt ist, um unnötige regelmäßige Inspektionen von Hand zu vermeiden, die sonst das Öffnen alle Abteile des Wagens erforderlich machen würden.
- Die Figuren 1 und 2 zeigen weitere Ausstattungsmerkmale der vorliegenden Erfindung. Wie durch den gestrichelten Linien in Figur 1 gezeigt, kann ein herkömmlicher Teleskopstab 56 auf dem Wagen montiert sein, und zwar durch Einsetzen des Stabes in das hintere Tragrohr 38. Das vordere Tragrohr 37 kann ähnlich verwendet werden oder es kann alternativ für einen Stab zum Halten einer Drehplattform (nicht gezeigt) verwendet werden, z.B. einer Plattform aus einem Zweifaserstoff. Wenn die Tragrohre 37 und 38 nicht wie beschrieben verwendet werden, können sie mit einer Kunststoff- oder Gummikappe 58 verschlossen werden, wie in Fig. 2 gezeigt ist.
- Figur 2 zeigt den Nothilfewagen 10 im ungesichertem Zustand für die Notverabreichung einer Behandlung. Die Abdeckung 46 des medizinischen Tabletts ist üblicherweise durch eine um den Umfang des Abteils 44 für das medizinische Tablett herum verlaufende Lippe 60 unterstützt, und sie wird sicher darauf gehalten durch einen Sicherungsschließmechanismus, der unten ausführlich beschrieben wird, für die Abdeckung des medizinischen Tabletts in Zusammenarbeit mit der Hängestange 40 der Abteilabdeckung für das medizinische Tablett, wie man aus Figur 1 sieht. Wenn der Sicherungsschließmechanismus gelöst wird, kann die Abteilabdeckung 46 des medizinischen Tabletts von der linken Seite 36 des Wagens 10 aus unter die Hängestange 40 für die Abdeckung des medizinischen Tabletts geschoben werden, seitlich losgelassen werden und an der Hängestange 40 mit einem Hängeflansch 62 angehängt werden, der auf einer Seite der Abdeckung 46 befestigt ist. Auf diese Weise kann die Abdeckung 46 für das medizinische Tablett schnell und wirksam während einer medizinischen Notbehandlung aufbewahrt werden.
- Die Figuren 1 und 2 zeigen weiterhin den Führungsgriff 34 für die Bedienungsperson und den Richtungsverriegelungsmechanismus für die Transportrollen (der unten ausführlich beschrieben wird) in nichtverriegeltem Zustand. Der Mechanismus in diesem Stadium erlaubt sowohl den vorderen als auch den hinteren Transportrollen 14, sich frei zu drehen, um ein Maximum an Manövrierfähigkeit in enger Umgebung vorzusehen.
- Figur 3 ist eine Draufsicht auf die Oberfläche des in Figur 1 und 2 gezeigten Nothilfewagens 10, wobei Teile davon abgeschnitten wurden, um den gemeinsamen Sicherungsschließmechanismus, den Führungsgriff für die Bedienungsperson und den Richtungsverriegelungsmechanismus für die Transportrollen, das Abteil 32 für den Sauerstoffbehälter mit einem Halter 63 und einen Sicherungsgurt 64, wie ein Schnallen- oder Klettgurt für eine Sauerstoff-Flasche, sowie eine Halterung 66 für einen abnehmbaren Behälter 42a zu zeigen.
- Der abnehmbare Behälter 42 ist im Detail in den Figuren 12 und 13 gezeigt und weist einen langgestreckten Hohlkörper 69 auf, der beispielsweise aus preiswertem Kunststoff besteht, der eine offene trichterförmige Aufnahme 71 an seiner Oberseite aufweist. In der Öffnung 75 der trichterförmigen Aufnahme 71 kann eine verformbare Platte 73 angeordnet sein, um das Einwerfen von Abfall zu erlauben, die aber verhindert, daß der Abfall aus der Öffnung zurückfällt. Der Körper 69 weist weiterhin zwei schlüssellochartige Schlitze 77 an seiner Vorderwand 79 auf, die die Bolzen 66 aufnehmen, um den Behälter 42 am Gehäuse 12 abnehmbar zu befestigen.
- Der mit Pos. 68 allgemein bezeichnete gemeinsame Sicherungsschließmechanismus weist einen Nebensicherungsschließmechanismus 70 für die Hauptschublade, einen Nebensicherungsschließmechanismus 72 für das Abteil für das medizinische Tablett und einen Nebensicherungsschließmechanismus 74 für ein I.V. - Abteil auf. Jeder Nebenmechanismus ist in einem gesicherten Zustand gezeigt, wenn auch, um dessen Arbeitsweise zu erläutern, die Abdeckung des Behälters für das medizinische Tablett sowohl in einer ungesicherten Position (durchgezogene Linien) als auch in einer gesicherten Position (gestrichelte Linien) gezeigt ist.
- Beim gemeinsamen Nebensicherungsschließmechanismus 68 weist der Nebensicherungsschließmechanismus 70 für die Schublade eine Gleitsperre 76, eine Hülse 78 und eine Siegellasche 80 auf. Die Hülse ist quer zwischen den Seiten 18 und 36 des Gehäuses 12 des Nothilfewagens angeordnet und damit durch eine Halterung und Schrauben oder angeschweißte Stützhalterungen 82 und 84 befestigt. Die Halterung und die angeschweißte Stützhalterung 84, die die Hülse auf der linken Seite 36 des Gehäuses befestigen, umfassen Befestigungsschrauben 86, die sich jenseits der linken Seitenwand 88 des Gehäuses erstrecken und dadurch die Halterung 66 für den abnehmbaren Behälter bilden. Die Halterung und die angeschweißte Stützhalterung 82, die die Hülse auf der rechten Seite befestigen, umfassen Stützen 90, die mit dem U-förmigen Rohr 20 verschweißt und mit Muttern 92 verschraubt sind, um dadurch die bauliche Steifigkeit des Gehäuses zu erhöhen.
