DE376545C - Verfahren zur Herstellung von Zeolithschmelzen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Zeolithschmelzen

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DE376545C
DE376545C DEM74969D DEM0074969D DE376545C DE 376545 C DE376545 C DE 376545C DE M74969 D DEM74969 D DE M74969D DE M0074969 D DEM0074969 D DE M0074969D DE 376545 C DE376545 C DE 376545C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B33/00Silicon; Compounds thereof
    • C01B33/20Silicates
    • C01B33/36Silicates having base-exchange properties but not having molecular sieve properties
    • C01B33/46Amorphous silicates, e.g. so-called "amorphous zeolites"

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Description

  • Verfahren zur Herstellung von Zeolithschmelzen. Nach dem Verfahren der Patentschrift 237231 werden wasserhaltige Aluminatsilikate oder künstliche Zeolithe durch Zusammenschmelzen von Feldspat, Kaolin, Soda und Pottasche derart gewonnen, daß die zunächst erhaltenen Gläser durch Behandlung mit heißem Wasser von ihrer überschüssigen Alkalität befreit werden, wobei alsdann die Zeolithe in harter, opalartiger Form zurückbleiben.
  • 1. Zum Schmelzen der Gläser wurden bislang sogenannte Wannenöfen ve-wendet. Durch seitliche Einfüllöffnungen wurde das Gemenge eingeschüttet und auf der Wanne, sei es durch Generatorgas oder aber durch Ölfeue-.ung zum Schmelzen gebracht. Bei der starren Form der Wanne war eine gleichmäßige Verteilung des Materials in größeren Öfen außerordentlich erschwert. Der Verlauf der Reaktion und die Gewähr für die gleichmäßige Beschaffenheit des Endproduktes erfordern eine richtige Verteilung .und vor allem eine innige Durchmischung der Glaskomponenten auf der Wanne, wenn das Endprodukt überhaupt den Anforderungen entsprechen soll. Tatsächlich haben Versuche und Stichproben ergeben, daß die Beschaffenheit des Schmelzproduktes an den einzelnen Stellen des Ofens verschieden ist und daß sich der Übelstand durch Krücken der Masse kaum, durch längeres Erhitzen gar nicht vermeiden läßt.
  • Es kommt hinzu, daß infolge teilweiser Entmischung der Schmelzen ihre Oberfläche alkalischer wird als die mittleren und tieferen Partien und infolgedessen die Ofenwände hauptsächlich in Höhe des flüssigen Glasspiegels stark zerfressen und schließlich undicht werden. 2. Es wurde nun festgestellt, daß sich diese Übelstände vermeiden lassen, wenn an Stelle der ruhenden Wannenöfen die Schmelzen in rotierenden, mit Schamotte ausgelegten eisernen Trommeln ausgeführt werden. In einem praktischen Beispiel wird die einer Ölnaphthalin- oder Generatorgasfeuerung entstammende Flamme achsial in den 6 m langen und 3,5 m breiten Zylinder geführt, der durch Motor und mittels Zahnradgetriebe 1 bis 6 Umdrehungen in der Minute ausführen kann.
  • Sobald die Masse schmelzflüssig geworden ist, wird die Trommel langsam in Bewegung gesetzt. Hierbei überziehen sich die Wände gleichmäßig mit einer Glasschicht, die die Schamottewände vor weiterem Angriff schützt. Da Ecken und Kanten fehlen, ist auch die Bildung sogenannter toter Räume vermieden, die Masse kann gleichmäßig durchheizt und infolge Bewegung der Trommel innig durchmischt werden. Der Schmelzvorgang selbst kann wesentlich abgekürzt werden; dauert er z. B. im ruhenden Ofen und bei einer Charge von etwa 8oo kg rund 21/2 Stunden, so ist bei der vorbeschriebenen Anordnung und infolge innigen Durchmischens und gleichmäßiger Temperaturverteilung das Garkochen bereits innerhalb 1l/2 Stunden beendet.
  • Aus der Patentschrift 8387 ist es bekannt, rotierende Öfen zur Herstellung von Scheibenglas zu verwenden. Drehöfen kleinerer Abmessung werden beispielsweise auch zur Herstellung von Emailleschmelzen benutzt (vgl. Sprechsaal 1921, S. 263/26q.). Das vorliegende Verfahren bezieht sich aber nicht auf die Her- Stellung von Glasuren, Scheiben- oder Flaschenglas, sondern auf die Herstellung von Zeolithschmelzen in Revolveröfen. Im Gegensatz zu den in den entgegengehaltenen Literaturstellen erwähnten Schmelzflüssen handelt es sich in, vorliegendem Fall um stark alkalische Schmelzen, die nicht nur, wie dies beispielsweise beim Leblanc Sodaverfahren üblich war, 1)i#; zur Sinterung bzw. Zähflüssigkeit der ganzen Masse, sondern darüber hinaus bis zur restlosen @1ustreibung der Kohlensäure aus dem Schmelzgut erhitzt werden müssen.
  • Die Befürchtung rascheren Verschleißes der Innenwände bei der rotierenden Ofenanordnung infolge Berührens der glutflüssigen Schmelzen mit stets neuen Ofenpartien hat sich infolge der Bildung der oben erwähnten Glashaut als nicht zutreffend erwiesen.
  • Darüber hinaus gestattet diese Anordnung eine restlose Ausnutzung der Abgase, insofern diese ohne Unterbrechung direkt zur Verdampfung der abfallenden Hydratationslaugen verwendet werden können.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Zeolithschmelzen, dadurch gekennzeichnet, daß man diese in rotierenden Trommelöfen ausführt.
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