DE3780418T2 - Trainingseinheit fuer radsportler. - Google Patents
Trainingseinheit fuer radsportler.Info
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Description
- Diese Erfindung bezieht sich auf eine Trainingseinrichtung für Radfahrer derjenigen Bauart, die einen Rahmen zum Abstützen eines Fahrrades, von dem das Vorderrad entfernt wurde, aufweist.
- Bekannte Trainingseinrichtungen für Radfahrer weisen einen Rahmen mit einer vorderen Abstützung auf, an dem die Vorderradgabel eines Fahrrades befestigt ist, wobei der Rahmen auch eine drehbare Walze oder Walzen aufweist, auf denen das Hinterrad des Fahrrades aufsteht. Solche bekannten Einrichtungen sind sperrig und klobig und deshalb nur umständlich zu transportieren. Sie werden deshalb als Trainingsgeräte für zu Hause oder Turnhallen angesehen.
- Die FR-A-2 315 962 und FR-A-2 554 357 offenbaren Trainingseinrichtungen für Radfahrer, wobei die letztere eine Einrichtung offenbart, bei der ein Rahmen die Vorderradgabel eines Fahrrades, von dem das Vorderrad entfernt wurde, abstützt und das Hinterrad des Fahrrades auf von dem Rahmen getragenen drehbaren Walzen aufsteht.
- Die Aufgabe der Erfindung liegt in der Ausbildung einer Trainingseinrichtung für Radfahrer, die wiederholt aufstell- und zusammenlegbar ist, so daß sie sowohl mühelos zu einem Radrennen transportiert und vom Radfahrer vor dem Rennen zum Aufwärmen benutzt werden kann als auch zu Hause nutzbar ist. Eine weitere Aufgabe liegt darin, die Einrichtung verstellbar zu machen, so daß sie für Fahrräder mit unterschiedlichem Radstand paßt, wobei die eingestellte Größe während des Aufstellens und Zusammenklappens beibehalten wird, so daß die Einrichtung bei jedem Aufrichten ihre eingestellte Lage annimmt.
- Gemäß der Erfindung enthält eine zusammenklappbare Trainingseinrichtung für Radfahrer einen zwischen einer aufgerichteten Betriebsstellung und einer für Transport oder Lagerung zusammengeklappten Stellung wiederholt faltbaren Rahmen, der in der Betriebsstellung ein Fahrrad, von dem das Vorderrad abgenommen wurde, trägt und eine Stütze zur Aufnahme der Vorderradgabel des Fahrrades und Walzen, auf denen das Hinterrad des Fahrrades auf steht, aufweist, wobei der Rahmen zum Verändern des Abstandes zwischen der Stütze und den Walzen zur Aufnahme von Fahrrädern mit unterschiedlichem Radstand einstellbar ist und die Einstellung des Rahmens während dessen Zusammenklappens und Aufrichtens beibehalten wird. Nach einer Einstellung zur Anpassung an einen bestimmten Radstand kann die Einrichtung damit ohne die Notwendigkeit einer weiteren Verstellung zu ihrer Verwendung aufgefaltet und wieder geöffnet werden.
- Der Rahmen weist vorzugsweise mehrere schwenkbar miteinander verbundene Unteranordnungen auf, und in einer bevorzugten Ausführungsform sind drei schwenkbar in Reihe miteinander verbundene Unteranordnungen vorgesehen, nämlich eine die Walzen tragende Basisunteranordnung, eine eine Stütze für die Vorderradgabel bildende vordere Stützunteranordnung und eine schwenkbar zwischen den beiden anderen Unteranordnungen verbundene Zwischenunteranordnung.
- Die Einstellung für den Radstand des Fahrrades erfolgt vorzugsweise durch die Ausbildung von mehreren verschiedenen Gelenkpunkten zwischen der Zwischen- und der Basisunteranordnung, und in der bevorzugten Ausführungsform erfolgt die Feineinstellung für den Radstand des Fahrrads mit Mitteln, die in der Betriebsstellung des Rahmens eine Veränderung des Winkels zwischen der Zwischenunteranordnung und der vorderen Stützunteranordnung zulassen.
- Die vordere Stützunteranordnung kann seitliche Verlängerungen aufweisen, die zum Verbessern der Stabilität am Boden anliegen und die beim Zusammenklappen der Einrichtung von der vorderen Stützunteranordnung abnehmbar sind. Die Verlängerungen können durch eine einzige Stabilisatorstange gebildet werden.