- Figur 11 zeigt den Nebensicherungsschließmechanismus 79 für die Hauptschublade teilweise in vertikaler Querschnittsansicht. Die Gleitsperre 76 weist ein Gleitelement 94 auf, das reibungsmindernde Füße 96 hat, die beispielsweise aus Nylon bestehen, so daß das Gleitelement 94 leicht innerhalb der Hülse 78 gleiten kann. Die Gleitsperre 76 weist weiter das Schließblech 28 auf, das um einen Scharnierzapfen 95 an einem Ende des Gleitelements 94 schwenkbar gelagert ist. Während des gesicherten einsatzbereiten Zustandes erstreckt sich das Gleitelement 94 über die äußerst rechte Seite der Hülsen hinaus und durch eine kleine Öffnung 98 in der rechten Seite 18 des Gehäuses. Das Schließblech 28 kann deshalb am Scharnierzapfen 95 über der Siegellasche 80 hängen. Die Lasche 80 ist durch Anschrauben am Boden der Hülse 78 befestigt und erstreckt sich durch die rechte Seite des Gehäuses. Das Schließblech 28 ist mit einem gestanzten Schlitz 100 (Fig. 1) versehen, der sich über die Kreuzform der Siegellasche 80 legt und diese im gesicherten einsatzbereiten Zustand eng umgibt. Das Siegel 54, das aus Kunststoff sein kann, wird durch ein Loch 102 der Siegellasche 80 geführt, um das Schließblech 28 in der gesicherten Position zu belassen. In gesichertem einsatzbereiten Zustand ist die herzförmige Ablage oder Tür 26 durch eine Stützhalterung 24 abgestützt, die am Boden der Öffnung 22 auf der rechten Seite 18 des Gehäuses 12 angeordnet ist und in senkrechter Position wie in Fig. 11 gezeigt durch das Schließblech 28 gehalten. Die herzförmige Ablage ruht daher zwischen den Schubladen 104, die auf der Innenseite des Gehäuses 12 angeordnet sind, und dem Schließblech 28, wodurch die Schubladen 104 und das oben offene Ausrüstungsabteil 52, das am Boden des Gehäuses angeordnet ist, in einem geschlossenen Zustand gesichert sind.
- Betrachtet man nun wieder Figur 3, so ist der Nebensicherungsschließmechanismus 72 für das Abteil des medizinischen Tabletts mit dem Nebenmechanismus für die Hauptschublade mit einem Positionsstab 106 und Positionszapfen 108 gekoppelt. Die Positionszapfen sind am Gleitelement 94 befestigt und erstrecken sich nach oben durch eine Öffnung 110 in der Hülse 78. Ein Bereich des Positionsstabs 106, der einen Versatz 109 aufweist, ist zwischen den Positionszapfen angeordnet und ein anderer Bereich 111 des Stabs 106 ist abgebogen in Richtung auf eine Schließhalterung 112 der Abdeckung des Abteils des Nebensicherungsschließmechanismus 72 für das medizinische Tablett.
- Figur 4 und 5 zeigen den gemeinsamen Sicherungsschließmechanismus 68 von Figur 3 in einem ungesicherten Noteinsatzzustand. In Figur 4 ist das Schließblech 28 in eine vertikale Position angehoben worden, wodurch das Siegel 54 abgeschert wurde, und es wurde in die Hülse umgeschwenkt, wodurch das Gleitelement 94 in Richtung auf die linke Seite 36 des Gehäuses verschoben wurde. Die Positionszapfen 108 sind somit in Richtung auf die linke Seite verschoben worden, wodurch der Versatz 109 im Bereich 107 des Stabes 106 dazu veranlaßt wurde, in Richtung auf die Vorderseite 16 des Gehäuses verschoben zu werden. Die Schließhalterung 112 der Abdeckung, die mit dem Bereich 111 des Stabes 106 gekoppelt ist, wird somit in Richtung auf die Vorderseite des Gehäuses gezogen. Wie in Figur 5 gezeigt ist, ist die Schließhalterung 112 der Abdeckung mit Führungsschlitzen 118 und 120 vorn und hinten auf der Halterung versehen, welche entsprechende Halterungsführungen 122 und 124 aufnehmen, wobei die Führung 122 durch einen der Bolzen gebildet wird, der die Stützhalterung 82 für die Hülse hält. Der vordere Führungsschlitz 118 der Halterung 118 erstreckt sich in einer horizontalen Ebene. Der hintere Führungsschlitz 120 der Halterung ist geneigt. Da die Schlitzhalterung 112 für die Abdeckung sich zur Vorderseite 16 des Gehäuses 12 verschiebt, verschiebt sie sich auch in einer Abwärtsrichtung aufgrund der Wechselwirkung zwischen der hinteren Führung 124 und dem geneigten Führungsschlitz 120 der hinteren Halterung. Auf diese Weise wird ein Schließstift 126 für die Abdeckung des medizinischen Tabletts, der etwa in der Mitte der Schließhalterung gesichert ist, von einem Haken 128 der Abteilabdeckung 46 des medizinischen Tabletts zurückgezogen, wie deutlich durch die gestrichelten und durchgezogenen Linien in den Figuren 3 und 5 erkennbar ist. Figur 6 zeigt die Abteilabdeckung für das medizinische Tablett in gesicherter Position. Der Haken 128 der Abteilabdeckung des medizinischen Tabletts erstreckt sich durch eine Öffnung 130 in der Wand 132 des Tabletts in eine darin enthaltene Aussparung 134, und der Schließstift 112 für die Abdeckung des medizinischen Tabletts, der an der Schließhalterung 112 der Abdeckung befestigt ist, wird in den Haken eingefügt, wodurch die Abteilabdeckung des medizinischen Tabletts in einem geschlossenen Zustand gesichert wird, wenn die Schließhalterung 112 in Richtung auf die Rückseite 30 des Gehäuses und nach oben durch eine Rückwärtsbewegung des Gleitelements 94 bewegt wird.
