HINTERGRUND DER ERFINDUNG
-
Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein eine
Magnet-Aufzeichnungs- und -Widergabe-Vorrichtung zum Aufzeichnen oder
Wiedergeben von Information mit einem um eine
Führungstrommel geschlungenen Magnetband.
-
Aus FR-A-2 541 808 ist eine
Aufzeichnungs-/Wiedergabe-Vorrichtung bekannt, welche eine Führungstrommel umfaßt mit
mindestens einem Aufzeichnungs-/Wiedergabe-Kopf, und die weiter
Belademittel umfaßt mit mindestens einem vertikalen und
einem geneigten Stab, um ein Band aus einer an der
Aufzeichnungs-/Wiedergabe-Vorrichtung angebrachten Bandkassette
herauszuziehen und um das Bandes um die Führungstrommel zu
schlingen. Das Belademittel enthält einen
Stabantrieb-Mechanismus zum Antreiben der Stäbe und einen Mechanismus, um
eine Andrückwalze mit einer Bandantriebswalze in Berührung
kommen zu lassen, so daß das Band dazwischen angeordnet ist,
nachdem das Band um die Führungstrommel geschlungen ist. Der
Mechanismus umfaßt einen übereinstimmend mit der Bewegung
des Stabantrieb-Mechanismus angetriebenen Andrückwalzen-
Nocken, einen Andrückwalzen-Arm, an dem die Andrückwalze
drehbar an einem Endabschnitt abgestützt ist, und ein
Verbindungsglied, das zwischen dem Andrückwalzen-Nocken und dem
Andrückwalzen-Arm so gekoppelt ist, daß die Andrückwalze in
Reaktion auf die Bewegung des Verbindungsgliedes zu der
Bandantriebswalze
gerichtet wird. Dies ist in der Präambel des
Anspruchs 1 wiedergegeben.
-
Die Andrückwalze wird gegen die Bandantriebswalze durch die
Kraft eines Beladerings mittels eines an diesem vorgesehenen
Stiftes angedrückt und ist ausgelegt, mit einem Abschnitt
des Andrückwalzen-Nockens in Eingriff zu kommen. Diese
Auslegung ergiebt eine starke Kraft zwischen dem Stift an dem
Beladering und dem Abschnitt des Andrückwalzen-Nockens, um
ausreichend Andrückkraft für die Andrückwalze zu der
Bandantriebswalze hin zu ergeben. Deswegen erfordern die
entsprechenden Teile große Festigkeiten, so daß sie massiv
ausgelegt sein müssen und sich großes Gewicht und große
Abmessungen ergeben.
-
In jüngster Zeit sind Verbesserungen für z.Zt. übliche
Videoband-Aufzeichnungsgeräte (VTR) für Hausgebrauch vorgenommen
worden zum Zwecke der weiteren Größenverringerung ohne
Änderung der Aufzeichnungs-Spuranordnung an einem Magnetband.
Eine Art der Größenreduktion von VTRs wird in der US-PS
4 614 985 des gleichen Inhabers beschrieben, bei der ein
Magnetband um eine Führungstrommel in einem Bereich von etwa
270º statt etwa 180º bei gegenwärtig im Gebrauch
befindlichen VTRs geschlungen wird und vier Videoköpfe mit einem
WInkelabstand von 90º voneinander vorgesehen sind, um den
Durchmesser der Führungstrommel auf zwei Drittel des bei üblichen
VTRs gebräuchlichen Durchmessers zu reduzieren.
-
Um die Bandaustauschbarkeit mit den üblichen VTRs zu
erhalten, ist es erforderlich, die Standard-Spuranordnung von auf
ein Magnetband auf zuzeichnenden Videosignalen identisch zur
bisherigen zu halten und weiter die Länge des Magnetbandes
in dem Bandweg von der Führungstrommel zu dem
Audio/Steuer-Signalkopf (A/C-Kopf) mit der Standardlänge
übereinstimmen zu lassen, im Hinblick auf die
Übereinstimmung
der Spur-Servosteuerung.
-
Ein Beispiel eines Belade-Mechanismus für ein Band in eine
magnetische Aufzeichnungs-/Wiedergabe-Vorrichtung, die
diesen Weg der Verbesserung zeigt, wird in US-PS 4 626 938
beschrieben, das dem Inhaber des vorliegenden Patents
übertragen wurde. Hier ist der Lauf eines Magnetbandes so
ausgelegt, daß eine Andrückwalze in solcher Weise in Druckkontakt
mit einer Bandantriebswalze kommt, daß eine Spielleiste
entsprechend einer durch einen Motor bewirkten Drehung eines
Nockens betätigt wird und ein Andrückwalzen-Arm mit einem
Ritzel über einen vorbestimmten Winkel in Reaktion auf die
geradlinige Bewegung eines Andrückwalzen-Stabes gedreht
wird, der eine durch die Spielleiste mit einer Feder
gekoppelte Zahnstange besitzt, so daß eine Andrückwalze in
elastische Andrückberührung mit der Bandantriebswalze gebracht
wird.
-
Bei einem solchen aus einer Anzahl von Teilen bestehenden
Andrückwalzen-Antriebsmechanismus wird die Federkraft, da die
Andrückkraft der Andrückwalze zu der Bandantriebswalze von
der bei der Dehnung der Feder erzeugten Kraft abhängt,
direkt auf den Nocken, die Spielleiste und den
beaufschlagten Abschnitt übertragen, und es wäre deshalb bei der
Auslegung notwendig, die Festigkeiten der Zahnräder usw.
ausreichend zu berücksichtigen. Damit erhalten der Nocken, die
Spielleiste und die Zahnräder höheres Gewicht als nötig, um
gegen die daran angelegten Lasten ausreichend steif zu sein.
Wenn die Steifigkeit der Zahnräder gering ist, werden im
Laufe der Zeit die beaufschlagten Abschnitte verschlissen,
so daß immer mehr Spiel entsteht und es unmöglich wird, die
stabile Drehung des Andrückwalzen-Arms und die erforderliche
Andrückkraft der Andrückwalze einzuhalten.
-
Aus "McGraw-Hill Encyclopedia of Science and Technology",
McGraw-Hill Inc., Bd. 5 ENT-FUS, Seiten 525-528 sind die
allgemeinen Prinzipien vreschiedener Vierstab-Verbindungen
bekannt. Wie dort beschrieben, besteht ein wichtiger Aspekt
der Vierstab-Verbindung in dem Kippmodus. Dabei erzeugt die
Kippwirkung eine hohe Kraft, wenn die Verbindungen und Stäbe
einer Y-förmigen Vierstab-Verbindung bestimmte Lagen
einnehmen. Es sind dort keine Bezüge hergestellt zu Mechanismen,
die in Aufzeichnungs-/Wiedergabe-Vorrichtungen auftreten.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
-
Es ist deswegen ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine
neue und verbesserte Magnet-Aufzeichnungs- und -Wiedergabe-
Vorrichtung zu schaffen, welche die vorstehend beschriebenen
Nachteile der bekannten Magnet-Aufzeichnungs- und
-Wiedergabe-Vorrichtungen überwindet.
-
Mit diesen und anderen Merkmalen, die im Fortschreiten der
Beschreibung offenbar werden, ist eine magnetische
Aufzeichnungs-/Wiedergabe-Vorrichtung nach der vorliegenden
Erfindung ausgerüstet einer Führungstrommel mit mindestens einem
Aufzeichnungs- oder Wiedergabekopf und weiter ausgerüstet
mit Belademittel, das mindestens einen Vertikalstab und
mindestens einen geneigten Stab enthält, um ein Band von einer
an der Aufzeichnungs-/Wiedergabe-Vorrichtung angebrachten
Bandkassette herauszuziehen und das Band um die
Führungstrommel zu schlingen. Das Belademittel enthält einen
Stabantriebs-Mechanismus zum Antreiben der Stäbe und einen
Mechanismus, um eine Andrückwalze mit einer Bandantriebswalze so
in Berührung kommen zu lassen, daß das Band dazwischen
eingesetzt ist, nachdem das Band um die Führungstrommel
geschlungen wurde. Der Mechanismus umfaßt einen Andrückwalzen-
Nocken, der entsprechend der Bewegung des
Stabantriebs-Mechanismus angetrieben ist, einen Andrückwalzen-Arm, an dem die
Andrückwalze drehbar an einem Endabschnitt abgestützt ist,
und ein Verbindungsglied, das zwischen dem Andrückwalzen-
Nocken und dem Andrückwalzen-Arm so gekoppelt ist, daß die
Andrückwalze in Reaktion auf die Bewegung des
Verbindungsgliedes zu der Bandantriebswalze gerichtet wird. Das
Verbindungsglied ist die Ausgabeverbindung eines Kipp-Mechanismus,
wodurch ein zwischen einem Federstift an dem Andrückwalzen-
Nocken und einem festen Stift vorgesehenes Druckfedermittel
die Kippverbindung des Kipp-Mechanismus ist und der
Andrückwalzen-Nocken mit dem Federstift als der Hebelarm an der
Verbindungsstelle des Verbindungsgliedes mit dem
Druckfedermittel wirkt, welche bei dem Federstift gekoppelt sind.
-
Vorzugsweise ist weiter in dem Kipp-Mechanismus ein
Federmittel zwischen dem in dem Andrückwalzen-Nocken vorgesehenen
Federstift und dem Verbindungsglied vorgesehen, so daß das
Federmittel die Andrückwalze elastisch in Berührung mit der
Bandantriebswalze kommen läßt. Weiter ist das Federmittel
angeordnet, seine Vorspannkraft auf den Andrückwalzen-Nocken
so anzulegen, daß der Stabantriebs-Mechanismus in der
Bandbeladerichtung gedrückt wird, nachdem das Band um die
Führungstrommel geschlungen ist.
KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
-
Die vorliegende Erfindung wird weiter im einzelnen mit Bezug
auf die beigefügte Zeichnung beschrieben, in der:
-
Fig. 1 bis 5 eine magnetische
Aufzeichnungs-/Wiedergabe-Vorrichtung nach einer bevorzugten Ausführung der vorliegenden
Erfindung in dem Anhaltezustand vor dem Anbringen einer
Bandkassette sind. Davon ist
-
Fig. 1 eine schematische Draufsicht, welche die
magnetische
Aufzeichnungs-/Wiedergabe-Vorrichtung ausschließlich Bandführungsmittel wie
einer Beladescheibe zeigt,
-
Fig. 2 eine Ansicht von der rechten Seite der
Vorrichtung in Fig. 1,
-
Fig. 3 eine Draufsicht auf ein
Stabbasis-Antriebssystem einschließlich eines Beladerings,
-
Fig. 4A eine Draufsicht auf ein
Bandwalzen-Antriebssystem einschließlich einer
Bandantriebswalze,
-
Fig. 4B eine Seitenansicht, die ein zuführseitiges
Bandbelade- und Führungsgerät zeigt, und
-
Fig. 5 ein Längsschnitt des
Bandspulen-Antriebssystems von Fig. 4A;
-
Fig. 6A eine schematische Schnittansicht einer
Führungstrommel;
-
Fig. 6B eine perspektivische Ansicht der
Führungstrommel aus Fig. 6A;
-
Fig. 7 eine Schnittansicht eines in Fig. 1
gezeigten Getriebe-Mechanismus ist;
-
Fig. 8A und 8B Draufsichten auf den aufnahmeseitigen bzw.
zuführseitigen Beladering sind;
-
Fig. 9 eine perspektivische Ansicht einer für die
erfindungsgemäße
Aufzeichnungs-/Wiedergabe-Vorrichtung benutzten kleinformatigen
Bandkassette;
-
Fig. 10 eine Seitenansicht, die ein aufnahmeseitiges
Bandlade- und Führungsgerät zeigt;
-
Fig. 11 eine Draufsicht, die einen Auswurfhebel und
eine Stabbasis im Auswurfbetrieb zeigt;
-
Fig. 12 eine zur Beschreibung eines Betriebs beim
Ladevorgang nützliche Darstellung;
-
Fig. 13 eine zur Beschreibung eines Betriebs im
Aufzeichnungsvorgang nützliche Darstellung ist;
-
Fig. 14 die Zustände einer Stabbasis und einer
Kopfbasis nach Beendigung des Ladens zeigt;
-
Fig. 15 eine Darstellung zum Beschreiben der
Betätigung der Kopfbasis während des Beladens ist;
-
Fig. 16A und 16B Darstellungen zum Beschreiben des Betriebs
einer Andrückwalze sind, die einem
Andrückwalzen-Nocken zugeordnet ist, und
-
Fig. 19A bis 19C die Beziehung zwischen einem Spannarm und
der Kopfbasis in Zuordnung zu der Stabbasis
zeigen.
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
-
Vor der Beschreibung einer Magnetaufzeichnungs- und/oder
-Wiedergabe-Vorrichtung nach der vorliegenden Erfindung wird
zuerst eine Beschreibung durchgeführt in Hinsicht auf eine
Anordnung einer dafür benutzten Bandkassette, mit Bezug auf
Fig. 9.
-
Eine kleinformatige Bandkassette 1 ist in einer
Magnetaufzeichnungs-/Wiedergabe-Vorrichtung 10 (die nachfolgend
beschrieben wird) unter in solcher Weise angebracht, daß eine
Zuführspulennabe 6 in eine Zuführspulen-Antriebswelle der
Vorrichtung 10 eingepaßt ist, wobei ein Zahnabschnitt 7a an
der Umfangsfläche eines Aufnehmspulenflansches 7 mit einem
Antriebszahnrad (mit Bezugszeichen 100 in Fig. 2
dargestellt) in Eingriff ist, vertikale und geneigte Ladestäbe,
Antriebswalzen usw, die nachfolgend beschrieben werden,
jeweils in vertiefte Abschnitte 3a, 3b bzw. 3c eintreten,
welche an der Vorderseite des Kassettengehäuses 3
ausgebildet sind, und ein Deckel 4 geschwenkt und in seine
Horizontalstellung geöffnet ist.
-
Fig. 1 bis 5 zeigen eine
Magnetaufzeichnungs-/Wiedergabe-Vorrichtung nach einer bevorzugten Ausführung der vorliegenden
Erfindung, die sich in dem Anhaltebetrieb vor dem Anbringen
der Bandkassette 1 befindet. In diesen Zeichnungen ist Fig.
1 eine schematische Draufsicht, welche die
Magnetaufzeichnungs-/Wiedergabe-Vorrichtung 10 ausschließlich
Bandführungsmittel wie einem Ladering zeigt, Fig. 2 ist eine Ansicht der
Magnetaufzeichnungs-/Wiedergabe-Vorrichtung nach Fig. 1 von
rechts, Fig. 3 ist eine Draufsicht, die ein Stabbasis-
Antriebssystem einschließlich des Beladerings zeigt, Fig. 4A
ist eine Draufsicht, die ein Bandspulen-Antriebssystem
einschließlich einer Bandantriebswalze zeigt, Fig. 4A ist eine
Seitenansicht, die ein zuführseitiges Band-Lade- und
-Führungsgerät
zeigt und Fig. 5 ist eine Längsschnittansicht des
Spulen-Antriebssystems der Fig. 4A.
-
In der Zeichnung umfaßt die
Magnet-Aufzeichnungs-/Wiedergabe-Vorrichtung 10 im wesentlichen einen Bandlade-Mechanismus
zum Herausziehen eines Magnetbandes und zum Umschlingen des
herausgezogenen Magnetbandes um eine Führungstrommel 11 über
einen vorbestimmten Winkelbereich, einen
Getriebe-Mechanismus 16, der aus einer Vielzahl von Zahnradsätzen zum
Antreiben des Bandlade-Mechanismus 15 aufgebaut ist und einen
Mittelstab, der die laufende Bandfläche neuorientiert und als
eine Bandführung dient und einen Spulenantriebs-Mechanismus
17 zum Antreiben der Bandspule der Bandkassette 1 usw. wobei
diese Mechanismen an einem Chassis-Grundteil 14 installiert
sind.
-
In Fig. 1 und 2 ist mit Bezugszeichen 11 eine
Band-Führungstrommel zu sehen, bei der beispielsweise vier Videoköpfe
(Drehköpfe) mit Winkelabständen von 90º voneinander
angeordnet sind. Die Band-Führungstrommel 11 umfaßt eine obere
Trommel 12 mit den Videoköpfen, die drehbar ist, und eine untere
Trommel 13, die fest an dem Chassis 14 angebracht ist. Die
Band-Führungstrommel 11 ist in ihrem Durchmesser auf zwei
Drittel des Durchmessers einer üblichen Vorrichtung
reduziert und ein Magnetband 2 ist in einem Bereich von 270º
oder mehr darum geschlungen. Die Videoköpfe werden
sequentiell in Einheiten eines vorbestimmten Drehwinkels als
Bandabtastwinkel so geschaltet, daß sie ein Spurmuster an dem
Magnetband 2 bilden, das identisch dem Standardspurmuster der
zur Zeit üblichen Vorrichtungen ist. Der Neigungswinkel der
Führungstrommel 11 beträgt etwa 10º in Richtung X-X
bezüglich ihrer Vertikalachse, und das ist ein ziemlich geringes
Ausmaß im Vergleich zu einer standardmäßigen
Trommelauslegung, wodurch geringerer Höhenzuwachs infolge der Neigung
der Führungstrommel 11 erfolgt, was zur Verringerung der
Gesamtgröße der Vorrichtung 10 beiträgt.
-
Die untere Trommel 13 der Führungstrommel 11 ist in üblicher
Weise an dem Chassis befestigt mit einem zusätzlichen
Trommelbasisteil, das zwischengesetzt ist, um die ausgelegte
Trommelneigung zu erzeugen, jedoch sind in dieser
Ausführung, wie in Fig. 6A und 6B gezeigt, eine Vielzahl von
Schenkeln 13a1 bis 13a4 mit aufeinanderfolgend unterschiedlichen
Längen entsprechend dem Neigungswinkel und der
Neigungsrichtung der Führungstrommel 11 jeweils einheitlich an dem
Bodenabschnitt der unteren Trommel 13 aufgebaut, um ihr Profil
niedrig zu halten. Die Schenkel 13a1 bis 13a4 sind direkt
mit Schrauben an dem Chassis-Grundteil 14 befestigt, woraus
folgt, daß die Führungstrommel 11 mit großer Genauigkeit mit
einem vorbestimmten Neigungswinkel installiert ist. Das
ergibt einen besonderen Raum für andere an dem
Chassis-Grundteil 14 zu installierende Teile, wodurch weiter Größen- und
Gewichtreduzierung und damit auch Kostenreduzierung der
Vorrichtung ermöglicht ist.
-
Der Getriebe-Mechanismus 16 und der Bandlade-Mechanismus 15
zum Ausführen der sog. Parallelladung werden durch einen
reversiblen Einzellademotor 19 angetrieben. Wie in Fig. 1, 3
und 7 gezeigt, treibt der Lademotor 19 zum Antrieb des
Getriebe-Mechanismus 16 ein Endgetriebegerät 23 durch ein
Untersetzungsgetriebe an, wie eine Schnecke 20 der Motorwelle,
die mit einem Schneckenrad 21 in Eingriff steht, während ein
kleines Zahnrad 22 in Koaxialbeziehung zu dem Schneckenrad
21 in Eingriff mit einem großen Zahnrad des
Endgetriebe-Geräts 23 ist. Weiter ist ein an der Welle des
Endgetriebe-Geräts 23 ausgebildeter Zahnabschnitt 23a so angeordnet,
daß er durch seine Drehung ein Nockenzahnrad 26 antreibt,
das integral an einem Nockenzahnrad-Mechanismus 25
angebracht ist zum Versetzen eines Mittelstabs 39, wie später
beschrieben wird. Ein an einer Welle ausgebildeter gezähnter
Abschnitt wird hiernach als Wellenzahnrad beschrieben.
