DE375747C - Vorrichtung zur Wiedergabe von Toenen auf elektrischem Wege - Google Patents

Vorrichtung zur Wiedergabe von Toenen auf elektrischem Wege

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DE375747C
DE375747C DEB104102D DEB0104102D DE375747C DE 375747 C DE375747 C DE 375747C DE B104102 D DEB104102 D DE B104102D DE B0104102 D DEB0104102 D DE B0104102D DE 375747 C DE375747 C DE 375747C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R23/00Transducers other than those covered by groups H04R9/00 - H04R21/00
    • H04R23/004Transducers other than those covered by groups H04R9/00 - H04R21/00 using ionised gas

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Wiedergabe von Tönen auf elektrischem Wege. Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Wiedergabe von Tönen auf elektrischem Wege, bei welcher die den Tonwelten entsprechenden, mit Hilfe gesteuerter Ventilröhren erzeugten Stromschwankungen einem durch einen besonderen Schwingungserzeuger erzeugten Hochfrequenzstrom aufgeprägt und der Hochfrequenzstrom mit der aufgeprägten Tonfrequenz verstärkt wird, der fsurch Patent 375746 geschützten Art, bei welcher der so geformte Hochfrequenzstrom gleichgerichtet und dem Speisestrom eines Gleichstromlichtbogens übergelagert wird.
  • Die Erfindung bezweckt eine Vereinfachung derartiger Vorrichtungen und besteht darin, daß die Gleichrichtung des Hochfrequenzstromes nicht durch einen besonderen Gleichrichter, sondern durch die letzte Verstärkerröhre erfolgt. Die Erfindung ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
  • Eine fadenförmige Lichtquelle P und eine Linse 0 sind so angeordnet, daß der mit gleichmäßiger Geschwindigkeit vorbeigeführte transparente Film F durch einen schmalen Lichtstreifen belichtet wird. Das je nach der Schwärzung des aus helleren und dunkleren Ouerlinien bestehenden Films an der augenblicklichen Durchtrittsstelle mehr oder weniger abgeblendete Licht trifft nach Reflektion durch den im Winkel von 45° angeordneten Spiegel M die z. B. aus Natrium bestehende Kathode K einer lichtelektrischen Zelle Z (Gaszelle), die mit dem Gitter G' einer Glühkathodenröhre R1- leitend verbunden ist, während die Anode A der lichtelektrischen AI-kalimetallzelle Z parallel zu einem hohen Widerstande IV' mit der Glühkathode IL der Röhre R1 leitend verbunden ist, so daß der von der Batterie BI durch den Stromkreis K, Gl, KI, _A gesandte Strom den Tonaufzeichnungen entsprechende Schwankungen erfährt, welche am Gitter G11 entsprechende Potentialschwankungen hervorrufen. W1 ist ein im Nebenschluß des über die lichtelektrische Zelle führenden Gitterstromkreises liegender hoher induktionsfreier Widerstand.
  • A'- und A2 sind die Anoden der Röhren R' und R2. Als Stromquelle für den über die beiden Röhren R' und R2 führenden Stromkreis dient eine Batterie B2, deren positiver Pol mit der Anode A2 der Röhre R2 verbunden ist. In diese Anodenleitung ist ein aus der Selbstinduktionsspule S und dem einstellbaren Kondensator C bestehender Schwingungskreis gelegt, welcher in bekannter Weise mit einer am Gitter G2 der Röhre R2 liegenden Spule S2 gekoppelt ist. Durch diese Anordnung entstehen im Hochfrequenzstromkreis hochfrequente ungedämpfte Schwingungen, welchen den Tonwellen entsprechende Stromschwankungen übergelagert sind. Die Überlagerung der Tonfrequenz geschieht in folgender Weise: Die Stromschwankungen, welche mittels der lichtelektrischen Zelle Z unter dem Einfluß des vorbeigeführten Tonfilms F erzeugt werden, rufen am Gitter G'- der Röhre Ri analoge Spannungsschwankungen hervor, welche ihrerseits der Tonfrequenz entsprechende Spannungsschwankungen des die beiden Röhren Rl und R2 durchfließenden Anodenstromes bewirken und hierdurch entsprechende Änderungen der Amplitude der Hochfrequenzschwingungen herbeiführen, deren gleichbleibende Schwingungszahl hierdurch nicht beeinflußt wird. Diese Hochfrequenzschwingungen mit der übergelagerten Tonfrequenz werden nun in an sich bekannter Weise durch die nachbeschriebene Hochfrequenzverstärkeranordnung bis zu dem für die gewünschte Lautstärke erforderlichen Grad trägheitslos verstärkt.
  • Die Erzeugung ungedämpfter Schwingungen in der Röhre R2 kann auch statt durch Selbsterregung durch Fremderregung mit Hilfe einer besonderen Hochfrequenzstromquelle erfolgen. An Stelle der Selbsterregung durch »Rückkopplung« kann auch die auf der Ausnutzung der sogenannten fallenden Charakteristik beruhende Dynatronschaltung verwendet werden.