- Die Figuren 7 und 8 zeigen eine alternative Ausführungsform des Abteilsicherungsmechanismus des medizinischen Tabletts. Bei dieser Ausführungsform ist der Haken 128', der an der Abteilabdeckung des medizinischen Tabletts befestigt ist, so geteilt, daß er einen Spalt 129 zur Aufnahme eines Schließstiftes 126' für die Abdeckung des medizinischen Tabletts hat. Auf diese Weise muß die Verriegelungshalterung der Abdeckung nur in einer horizontalen Ebene übertragen werden, wie in Figur 8 gezeigt ist. Der hintere Führungsschlitz 120' der Halterung ist deshalb so horizontal eingeschnitten, daß die Halterung horizontal auf der vorderen und hinteren Führung 122' und 124' der Halterung verläuft. Bezüglich der anderen Teile ist der Abteilsicherungsmechanismus für das medizinische Tablett der gleiche wie oben beschrieben.
- Betrachtet man nun Figur 3, 4, 9 und 10, so weist der Nebensicherungsschließmechanismus für das I.V. -Abteil einen drehbaren Stab 136 auf, der um einen vertikalen Schaft 138 drehbar ist. Wie in Figur 9 gezeigt ist, ist der vertikale Schaft 138 für eine Drehbewegung auf einer unteren Befestigungshalterung 151 und einer oberen Befestigungshalterung 154 montiert, die an der Vorderseite des Gehäuses gesichert sind. Ein zweites Paar von Positionsstiften 140 ist an dem Gleitelement 94 befestigt, wobei der Stab 136 sich dazwischen erstreckt. Wenn der Nebensicherungsschließmechanismus 70 der Hauptschublade arbeitet, d.h., wenn das Gleitelement 94 in Richtung auf die linke Seite 36 des Gehäuses 12 gleitet, werden der Stab 136 und der Schaft entgegen dem Uhrzeigersinn wie in den Figuren 3 und 4 gezeigt verdreht.
- Wie am besten aus Figur 10 ersichtlich ist, weist jedes I.V. - Abteil 74 einen Aufbau auf, der eine Front- und Bodenwand 141 und 142 hat, die an einem Scheitelpunkt 144 miteinander verbunden sind. Jeder Aufbau ist innerhalb einer Vertiefung 146 drehbar auf Drehzapfen 148 gelagert, die in der Vorderseite 16 des Gehäuses 12 des Nothilfewagens gebildet ist. Jedes I.V. -Abteil hat weiterhin zwei Seitenwände 150, an denen die jeweiligen Drehstifte 148 montiert sind. Es sind Anschläge 152 auf den inneren Seitenwänden 153 der Vertiefung 146 montiert, um an der Seitenwand 150 anzuliegen, wenn ein Abteil 74 sich in der offenen Stellung (gestrichelte Linien in Figur 10) befindet und an der vorderen Wand 10 anzuliegen, wenn ein Abteil sich in der geschlossenen Stellung (durchgezogene Linien in Figur 10) befindet. In der offenen Position jedes Abteils wird die Vorderwand 140 in einem Winkel gehalten, daß sie nach unten in Richtung auf das Gehäuse geneigt ist, so daß ein I.V. -Behälter nicht herausfällt.
- Es wird eine Anzahl von Schließlaschen 156, die gleich der Anzahl der I.V. -Abteile 74 ist, beispielsweise durch Schweißen so gesichert, daß sie sich radial von der vertikalen Welle 138 aus durch ineinandergreifende Öffnungen 139 in der Vorderseite des Gehäuses erstrecken. In der in Figur 3 und 10 gezeigten verriegelten Position liegen die Schließlaschen 156 auf der Bodenwand 142 von jedem I.V. -Abteil auf, um jedes I.V. -Abteil in der geschlossenen Position zu halten. Wenn jedoch der Nebensicherungsschließmechanismus 70 für die Hauptschublade in seine offene Position wie oben beschrieben bewegt wird, verdreht sich der Drehstab 136 entgegen dem Uhrzeigersinn (wie in Figur 3 und 4 dargestellt), wodurch die vertikale Welle 138 und die Schließlaschen 156 auch entgegen dem Uhrzeigersinn verdreht werden, wodurch jedes I.V. -Abteil eine Drehbewegung wie oben beschrieben ausüben kann. Auf diese Weise ist für einen Zugriff zum Inhalt jedes I.V. -Abteils gesorgt.
- Um die I.V. -Abteile zu verriegeln, werden sie natürlich alle zuerst geschlossen und der Nebensicherungsschließmechanismus 70 der Hauptschublade wird dann in seine vordere Position gezogen, wobei das Gleitelement 94 in Richtung auf die rechte Seite 10 des Nothilfewagens bewegt wird, wobei wiederum die Stange 136, die vertikale Welle 138 und die Schließlaschen 156 im Uhrzeigersinn verdreht werden, so daß die Schließlaschen auf dem äußeren Ende jeder zweiten Wand 142 der I.V. -Abteile liegen.
- Der Richtungsverriegelungsmechanismus für die Transportrollen zum Verriegeln und Entriegeln der zwei hintersten Drehtransportrollen 14A und 14B des Nothilfewagens 1o der vorliegenden Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die Figuren 14 bis 18 beschrieben.