-
Ein Mittelzahnrad 27 des Endgetriebe-Gerätes 23 steht in
Eingriff mit einem ringförmigen Aufnehm-Ladezahnrad
(Aufnahmezahnrad) 28 des Bandlade-Mechanismus 15, um es während des
Bandladens im Gegenuhrzeigersinn nach Fig. 1 um die
Führungstrommel 11 zu drehen. Das Aufnahmezahnrad 28 treibt langsam
(Untersetzungsantrieb) ein damit in Eingriff stehendes
großes Zahnrad 31 eines Getriebegerätes 30 über ein Mitlauf-
Zahnrad 29 an, wodurch ein kleines, integral an dem großen
Zahnrad 31 angebrachtes Zahnrad 32 angetrieben wird, um im
Uhrzeigersinn reduzierend ein Zuführlade-Zahnrad
(Zuführzahnrad) 33 des damit in Eingriff stehenden Bandlade-Mechanismus
15 anzutreiben. So wird die in Reaktion auf die positive
Drehung des Lademotors 19 erzeugte Dreh-Antriebskraft durch das
Schneckenrad 21 und das Endgetriebegerät 23 auf das
Aufnahmezahnrad 28 übertragen, um dieses mit einer vorbestimmten
Drehzahl anzutreiben,und das Zuführzahnrad 33 wird im
Uhrzeigersinn um die Führungstrommel 11 drehend angetrieben, wie
in Fig. 1 gezeigt, synchron zu dem Aufnahmezahnrad 28
mittels eines weiteren Reduktionsantriebs des Getriebegeräts
30, der durch das Mitlaufzahnrad 29 in Reaktion auf den
Antrieb des Aufnahmezahnrads 28 bewirkt wird (in diesem Fall
wird das Aufnahmezahnrad 28 im Gegenuhrzeigersinn gedreht).
Der Drehzahl-Unterschied wischen dem Aufnahmezahnrad 28 und
dem Zuführzahnrad 33 ergibt sich aus den vorbestimmten
Bewegungsweglängen der jeweiligen Stabbasen, wie nachher
beschrieben wird.
-
Ein Armzahnrad 34, wie es in Fig. 16A und 16B gezeigt ist,
wird im Gegenuhrzeigersinn um einen Schwenkstift 40 gedreht,
wobei ein an einem Endabschnitt desselben vorgesehener Stift
35 in einer spiralförmigen Nockennut 26 in Eingriff ist, die
in dem Nockenzahnrad 26 bestimmt ist, während ein
Zahnabschnitt 34a, der am anderen Endabschnitt desselben
ausgebildet
ist, sich in Eingriff mit einem Wellenzahnrad 27 eines
Stabarms 36 befindet,der an einem Endabschnitt einen
Mittelstab 39 besitzt. An dem Armzahnrad 34 ist ein um den daran
befindlichen Schwenkstift 40 drehbarer Sperrarm 41
vorgesehen, der durch eine nicht dargestelte Torsionsfeder im
Gegenuhrzeigersinn gedrängt wird. Wenn das Armzahnrad 34 in
Reaktion auf Drehung des durch den Lademotor 19 getriebenen
Nokkenzahnrades 26 im Gegenuhrzeigersinn gedreht wird, kommt
ein Endabschnitt des Sperrarms 41 zu einer Führungsschiene,
wie nachher beschrieben wird, und kommt mit Hilfe einer an
seinem anderen Endabschnitt angebrachten Blattfeder 42
elastisch mit der Umfangsfläche eines integral an dem
Nockenzahnrad 26 angebrachten oberen Nockens 43 in Kontakt.
-
Während des Anhaltebetriebs ist die Blattfeder 42 des
Sperrarms 41, wie in Fig. 16A gezeigt, mit einem Abschnitt 43a
mit kleinem Radius des Nockens 43 in Kontakt zum Lösen des
Mittelstabes 39, und während der Bandladung, wo das
Armzahnrad 34 um einen vorbestimmten Winkel im Gegenuhrzeigersinn
um den Schwenkstift 40 gedreht wird, wird das Wellenzahnrad
37 mit dem Sektorzahnrad 34a im Uhrzeigersinn gedreht,
wodurch der Stabarm 36, der sich in der in Fig. 16A gezeigten
Lage befindet, eine Führungsschiene 45 nach Fig. 1 und die
Vorderseite eines A/C-Kopfes AH überschneidet und sich nach
oben zu einer normalen Stellung, wie in Fig. 16B gezeigt,
bewegt. Andererseits wird die Blattfeder 42 des Sperrarms 41
relativ gleitend längs der Gestaltung des Nockens 43 bewegt.
Nachdem der Stabarm 36 bis zu einer vorbestimmten
Anschlagstellung gedreht wurde, klettert die Blattfeder 42 den
Abschnitt mit großem Radius des Nockens 43 herauf und der
Sperrarm 41 bewegt sich zum Sperren des Mittelstabs 39, wie
in Fig. 16B gezeigt.
-
Eine Beschreibung des Bandlade-Mechanismus 15 wird
nachfolgend gegeben.
-
Der Bandlade-Mechanismus 15 zum Umschlingen eines
Magnetbandes um den Außenumfang der Führungstrommel 11 um etwa 270º,
wie in Fig. 1, 3, 8A und 8B gezeigt, umfaßt im wesentlichen
die fest an dem Chassis-Grundteil 14 befestigte
Führungsschiene mit einer Zuführ-Führungsnut 44a und einer Aufnahme-
Führungsnut 44b, die länger als die Zuführ-Führungsnut 44a
ist und die sich im wesentlichen in symmetrischen Lagen
bezüglich der Führungstrommel 11 befinden, wobei das
Zuführzahnrad 33 unterhalb der Führungsschiene 45 und das
Aufnahmezahnrad 28 unterhalb des Zuführzahnrades 33 angeordnet ist.
-
Die Führungsnuten 44a und 44b der Führungsschiene 45
enthalten, wie in Fig. 1 und 4A gezeigt, gerade Abschnitte 44a1
und 44b1, die vor der Einsetzöffnung der Bandkassette 1
angeordnet sind, und daran angekoppelte Bogenabschnitte 44a2 und
44b2. Während die Zuführ-Führungsnut 44a über dem Chassis-
Grundteil 14 angeordnet ist, ist die Aufnahme-Führungsnut
44b etwas nach unten zum Chassis-Grundteil 14 gerichtet, um
so eine dreidimensional geneigte Nut zu bilden, die
annähernd an dem Zentralabschnitt beginnt und zu zu dem hinteren
Abschnitt der Nut 44b reicht, um das Magnetband parallel zur
Oberfläche der geneigten Führungstrommel 11 zu bringen. Zum
Abstützen der oberen und unteren Abschnitte eines vertikalen
Walzenstabes 58 einess Stab-Grundteils 57, das nachher
beschrieben wird, ist an einem Endabschnitt des
Bogenabschnitts 44b2 ein Anschlagabschnitt 131 vorgesehen mit einem
U-förmigen Einschnittabschnitt 129 und einem V-förmigen
Einschnittabschnitt 133 an den oberen bzw. unteren Abschnitten
zur Aufnahme des vertikalen Walzenstabes 58, wie in Fig. 10
gezeigt.
-
Ein Endabschnitt des Bogenabschnitts 44a2 der
Zuführ-Führungsnut 44a ist in eine Nut 44a2', die zu der
Führungstrommel 11 hin gekrümmt ist, und eine Nut 44a2" unterteilt, die
von der Nut 44a2' weg gekrümmt ist, um so eine Y-Gestaltung
zu bilden. Auch an einem Endabschnitt der Nut 44a2" wie auch
an dem Endabschnitt der aufnahmeseitigen Führungsnut 44b ist
ein nicht dargestellter Anschlagabschnitt vorgesehen, mit
U-förmigen bzw. V-förmigen Einschnittabschnitten an den
oberen bzw. unteren Abschnitten zum Abstützen der oberen und
unteren Abschnitte eines vertikalen Walzenstabes 46 einer
Stabbasis 48. Der drehbare Vertikalwalzenstab (Vertikalstab)
46 und ein geneigter Ladestab (geneigter stationärer Stab)
44 sind nahe aneinander und an einer Stabbasis 48
angebracht, die einen vorderen Schenkel 48a und einen hinteren
Schenkel 48b besitzt, wie in Fig. 4B gezeigt, die beide in
die zuführseitige Führungsnut 44a so eingepaßt sind, daß
eine Bewegungslage und Ausrichtung der Stabbasis 48 in
Anpassung an die Form der Zuführ-Führungsnut 44a gesteuert
werden. Wenn so die Stabbasis von der
Anhaltebetriebsstellung nach oben zu der Ladebeendigungsstellung längs der
Führungsnut 4a der Führungsschiene 45 bewegt wird, wie in Fig.
