DE37756C - Doppelsägenhalter für Horizontalgatter - Google Patents
Doppelsägenhalter für HorizontalgatterInfo
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- DE37756C DE37756C DENDAT37756D DE37756DA DE37756C DE 37756 C DE37756 C DE 37756C DE NDAT37756 D DENDAT37756 D DE NDAT37756D DE 37756D A DE37756D A DE 37756DA DE 37756 C DE37756 C DE 37756C
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- Germany
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- spindle
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- saw holder
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Links
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- 239000000725 suspension Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27B—SAWS FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COMPONENTS OR ACCESSORIES THEREFOR
- B27B3/00—Gang saw mills; Other sawing machines with reciprocating saw blades, specially designed for length sawing of trunks
- B27B3/28—Components
- B27B3/36—Devices for adjusting the mutual distance of the saw blades
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Forests & Forestry (AREA)
- Sawing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. April 1886 ab.
Der vorliegende Doppelsägenhalter für Horizontalgatter
löst die Aufgabe, zwei Sägenblättern zu gleicher Zeit gleiche Spannung durch Anziehen nur einer Mutter, wie bei dem gewöhnlichen
einfachen Sägenhalter, zu geben. Er ermöglicht aufserdem eine bequeme Einstellung'
der Blätter bis zu 5 mm der zu schneidenden Holzstärke herab und ist ohne besondere
Vorrichtung auch für ein Sägenblatt anwendbar.
In dem einen Arm A, Fig. 1 , des Sägenrahmens
sitzt in gleicher Weise wie bei dem bekannten einfachen Sägenhalter, im Vierkant
geführt und durch Mutter horizontal stellbar, der gegabelte Zughaken B, in dessen beiden
Haken C der Rahmen D, um seine horizontale Querachse schwingend, gelagert ist. In D
ist die mit flachem Rechts- und Linksgewinde versehene Spindel E so gehalten, dafs ihre
Längsachse mit der verticalen Achse von D zusammenfällt. Die Spindel E hat oben zur
Drehung mittelst Kurbel ein Vierkant und geht durch das obere Auge des Rahmens glatt hindurch,
während unten an dem cylindrischen Zapfen eine mit Rand versehene Büchse mit Stellring ein Hindurchfallen hindert. Auf die
Spindel E sind zwei den Rechts- und Linksgewinden entsprechende prismatische Mutterstücke
F aufgepafst, welche am Rücken je einen horizontalen Wulst von halbkreisförmigem
Querschnitt haben. Mit diesem Wulst legen sich die Mutterstücke in ent-"
sprechend ausgearbeitete Hohlkehlen der Sägenkappen K, welche, da die Innenseiten der
Sägenkappen von der Mittelachse des Wulstes aus radial abgeschrägt sind, so den Mutterstücken
eine begrenzte Drehung in verticalem Sinne geben. Seitliche Drehung der Mutterstücke
in den Kappen ist, weil erstere prismatisch eingepafst sind, ausgeschlossen. Der
Spielraum Z gestattet ein richtiges Einlegen der Mutterstücke in die Sägenkappen.
Die beiden Sägenblätter werden, wie üblich, seitlich eingeschoben, und zwar ermöglichen
die einseitig angeordneten Angeln ein sehr enges Zusammenstellen derselben, wobei die
Leisten M ein Abbiegen der Sägenangeln hindern. Da ferner die Wulstachse in der
Horizontalmittelebene des Sägenblattes liegt, so wird, da in der Hohlkehle der Sä'genkappe
der Druck eintretender Spannung des Blattes aufgenommen wird, die Wulstachse stets in
diese Spannungsebene, d. h. in die Horizontalmittelebene des Sägenblattes fallen.