- Wie man dort erkennt, sind die hintersten Drehtransportrollen 14A und 14B jeweils bezüglich der Drehbewegung des hintersten Fußes des U-förmigen Rohrs 20 und des hinteren Tragrohrs 38 gesichert. Jede Transportrolle weist eine Welle (nicht gezeigt) auf, die sich in diese hinein erstreckt und in dem jeweiligen Tragrohr gesichert ist, und sie wird durch ein Lager (nicht gezeigt) gelagert, das eine Drehbewegung erlaubt. Die Transportrolle weist weiterhin einen üblicherweise U-förmigen Bügel 158 mit einer Basis 159 auf, von der aus die nicht gezeigte Welle sich erstreckt, und weist eine Achse 160 auf, die die Schenkel 162 des Bügels 162 in einer Position vertikal versetzt von der Achse des Tragrohrs spannt. Jedes Rad 164 ist für eine Drehbewegung auf einer Achse 160 gelagert.
- Der Richtungsverriegelungsmechanismus für die Transportrollen umfaßt den Griff 34 für die Bedienungsperson, der beispielsweise abgerundet massiv oder hohl sein kann, und der für eine Drehbewegung auf einer horizontal sich erstreckenden Hohlwelle 166 montiert ist, die drehbar in einer Vertiefung 168 in der hinteren Seite 36 des Gehäuses 12 gesichert ist. Der Griff 34 weist einen Hebel 169, der sich von der Welle 166 aus erstreckt und zwei Handgriffe 171 (Figur 2) auf, die von einer Bedienungsperson beeinflußt werden können. Ein Auslösebügel 170 für die Verriegelung des Griffs ist zur Auf- und Abwärtsbewegung innerhalb des Griffs montiert und weist zwei Schenkel 172 auf, die durch die Welle 166 in einer Richtung rechtwinkelig zur Achse der Welle greifen. Die äußeren Enden der Schenkel 172 bilden Verriegelungsstifte 174 für den Griff, die sich durch ein angrenzendes Blech 175 erstrecken, das mit dem Griff 34 im Bereich der Welle 166 gesichert ist. Ein Rückhaltestift 176 durchdringt den Schenkel 172 des Auslösebügels 170 der Griffverriegelung und eine Spiralfeder 178 ist zwischen dem Rückhaltestift und einer gegenüberliegenden Fläche 180 des Griffs unter Druck eingefügt. Somit zwingen, wie in Figur 14 und 15 deutlich erkennbar ist, die Spiralfedern 178 die Verriegelungsstifte 174 für den Griff in ihre vorspringenden Positionen. Ähnlich kann der Bereich 179 des Bügels, der die Schenkel 172 spannt, gezogen werden, um die Stifte 174 entgegen der Kraft der Feder 178 zurückzuziehen.
- Eine Halterung 182 zur Verriegelung des Griffs ist an der Innenwand 184 der Vertiefung 168 in der Rückseite 36 des Gehäuses fest angeordnet. Diese Halterung weist einen Ansatz 186 auf, der nach unten in einem spitzen Winkel abgewinkelt ist von dem Bereich der Halterung 182 aus, der mit dem Gehäuse befestigt ist. Es sind zwei Verriegelungsöffnungen 188 im Ansatz ausgebildet, wobei jede in die Verriegelungsstifte 174 des Griffs einrastet. Somit kann, wie man durch einen Vergleich der Figuren 14 und 15 miteinander sehen kann, der Griff entgegen dem Uhrzeigersinn von seiner hängenden oder entriegelten Stellung für die Transportrollen (Figur 14) in eine nach oben stehende Position oder Verriegelungsposition für die Transportrollen (Figur 15) verdreht werden, wobei die Verriegelungsstifte 174 des Griffs in Eingriff mit dem Ansatz 186 der Halterung 182 zur Verriegelung des Griffs gelangen. Dieser Eingriff zwingt die Verriegelungsstifte 174 und somit den Auslösehebel 170 für die Griffverriegelung, sich in eine Richtung entgegen der Richtung zu bewegen, die durch die Spiralfedern 178 erzwungen wurde. Wenn die Stifte 174 mit den Verriegelungsöffnungen 188 des Ansatzes 186 verrasten, veranlaßt die Kraft, die durch die Spiralfedern 178 ausgeübt wird, die Stifte und den Auslösehebel für den Griff, in ihre Ruhestellung zurückzukehren, wobei die Stifte in die Öffnung hineinragen. Somit wird der Griff in seiner nach oben weisenden Stellung verriegelt.
- Der Griff kann aus der verriegelten Position gelöst werden, wenn man den Bereich 179 entgegen der Kraft der Spiralfedern zieht, um die Verriegelungsstifte 174 aus den Öffnungen 188 zurückzuziehen, und danach durch Verdrehung des Griffs im Uhrzeigersinn wieder in seine eingezogene Position, wie in den Figuren zu sehen ist.
- Betrachtet man nun Figur 17, so sieht man, daß die Welle 166 einen daran befestigten Nocken 190 aufweist. Der Nocken ist so angeordnet, daß er an einen Heberarm 192 angreift, der zur Drehbewegung an einem Drehstift 194 befestigt ist, der im Innenraum des Gehäuses 12 des Nothilfewagens gesichert ist. Wenn er so eingreift, wie in Figur 17 gezeigt, verdreht sich der Heberarm im Uhrzeigersinn, um dessen freies Ende zu zwingen, sich nach oben zu bewegen.
- Der Heberarm ist einem Heberstab 196 gekoppelt, der durch eine Öffnung 198 geführt ist, die in einem geneigten Bereich 200 der Rückwand des Gehäuses gebildet ist. Das Ende des Heberstabs gegenüber dem Ende, das mit dem Heberarm gekoppelt ist, ist mit einem Ende des Koppelstabs 202 verbunden, der für eine Drehbewegung am Boden des Gehäuses in zwei Dreharmen 204 befestigt ist, wie in Figur 18 gezeigt ist. Wenn der Heberstab durch Wechselwirkung des Nockens 190 mit dem Heberarm 192 angehoben wird, wird der Koppelstab 202 im Uhrzeigersinn verdreht, wie Figur 17 zeigt.