13 und 17 gezeigt, wird der vordere Schenkel 48a in die
gekrümmte Nut 44a2" geleitet und daher schwenkt der hintere
Schenkel 48b zum Versetzen im Gegenuhrzeigersinn längs der
anderen gekürmmten Nut 44a2" um den vorderen Schenkel 48b,
woraus sich ergibt, daß der vertikale Stab 42 und der
geneigte Stab 47 annähernd mit der Mitte der Führungstrommel 11
ausgerichtet sind. Gleichzeitig wird die Welle des
Vertikalstabs 46 durch die U-förmigen und V-förmigen
Einschnittabschnitte des Anschlagabschnitts gestützt, um das
Stabgrundteil 48 zu positionieren.
-
Die einzelnen Anordnungen des Aufnahmezahnrads 28 und des
Zuführzahnrades 43, welche das Bandlademittel bestimmen,
werden nachfolgend mit Bezug auf Fig. 8A und 8B beschrieben.
-
Sowohl das Aufnahmezahnrad 28 wie auch das Zuführzahnrad 33
sind, wie in Fig. 3 und 7 gezeigt, parallel zueinander mit
einer Vielzahl von gezähnten Führungsrädern 48 gehalten, die
damit in Eingriff sind und durch Führungsplatten 50 so
gehalten werden, daß sie einen vorbestimmten Abstand in
Vertikalrichtung einhalten.
-
Wie in Fig. 8A gezeigt, ist an der oberen Fläche des
Aufnahmezahnrads 28 eine Führungsplatte 53 angeordnet, die längs
Schlitzen 53a und 53b gleitend bewegbar ist, in welche an
dem Aufnahmezahnrad 28 befestigte Stifte 51 und 52
eingesetzt sind, und die Relativbewegung der Führungsplatte 53
ist durch eine dazwischen vorgesehene Spannfeder 61
begrenzt. An der Seite des Schlitzes 53a ist die
Führungsplatte 53 drehbar durch einen Kupplungsstab 55 abgestützt, der
nach oben und nach unten um eine Welle 54 versetzt werden
kann. Mit Bezugszeichen 57 ist eine drehbar durch eine Welle
abgestützte Aufnahmestabbasis dargestellt mit einem
Vertikalstab 58 und einem geneigten stationären Stab 59, die dicht
beieinander sind, wobei die Aufnahmestabbasis 57 längs der
Führungsschiene 45 unter Führung durch den unteren Abschnitt
des Vertikalstabes 58 bewegt wird. An einem Endabschnitt
derselben ist ein Zungenstück 57a vorgesehen, das in den
Anschlagabschnitt 131 eindringt. Die Stabbasis 57 ist an der
Seite des geneigten stationären Stabs 59 schwenkbar durch
einen Schwenkstift 60 mit dem Kupplungsstift 55 gekoppelt
und daher ist sie horizontal um das Aufnahmezahnrad 28
bewegbar und auch nach oben und nach unten mittels der Betätigung
des Kupplungsstiftes 55 versetzbar.
-
So kann während des Beladens, bei dem das Aufnahmezahnrad 28
durch den Getriebe-Mechanismus 16 angetrieben wird, die
Stabbasis 57, wenn sie nach Durchlauf durch den Zentralabschnitt
der Führungsschiene 45 längs der dreidimensional geneigten
Nut bewegt wird, sanft und sicher zu der
Ladebeendigungsstellung in der dreidimensional geneigten Oberfläche gebracht
werden, obwohl der Abstand zwischen einer Ebene der
Führungsplatte 53 und der Führungsschiene 45 verändert wird, wie in
Fig. 13 und 17 dargestellt.
-
Zusätzlich sind an dem Aufnahmezahnrad 28 drei Stifte 62a,
62b und 62c eingesetzt, die in vorbestimmtem Abstand
zueinander stehen, und die Stifte 62a und 562b sind an der
Rückseite der Führungsplatte 53 angeordnet, um einen Andrückwalzen-
Nocken 73 anzutreiben, der nachfolgend beschrieben wird, und
der verbleibende Stift 6c ist in einer Lage in bezug auf die
Drehrichtung während des Bandladens vor den Stiften 62a und
62b angeordnet, um so einen Auswurfhebel 65 gemäß Fig. 3 zu
sperren.
-
Andererseits in das Zuführzahnrad 33 angeordnet, wie in Fig.
8B gezeigt, und an dem Zuführzahnrad 33 ist eine
Führungsplatte 64 mit Stiften 65 und 66 angeordnet, die längs
Schlitzen 33a und 33b gleitend bewegbar sind, und die
Relativbewegung derselben ist in gleicher Weise durch eine dazwischen
angeordnete Spannfeder 67 begrenzt. In die Führungsplatte 64
ist ein Stift 68 eingesetzt und es ist ein Kupplungsstab 70
um eine Welle 69 drehbar vorgesehen. Der Stift 68 stellt den
drehbar abgestützten Vertikalstab 46 und den geneigten Stab
47 in enger Beziehung zueinander auf und sperrt die
Stabbasis 48 mit einem Zungenstück 48a an ihrem Endabschnitt.
-
Die Betätigungen des Andrückwalzen-Nockens 73 und einer
Andrückwalze 71, die in Verbindung mit der Drehbewegung des
Aufnahmezahnrads 28 erfolgen, werden nachfolgend mit Bezug
auf Fig. 12, 13 und 18A bis 18C beschrieben.
-
Der scheibenartige Andrückwalzen-Nocken 73 zum Führen der
Andrückwalze 71 in eine vorbestimmte Stellung ist durch eine
an dem Chassis 14 befestigte Welle drehbar abgestützt und in
seinem Umfangsteil sind erste und zweite Sperrnuten 73a bzw.
73b bestimmt, die mit den Stiften 62b bzw. 62a des
Aufnahmezahnrades 28 in Eingriff bringbar sind, und ein Federstift
75 ist an einem Abschnitt des Umfangsabschnitts gegenüber
den Sperrnuten 73a und 73b bezüglich der Welle 72
vorgesehen. Das bedeutet, die Sperrnuten 73a, 73b und der
Federstift 75 sind so angeordnet, daß sie im wesentlichen ein
Dreieck bilden.
-
Wenn das Aufnahmezahnrad 28 im Gegenuhrzeigersinn um einen
vorbestimmten Winkel durch den Getriebe-Mechanismus 16
mittels des Endgetriebegeräts 25 gedreht wird, wie in Fig.
18A gezeigt, wird der in das Aufnahmezahnrad 28 eingesetzte
Stift 62b sperrend mit der ersten Sperrnut 73a des durch die
Welle 72 abgestützten Andrückwalzen-Nockens 73 in Eingriff
gebracht. Hier wird der Andrückwalzen-Nocken 73 im
Uhrzeigersinn um die Welle 72 gegen eine Torsionsfeder (erstes
elsatisches Mittel) 74 gedreht, die zwischen dem an dem
Andrückwalzen-Nocken 73 installierten Federstift 75 und einem festen
Stift 76 vorgesehen ist. In Reaktion auf die Drehung des
Andrückwalzen-Nockens 73 wird ein Andrückwalzen-Arm 78 mit
einer Andrückwalze 71 im Gegenuhrzeigersinn um eine Welle 77
durch einen den Federstift 75 mit einem Verbindungsstift 79
verbindenden Hebel 81 gedreht, wodurch die Bewegung in die
Nähe einer Bandantriebswalze 80 kommt. Ein
Kipphebel-Mechanismus ist zusammengesetzt aus dem Andrückwalzen-Arm 78, dem
Hebel 81 und dem Andrückwalzen-Nocken 73. Wenn das
Aufnahmezahnrad 28 weiter im Gegenuhrzeigersinn gedreht wird, wie in
Fig. 12 und 18B gezeigt, wird der Stift 62b aus der ersten
Sperrnut 73a gelöst und der folgende, dahinter positionierte
Stift 62a erreicht die zweite Sperrnut 73b und rastet in sie
ein, und der Andrückwalzen-Nocken 73 wird weiter gedreht,
wobei er die Feder 74 sehr komprimiert, und als ein Ergebnis
wird der Hebel 81 weiter in eine Richtung D (Fig. 18C)
gezogen und der Andrückwalzen-Arm 78 im Gegenuhrzeigersinn um
die Welle 77 gedreht, um sich weiter der Bandantriebswalze
80 anzunähern.
-
Hier ist entsprechend dem Kipp-Mechanismus die folgende
Gleichung erfüllt:
-
F1 . l1 = F2 . l2
-
wobei l1 der Abstand zwischen dem Zentrum der Welle 72 des
Andrückwalzen-Nockens 73 und der Achse des Hebels 81, l2 ein
Abstand zwischen dem Zentrum desselben und dem Federstift
75, F1 die an den Hebel 81 in Richtung D angelegte Kraft und
F2 eine in Drehrichtung des Federstiftes 75 angelegte Kraft
ist.
-
Wenn sich der Kipp-Mechanismus so in der Nähe der
Spitzenlage befindet, daß die Achse des Hebels 81 sich dem Zentrum
der Welle 82 entsprechend der Drehung des
Andrückwalzen-Nokkens 73 im Uhrzeigersinn nähert, wird die Beziehung zwischen
l1 und l2 gleich l2 » l1, woraus sich ergibt F1 » F2. Es
ist deswegen möglich, eine zum Betreiben der Andrückwalze 71
erforderliche Kraft zu erhalten durch eine kleine Drehkraft
des Andrückwalzen-Nockens 73 und die an den Lademotor 19
angelegte Last zu reduzieren.
-
Danach wird der Stift 62a durch Drehen des Aufnahmezahnrads
28 bewegt, wie in Fig. 18C gezeigt, und die Achse des Hebels
81, der den Federstift 75 und den Verbindungsstift 79
verbindet, überschreitet die Spitzenlage und wird geringfügig von
dem Zentrum der Welle zu der Ladebeendigungsstellung
versetzt, wodurch der Hebel 71 in die Richtung D gegen die
zwischen dem Hebel 81 und dem Stift 75 vorgesehene Spannfeder
beweg wird, wobei er durch den Stift 75 so geführt wird, daß
die Andrückwalze 71 elastisch in Andrückkontakt mit der
Bandantriebswalze 80 kommt (Bandlaufzustand).