- Die Walzen auf der Hauptunteranordnung stützen vorzugsweise ein Fahrradhinterrad mit einer 26- oder 27-Zoll-Standardgröße ab, so daß das Rad in einem geringen Abstand in der Größenordnung von 25 mm frei über dem Boden oder der Grundfläche steht, so daß das Fahrrad auf der Einrichtung einfach montiert und demontiert werden kann. Dies steht im Gegensatz zu den bekannten Trainingseinrichtungen, die den Fahrradrahmen in einem weit größeren Abstand über dem Boden abstützen und damit die Montage oder Demontage erschweren.
- Eine besondere Ausführungsform der Erfindung wird nun an einem Beispiel unter Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben. Dabei ist:
- Fig. 1 eine perspektivische Darstellung der geöffneten und zur Anwendung bereiten Einrichtung,
- Fig. 2 die Darstellung einer entfernbaren Stabilisatorstange,
- Fig. 3 (in gebrochenen Linien) die Darstellung des auf der Einrichtung montierten Fahrrades, wobei sich die Einrichtung in der Konfiguration für einen kurzen Radstand befindet, und auch die Darstellung des zusätzlichen, mit dem vorderen, schwing- und einstellbaren Gelenk erzielbaren Verstellbereiches,
- Fig. 4 die Darstellung des zentralen Gelenkpunktes zur Verwendung bei Fahrrädern mit mittlerem Radstand,
- Fig. 5 die Darstellung des vorderen Gelenkpunktes zur Verwendung mit Fahrrädern mit langem Radstand,
- Fig. 6 die Darstellung des schwingenden, verstellbaren Gelenkes, das den zusätzlichen Verstellberich für jede der in den Figuren 3, 4 und 5 gezeigten nominalen Positionen ergibt,
- Fig. 7 die Darstellung der zweistufigen Folge des Auffaltens der Einrichtung bei Einstellung zur Verwendung mit Fahrrädern mit kurzem Radstand,
- Fig. 8 die Darstellung der aufgefalteten Einrichtung bei Einstellung für ein Fahrrad mit mittlerem Radstand,
- Fig. 9 die Darstellung der aufgefalteten Einrichtung bei Einstellung für ein Fahrrad mit langem Radstand,
- Fig. 10 die Darstellung der Kompaktheit der aufgefalteten Einrichtung in einer Stirnansicht für jede Konfiguration des Radstandes,
- Fig. 11 die Darstellung einer typischen Walzenanordnung und
- Fig. 12, 13 und 14 je eine Darstellung verschiedener Querschnitte der Walzenanordnung zum Ausbilden verschiedener Widerstände gegenüber einer Drehung.
- Gemäß der Darstellung in der Zeichnung besteht die Einrichtung aus drei gelenkig miteinander verbundenen Unteranordnungen, nämlich einer Basisrahmen-Unteranordnung 10, an der zwei Walzen 20 drehbar befestigt sind, einer Zwischenunteranordnung 11 und einer vorderen Stützunteranordnung 12 mit einer mit Handmuttern lösbar angebrachten Stabilisatorstange 13. Eine (in Fig. 6 in Einzelheiten gezeigte) verstellbare Gelenkanordnung 15 verbindet die Unteranordnungen 11 und 12.
- Die Zwischenunteranordnung 11 ist an der Unteranordnung 10 mit einem entfernbaren Gelenkstift 31 an einem der drei Gelenkpunkte angeordnet, wie erforderlich, gemäß dem kurzen, mittleren oder langen Radstand des verwandten Fahrrades.
- Die Vorderradgabel des Fahrrades 30 ist bei abgenommenem Vorderrad unter Verwendung eines schnell lösbaren Klemmmechanismus 32 an der durch das obere Ende der Unteranordnung 12 gebildeten Stütze fest angeklemmt.
- Die Klemmutter 17 und die Einstellmutter 16 werden zum Vergrößern oder Verkürzen der wirksamen Länge der Gelenkanordnung 15 verwandt, wie es in Fig. 6 gezeigt wird (zum Verändern des Winkels α), so daß das Hinterrad 35 des Fahrrades genau zwischen den beiden Walzen 20 sitzt, wie es in Fig. 3 gezeigt wird.
- Die entfernbare Stabilisatorstange 13 wird in ihrer Lage, wie es in Fig. 2 gezeigt wird, mit den Handmuttern gehalten und festgeklemmt.
- Zum Zusammenklappen der Einrichtung aus ihrer aufgerichteten Stellung wird die Unteranordnung 12 (bei Blick auf die Figuren 3 und 7 in Uhrzeigerrichtung) gedreht und liegt dann flach an der Unteranordnung 11, und die Unteranordnungen 11 und 12 werden dann (bei Blick auf Fig. 7 in Gegenuhrzeigerrichtung) gemeinsam um den Gelenkstift 31 gedreht und liegen dann flach an der Unterseite des Basisrahmens 10, wobei die verstellbare Gelenkanordnung 15 gemäß der Darstellung in Fig. 7 zwischen den beiden Walzen 20 aufgenommen wird.