- Jedes Ende des Koppelstabs ist mit einem Versatz 206 und einem Ansatz 208 ausgebildet, der in eine Öffnung eines D-förmigen Ringtraghebels 210 eingreift, wie in Figur 18 gezeigt ist. Jeder Traghebel 210 ist zwecks Drehbewegung an einem Drehstift 212 befestigt, der am Gehäuse des Nothilfewagens befestigt ist. Eine Schraubenfeder 220 ist auf jedem Drehstift 212 wie in Figur 18 gezeigt angeordnet und zwingt das freie Ende eines jeden Traghebels nach unten. Man sieht, daß, wenn der Heberstab im Uhrzeigersinn verdreht wird, die Traghebel 210 ebenfalls im Uhrzeigersinn verdreht werden.
- Jeder Traghebel trägt einen D-förmigen Ring an seinem freien Ende. Jeder D-förmige Ring 214 umgibt ein Tragrohr an der Rückseite des Nothilfewagens in unmittelbarer Nähe über dem Bügel 158 der zugehörigen Transportrolle.
- Die flache Seite 216 jedes D-förmigen Rings ist mit einer Kerbe 218 zur Verriegelung der Transportrolle ausgebildet, wie deutlich in Figur 16 erkennbar ist.
- Wenn der Griff 34 in seiner Führungsposition sich befindet, wie in Figur 15 gezeigt ist, wird der Nocken 190 vom Heberarm 192 gelöst. Demgemäß wird es den Traghebeln 210 erlaubt, sich unter dem Einfluß der Schwerkraft und der Schraubenfedern 220 entgegen dem Uhrzeigersinn zu verdrehen, wie in Figur 17 gezeigt ist, wodurch es den D-förmigen Ringen erlaubt wird, sich zuerst auf der Basis 159 des Bügels von jeder hinteren Transportrolle zu bewegen. Wenn jede hintere Transportrolle eine Position wie in Figur 15 und 16 gezeigt erreicht, werden jedoch wieder unter dem Einfluß der Schwerkraft die D-förmigen Ringe sich weiter entgegen dem Uhrzeigersinn verdrehen, um es den Kerben 218 zu erlauben, in die Seitenflächen der Schenkel 162 der Bügel einzugreifen und diese zu umschließen. Auf diese Weise wird jedes Rad der hinteren Transportrollen in parallelen Ebenen in der Bewegungsrichtung des Nothilfewagens verriegelt, d.h. mit ihren jeweiligen Achsen 160 in gegenseitig paralleler Lage. Die verriegelten Transportrollen können dann als Drehgelenke dienen, um für eine Manövrierfähigkeit des Nothilfewagens 10 bei hoher Geschwindigkeit zu sorgen. Wenn jedoch der Griff in seine eingezogene Position wie in Figur 14 gezeigt zurückgestellt wird, greift der Nocken 190 am Heberarm 192 an, um die Traghebel 210 und die mit diesen verbundenen D-förmigen Ringe 214 anzuheben, wodurch die Kerben außer Eingriff mit den Bügeln der hinteren Transportrollen gelangen. Folglich wird es den hinteren Transportrollen wieder erlaubt, sich frei zu drehen, um eine leichte Manövrierfähigkeit des Nothilfewagens in engen Räumen zu ermöglichen.
- Man sieht nun aus der obigen Beschreibung, daß der Nothilfewagen der vorliegenden Erfindung viele Vorteile aufweist, die darin bestehen:
- 1. Einfache visuelle Bestätigung, daß der Nothilfewagen vollständig mit wichtigen Ausrüstungsgegenständen und Vorräten bestückt ist.
- 2. Einfacher Zugriff zu allen Abteilen des Nothilfewagens, obwohl sie in einem einsatzbereiten Zustand durch einen Verriegelungsmechanismus gleichzeitig sicher verschlossen sind, der durch ein einziges Verriegelungsblech bedienbar ist.
- 3. Vorsehen eines einfachen, leicht zu bedienenden Mechanismus zum Verriegeln der beiden hinteren Drehtransportrollen des Wagens zur Festlegung einer einzigen Bewegungsrichtung des Wagens, so daß der Wagen schnell und leicht manövriert werden kann und weiter Vorsehen einer einfachen Freigabe dieser Drehtransportrollen, um für eine leichte Manövrierfähigkeit in engen Räumen zu sorgen.
- Obwohl oben spezielle Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung ausführlich beschrieben wurden, wird betont, daß diese Beschreibung nur dem Verständnis dienen soll. Modifikationen der bevorzugten hier beschriebenen Ausführungsformen können durch den Fachmann ausgeführt werden, ohne vom Rahmen der vorliegenden Erfindung abzuweichen, die durch die folgenden Patentansprüche gekennzeichnet ist.
- Der oben beschriebene Nothilfewagen 10 ist auf seiner Oberseite mit einem vertieften Abteil 44 für ein Tablett und einer Abdeckung 46 zum wahlweisen Verschließen des Tabletts, auf einer Seite 16 mit schwenkbaren Abteilen 17 und auf der anderen Seite 18 mit einer Öffnung 22, die darin Schubladen 104 aufweist, und mit einer entfernbaren Klappe 26 versehen, die lösbar verriegelbar durch einen gemeinsamen Sicherungsschließmechanismus 68 sind.
