DE837422C - Verfahren zur Ankopplung einer Fremdhelligkeitssteuerspanung an den Wehneltzylinder der Braunschen Roehre eines Elektronenstrahl-Sichtgeraetes - Google Patents

Verfahren zur Ankopplung einer Fremdhelligkeitssteuerspanung an den Wehneltzylinder der Braunschen Roehre eines Elektronenstrahl-Sichtgeraetes

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DE837422C
DE837422C DEP54927A DEP0054927A DE837422C DE 837422 C DE837422 C DE 837422C DE P54927 A DEP54927 A DE P54927A DE P0054927 A DEP0054927 A DE P0054927A DE 837422 C DE837422 C DE 837422C
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DE
Germany
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voltage
carrier
coupling
tube
generator
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Expired
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DEP54927A
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English (en)
Inventor
Dr-Ing Paul E Klein
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PAUL E KLEIN DR ING
Original Assignee
PAUL E KLEIN DR ING
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R13/00Arrangements for displaying electric variables or waveforms
    • G01R13/20Cathode-ray oscilloscopes
    • G01R13/22Circuits therefor
    • G01R13/30Circuits for inserting reference markers, e.g. for timing, for calibrating, for frequency marking

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • X-Ray Techniques (AREA)

Description

  • Verfahren zur Ankopplung einer Fremdhelligkeitssteuerspannung an den Wehneltzylinder der Braunschen Röhre eines Elektronenstrahl-Sichtgerätes Es ist die Aufgabe gestellt, Steuerspannungen, vorzugsweise niederer Frequenz, nebst den Gleichspannungskomponenten oder auch Gleichspannungswerte an den Wehneltzylinder einer Braunschen Röhre von Elektronenstrahl Sichtgeräten, z. B. Oszillographen, zwecks Steuerung der Helligkeit einzelner Teile des Schirmbildes anzukoppeln.
  • Zur Einblendung von Zeitinarken oder Kennzeichnung sonstiger Größen ist es üblich. Steuerspannungen auf den Wehneltzylinder der Braunschen Röhre eines Elektronenstrahl-Sichtgerätes zu gelten und dadurch helle oder dunkle Punkte otler Strecken bzw. Flächen zu markieren. Nach den bisher bekanntgewordenen Verfahren werden diese Spannungen über RC-Glieder auf den Wehneltzylinder gegeben oder durch Transformatoren angekoppelt. Die Ankopplung über Transformatoren hat den Nachteil, daß nur schmale Frequenzbänder übertragen werden können, während die Ankopplung von Gleichspannungen unmöglich ist. RC-Glieder haben besonders bei tiefen Frequenzen den Nachteil, daß sie dann eine große Zeitkonstante haben und daher die Siebung der Anodenspannung der Braunschen Röhre, die in der Regel am positiven Potential geerdet ist, so verschlechtern, daß ein wesentlich größerer Aufwand für die Glättung erforderlich ist.
  • Es ist nun bekanntgeworden, zur erheblichen Verringerung der Siebmittel und auch anderer Vorteile wegen zur Erzeugung der Hochspannung einen ton-oder hochfrequenten, mit Niederspannung betriebenen Generator zu verwenden, dessen Wechselspannung hochtransformiert und zum Betrieb der Braunschen Röhre gleichgerichtet wird.
  • Ebenso sind auch Impulsgeneratoren oder Sperrschwinger für diesen Zweck bekanntgeworden.
  • I)urch die für die Ankopplung niedriger Frequenzen erforderlichen Koppelglieder hoher Zeitkonstante zum Wehneltzylinder werden zum mindesten die Vorteile der Siebung höherfrequenter, gleichgerichteter Spannungen mit kleinen Siebgliedern wieder hinfällig, weil auf diesem Wege Brummspannungen übertragen werden, die für den Hochspannungsteil Glättungskondensatoren so hoher Kapazität erfordern, als wenn die Netzspannung gleichgerichtet würde.
  • Es ist weiter vorgeschlagen worden, die Steuerspannung einem Träger aufzudrücken und diesen auf den Wehneltzylinder zu übertragen. Jedoch ist der Aufwand für einen Generator und eine Alodulationsstufe nur für diesen Zwekc sehr groß.
  • Um den Vorteil der höherfrequenten Hochspannungserzeugung zu wahren und dabei auch die Ankopplung von Steuerspannungen niedriger Fre-<luenz die erheblich niedriger liegt als die des Hochspannungserzeugers, einschließlich von reinen Gleichspannungen zu ermöglichen, wird die Steuerspannung erfindungsgemäß dem Träger aufmoduliert, der gleichzeitig zur Erzeugung der Betriebsspannung der Braunschen Röhre dient, und mit diesem Träger an den Wehneltzylinder angekoppelt.
  • Die Modulation erfolgt durch Veränderung der Amplitude des vom Generator entnommenen und auf den Wehneltzylinder gegebenenfalls nach Gleichrichtung gegebenen Trägers. l)iese Amplitudenänderung kann auf an sich bekannte Weise erfolgen. Zum Beispiel besteht die Möglichkeit der Anwendung einer Röhrunmodulatiollsstufe mit einer der bekannten Alodulationsarten. Zwecks Ersparnis einer Röhre kann die Modulation in einer Brückenschaltung erfolgen oder durch Veränderung der magnetischen Eigenschaften des Kopplungskreises. l)urch die Übertragung von Gleichspannung über den Träger kann man ertindungsgemäß einen hochspannungsseitig liegenden Regler einsparen und die Helligkeit durch Einstellung der Trägeramplitude niederspannungsseitig regeln.