Dreht man die Spindel, so dienen die Wulste als Mitnehmer-Sägenkappen. An dem
anderen Arm O, Fig. 3, des Sägenrahmens ist ebenso wie bei A die Zuggabel 5 angebracht,
in deren unten und oben liegenden Augen eine der Spindel E gleiche und in derselben
Weise gelagerte Spindel R, jedoch ohne Vermittelung des drehbaren Rahmens D, gehalten
wird. Es ist nun klar, dafs durch Horizontalverstellung der Gabel P die Spindel R nur
parallel mit ihrer verticalen Längsachse bewegt werden kann, während die Spindel E zugleich
noch vermöge ihrer Aufhängung im Rahmen D in verticalem Sinne drehbar ist. Die beiden Sägenkappen S, Fig. 3, sonst 'von
gleicher Form wie K, sind mit entsprechendem Gewinde auf die Spindel R aufgepafst, und
zwar ist in die obere direct Gewinde ge-
schnitten, während die untere, um ein Einbringen in die Gabel zu ermöglichen, ein ähnliches
Mutterstück T (wie Jp") besitzt, welches jedoch, anstatt drehbar gehalten, durch den
Stift u mit S zu einem festen Ganzen nachträglich verbunden wird.
Hat man die Sägenhalter beiderseits fertig eingebracht, die Blätter eingeschoben und für
die zu schneidende Stärke durch Drehen von E und R gestellt, so spannt man nunmehr
durch Anziehen der Muttern Xf oder Χμ.
Während nun die Spindel R mit den Sägenkappen S1 und- den Sägenangeln als ein in
seinen Theilen gegen einander festes Ganzes unwandelbar gehalten ist, wird auf der anderen
Seite die Spindel E infolge der stets unvermeidlichen Längenunterschiede beider Sägenblätter
um die Querachse des Rahmens D so lange gedreht werden, bis die aus dem Längenunterschiede
resultirende Spannungsdifferenz der beiden Sägenblätter vollkommen ausgeglichen ist. Dementsprechend stellt sich die Spindel E
mit D um die Drehungswinkel geneigt gegen die Horizontalebene, wobei, unabhängig von E
und D, die Sägenkappen K mit den Blättern um die Wulstachse schwingen und sich, der
Spannungsrichtung folgend, in die erforderliche Lage einstellen. Ein durch die Stellung von
E etwa bemerkbarer Einflufs auf die Entfernung der beiden Blätter von einander ist
durch Drehung von E leicht zu beseitigen.
Kleine Zeiger V ermöglichen auf den Scalen ein directes Ablesen der gewünschten Holzstärken
und wird hierdurch zugleich der Gebrauch eines besonderen Mafsstabes oder von Distanzklötzen überflüssig. N
Um Holzstärken bis zu 5 mm herab schneiden zu können, sind die Spindelgewinde am
Zusammenlauf frei geschnitten, so dafs man' die Sägenkappen bis zur Berührung zusammenstellen
kann. Will man mit einem Sägenblatt schneiden, so stellt man die Sägenkappen dicht
auf einander, verschraubt dieselbe mittelst Schrauben in den Oeffnungen Wund W/, um
sowohl ein Lockerwerden der Gewinde, als auch die Nachgiebigkeit der Spindel E zu verhindern,
zieht das untere Blatt heraus und spannt fertig zum Schneiden.
Für doppelten Schnitt mufs man das obere Sägenblatt etwas verschneiden, Fig. 4 und 5,
damit im letzten Moment die Abschnitte nicht zugleich losfallen.
Claims (1)
- Patent-A NSPrdch:Bei einem Doppelsägenhalter für Horizontalgatter die Anwendung einer mit Rechts- und Linksgewinde versehenen Spindel R auf jedem Ende der Sägenblätter, durch deren Drehung beide Blätter gleichzeitig gegen einander verstellt werden.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE37756C true DE37756C (de) |
Family
ID=313495
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT37756D Expired - Lifetime DE37756C (de) | Doppelsägenhalter für Horizontalgatter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE37756C (de) |
-
0
- DE DENDAT37756D patent/DE37756C/de not_active Expired - Lifetime
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