- Als Teil der Erfindung ist es auch möglich, sich einen Nothilfewagen 10 in den folgenden Kombinationen auszudenken:
- a) - ein Gehäuse 12, das ein Oberteil aufweist, das mit einem vertieften Tablett 44 zur Lagerung von Instrumenten, Vorräten und dgl. ausgebildet ist, und wenigstens einer Seite 18, in der eine Öffnung 22 vorhanden ist;
- - eine Abdeckvorrichtung 46 zur wahlweisen Abdeckung des Tabletts 44, aber Vorsehen eines Zugriffs zu dessem Innenraum, wenn sie davon entfernt wird;
- - wenigstens eine Schublade, die im Gehäuse 12 eingebaut ist und die durch die Öffnung 22 in der einen Seite 18 zugänglich ist;
- - eine entfernbare Klappeneinrichtung 26, die die Öffnung 22 in der einen Seite 18 verschließt; und
- - eine Schließeinrichtung 28 zum gleichzeitigen Verriegeln der Abdeckvorrichtung 46 in einer Position, in der das Tablett 44 abgedeckt wird und der Klappeneinrichtung 26 in einer Position, in der die Öffnung 22 verschlossen wird;
- b) - ein Gehäuse 12, das ein Oberteil aufweist, das mit einem vertieften Tablett 44 zur Lagerung von Instrumenten, Vorräten und dgl. ausgebildet ist;
- - eine Abdeckvorrichtung 46 zur wahlweisen Abdeckung des Tabletts 44, aber Vorsehen eines Zugriffs zu dessen Innenraum, wenn sie darin entfernt wird;
- - wenigstens ein Abteil 17, das auf der einen Seite des Gehäuses eingebaut ist und das schwenkbar zwischen einer offenen Position ist, die einen Zugriff zu dessem Innenraum vorsieht und einer geschlossenen Position, in der dessen Innenraum geschlossen ist; und
- - eine Schließeinrichtung 138 zum gleichzeitigen Verriegeln der Abdeckeinrichtung 46 in einer Position, in der das Tablett 44 und das Abteil in der geschlossenen Position abdeckt werden;
- c) - ein Gehäuse 12, das ein Oberteil aufweist, das mit einem vertieften Tablett 44 zur Lagerung von Instrumenten, Vorräten und dgl. ausgebildet ist, und mit wenigstens einer Seite 18, in der eine Öffnung darin vorhanden ist;
- - eine Abdeckvorrichtung 46 zur wahlweisen Abdeckung des Tabletts 44, aber Vorsehen eines Zugriffs zu dessem Innenraum, wenn sie davon entfernt wird;
- - wenigstens eine Schublade, die im Gehäuse eingebaut ist und durch die Öffnung 22 in der einen Seite 18 zugänglich ist;
- - eine entfernbare Klappe 26, die die Öffnung 22 in der einen Seite 18 verschließt;
- - wenigstens ein Abteil 17, das auf der anderen Seite 16 des Gehäuses 12 eingebaut ist und das zwischen einer offenen Position, die für einen Zugriff zu seinem Innenraum sorgt, und einer geschlossenen Position drehbar ist, in der dessen Innenraum geschlosssen ist; und
- - eine Schließeinrichtung 70 zur gleichzeitigen Verriegelung der Abdeckvorrichtung 46 in einer Position, in der das Tablett 44 abdeckt wird, der Klappeneinrichtung 26 in einer Position, bei der die Öffnung 22 verschlossen wird, und des Abteils 17 in der geschlossenen Position.
- Weitere Kombinationen der Verriegelungseinrichtung 28, 70, 138 und 68 sind innerhalb des Rahmens der Erfindung möglich und in den Ansprüchen 1 bis 19 gekennzeichnet.
Claims (19)
1. Nothilfewagen (10) mit
- einem Gehäuse (12), das ein Oberteil aufweist, das mit
einem vertieften Tablett (44) zur Lagerung von
Instrumenten, Vorräten und dgl. ausgebildet ist, und wenigstens
einer Seite (18), in der eine Öffnung (22) vorhanden ist;
- einer oder mehreren Schubladen, die im Gehäuse (12)
montiert sind und die durch die Öffnung (22) in der einen
Seite (18) zugänglich sind;
- einem zentral gesteuerten Mechanismus zur
gleichzeitigen Verriegelung der Schubladen
gekennzeichnet durch
- eine Abdeckvorrichtung (46) zur wahlweisen Abdeckung
des Tabletts (44), aber Vorsehen eines Zugriffs zu dessem
Innenraum, wenn sie davon entfernt wird;
- eine entfernbare Klappeneinrichtung (26), die die
Öffnung (22) in der einen Seite (18) verschließt; und
- eine Schließeinrichtung (28) zum gleichzeitigen
Verriegeln der Abdeckvorrichtung (46) in einer Position, in der
das Tablett (44) abdeckt wird und der Klappeneinrichtung
(26) in einer Position, in der die Öffnung (22)
verschlossen wird.
2. Nothilfewagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abdeckvorrichtung (46) eine Hakeneinrichtung
(128) aufweist, und daß die Schließeinrichtung (28) ein
Gleitelement (112) aufweist, das von der Außenseite des
Gehäuses (12) aus betätigbar ist, einen
Verriegelungsstift (12) zum wahlweisen in Eingriff gelangen mit der
Hakeneinrichtung (128), und Positionsverbindungsmittel
zum Koppeln des Gleitelements (112) mit dem
Verriegelungsstift (126), wobei das Gleitelement (112) bewegbar
ist zwischen einer ersten Position, bei welcher der
Verriegelungsstift (12) mit der Hakeneinrichtung (128) durch
Einwirken der Positionsverbindungsmittel in Eingriff
gelangt,
und einer zweiten Position, bei welcher der
Verriegelungsstift (126) von der Hakeneinrichtung (128)
durch Einwirken der Posltionsverbindungsmittel gelöst
wird.
3. Nothilfewagen nach Anspruch 2,
gekennzeichnet durch
- Mittel (24) zur Lagerung der entfernbaren
Klappeneinrichtung (26) an derem Boden und,
- ein Verriegelungsblech (76), das mit dem Gleitelement
(112) gekoppelt ist, wobei das Verriegelungsblech, wenn
das Gleitelement (112) in der ersten Position ist, in
eine herabhängende Position bewegbar ist,
bei der dieses auf dem oberen Rand der entfernbaren
Klappeneinrichtung (26) aufliegt und diesen abfängt, und in
eine gelöste Position, bei der dieses nicht auf dem
oberen Rand der Klappeneinrichtung (26) aufliegt, wobei das
Verriegelungsblech (76) in eine gelöste Position gebracht
wird, um das Gleitelement (112) von der ersten in die
zweite Position zu bewegen.