-
Zu diesem Zeitpunkt wird in dem Federstift 75 die Kraft F2
in Drehrichtung der Andrückwalzen-Nocke 73 erzeugt mittels
der an den Hebel 81 in Richtung C angelegten Kraft F1, und
die erzeugte Kraft F2 wird an das Aufnahmezahnrad 28 in
seiner Drehrichtung so angelegt, daß die Druckkontaktkraft
der Stabbasis 57 an der Ladebeendigungsstellung erhöht wird.
So wird die Andrückwalze 71, die mittels des aus dem
Andrückwalzen-Arm 78, Hebel 81 und Andrückwalzen-Nocken 73
gebildeten Kipp-Mechanismus in Richtung D gezogen wird, sicher in
elastischen Andrückkontakt mit der Bandantriebswalze 80
gebracht durch eine vorbestimmte Kraft in Verbindung mit einer
kleinen Rotationskraft des Andrückwalzen-Nockens 73, wodurch
sich eine Herabsetzung der Belastung des Aufnahmezahnrads 28
ergibt, welches den Andrückwalzen-Nocken 73 antreibt,
gleichzeitig mit der Reduzierung der Belastung des Lademotors 19.
Dadurch kann der Lademotor 19 klein gehalten und das Gewicht
der Antriebsteile reduziert werden.
-
Weiter wird bei dem Druckkontakt der Andrückwalze 71 mit der
Bandantriebswalze 80 die Vorspannkraft der Torsionsfeder 74
umgelegt und auf den Andrückwalzen-Nocken 73 in seiner
Drehrichtung angewendet werden, und daher wird der
Andrückwalzen-Nocken 73 durch die Feder 82 (zweites elastisches
Mittel) und die Feder 74 im Uhrzeigersinn vorgespannt, und in
dem Ladebeendigungszustand, in welchem der Belademotor 19
angehalten wird, wird die Drehkraft des Andrückwalzen-Nockens
73 infolge der Vorspannkraft weiter in der positiven
Drehrichtung durch den Stift 62a auf das Aufnahmezahnrad 28
angelegt, um so die Stabbasis 47 noch sicherer zu positionieren.
Zusätzlich kann die an der Befestigung der Andrückwalze 71
erzeugte Spielkomponente durch die elastische Wirkung der
Torsionsfeder 74 absorbiert werden. So ist es durch
Reduzieren der Betätigungskraft der Andrückwalze 71 möglich, die
Festigkeiten der jeweiligen dazugehörigen Teile zu verringern,
wodurch sich eine Gewichtreduzierung der Vorrichtung 10 und
eine Erhöhung ihrer Zuverlässigkeit ergibt.
-
Der Spulenantriebs-Mechanismus 17 wird nachstehend im
einzelnen mit Bezug auf Fig. 1, 2, 4A und 5 beschrieben.
-
Ein Bandantriebswalzen-Motor 83 zum Antrieb der
Bandantriebswalze mit einem an seiner Welle angebrachte Schwungrad 93,
wie in Fig. 2 gezeigt, treibt über eine Reduzierung eine
Riemenscheibe 87 eines Schwenkgetriebe-Geräts 85 an, das
zusammen mit einem Arm 88 durch eine Welle 90 fest an dem
Chassis-Grundteil 14 abgestützt ist, u.zw. mittels eines Riemens
und einer integral an dem Schwungrad 93 angebrachten
Riemenscheibe 84. Das Drehmoment der Riemenscheibe 87 wird über
eine nicht dargestellte Reibkupplung (z.B. Filz) an ein
Eingangszahnrad 89 des Schwenkgetriebe-Gerätes 85 übertragen,
wodurch zwei an dem Arm 88 zum Eingriff mit dem
Eingangszahnrad 89 angebrachte Planeten-Zahnräder einen reibgekoppelten
Antrieb ausführen, wobei sie sich synchron miteinander
drehen.
-
Das an der rechten Seite des Schwenkgetriebe-Gerätes 85, wie
in Fig. 2 und 4A gezeigt, angeordnete Planeten-Zahnrad 92
ist wahlweise mit einem großen Zahnrad 95 in Eingriff
bringbar, das rechts von ihm angeordnet ist und um eine Welle 94
gedreht wird. Das große Zahnrad 95 ist über eine in Fig. 5
dargestellte Reibplatte 96 mit einem anderen großen Zahnrad
97 gekoppelt, das koaxial damit gedreht wird und einen im
wesentlichen gleichen Durchmesser wie dieses besitzt, und das
große Zahnrad 97 ist mit einem kleinen Zahnrad 99 in
Eingriff, das darüber integral ein kleines Zahnrad 100 besitzt
und das um eine Welle 98 gedreht wird. So kommt, wenn die
Bandkassette 1 in der Vorrichtung 10 wie in Fig. 2
dargestellt angebracht ist, die Zuführspulennabe 6 mit einer
Zuführspulen-Antriebswelle in Eingriff, wie nachher
beschrieben, und Stummel 101 und 102 treten in (nicht dargestellte)
Bohrungen ein, die in der Bandkassette vorgesehen sind für
die seitliche Positionierung, wodurch das kleine Zahnrad 100
mit einem an dem Aufnahmespulen-Flansch 7 ausgebildeten
gezähnten Abschnitt 7a in Eingriff kommt.
-
In Fig. 1 und 4A ist ein durch eine Welle 105 abgestützter
Bremsarm mit Bezugszeichen 104 dargestellt, wobei der
Bremsarm 104 mittels einer nicht dargestellten Torsionsfeder oder
dergleichen im Uhrzeigersinn vorgespannt und auf die Welle
105 aufgepaßt ist. Obwohl ein Bremsklotz 106 an einem Ende
desselben in Reibkontakt mit dem Trommelabschnitt 95a des
großen Zahnrads 95 kommt, um es abzubremsen, wird, falls es
sich in dem Aufzeichnungszustand usw. befindet, wenn das
Magnetband in Aufnahmerichtung mittels der Andrückwalze 71 und
der Bandantriebswalze 80 angeschoben wird, der Bremsklotz
106 in Verbindung mit der Bewegung der Andrückwalze 71 von
dem Trommelabschnitt 95a getrennt, so daß die Bremsung
gelöst wird.
-
Andererseits ist das andere Planeten-Zahnrad 91, das sich
links von dem Schwenkgetriebe-Gerät 85 befindet, wahlweise
mit einem großen Zahnrad 110, d.h. dem Eingangsflansch eines
Einwege-Kupplungs-Mechanismus 109, in Eingriff gebracht,
innerhalb eines durch eine an dem Chassis-Grundteil 14
installierte Welle 107 abgestützten Zuführspulen-Scheibengerätes
108. Das große Zahnrad 110 wird zusammen mit einer
Zuführspulen-Antriebswelle 107 mittels einer Reibplatte 125 gedreht
und wird über den eingeschlossenen
Einweg-Kupplungs-Mechanismus 109 mit Walzen 111 mit einem sich drehenden Gehäuse 112
gekoppelt. Das sich drehende Gehäuse 112 ist mit einem
Zugband 114 bewickelt, dessen eines Ende mit einem Armhebel 113
verbunden ist, und dessen anderes Ende an dem
Chassis-Grundteil 14 verankert ist. Der Armhebel 113 ist weiter mit einem
Spannarm 119 gekoppelt, der später hier beschrieben wird.
-
Deswegen wird bei der Aufnahme/Wiedergabe, bei der die
Bandantriebswalze 80 positiv gedreht wird, das
Schwenkgetriebe-Gerät 85 drehend in der durch F in Fig. 1 angezeigten
Richtung bewegt und das Planeten-Zahnrad 92 mit dem an der
rechten Seite befindlichen großen Zahnrad 95 in Eingriff
gebracht, um es im Uhrzeigersin zu drehen, was wiederum das
Antriebszahnrad dreht, so daß, wie vorher beschrieben, die
Aufnahmespule im Uhrzeigersinn an ihrem Spulenflansch 7 durch
das Antriebszahnrad 100 zum Aufnehmen des Magnetbandes 2
angetrieben wird. Im Ergebnis wird die direkt mit der
Aufnahmespulennabe 6 der Bandkassette gekoppelte
Aufnahmespulen-Antriebswelle 127 im Uhrzeigersinn gedreht und damit die Walze
111 so in kantenartige Einschnitte des sich drehenden
Gehäuses 112 gequetscht, daß das sich drehende Gehäuse 112 im
Uhrzeigersinn mitgedreht wird. Während der Drehung des sich
drehenden Gehäuses 112 wird die Zugkraft des Spannbandes 114 so
erzeugt, daß sie eine entsprechende Rückspannkraft auf das
Magnetband überträgt, wodurch das Magnetband um die
Aufnahmespule gewickelt wird.
-
Weiter wird in dem umgekehrten Laufbetrieb (Rücklaufbetrieb)
des Magnetbandes, damit das Schwenkgetriebe-Gerät 85 im
Gegenuhrzeigersinn (Richtung E) gedreht wird, das andere
Planeten-Zahnrad 91 mit dem großen Zahnrad 110 in Eingriff
gebracht, das zusammen mit der Zuführspulen-Antriebswelle 124
mittels der Reibplatte 125 gedreht wird, und die Walze 111
wird bewegt, damit sie aus den kantenartigen
eingeschnittenen Abschnitten 112 des sich drehenden Gehäuses 112
freikommt, so daß die Zuführspulen-Antriebswelle in der
Bandrückwickel-Richtung frei von der Zurückhaltung durch das
Spannband 114 gedreht wird.