  • I)as erfindungsgemäße Verfahren eignet sich auch besonders einfach zur Steuerung der Helligkeit durch nichtelektrische. z. B. optische, akustische, magnetische oder mechanische Größen, wie Druck, Weg. Geschwindigkeit usw. Überträgt man den Träger beispielsweise auf optischem Wege durch eine genügend trägheitsfreie Einrichtung, wie Glimmlampe und Photozelle, so können sowohl statische als auch veränderliche Werte durch Steuerung des Lichtweges auf den Wehneltzylinder übertragen werden. Auch kann man unmittelbar Lichtwerte auf eine Photozelle geben, die aus dem Generator zur Hochspannungserzeugung gespeist wird.
  • Erfindungsgemäß kann die Amplitude des Trägers auch durch ein Relaiskontakt verändert werden, indem man z.n. die Spannung des Generators an die Primärseite des vor dem Wehneltzylinder liegenden Kopplungstransformators legt.
  • Dadurch ist eine Fernschaltung von Hell- und Dunkelwerten möglich.
  • I)ie Generatorspannung kann ferner zur Steuerung anderer Teile des C)szillographen, wie z. B. als Träger für einen Ablenkverstärker, benutzt werden.
  • Einige Beispiele sollen die Erfindung näher erläutern, wobei in Fig. 1 die grundsätzliche Anordnung der Erfindung, in Fig. 2 eiiie Schaltung mittels Modulatorröhre, die nach Fig. 3 mit der Generatorröhre in einem Kolben angeordnet ist, und in Fig. 4 eiiie Anordnung mit Photozelle, z. B. zur Photoverschlußprüfung, dargestellt ist.
  • Nach Fig. 1 ist 1 der nieder- oder hochfrequente (enerator, der über den Transformator 2 nach Gleichrichtung in dem Gleichrichter 3 und Glättung in dem Kondensator 4 die dem Spannungsteiler 5 zugeführte Hochspannung erzeugt. An dem Spannungsteiler ist tlic lAraunsche Röhre 6 angeschlossen. Dem Cenerator 1 wird außerdem eine Spannung entnommen, die einem Koppelglied 7 zugeführt wird. Der Kopplungsgrad wird durch die Steuerspannung verändert, die in dem hier gezeigten Beispiel dem l>otentiometer 8 entnommen wird, das von einer Gleichspannungsquelle 9 gespeist wird.
  • Natürlich kann hier auch eine Wechselspannung angeschlossen werden, wenn die Kopplungsänderung hzw. Modulation entsprechend trägheitsfrei arbeitet.
  • I)ie dem Kopplungsglied 7 entnommene, von der Steuerspannung abhängige Spannung wird über einen Transformator 10, der fiir Hochspannung isoliert ist, an den Wehneltzylinder 1 1 der Braunscher Röhre 6 zugefiihrt. Erforderlichenfalls kann die Trägerspannung in einem Gleichrichter 12 gleichgerichtet und an dem Kondensator 13 geglättet werden, wobei der Widerstand 14 als .\rleitswiderstand dient.
  • In Fig. 2 ist eine Schaltung dargestellt, welche nähere Einzelheiten eines möglichen Beispiels angibt. I)ie Röhre 15 arbeitet mit dem Transformator 16 als Hochspannungsgenerator, wobei die Hochspannung in einer Verdopplerschaltung mit den beiden Gleichrichterröhren 17 gleichgerichtet wird.
  • Die Glättung erfolgt durch die Kondensatoren I8.
  • Die Spannung wird einem Spannungsteiler 19 zugeführt, an dem die Braunsche Röhre 20 angeschlossen ist. Über eine besondere Wicklung 21 des Transformators 16 ist die Modulatorröhre 22 angeschlossen. Die am Anodenwiderstand 23 über den Kondensator 24 abgenommene Spannung wird in dem Gleichrichter 25 gleichgerichtet und liegt parallel zum Glättungskondensator 26 am Arbeitswiderstand 27 und damit am Wehneltzylinder 28 der Braunschen Röhre 20. Die Helligkeitssteuerung erfolgt durch Regelung der Verstärkung der Modulatorröhre 22, z. B. durch ein Potentiometer 29, mit dem die der Batterie 30 entnommene Gleichspannung eingestellt wird. Auf das Gitter 31 der Röhre 22 können auch Fremdhelligkeitssteuerspannungen gegeben werden.
  • Nach Fig. 3 werden die Generatorröhre 32 und die Modulatorröhre 33 in einem Kolben 34 vereinigt.
  • Die Trägerspannung wird von der Generatorröhre 32 auf die Modulatorröhre 33 über den gemeinsamen Kathodenwiderstand 35 übertragen und am Anodenwiderstand 36 über den Kondensator 37 abgenommen. Die Steuerspannung wird an den Klemmen 38 und 39 zugeführt, an dem Potentiometer 40 geregelt und auf Gitter 41 der Röhre 33 gegeben.
  • Bei der Anwendung eines RC-Gliedes aus den Kondensatoren 24 nach Fig. 2 bzw. 37 nach Fig. 3 und dem Widerstand 27 nach Fig. 2 kann die Zeitkonstante so klein bemessen werden, daß sie nut für den Träger ausreicht, so daß die Störungen durch größe Zeitkonstanten, wie direkter Übertragung des Steuersignals, vermeiden werden.
  • In Fig. 4 ist schließlich eine Anwendung aus dem nichtelektrischen Gebiet der Erfindung als Beispiel aus außerordentlich vielen Möglichkeiten gezeigt.
  • In dem Generator 1 wird wieder die Trägerspannung erzeugt und über den Transformator 2, den Gleichrichter 3, den Kondensator 4 und den Spannungsteiler 5 auf die braunsche Röhre gegeben.
  • Der Träger speist ferner eine trägheitsfreie Leuchte, z. B. eine Glimmlampe 42, deren Licht auf eine Photozelle 43 fällt. Zwischen beiden befindet sich eine Lichtsteuereinrichtung 44, z. B. eine Blende, ein zu untersuchender Compurverschluß usw., dessen Einstellung für den Trägeranteil, der auf die Photozelle gelangt, maßgebend ist. Die so gewonnene Spannung, die je nach den zu übertragenden Steuerwerten moduliert ist, wird gegebenenfalls nach Verstärkung über den Überetrager 10, den Gleichrichter 12, den Kondensator 13 und den Arbeitswiderstand 14 an den Wehneltzylinder 11 der Braunschen Röhre 6 gegeben.
  • Es versteht sich, daß die angegebenen Beispiele nur ein kleiner Bruchteil der erfindungsgemäß möglichen Ausführungsformen und Anwendungen seinkönnen.