4. Nothilfewagen nach Anspruch 3,
gekennzeichnet durch
- einen Scherlappen, der fest mit dem Gehäuse (12)
verbunden ist, wobei das Verriegelungsblech (76) einen
Scherschlitz darin aufweist, der eine Form aufweist, die
genau mit der Querschnittsform des Scherlappens
übereinstimmt, um den Scherlappen aufzunehmen, wenn das
Verriegelungsblech (76) sich in der herabhängenden Position
befindet; und
- eine zerbrechbare Siegeleinrichtung (54), die in den
Scherlappen eingreift, um das Verriegelungsblech in der
herabhängenden Position zu halten, die aber wegen der
Wechselwirkung zwischen dem Scherlappen und dem
Verriegelungsblech (76) zerbrechbar ist, wenn das
Verriegelungsblech (76) in die gelöste Position bewegt wird.
5. Nothilfewagen nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch
- ein Verriegelungsblech (76), das mit dem Gleitelement
(112) gekoppelt ist, wobei das Verriegelungsblech, wenn
das Gleitelement in der ersten Position ist, in eine
herabhängende Position bewegbar ist, und in eine gelöste
Position, in der es bewegbar ist, um das Gleitelement (112)
von der ersten in die zweite Position zu bewegen;
- einen Scherlappen, der fest mit dem Gehäuse (12)
verbunden ist, wobei das Verriegelungsblech einen
Scherschlitz darin aufweist, der eine Form aufweist, die genau
mit der Querschnittsform des Scherlappens übereinstimmt,
um den Scherlappen aufzunehmen, wenn das
Verriegelungsblech (76) sich in der herabhängenden Position befindet;
und
- ein zerbrechbare Siegeleinrichtung (54), die in den
Scherlappen eingreift, um das Verriegelungsblech (76) in
der herabhängenden Position zu halten, die aber wegen der
Wechselwirkung zwischen dem Scherlappen und dem
Verriegelungsblech (76) zerbrechbar ist, wenn das
Verriegelungsblech (76) in die gelöste Position bewegt wird.
6. Nothilfewagen nach Anspruch 2,
gekennzeichnet durch
eine Verriegelungshalterung (112') für die Abdeckung, auf der der Verriegelungsstift
(126') montiert ist, die für sowohl eine seitliche Fortschreitungsbewegung als auch eine
nach oben als auch eine nach unten montiert ist; wobei eine seitliche Bewegung davon in
einer Richtung eine gleichzeitige Aufwärtsbewegung verursacht, damit der
Verriegelungsstift (126') in die Hakeneinrichtung (129) eingreift, und eine seitliche
Bewegung davon in einer Richtung entgegengesetzt der erstgenannten Richtung eine
Bewegung nach unten verursacht, um den Verriegelungsstift (126') von der
Hakeneinrichtung (128') zu lösen.
7. Nothilfewagen nach Anspruch 2,
gekennzeichnet durch
- eine Verriegelungshalterung (112') für die Abdeckung,
auf welcher der Verriegelungsstift (126') montiert ist,
der für eine seitliche Fortschreitungsbewegung in eine
Richtung und in eine entgegengesetzte Richtung zwischen
einer Ruheposition und einer verriegelten Position
montiert ist, und wobei
- die Hakeneinrichtung (129) mit einem Spalt ausgebildet
ist, um den Verriegelungsstift (126') aufzunehmen, wenn
die Verriegelungshalterung (112') für die Abdeckung in
ihrer Ruheposition ist und die Abdeckung (46) in die
geschlossene Position bewegt wird, und wobei der
Verriegelungsstift (126') mit der Hakeneinrichtung (129)
verriegelnd in Eingriff gelangt, wenn die
Verriegelungshalterung (112') sich in der verriegelten Position befindet.
8. Nothilfewagen nach Anspruch 6 oder 7, dadurch
gekennzeichnet, daß das Gleitelement für eine Bewegung in einer
Richtung im allgemeinen senkrecht zur Richtung der
seitlichen Bewegung der Verriegelungshalterung (112') der
Abdeckung montiert ist, und worin die
Positionsverbindungsmittel einen Positionsstab (108) umfassen, der einen
ersten Bereich hat, der sich in die seitliche
Bewegungsrichtung der Verriegelungshalterung (112') erstreckt und
der mit der Verriegelungshalterung (112') verbunden ist,
sowie einen zweiten Bereich, der darin einen Versatz hat,
der sich im allgemeinen in der Bewegungsrichtung des
Gleitelements erstreckt; daß das Gleitelement Mittel
(108) zum Umgeben des zweiten Bereichs aufweist, wodurch
die Bewegung des Gleitelements die Umgebungsmittel dazu
veranlaßt, den Positionsstab (108) aufgrund einer
Wechselwirkung mit dem Versatz zu verschieben, wobei der
erste Bereich in die seitliche Richtung der
Verriegelungshalterung der Abdeckung bewegt wird.
9. Nothilfewagen nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (12) ein
versenktes Ausrüstungsabteil an seinem Boden aufweist, das durch
die Öffnung (22) in der einen Seite (18) unter der
genannten Schublade zugänglich ist.
10. Nothilfewagen nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (12) wenigstens
einen vertieften Vorbereitungsbereich (48,50) aufweist,
der an das Tablett (44) angrenzt.
11. Nothilfewagen nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Seite (30) des Gehäuses
(12) ein Abteil (32) aufweist, um einen
Sauerstoffbehälter oder dgl. aufzunehmen und weitere Mittel (63) zur
Lagerung des Behälters und Mittel (64) zum Sichern des
Behälters innerhalb des Abteils (32) aufweist.