-
Deswegen wird z.B. beim Wechseln von dem Aufnahmebetrieb, in
dem das Magnetband 2 von der Zuführspulennabe 6
transportiert wird, zu dem Rücklaufbetrieb, bei dem es
zurückgewikkelt wird, wenn der Eingriff des Planeten-Zahnrades 92 des
Schwenkgetriebe-Geräts 85 mit dem großen Zahnrad 95 gelöst
wird, das Planeten-Zahnrad 91 gleichzeitig mit dem großen
Zahnrad 110 der Versorgungsspulen-Antriebswelle 127 in
Eingriff gebracht, um es unmittelbar umzukehren. So ist es
möglich, ein glattes und hohes Ansprechen mit weniger Teilen zu
erzielen und die an den Bandantriebswalzenmotor 83 angelegte
Last zu reduzieren, um so den Leistungsverbrauch
herabzusetzen. Zusätzlich ist es möglich, da die Laufumkehr wie das
Rückwickeln des Bandes durch den innerhalb der Zuführspulen-
Antriebswelle 127 aufgenommenen Einwegkupplungs-Mechanismus
109 ohne Lösen des Spannbandes 114 ausgeführt werden kann,
einen erwünschten Betrieb mit den vereinfachten Mechanismen
auszuführen, so daß sich bei der Vorrichtung 10 eine
Herabsetzung der Größe und eine Reduzierung des Gewichts ergibt.
-
Mit Bezug auf Fig. 1, 14 und 19A bis 19C wird nachfolgend
eine Beschreibung gegeben bezüglich des Armhebels 113, eines
Löschkopfes 116 für die vollständige Bandbreite und des
Zugarms 119, der in Verbindung mit der zuführseitigen Stabbasis
48 betrieben wird.
-
Der Spannarm 119, der drehschwenkbar durch eine an dem
Chassis-Grundteil 14 installierte Welle abgestützt ist, ist so
angeordnet, daß ein Endabschnitt desselben zum Sperren mit
der Stabbasis 48 im Haltzustand in Eingriff bringbar ist,
und drehschwenkbar den Armhebel 113 an dem Basisabschnitt
119a abstützt. Obwohl der Spannarm 119 durch nicht
dargestelltes Vorspannmittel wie eine Torsionsfeder in den
Gegenuhrzeigersinn gedrängt wird, wenn er sich in dem in Fig. 1
dargestellten Anhaltezustand befindet, wird er durch die zu
der Ruhelage zurückgeführte Zuführstabbasis 48 so gesperrt,
daß er gegen die Kraft der Torsionsfeder anhält. In dem
Anhaltezustand der Stabbasis 48 wird das Spannband 114 mit
Bezug auf das sich drehende Gehäuse 112 gelockert.
-
Eine Impedanzwalze 115 ist fest zwischen dem Löschkopf 116
für die vollständige Bandbreite und dem Spannarm 116
angeordnet, um die Vibration des laufenden Bandes zu beeinflussen.
Ein Kopfgrundteil 123, auf das der Löschkopf 116 für die
volle Bandbreite aufgesetzt ist, wird drehbar durch eine
Welle abgestützt, welche die Impedanzwalze 115 abstützt, und
durch eine nicht gezeigte Feder so vorgespannt, daß eine im
Uhrzeigersinn wirkende Drehkraft geschaffen ist, und ein
Sperrabschnitt 123a in einem Endabschnitt des Kopfgrundteils
123 ist so angeordnet, daß er einen Stift 124 des Spannarms
119 sperrbar sein läßt.
-
So wird, wenn bei der Bandladung die zuführseitige Stabbasis
48 in die Ladebeendigungsstellung bewegt wird, während sich
der Vertikalwalzenstab 46 als ein voreilender Abschnitt
längs der zuführseitigen Nut 44a bewegt, der Spannarm 119 in
dem in Fig. 1 gezeigten Zustand allmählich von der Stabbasis
48 in dem Bewegungsvorgang der Stabbasis 48 von dem
geradlinigen Abschnitt 44a1 in den Bogenabschnitt 44a2 getrennt,
wie in Fig. 19A gezeigt, und deswegen wird der Spannarm 119
von dem Sperrzustand gelöst und kann im Gegenuhrzeigersinn
um die Welle 120 mittels der Rückstellkraft der
Torsionsfeder so rotieren, daß er zurückgeführt wird. Gleichzeitig mit
dem Abtrennen der Stabbasis 48 von dem Spannarm 119 infolge
der Folgebewegung durch diee Drehung des Spannarms 119
sperrt der Stift 124, wie in Fig. 19B gezeigt, den
Sperrabschnitt 123a der Kopfbasis 123 mit daran befindlichem
Löschkopf 119 für die vollständige Bandbreite und eine im
Uhrzeigersinn gerichtete Drehkraft wird auf die Kopfbasis
123 angelegt. Zu diesem Zeitpunkt ist das Spannband 114 noch
in dem gelösten Zustand bezüglich des sich drehenden
Gehäuses 112. In dem gesperrten Zustand der Kopfbasis 123 infolge
des Stiftes 124 des Spannarms 119 kommt, wenn die
zuführseitige Stiftbasis 48 darauffolgend bewegt wird, die Stiftbasis
48 weiter in Berührung mit einer Seite der Kopfbasis 123, um
die Kopfbasis 123 im Gegenuhrzeigersinn um die Welle 122
anzustoßen und zu drehen. Wenn die Stiftbasis 48 die
Ladebeendigungsstellung erreicht, wird die Kopfbasis 123, die durch
die Stabbasis 48 in Drehrichtung in den in Fig. 19B
gezeigten Zustand versetzt wurde, von dem Berührungszustand mit
der Stabbasis 48 gelöst und im Uhrzeigersinn um die Welle
122 durch die Vorspannkraft gedreht, wie in Fig. 19C
gezeigt, so daß sie in eine vorbestimmte Lage versetzt wird.
Zu diesem Zeitpunkt, gleichzeitig mit der Drehung des
Spannarms 119, wird der Armhebel 113 in Richtung Y1 nach Fig. 19C
gezogen und deswegen eine Bremskraft durch das Spannband 114
auf das sich drehende Gehäuse 112 ausgeübt, um es in den
angezogenen Zustand zu versetzen.
-
Während des Entladens des Bandes werden das Kopfgrundteil
123 und der Spannarm 119 betätigt zur Umkehrung des
Beladevorgangs, und deswegen kann eine Beschreibung dieses
Betriebs weggelassen werden. Während des Ladens und Entladens
des Bandes ist es, da die Lage der Kopfbasis 123 in ihrem
Betrieb gesteuert wird, möglich, die Betätigungszeiten des
Spannarms 119 richtig auszulegen. Da das Lösen und Anziehen
des Spannbandes 114 mit einem einfachen Aufbau ausgeführt
werden kann, ist es zusätzlich möglich, diesen Zweck mit
weniger Teilen und weniger Raum ohne Störung des
Bandtransports zu erzielen, und dadurch die Produktivität in Hinsicht
auf Gewichtsreduzierung und leichten Zusammenbau zu
verbessern.
-
Der Betrieb der Magnetaufzeichnungs-/Wiedergabe-Vorrichtung
10 wird nachfolgend im einzelnen beschrieben. Eine Reihe von
Betätigungen von Funktionsteilen wird durch einen
Betriebsartfühler-Abschnitt 128 ausgeführt, der an dem Nockenzahnrad
26 nach Fig. 1 vorgesehen ist.
-
Wenn in dem Anhaltebetriebszustand nach Fig. 1 und 4A die
Bandkassette 1, wie in Fig. 9 gezeigt, in einen nicht
dargestellten Kassettenhalter eingesetzt über die obere Fläche
der Vorrichtung 10 angehoben und der Kassettenhalter von
Hand nach unten gedrückt wird, fällt er in eine vorbestimmte
Position in der Vorrichtung 10 mittels eines nicht
dargestellten, unterhalb des Kassettenhalters angeordneten
Pantograph-Mechanismus, wodurch die Bandbeladung vorbereitet
wird.
-
Fig. 12 ist eine Draufsicht, die den
Aufzeichnungssperrbetrieb-Zustand nach der Bandbeladung der
Magnetaufzeichnungs-/Wiedergabe-Vorrichtung 10 zeigt, und Fig. 13 eine
Draufsicht, welche den Bandlade-Mechanismus in dem
Bandladebeendigungszustand zeigt.
-
Wenn die Vorrichtung 10 sich in dem Anhaltebetriebs-Zustand
nach Fig. 1 befindet, wird in Reaktion auf das Anschalten
eines Geräteschalters und das Drücken eines Auswerfschalters
der Lademotor 19 in umgekehrter Richtung gedreht und der
Stift 62c des Aufnahmezahnrads 28 sperrt den Auswerfhebel
65, um ihn im Gegenuhrzeigersinn um eine Welle 130 nach Fig.
11 zu drehen. Durch die Drehung des Auswerfhebels 65 wird
der untere Abschnitt des Pantograph-Mechanismus des
Kassettenhalters, der durch den Auswerfhebel 65 gesperrt ist, von
dem Sperrzustand gelöst mit Anheben des Kassettenhalters. Zu
diesem Zeitpunkt werden die zuführseitige Stabbasis 48 und
die aufnahmeseitige Stabbasis 47 geringfügig zurück zu dem
geraden Abschnitt 4a1 und dem Bogenabschnitt 44b3 der
Führungsnuten
44a bzw. 44b, in umgekehrter Richtung zur
Bewegung beim Laden bewegt. Wenn dieser Auswerfbetrieb durch den
Betriebsart-Fühlerabschnitt 128 erfaßt wird, werden der
Auswerfhebel 65 und die Stabbasen 48, 57 jeweils in die in Fig.
