DE375C - Signalapparat an Schlössern - Google Patents

Signalapparat an Schlössern

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DE375C
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Germany
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riveted
signal device
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DE375DA
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F Th Kohl
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F Th Kohl
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Anticipated expiration legal-status Critical
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B45/00Alarm locks
    • E05B45/02Alarm locks with mechanically-operated bells

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

1877.
Klasse 68.
F. TH. KOHL in LEIPZIG. Signal-Apparat an Schlössern.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. Juli 1877 ab.
Das Signal ist an jedes aufliegende und eingesteckte Schlofs und zwar bequem anzubringen.
Die Verbindung geschieht durch einen Zapfen von der Falle oder dem Riegel der Schlösser aus und an diesem Zapfen wird der Ausrückehebel des Signals eingehängt.
Sobald an dem Schlofs, wo der Hebel an der Falle hängt, der Thürschlofsdrücker niedergedrückt bezw. zurückgelassen oder an dem Schlofs, wo der Hebel an dem Riegel hängt, mit dem Schlüssel auf- oder zugeschlossen wird, erfolgt sofort je ein Signal und zwar durch eine der zwei abwechselnd ertönenden Glocken, die ungleiche Gröfse und Töne haben.
Durch dieses am Schlosse befindliche Signal werden von dem, welcher das Schlofs auf- oder zumacht, auch ohne dessen Wissen Signale gegeben. Aufserdem wird jedwede Klingelvorrichtung erspart.
Die Mechanik besteht zunächst aus einem Sperrrade, dessen Zähne sägenartig sind. In dieses Rad greifen zwei Klinken, an welchen je ein dergleichen Zahn ist, und zwar schiebt die seitlich angebrachte Klinke b, welche mit dem Ausrückehebel c verbunden, das Rad nach links um einen Zahn weiter, infolge dessen die oberhalb angebrachte Klinke sich aushebt und durch Federdruck wieder in den anderen Zahn einschnellt; nun geht die andere Klinke durch den Ausrückehebel wieder zurück und schnellt ebenfalls in einen anderen Zahn des Rades. Der Ausrückehebel ist winkelrecht, läuft an der Ecke im Dorn und liegt an dem einen Ende mittelst eines Zapfens auf der Klinke. Hinter jeder Klinke zwischen der Feder sitzt ein von Blech gebogenes Vermittelungsstück, welches in seiner Hülse um einen runden Dorn läuft; die daran auslaufenden Enden sind in Mitte gespalten, so dafs sich das eine Ende nach unten zwischen der Klinke und der Feder klemmt und das andere Ende, welches für den oberen Hammer bestimmt, wenig, dagegen das für den seitlichen Hammer ziemlich winklig gebogen ist. An jedes dieser nach oben führenden Enden ist eine gerade Stahlfeder und an das andere Ende derselben ein Stück als Hammer eingenietet. Diese als Hammerarm dienende Feder schwingt und schnellt sich bei dem kurzen Aushub auf das vorzüglichste, den Glocken die nöthigen Schläge zu geben und ist ohne die Feder dies nicht möglich. Jede Klinke wird durch eine etwas geschweifte Feder bedient, welche beide an einem Winkelstück angeschraubt sind. Sämmtliche Federn sind aus Stahl von flachen Uhrfedern gefertigt.
Vorstehende Mechanik ist an ein der Gröfse entsprechendes Blechstück aufgesetzt; das Rad, die zwei Klinken und die Hälfte des Ausrückehebels ist mit einer, mit Schrauben verbundenen Platte bedeckt. Die Platte ist wegen des Ausrückehebels, welcher betreffs der ansitzenden Klinke doppeltes Material hat, 'in geeigneter Weise an betreffender Stelle erhöht. Auf dieser Platte sind nun. mittelst eingenieteten Fufses die zwei Glocken und zwar erst die kleine und dann durch einen Zwischenring die gröfse Glocke angebracht; es haben beide gleichmäfsigen Abstand und sind oberhalb mit Muttern versehen. Der Hammer an der seitlichen Klinke schlägt von innen an die kleine und der obere Hammer an der oberen Klinke schlägt von aufsen an die gröfse Glocke.
Wegen des oberen Hammers ist das Werk länglich gebaut.
Alles Vorgenannte ist durch ein Gehäuse schloßt ähnlich überbaut, hat an den vier Seiten Umrahmung, worauf eine flache Abdeckung und wegen der noch vorstehenden Glocken eine halbrundliche Kapsel; diese Theile sind verbun- ■ den, sowie in geeigneter Form, zu Schalllöchern dienend, durchbrochen. Das Werk ist mittelst Schrauben in das Gehäuse befestigt. Die Gröfse des Apparats kann nach den Verhältnifs der Glocken angefertigt werden.
Alsdann ist noch die Vorrichtung angebracht, um mittelst eines Uhrschlüssels die Signaltöne aus- und einschalten zu können; hierzu sitzt auf der Deckplatte ein doppelter Hebel mit in Mitte angenieteter Hülse für den eingenieteten Dorn als Drehpunkt; die auslaufenden Enden des Hebels sind in Winkel gebogen, welche die Vermittelungsstücke (an dem seitlichen Vermittelungsstück ist dazu ein besonderer Gegenzapfen angenietet) nach oben und unten zugleich zurückdrängen, sobald die hinter dem einen Winkel angebrachte Zunge, an welcher zwei gerade Flächen angefeilt sind, nach rechts auf die steigende Fläche gedreht wird. Diese Zunge be-
wegt sich unten mit eignem Dorn und nach oben in einer am Gehäuse emgenieteten Hülse; der Dorn ist am Ende vierkantig und durch einen Schlüssel von aufsen drehbar. Damit sich die Zunge nicht überschlägt, schlägt sie :ftach rechts und links an Gegenzapfen.
Obwohl dadurch die Vermittelungsstücke zurückgedrängt werden, bewegt sich das Werk beim Gebrauch fort, berührt aber die Glocken nicht; sobald die Zunge nach links auf die niedere Fläche gedreht wird, arbeiten die Hammer wieder regelrecht.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.'
DE375DA 1877-07-06 1877-07-06 Signalapparat an Schlössern Expired - Lifetime DE375C (de)

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