12. Nothilfewagen nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
gekennzeichnet durch einen abnehinbaren Abfallbehälter (42) und
Mittel (66,77) zur entfernbaren Montage des Behälters
(42) auf einer Seite (36) des Gehäuses (12).
13. Nothilfewagen nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, daß der abnehmbare Behälter eine
trichterförmige Öffnung (75) zur Aufnahme des Abfalls
aufweist und weiter Mittel (73) aufweist, die es dem
Abfall erlauben, in die trichterförmige Öffnung (75) hinein
zugelangen, die den Abfall aber daran hindern, daraus
zurückzufallen.
14. Nothilfewagen (10), insbesondere aber nicht
notwendigerweise nach einem der Ansprüche 1 bis 13, mit
- einem Gehäuse (12), das ein Oberteil aufweist, das mit
einem vertieften Tablett (44) zur Lagerung von
Instrumenten, Vorräten und dgl. ausgebildet ist;
- zumindest einem Abteil (17), das auf einer Seite (16)
des Gehäuses (12) montiert ist;
gekennzeichnet durch
- eine Abdeckvorrichtung (46) zur wahlweisen Abdeckung
des Tabletts (44), aber zum Vorsehen eines Zugriffs zu
dessen Innenraum, wenn sie davon entfernt wird;
- wenigstens ein Abteil (17), das schwenkbar zwischen
einer offenen Position ist, die einen Zugriff zu dessen
Innenraum vorsieht und einer geschlossenen Position, in der
dessen Innenraum geschlossen ist; und
- eine Schließeinrichtung (138) zum gleichzeitigen
Verriegeln der Abdeckeinrichtung (46) in einer Position, in
der diese das Tablett (44) und das Abteil in der
geschlossenen Position abdeckt.
15. Nothilfewagen nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,
daß die eine Seite (16) des Gehäuses (12) eine Aussparung
aufweist und daß das Abteil(17) eine Bodenwand (142) und
eine Vorderwand (141) im wesentlichen senkrecht zur
Bodenwand (142) aufweist, wobei das Abteil (17) montiert
ist für eine Drehbewegung innerhalb der Aussparung
zwischen einer offenen Position, bei der die Vorderwand
(141) nach außen aus der Aussparung verschwenkt ist, um
einen Zugriff zu dem Abteil (17) zu erlauben und einer
geschlossenen Position, bei der die Vorderwand (141) das
Abteil (17) und zumindest einen Bereich der Aussparung
verschließt, und daß dieses weiterhin Haltemittel (152)
aufweist, um die Drehbewegung des Abteils (17) sowohl in
der offenen als auch der geschlossenen Position zu
begrenzen.
16. Nothilfewagen nach Anspruch 14 oder 15, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schließmittel (138) eine
Verriegelungslappeneinrichtung (156) aufweisen, die in die Bodenwand
(142) des Abteils (17) eingreift, wenn es in der
geschlossenen Position ist, um das Abteil (17) in der
geschlossenen Position zu verriegeln.
17. Nothilfewagen nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schließmittel (138) weiter umfassen:
- ein Gleitelement (94), das von der Außenseite des
Gehäuses (12) betätigbar ist; und
- Verbindungsmittel (136,138) zur Verbindung des
Gleitelements (94) mit dem Verriegelungslappen (156); daß das
Gleitelement (94) zwischen einer ersten Stellung bewegbar
ist, in welcher der Verriegelungslappen (156) durch die
Verbindungsmittel bewegt wird, um in der Bodenwand (142)
des Abteils (17) einzugreifen, und einer zweiten
Stellung, bei der der Verriegelungslappen (156) durch die
Verbindungsmittel bewegt wird, um sich von der Bodenwand
(142) des Abteils (17) zu lösen.
18. Nothilfewagen nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verriegelungsmittel eine drehbare Welle (138)
aufweisen, von der aus der Verriegelungslappen (156) sich
radial erstreckt und ein Drehstab (136) sich ebenfalls
radial von dieser Welle (138) aus erstreckt; und daß das
Gleiteleinent (94) Mittel (140) aufweist, um den Drehstab
(136) zu umgeben, um eine Drehbewegung von ihm zu
veranlassen, wenn das Gleitelement (94) zwischen die erste und
zweite Position bewegt wird.
19. Nothilfewagen (10), insbesondere aber nicht
notwendigerweise nach einem der Ansprüche 1 bis 18, mit
- einem Gehäuse (12), das ein Oberteil aufweist, das mit
einem vertieften Tablett (44) zur Lagerung von
Instrumenten, Vorräten und dgl. ausgebildet ist, und wenigstens
einer Seite (18), die eine Öffnung (22) aufweist, die
darin ausgebildet ist;
- einer oder mehreren Schubladen, die im Gehäuse montiert
sind und durch die Öffnung (22) in der einen Seite (18)
zugänglich sind;
- einem zentral gesteuerten Mechanismus zur
gleichzeitigen Verriegelung der Schubladen;
gekennzeichnet durch
- eine Abdeckvorrichtung (46) zur wahlweisen Abdeckung
des Tabletts (44), aber Vorsehen eines Zugriffs zu dessen
Innenbereich, wenn diese davon entfernt wird;
- eine entfernbare Klappeneinrichtung (26), die die
Öffnung (22) in der einen Seite (18) verschließt;
- wenigstens ein Abteil (17), das auf einer anderen Seite
(16) des Gehäuses (12) montiert ist und das drehbar
zwischen einer offenen Position, die einen Zugriff zum
Innenbereich erlaubt, und einer geschlossenen Position,
durch die der Innenbereich verschlossen wird, verdrehbar
ist; und
- eine Schließeinrichtung (70) zur gleichzeitigen
Verriegelung der Abdeckvorrichtung (46) in einer Position, in
der das Tablett (44) abdeckt wird, der Klappeneinrichtung
(26) in einer Position, in der die Öffnung (22)
verschlossen wird, und des Abteils (17) in der geschlossenen
Position.
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