1 gezeigten Positionen zurückgeführt. Weiter wird, wenn die
Bandkassette 1 nach Fig. 9 in den angehobenen
Kassettenhalter eingesetzt und der Kassettenhalter in die Vorichtung
zurückgeführt wird, ein in dem Kassettenhalter vorgesehenes
Sperrmittel mit einem festen in der Vorrichtung vorgesehenen
Stift in Eingriff gebracht, so daß der Kassettenhalter in
einer vorbestimmten Lage in der Vorrichtung 10 gehalten
wird.
-
In Reaktion auf die Tatsache, daß die Bandkassette 1 in der
vorbestimmten Lage der Vorrichtung 10 nach Fig. 2, wie oben
beschrieben, gehalten wird, begint der Lademotor 19 das
Abschlußgetriebe-Gerät 23 über die Schnecke 20, das
Schneckenrad 21 usw., die damit gekoppelt sind, reduziert in
positiver Richtung anzutreiben. Der Betrieb des Abschlußgetriebe-
Geräts 23 wird durch das darin vorgesehene mittlere Zahnrad
27 zu dem Aufnahmezahnrad 28 des Bandlade-Mechanismus 15
übertragen, welches Aufnahmezahnrad 28 wiederum im
Gegenuhrzeigersinn nach Fig. 3 um die Führungstrommel 11 nach Fig. 1
angetrieben wird. Andererseits treibt das Aufnahmezahnrad 28
das große Zahnrad 31 und das kleine Zahnrad 32 des Getriebes
30 durch das Mitlauf-Zahnrad 29 an, wodurch das Drehmoment
zu dem Zuführzahnrad 33 des Bandladegetriebe-Mechanismus 15
übertragen wird, um ihn im Uhrzeigersinn nach Fig. 3 um die
in Fig. 1 gezeigte Führungstrommel synchron zu dem
Aufnahmezahnrad 28 mit reduzierter Drehzahl anzutreiben.
-
Weiter wird in Reaktion auf den Betrieb des über dem
Bandlade-Mechanismus 15 angeordneten Zuführzahnrads 33 die damit
gekoppelte Stabbasis 48 mit dem vertikalen Walzenstab 46 und
dem geneigten Feststab 47 im Uhrzeigersinn nach Fig. 1 längs
der Führungsschiene 45 zu einer vorbestimmten Lage nach oben
gedreht.
-
Entsprechend der Bewegung der zuführseitigen Stabbasis 48
wird der Spannarm 119, der durch die Stabbasis 48 gesperrt
und durch die Torsionsfeder im Gegenuhrzeigersinn
vorgespannt ist, aus dem Sperrzustand der Fig. 19A gelöst, um
sich im Gegenuhrzeigersinn so zu drehen, daß der Stift 124
den Sperrabschnitt 123a der Kopfbasis 123, wie in Fig. 19B
gezeigt, versperrt. Wenn die zuführseitige Stiftbasis 48
sequentiell bewegt wird, begleitet durch die Drehung des
Spannarms 119, wird die damit in Berührung kommende Kopfbasis 123
in Drehrichtung in der Entweichrichtung, d.h. im
Gegenuhrzeigersinn um die Welle 122 versetzt.
-
Da der Spannarm 119 geringfügig in Reaktion auf die Drehung
des Kopfgrundteils 123 gedreht wird, wird das Band 114 in
der mit Y2 angezeigten Richtung entspannt, und das mit der
zuführseitigen Spulenantriebswelle 127 gedrehte Drehgehäuse
112 von Bremsung freigehalten. Da die Stabbasis 48, wie in
Fig. 19C gezeigt, in Drehrichtung im Gegenuhrzeigersinn in
dem Bogenabschnitt 44a2 der Nut 44a versetzt und die
Beladebeendigungsstellung erreicht wird, wird es von dem
Berührungszustand mit der Kopfbasis 123 gelöst und die in
Drehrichtung versetzte Kopfbasis 123 wird in Drehrichtung im
Uhrzeigersinn um die Welle 122 zurückgeführt, um die
vorbestimmte Lage einzunehmen, und das Spannband 114 wird in der
Y1-Richtung gezogen, um eine Spulenscheibe zu binden,
wodurch das Magnetband nicht gelockert wird.
-
Wenn bei diesem Bandladevorgang durch die Betätigung des
unterhalb des Bandlade-Mechanismus 15 angeordneten
Aufnahmezahnrads 28 die damit gekoppelte Stabbasis 57 mit dem
vertikalen Walzenstab 58 und dem geneigten Feststab 59 im
Gegenuhrzeigersinn nach Fig. 1 um einen vorbestimmten Winkel
längs der Führungsschiene 45 gedreht wird, sperrt der an dem
Aufnahmezahnrad 28 vorgesehene Führungsstift 62b die erste
Sperrnut 73a des, wie in Fig. 18A gezeigt, durch die Welle
72 abgestützten Andrückwalzen-Nockens 73. Der Andrückwalzen-
Nocken 73 wird im Uhrzeigersinn um die Welle 72 gegen die
zwischen dem Feststift 76 und dem Federstift 75 vorgesehene
und daran installierte Feder gedreht. Diese Drehung des
Andrückwalzen-Nockens 73 läßt den Andrückwalzen-Arm 78 mit der
Andrückwalze 71 im Gegenuhrzeigersinn um die Welle durch die
Verbindung 81 rotieren, welche den Verbindungsstift 79 und
den Federstift 75 so verbindet, daß die Andrückwalze 71 sich
in die Nähe der Bandantriebswalze 80 bewegt.
-
Wenn das Aufnahmezahnrad 28 weiter im Gegenuhrzeigersinn
nach Fig. 12 und 18B gedreht wird, erreicht der dem Stift
62b folgende Stift 62a die zweite Sperrnut 73b, und der
Andrückwalzen-Nocken 73 wird weiter gedreht, wobei er die
Feder 74 zum größten Teil zusammendrückt, und als Ergebnis
wird die Verbindung 81 weiter in Richtung D (Fig. 18C)
gezogen und der Andrückwalzen-Arm 78 wird im Gegenuhrzeigersinn
um die Welle 79 gedreht, um sich weiter der
Bandantriebswalze 80 zu nähern.
-
Wenn danach der Stift 62 den Andrückwalzen-Nocken 73 weiter
dreht, überquert der Federstift 75 die Linie, welche die
Welle 72 und den Feststift 76 miteinander verbindet und
bewegt sich davon weg, da er durch die Feder 74 so gestoßen
wird, daß der Andrückwalzen-Nocken 73 einem durch die Feder
74 erzeugten Drehmoment im Uhrzeigersinn unterworfen wird.
Wenn der Federstift 75 die die Welle 72 und den
Verbindungsstift 79 durchlaufende Linie überschreitet, wo, wie in Fig.
18C gezeigt, die Bandbeladung aufhört, bewirkt die Zugkraft
der Feder 92 ein Drehen des Andrückwalzen-Nockens 73 im
Uhrzeigersinn und trägt so zu dem Drehmoment im Uhrzeigersinn
durch die Feder 74 bei. Mit dieser Kippwirkung mit
hinzugefügtem
Drehmoment im Uhrzeigersinn und dem Stift 62b, der
mit der zweiten Sperrnut 73b des Andrückwalzen-Nockens 73 in
Eingriff ist und in Richtung C gedrückt gehalten wird,
bleibt demzufolge die auf das Aufnahmezahnrad 28 in der
Gegenuhrzeigerrichtung angewendete Drehkraft ununterbrochen in
dem Beladungsbeendigungszustand, auch nachdem der
Belademotor 19 abgeschaltet ist, so daß sich eine sichere
Positionierung der Stabbasis 57 ergibt. Im
Beladungs-Beendigungszustand wird die Verbindung 81 noch in Richtung D gezogen
mittels der zwischen der Verbindung 81 und dem Stift 75
vorgesehenen Feder 82, so daß die Andrückwalze 71 in Druckkontakt
mit der Bandantriebswalze 80 gehalten wird
(Bandlaufzustand).
-
Beim Positionieren der Stabbasis 57 in der dreidimensionalen
Ebene, wie in Fig. 10 gezeigt, kommt die obere Fläche des
Zungenstücks 57a, die in dessen Endabschnitt vorgesehen ist,
in Berührung mit dem Anschlagabschnitt 131, der am
Endabschnitt der Führungsnut 44b und am hinteren Abschnitt der
geneigten Stabseite der Wand vorgesehen und durch die
Führungsschiene abgestützt ist, und weiter werden die oberen und
unteren Abschnitte des Vertikalrollenstabs durch den
U-förmigen eingeschnittenen Abschnitt 129 und den V-förmigen
eingeschnittenen Abschnitt 130 abgestützt. Deswegen wird die
Drehversetzung der Stabbasis 57 in X-Achsen-, Y-Achsen- und
Z-Achsen-Richtung an der Ladungsbeendigungsstellung
begrenzt, wodurch die Positionierungs-Genauigkeit
außerordentlich verbessert ist. Auch die zuführseitige Stabbasis 48
kann mit hoher Genauigkeit positioniert werden, da das
Zungenstück 48a und der Vertikalstab 46 durch den
Anschlagabschnitt und die U- und V-förmig eingeschnittenen Abschnitte
abgestützt werden, was auch für das Positionieren der
zuführseitigen Stabbasis 57 zutrifft.