- Die Stabilisatorstange 13 wird weggenommen und auf einer Seite der Walzen 20 und der Gelenkanordnung 15 verstaut, wie dies in Fig. 10 gezeigt wird. Dies führt zu einem kompakten Verstauen der Stange 13.
- Zum Öffnen in Betriebsstellung wird das obige in umgekehrter Reihenfolge durchgeführt - wobei keine Einstellung zum Erzielen exakt des gleichen Radstandes, wie er zuvor eingestellt wurde, nötig ist.
- Wenn sich die Einrichtung in ihrer in Fig. 1 gezeigten aufgerichteten Betriebsstellung befindet, stützt sie das Fahrrad 30 mit dem Hinterrad 35 in einem kurzen Abstand von etwa 25 mm über der Fläche, auf der die Einrichtung aufgestellt wurde, ab.
- Die Walzen 20 weisen Durchbrechungen und/oder Schaufeln zum Bewirken eines Widerstandes gegenüber einer Drehung auf.
Claims (7)
1. Eine zusammenklappbare Trainingseinrichtung für Radfahrer
aus einem zwischen einer aufgerichteten Betriebsstellung
und einer für Transport oder Lagerung zusammengeklappten
Stellung wiederholt faltbaren Rahmen (10, 11, 12), der in
der Betriebsstellung ein Fahrrad (30), von dem das
Vorderrad abgenommen wurde, trägt und eine Stütze zur Aufnahme
der Vorderradgabel des Fahrrades und Walzen (20), auf
denen das Hinterrad des Fahrrades auf steht, aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen zum Verändern des
Abstandes zwischen der Stütze und den Walzen (20) zur
Aufnahme von Fahrrädern mit unterschiedlichem Radstand
einstellbar ist und die Einstellung des Rahmens während
dessen Zusammenklappens und Aufrichtens beibehalten wird.
2. Eine zusammenklappbare Trainingseinrichtung nach Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen mehrere
schwenkbar miteinander verbundene Unteranordnungen (10, 11, 12)
aufweist.
3. Eine zusammenklappbare Trainingseinrichtung nach Anspruch
2, dadurch gekennzeichnet, daß drei schwenkbar in Reihe
miteinander verbundene Unteranordnungen (10, 11, 12)
vorgesehen sind, nämlich eine die Walzen (20) tragende
Basisunteranordnung (10), eine eine Stütze für die
Vorderradgabel bildende vordere Stützunteranordnung (12) und eine
schwenkbar zwischen den beiden anderen Unteranordnungen
verbundene Zwischenunteranordnung (11).
4. Eine zusammenklappbare Trainingseinrichtung nach Anspruch
3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellung für den
Radstand des Fahrrades durch die Ausbildung von mehreren
verschiedenen Gelenkpunkten (31) zwischen der
Zwischenund der Basisunteranordnung (10, 11) erfolgt.
5. Eine zusammenklappbare Trainingseinrichtung nach Anspruch
4, dadurch gekennzeichnet, daß die Feineinstellung für
den Radstand des Fahrrads mit Mitteln (15, 16, 17)
erfolgt, die in der Betriebsstellung des Rahmens eine
Veränderung des Winkels zwischen der Zwischenunteranordnung
und der vorderen Stützunteranordnung zulassen.
6. Eine zusammenklappbare Trainingseinrichtung nach
irgendeinem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die vordere Stützunteranordnung (12) seitliche Ansätze
(13) aufweist, die zum Verbessern der Stabilität am Boden
anliegen und die beim Zusammenklappen der Einrichtung von
der vorderen Stützunteranordnung abnehmbar sind.
7. Eine zusammenklappbare Trainingseinrichtung nach
irgendeinem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
die Walzen (20) auf der Hauptunteranordnung ein
Fahrradhinterrad mit einer 26- oder 27-Zoll-Standardgröße
abstützen, so daß das Rad in einem geringen Abstand in der
Größenordnung von 25 mm frei über dem Boden oder der
Grundfläche steht, so daß das Fahrrad auf der Einrichtung
einfach montiert und demontiert werden kann.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| GB8628594A GB8628594D0 (en) | 1986-11-29 | 1986-11-29 | Training unit for cyclists |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
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Family
ID=10608185
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19873780418 Expired - Fee Related DE3780418T2 (de) | 1986-11-29 | 1987-11-06 | Trainingseinheit fuer radsportler. |
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1986
- 1986-11-29 GB GB8628594A patent/GB8628594D0/en active Pending
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1987
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| GB8628594D0 (en) | 1987-01-07 |
| EP0270256B1 (de) | 1992-07-15 |
| DE3780418D1 (de) | 1992-08-20 |
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