DE377309C - Spiegelstereoskop - Google Patents

Spiegelstereoskop

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DE377309C
DE377309C DEM70666D DEM0070666D DE377309C DE 377309 C DE377309 C DE 377309C DE M70666 D DEM70666 D DE M70666D DE M0070666 D DEM0070666 D DE M0070666D DE 377309 C DE377309 C DE 377309C
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mirrors
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DEM70666D
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    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B30/00Optical systems or apparatus for producing three-dimensional [3D] effects, e.g. stereoscopic images
    • G02B30/20Optical systems or apparatus for producing three-dimensional [3D] effects, e.g. stereoscopic images by providing first and second parallax images to an observer's left and right eyes
    • G02B30/34Stereoscopes providing a stereoscopic pair of separated images corresponding to parallactically displaced views of the same object, e.g. 3D slide viewers
    • G02B30/35Stereoscopes providing a stereoscopic pair of separated images corresponding to parallactically displaced views of the same object, e.g. 3D slide viewers using reflective optical elements in the optical path between the images and the observer

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Mirrors, Picture Frames, Photograph Stands, And Related Fastening Devices (AREA)

Description

  • Spiegelstereoskop. Die Erfindung betrifft ein Spiegelstereoskop nach Art des Wheatstoneschen Spiegelstereoskops.
  • Außer der Veränderung der Winkelstellung der Spiegel kann das Spiegelpaar um seine Horizontalachse zur vollständigen Deckung der Teilbilder gekippt werden. Weiter ist das Spiegelpaar in der Höhe für die Größe des Beobachters verstellbar.
  • Sind zwei Spiegelsätze vorhanden, so kann deren jeder unabhängig von anderen verstellt, gekippt und verschoben werden, so daß es jedem Beobachter möglich ist, den Spiegelsatz genau seinen Wünschen entsprechend einzustellen.
  • Eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung für zwei Beobachter ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine schaubildliche Darstellung, Abb. 2 einen Längsschnitt, Abb. 3 einen wagerechten Schnitt nach Linie -3 in Abb. i, Abb. 4 einen senkrechten Schnitt nach Linie 4-4 in Abb. i und Abb.5 einen abgebrochenen senkrechten Schnitt im vergrößerten Dlaßstabe.
  • Der Tisch i mit den Bildträgern 2, 3 besteht aus einem rechtwinkligen Rahmen 4. mit den zweckmäßig zusammenklappbaren Beinen 5 und 6, die durch Streben 7 abgestützt sind. Die aufrechtstehenden Bildträger 2 und 3 müssen sich in gleicher Entfernung von ihren zugehörigen Schauspiegeln befinden. Sie sind zweckmäßig durch einen geeigneten Hebelmechanismus derart miteinander verbunden, daß sie mittels des Handgriffes 8 übereinstimmend entweder in der Richtung zur Mitte des Rahmens 4 verstellt oder aber in der entgegengesetzten Richtung fortbewegt werden können. In der Mitte des Rahmens .f ist die Betrachtungsvorrichtung auf einem zu der Bewegungsrichtung der Bildträger 2, 3 verstellbaren Schlitten angeordnet. jede dieser Kammern hat zwei Rollblenden g und io. Die Rollenachsen der Blenden g liegen rechtwinklig zu jenen der Blenden io. Die Teilbilder werden in die Rinnen ii eingesetzt. Die Rollblenden g und io werden soweit zugezogen, daß auf die Schauvorrichtung und damit auf das Auge des Beobachters nur die durch das Teilbild gehenden Lichtstrahlen fallen.