Claims (8)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E: . Verfahren zur Ankopplung einer Fremdhelligkeitssteuerspannung an den Wehneltzylinder einer Braunschen Röhre, vorzugsweise niedriger Frequenz, gegebenenfalls auch von Gleichspannungen eines Elektronenstrahl-Sichtgerätes, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerspannung einem Träger aufmoduliert wird, der gleichzeitig zur Erzeugung der Betriebsspannung der Braunschen Röhre dient.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Modulation in einer besonderen Röhre, die sich gegebenenfalls mit der Generatorröhre in einem Kolben befindet, erfolgt.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Modulation in einer Brückenschaltung erfolgt.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Modulation durch Veränderung der magnetischen Eigenschaften des Kerns des Ankopplungstransformators erfolgt.
  5. 5. Verfahren nach den Ansprüchen I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß auch die Einregelung der Grundhelligkeit niederspannungsseitig durch Einstellung der Trägeramplitude, gegebenenfalls unter Fortlassung des hochspannungsseitigen Reglers, erfolgt.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägeramplitude durch nichtelektrische, z. B. optische, akustische, magnetische, mechanische Größen gesteuert ist.
  7. 7. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger auf optischem Wege übertragen wird, wobei die Slodulation z. B. durch eine Blende vor der Photozelle erfolgt.
  8. 8. Verfahren nach anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerspannung zur Steuerung des Hochspannungsgenerators und des Ankopplungsmodulators einem fremden Generator entnommen wird, der gegebenenfalls gleichzeitig zur Steuerung anderer Teile eines Oszillographen, z. B. eines Trägerfrequenzverstärkers, dient.
DEP54927A 1949-09-15 1949-09-15 Verfahren zur Ankopplung einer Fremdhelligkeitssteuerspanung an den Wehneltzylinder der Braunschen Roehre eines Elektronenstrahl-Sichtgeraetes Expired DE837422C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1059575B (de) * 1957-08-28 1959-06-18 Licentia Gmbh Schaltungsanordnung zur Hell-Dunkel-Steuerung einer Elektronenstrahlroehre

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