  • Die Verstärkung des als Träger der Tonfrequenz dienenden Hochfrequenzstromes geschieht in folgender Weise: Mit der Spule S des Schwingungskreises I ist eine Spule S8 gekoppelt, welche in einem über das Gitter Gs und die durch die Heizbatterie H3 erhitzte Glühkathode K3 der Glühkathodenröhre R3 geführten Stromwege liegt. Die Speisung der Röhre Ra geschieht durch die mit der Anode A8 in Verbindung stehende Batterie B3. Zwischen Batterie B3 und Anode As liegt eine von dem Anodenstrom durchflossene Spule S', welche die Primärwicklung eines eisenfreien Hochfrequenztransformators TZ bildet, welcher die durch die Röhre R3 verstärkte Hochfrequenzenergie auf den Gitterkreis einer weiteren Verstärkerröhre R4 überträgt. Die Übertragung geschieht mit Hilfe der im Gitterkreise der Röhre R4 liegenden Spule S4, welche die Sekundärwicklung des Transformators ,7'2 darstellt und eine der Leistung der Röhre R4 entsprechend hohe Spannung an das Gitter G4 dieser Röhre führt. Da die Tonfrequenz den Hochfrequenzschwingungen zu beiden Seiten der Nulllinie aufgeprägt wird, entsteht eine Schwingungsform, bei der sich die Stromwerte oberhalb und unterhalb der Nullinie in jedem rNugenblick aufheben. Es muß also eine Gleichrichtung des Hochfrequenzstromes erfolgen, welche wie folgt bewirkt wird: Die Übertragung der Hochfrequenzschwingungen durch den Transformator TI auf die Röhre R3 und von dieser auf die Verstärkerröhre R4 geschieht in der Weise, daß immer nur die eine, z. B. positive Halbwelle der Hochfrequenzschwingung die zur Steuerung der Röhren nötigen Spannungsschwankungen des Gitters hervorruft. Zu diesem Zweck gibt man dem Gitter eine j e nach der Charakteristik der Röhre negative oder positive Vorspannung von solcher Größe, daß der Schwingungsmittelpunkt der Hochfrequenzschwingungen in den unteren oder oberen Knick der die Abhängigkeit der Anodenstromstärke von der Gitterspannung (bei konstanter Anodenspannung) darstellenden »Kennlinie« der Röhrencharakteristik fällt. Es wird hierdurch eine Gleichrichterwirkung erzielt, welche zur Folge hat, daß im Anodenkreis der Röhren hochfrequent pulsierender Gleichstrom fließt, dessen Scheitelwerte der aufgeprägten Tonfrequenz entsprechen. Diese Art der Gleichrichtung sei als »Anodengleichrichtung im unteren bzw. oberen Knick der Röhrenkennlinie« bezeichnet.
  • Der durch die Batterie B4 gespeiste Anodenstromkreis der Röhre R4 enthält einen Hochfrequenztransformator T8, dessen im Anodenkreis der Röhre R4 liegende Primärwicklung aus vielen Windungen besteht, während die Sekundärwicklung S6 eine verhältnismäßig geringe Wihdungszahl besitzt. Hierdurch wird die an .der letzten Röhre herrschende hohe Spannung des Hochfrequenzstromes unter entsprechender Steigerung der Stromstärke auf einen, der Lichtbogenspannung entsprechenden Wert herabgesetzt.
  • Es entsteht nun die Aufgabe, den Hochfrequenzstrom, der in der Röhre R2 mit kon- stanter Amplitude erzeugt wird, und dem in der Röhre Rl die Tonfrequenz durch eine den Tonwellen entsprechende Änderung der Amplituden aufgeprägt wurde, und der dann in den Röhren R3 und 1Z4 eine formgetreue Verstärkung seiner Amplituden erfuhr, dem Lichtbogen einer Gleichstrombogenlampe überzulagern. Dies geschieht in der Weise, daß der Sekundärkreis des HochfrequenztransfomatorsT3 einenNebenschluß zumLichtbogenL der Bogenlampe bildet. Dieser Nebenschluß ist gegen den zur Speisung der Bogenlampe dienenden Gleichstrom, welcher einer Batterie B6 entnommen wird, durch einen Kondensator C6 abgesperrt, während -'der dem Gleichstrom übergelagerte Wechselstrom durch eine Drosselspule De an dem Eintritt in den Gleichstromkreis verhindert ist. W8 ist ein Vorschaltwiderstand.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Wiedergabe von Tönen auf elektrischem Wege, bei welcher die den. Tonwellen entsprechenden, mit Hilfe gesteuerter Ventilröhren erzeugten Stromschwankungen einem durch einen besonderen Schwingungserzeuger erzeugten Hochfrequenzstrom aufgeprägt und der Hochfrequenzstrom mit der aufgeprägten Tonfrequenz verstärkt wird, nach Patent 375746 dadurch gekennzeichnet, daß die Gleichrichtung des hochfrequenten Wechselstromes, dem die den Tonwellen entsprechenden Stromschwankungen in Form von Amplitudenschwankungen aufgeprägt worden sind, durch die letzte Verstärkerröhre (R4) bewirkt wird.
DEB104102D 1922-03-23 Vorrichtung zur Wiedergabe von Toenen auf elektrischem Wege Expired DE375747C (de)

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