  • Die in den Kammern 2 und 3 angeordneten elektrischen Lampen mit den Schaltern i2 und den Leitungsdrähten 13 haben einen gemeinschaftlichen Schalter 14 auf einer Querstange 15.
  • Das Querstück 15 liegt zwischen den Längsseitenteilen des rechteckigen Rahmens .l. Die in Verbindung mit der Schauvorrichtung stehenden Querstücke 16, 17 sind in gleichem Abstand zu jeder Seite des Mittelstückes 15 ebenfalls zwischen den Längsseitenteilen des rechteckigen Rahmens 4. angeordnet.
  • Der Schlitten für die Betrachtungsvorrichtung wird von Führungen 18, ig getragen, die an den Querstücken 16, 17 befestigt sind; in dieser Führung läßt sich der Schlitten quer zum Rahmen .4 verstellen. Die Führungsteile 18, ig sind ungefähr ebenso lang wie die Querstücke 16, 17 und einwärts umgebogen. Die inneren Ränder der wagerechten Führungsteile 20, 21 der Führungen 18, ig sind zweckmäßig zurückgebogen, um eine verstärkte Führungskante für den Schlitten zu bilden. Diese Führungskanten kommen mit den sich nach außen erstreckenden Führungsflanschen 22, 23 in Eingriff, die an den unteren freien Enden der beiden schrägen Schlittenteile 24, 25 angebracht sind.
  • Diese Teile erstrecken sich von den entgegengesetzten Rändern des wagerechten Schlittenteiles 29 schräg nach unten. Jeder Teil ist mit einem Fingergriff 26 versehen, mittels welcher der Schlitten auf den Querführungen 18 und ic? beliebig verschoben werden kann.
  • Der senkrecht verstellbare Ständer 27 hat an seinen gegenüberliegenden Rändern Längsrilfen 28 und ist lotrecht auf dem ebenen Teil 29 des Schlittens angeordnet. Sein unteres Ende hat einen mit einem Schraubengewinde versehenen Schaft 3o, der durch den wagerechten Schlittenteil 29 hindurchgeführt ist und in eine Mutter ;i eingreift.
  • Zur Bewegung in senkrechter Richteng sind an den gegenüberliegenden Flächen des Ständers 27 Führungsstücke 32 angeordnet, deren jedes einen Spiegelsatz trägt. Sie umfassen die gegenüberliegenden Flächen und die Ränder des Ständers 27 und sind mit nach innen gerichteten Rändern versehen, die in Längsrillen 28 eingreifen, welche am Ständer 27 angebracht sind.
  • Die Blattfeder 33 ist innerhalb eines jeden der die Spiegel aufnehmenden Teile 32 durch Nieten befestigt. Durch sie werden die beiden Führungsstücke 32 in jeder gewünschten senkrechten Lage am Ständer 27 wirksam festgestellt.
  • An der Außenfläche jeder Spiegelführung 32 ist ein Spiegelträger drehbar angeordnet und besteht aus einer Wand 34 mit einer sich rechtwinklig anschließenden Oberwand 35 sowie Unterwand 36. Jeder Träger ist drehbar an einem Führungsstück 32 mittels eines Bolzens 37 angelenkt, dessen mit Gewinde versehenes Ende sich durch die Vorderwand des Teiles 32 sowie durch die rechteckige Rückwand 34 des Spiegelträgers erstreckt und mit einer Mutter 38 versehen ist. So ist der Spiegelträger unverrückbar an der Führung 32 befestigt. Eine Unterlagsscheibe 39 liegt zwischen der Innenfläche der Wand 34 und der Mutter 38.
  • An der rechteckigen Rückwand 34 des Spiegelträgers befinden sich nach innen gerichtete Ansätze 4o neben den gegenüberliegenden Kanten der Führung 32, die als Anschläge zur Begrenzung der Winkelbewegung der Spiegelträger um den Bolzen 37 dienen. Die Neigung des Spiegelträgers wird durch eine Teilung, die an der äußeren Vorderfläche unweit dem oberen Rand des Führungsteiles 32 angebracht ist, mittels eines an der dreieckigen Oberwand 35 des Spiegelhalters angebrachten Zeigers 41 angezeigt.