-
Andererseits wird bei den Bewegungsvorgängen der jeweiligen
Stabgrundbasen 48 und 47 durch die Antriebskraft des
Abschlußgetriebe-Geräts 23 infolge des Lademotors 19 das
integral an dem Nockenzahnrad-Gerät 25 angebrachte, damit
gekoppelte Nockenzahnrad in Drehrichtung angetrieben. Deswegen
wird das Armzahnrad 34, dessen Stift 35 mit der
spiralförmigen Nockennut 26a des Nockenzahnrads 26 in Eingriff ist, im
Gegenuhrzeigersinn entsprechend der Gestaltung der Nockennut
26a gedreht und von dem in Fig. 16A gezeigten Zustand in den
in Fig. 16B gezeigten überführt. Durch die Drehung des
Armzahnrads 34 dreht das an dem anderen Ende ausgebildete
Sektorzahnrad 34A das Wellenzahnrad 37 des Stabarms 36 mit dem
Mittelstab 39. Der Stabarm 36 wird in Drehrichtung um den
Schwenkstift 38 über die Führungsschiene 45 und den A/C-Kopf
AH entsprechend der Bewgung der Stabbasis 57 versetzt. In
Reaktion darauf, daß die Stabbasis 57 die dreidimensional
geneigte Fläche der Führungsschiene 45 erreicht und das
Magnetband verddrillt ist, wird die Blattfeder 47 des Sperrarms 41
entsprechend zur Gestaltung des Nockens 43 bewegt zum
Sperren und Befestigen des Basisabschnitts des Mittelstabes 39,
wodurch die Beladung des Magnetbands 2 bezüglich der
Führungstrommel 11 beendet ist. So ist, da der Mittelstab 39
entsprechend der Bewegung der Stabbasis 57 gedreht wird, die
Struktur einfacher im Vergleich mit den üblichen benutzten
Arten, die Neigung des Mittelstabs 39 ist leichter gesichert
und es ist möglich, eine Beschädigung des Bands 2 zu
verhindern.
-
Das von der Zuführspulennabe 6 gelieferte Magnetband 2 ist
um die Führungstrommel 11 geschlungen mit einem Bandweg, der
sich von der Impedanzwalze 115 zu dem Löschkopf 116 mit
voller Bandbreite erstreckt, dem zuführseitigen Vertikalstab
und dem geneigten Stab 47 dann zur Trommel 11, von der
Trommel 11 dann weiter zwischen der Bandantriebswalze 80 und der
Andrückwalze 71 durch den aufnahmeseitigen Vertikalstab 58,
den geneigten Stab 59, den in Drehrichtung versetzten
Mittelstab 59 und den A/C-Kopf AH und nach der Andrückwalze dann
schließlich die Aufnahmespule erreicht.
-
Wenn hier ein nicht dargestellter Aufzeichnungsschalter
angedreht wird, wird der Bandantriebswalzen-Motor 83 (im
Uhrzeigersinn) positiv gedreht zum Drehen der Riemenscheibe 87,
die durch den Riemen 86 damit gekoppelt ist. Das Drehmoment
im Uhrzeigersinn der Riemenscheibe 87 wird durch Reibplatte
(Filz usw. nicht dargestellt) des Eingangszahnrades 89 des
Schwenkgetriebe-Geräts 85 zu dem einen Zahnrad 92 der zwei
an dem Arm 88 angebrachten Planeten-Zahnräder 91, 92
übertragen, so daß sich eine Drehung des Zahnrades 92 im
Gegenuhrzeigersinn ergibt. Das Drehmoment des Planeten-Zahnrads 92
wird auf das untere große Zahnrad 95 und dann durch die
Reibplatte 96 zu dem oberen großen Zahnrad 97 übertragen und
erreicht das kleine Zahnrad 99. So wird in dem Zustand mit an
der Vorrichtung 10 angebrachter Bandkassette 1 das dem
kleinen Zahnrad 100 übertragene Drehmoment dann dem gezähnten
Abschnitt 7a an der Umfangsfläche des Aufnahmespulenflansches
7 innerhalb der Bandkassette 1 übertragen und ergibt dessen
Drehung (Aufzeichnungszustand von Fig. 13).
-
In Reaktion auf einen weiteren Betrieb des
Aufzeichnungsschalters zum Unterbrechen des Aufzeichnungsbetriebes
(Aufzeichnungspause) wird der Bandantriebswalzenmotor 83 von der
positiven (im Uhrzeigersinn verlaufenden) zu der
Rückwärtsdrehung (im Gegenuhrzeigersinn) geschaltet. Mit dieser
Umschaltung wird das Planeten-Zahnrad 91 nun mit dem
zulaufseitigen großen Zahnrad 110 in Eingriff gebracht, d.h. einem
Eingangsflansch des Einwegkupplungs-Mechanismus 109, so daß
das von dem Bandantriebswalzen-Motor übertragene Drehmoment
dorthin übertragen und dann durch die Reibplatte 125 und die
Wendelfeder 126 zu der Zuführspulen-Antriebswelle 127 zum
Drehen der Zuführspule 6 innerhalb der Bandkassette 1. Das
läßt das Band um die Zuführspule aufwickeln um die Länge,
die mehreren Videobildern entspricht, und dieser Bandrückzug
in die versorgungsseitige Spule wird Rückabstand genannt.
-
Da die beiden Planeten-Zahnräder mit dem Eingangszahnrad 89
des Schwenkgetriebe-Geräts 85 in Eingriff sind, wird die
Winkelversetzung des Schwenkgetriebe-Geräts 85 minimal
gehalten, wodurch wiederum ein ohne Aufzeichnung versehener
Leerraum an dem Magnetband 2 verhindert wird, wenn der
Aufzeichnungsbetrieb wieder aufgenommen wird, was ebenfalls eine
mögliche Bandbeschädigung minimal hält, die sonst infolge des
durchhängenden Magnetbands 2 eintreten könnte, und es wird
weiter ein ununterbrochenes Aufzeichnen und Auslesen von
Steuerimpulsen durch den A/C-Kopf AH ausgeführt. Da zu
diesem Zeitpunkt die Walzen 111 des
Einweg-Kupplungsmechanismus 109, die innerhalb der zuführseitigen Spulenfeder 127
eingekapselt sind, gelöst werden, ist die Bandaufnahme durch
die Zuführspule auch dann möglich, wenn das Spannband 114
das sich drehende Gehäuse 112 bremst. Danach wird der
Bandantriebswalzenmotor 83 wieder in positiver Richtung
angeschaltet um einen Weg, der einigen Videobildern weniger als dem
Rückabstand entspricht und dann angehalten. Wenn weiter der
Aufzeichnungsschalter wiederbetätigt wird, wird die
Bandantriebswalze 80 mittels der positiven Drehung des
Bandantriebswalzenmotors 83 in positivem Sinn gedreht.
-
Wenn der Leistungsschalter in dem Zustand des Aufzeichnens
oder dem Aufzeichnungspausenzustand nach Fig. 13 angedreht
wird, wird mit der Betätigung wie oben beschrieben der
Belademotor 19 rückwärts gedreht und der Beladering in
Verbindung damit gedreht, um die Andrückwalze von der
Bandantriebswalze 80 abzutrennen. In Reaktion auf die Erfassung dieses
Zustands durch den Betriebsartfühler wird die Vorrichtung 10
in den Aufzeichnungssperrzustand nach Fig. 12 zurückgeführt.
Danach wird der Geräteschalter nach Verstreichen eines
vorbestimmten
Zeitraums abgeschaltet, wenn nicht die Aufzeichnung
fortgesetzt wird. Wenn in diesem Zustand der Geräteschalter
wieder eingeschaltet wird, wird der Belademotor 19 in
positivem Sinne gedreht, um die Vorrichtung in den
Aufzeichnungspausenzustand nach Fig. 13 zu bringen und in Reaktion auf
eine weitere Betätigung des Aufzeichnungsschalters wird er
in den Aufzeichnungsbetrieb gedreht, um eine entsprechende
Aufzeichnung auszuführen. Wenn ein nicht dargestellter
Auswerfschalter in Reaktion auf die Beendigung der gewünschten
Aufzeichnung betätigt wird, wird der Belademotor 19
rückwärts gedreht, um in den Entladezustand einzutreten. Im
Entladezustand drückt der Stift 62c des aufnahmeseitigen
Beladerings 33 den Auswerfhebel 65 zum Lösen des Eingriffs mit
einem Sperrmittel am Kassettengehäuse, wodurch das
Kassettengehäuse angehoben und ein Entfernen der Bandkassette 1
ermöglicht wird. Wenn der Betriebsartfühlerabschnitt 128 diesen
Auswerfbetrieb erfaßt, wird der Belademotor 19 positiv
gedreht, so daß sich der Anhaltezustand nach FIg. 1 oder 3
ergibt.
-
Zwar wurde die Ausführung der vorliegenden Erfindung in
Hinblick auf Aufzeichnen beschrieben, doch kann auch die
Wiedergabe in gleicher Weise ausgeführt werden.
-
Wie vorstehend beschrieben, wird entsprechend der
vorliegenden Erfindung der Bandantriebwalzen-Nocken mit einer
geringen Kraft angetrieben und in elastischen Druckkontakt mit
der Bandantriebswalze gebracht mittels des Kipp-Mechanismus,
der den in Verbindung mit der Bewegung des zuführseitigen
Belademittels betätigten Andrückwalzen-Nocken enthält.
Deswegen kann die Belastung des Antriebsmotors reduziert werden
und der Motor kleiner gehalten und weiter kann die Anzahl
von Teilen des Andrückwalzen-Antriebssystems herabgesetzt
werden, so daß sich eine Größen- und Gewichtsverringerung
ergibt. Zusätzlich kann, da die Druckkontaktkraft der
Andrückwalze zu der Bandantriebswalze auf das Belademittel in
den jeweiligen Beladerichtungen angewendet werden die
Stabbasen hoher Genauigkeit positioniert werden. Im Vergleich
mit dem übichen Getriebe-Mechanismus einschließlich einem
Zahnstangen-Ritzel-Getriebe ist es möglich, ein Spiel der
Zahnräder usw. zu verhindern.