  • Jeder Spiegelhalter istmit einem Satz Spiegeln 42, 43 versehen, deren jeder in einen entsprechenden Rahmen 44 eingesetzt ist. Deren aneinanderstoßende Ränder sind durch Scharniere an eine senkrechte Stange 45 angelenkt. Die gegenüberliegenden mit ,Gewinde versehenen Enden dieser Stange reichen durch die obere und untere Wand 35, 36 des Spiegelträgers, wo ?Muttern 46 anZgeschraubt sind. Die äußeren Kanten der oberen und -unteren Wandungen 35, 36 sind abgebogen.
  • Die Spiegel 42, 43 lassen sich in eine ganz beliebige Winkellage um die senkrechte Stange 45 mittels eines Fingergriffes 48 verschwenken, der an dem unteren Ende eines kurzen senkrechten Zapfens 49 befestigt ist. Dieser Zapfen erstreckt sich aufwärts durch die dreieckige untere Wand 36 des Spiegelträgers und trägt an seinem oberen freien Ende einen Hebel 50 (Abb. 3). An den gegenüberliegenden freien Enden diesesHebels sind die Verbindungsgelenke 51, 52 drehbar befestigt. Deren freie Enden sind ihrerseits drehbar mit dem Spiegelrahmen 44, und zwar unweit deren inneren freien Rändern, verbunden. Wird der Zapfen 49 mittels des Fingergriffes 48 verdreht, so werden die Spiegel 42,43 um die Stange 45 durch den Hebel 50 samt den Lenkern 51 52 gedreht. Der Anschlag 54 wirkt mit dem Lenker 51 oder 52 zusammen, um das Auseinandergehen der Spiegel zu begrenzen; die Rückwand des Spiegelträgers begrenzt die Winkelbewegung der Spiege142, 43 nach innen und um die Stange 45.
  • Die beiden Teilbilder werden in die am Vorderrand der Beleuchtungsvorrichtung 2, 3 angeordneten Rinnen ii eingesetzt. Dann werden die Rollblenden g und io eingestellt und die Bildträger soweit auf dem Rahmen4 verschoben, bis die stereoskopische Wirkung mit dem einen Spiegelpaar erzielt ist. Hierauf werden die Spiegel dieses Satzes so weit um die senkrechte Stange 45 verschwenkt, bis die beiden Bilder in einer wagerechten Ebene zusammenfallen. Besteht eine senkrechte Abweichung von der Geraden, so wird der Spiegelträger um den Bolzen 37 so weit verdreht, bis die beiden Bilder auch in der Senkrechten übereinstimmen.
  • Stellt man den einen Spiegelsatz so ein, daß er für einen Beobachter paßt, so wird der gegenüberliegende Spiegelsatz für gewöhnlich nicht für den zweiten Beobachter passen. Zu diesem Zweck läßt sich nun der zweite Spiegelsatz entweder aufwärts oder abwärts am Ständer 27, und zwar unabhängig von dem ersten Spiegelsatze, verschieben. Die Spiegel 42, 43 dieses Satzes werden dann um die senkrechte Stange 45 verschwenkt, bis die beiden geworfenen Bilder in einer wagerechten Ebene zusammenfallen. Die Berichtigung für die senkrechte Lage erfolgt wie oben. Die Neigung des Spiegelträgers wird auf der Teilung angezeigt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Spiegelstereoskop, dadurch gekennzeichnet, daß die einstellbaren Spiegel an einem Träger (34) sitzen, der auf einem Bolzen (37) schwenkbar befestigt ist, welcher an einem in einem Ständer (27)'verschiebbaren Teil (32) angeordnet ist und durch eine Mutter (38) festgestellt werden kann. Spiegelstereoskop nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Spiegelträger (34) an einem Ständer (27) durch einen unter Wirkung einer Feder (33) stehenden Führungsteil (32) senkrecht geführt wird. 3. Spiegelstereoskop nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spiegelsätze unabhängig voneinander um die Bolzen (37) kippbar sind.
DEM70666D Spiegelstereoskop Expired DE377309C (de)

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