DE375168C - Mikrophon mit Einlage aus nachgiebigem Isoliermaterial - Google Patents

Mikrophon mit Einlage aus nachgiebigem Isoliermaterial

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DE375168C
DE375168C DES56285D DES0056285D DE375168C DE 375168 C DE375168 C DE 375168C DE S56285 D DES56285 D DE S56285D DE S0056285 D DES0056285 D DE S0056285D DE 375168 C DE375168 C DE 375168C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R21/00Variable-resistance transducers
    • H04R21/02Microphones
    • H04R21/021Microphones with granular resistance material

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Telephone Set Structure (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft die Ausbildung eines Mikrophons mit elastischer Einlage. Es ist schon ein Mikrophon bekannt, bei dem man neben der Körnerfüllung eine elastische Einlage aus Wolle, Baumwolle oder ähnlichen Stoffen angewandt hat. Die mit dieser Anordnung beabsichtigte Wirkung der besseren Aufnahme der Schallwellen durch das Mikrophon und einer guten Übertragung kann aber nur in sehr geringem Maße erfüllt werden.
Die Anordnung hat den Nachteil, daß die nachgiebige Zwischenlage nicht in der Schwingungsrichtung der Membran angeordnet ist, also auch nicht in der Richtung, in der sich die Kohlenkörner unter Einfluß der Membran bewegen. Da vielmehr die nachgiebige Einlage die Kohlenkörnerkammer in der Seitenfläche begrenzt, so müssen die Kohlenkörner erst aus ihrer von der Membran ihnen mitgeteilten Bewegungsrichao tung abgelenkt werden, wenn sie auf die seitliche Zwischenlage einen Druck ausüben sollen. Das führt aber unzweifelhaft auch zu einem Zusammenhaften der Körner, das durch die vorliegende Erfindung vollkommen vermieden s5 werden soll.
Gemäß der Erfindung wird der ganze Untergrund des Mikrophons mit einer möglichst gleichmäßig starken, nachgiebigen Zwischenlage versehen, so daß die Kohlenkörner auf dem ganzen Durchmesser der Berührungsfläche mit der Membran von dieser in Richtung gegen die nachgiebige Zwischenlage verschoben werden und ein Kleben oder Zusammenhaften der Kohlenkörner an keiner Stelle des Mikrophons erfolgen kann. Dagegen werden die Seitenflächen der Kohlenlagerung in bekannter Weise aus metallischen Körpern gebildet, die also nicht nachgeben, dagegen eine Stromübertragung möglichst unmittelbar von der Membran durch verhältnismäßig geringe Kohlenschichten auf die metallische Wandung gestatten. Diese Anordnung ermöglicht die Ausbildung eines Mikrophons, das außerordentlich empfindlich ist und daher vor allen Dingen dort angewandt werden soll, wo lautes Sprechen vermieden werden muß.
In der Zeichnung ist
Abb. ι ein senkrechter Mittelschnitt durch eine Ausführungsform der Erfindung bei einem Fernsprechmikrophon.
Abb. 2 ist eine Vorderansicht derselben. Die Abb. 3 und 4 stellen im Mittelschnitt und Draufsicht eine Ausführungsform der in einem Stück hergestellten Mikrophonkammer dar.
Die Abb. 5 und 6 zeigen in senkrechtem Mittelschnitt und in Draufsicht eine Ausführungsform des Filzringes.
Die Abb. 7 und 8 zeigen in senkrechtem Schnitt und Draufsicht die Filzscheibe.
Abb. 9 stellt schematisch eine andere Ausführungsform der Erfindung dar; sie zeigt besonders die Verwendung der Erfindung im allgemeinen als Relais.
Die Abb. 10 und 11 zeigen im Mittelschnitt und Draufsicht eine andere Ausführungsform der in einem Stück hergestellten Mikrophonkammer.
Die Abb. 12 und 13 stellen im Mittelschnitt und Draufsicht eine andere Ausführungsform des Filzringes dar.
Abb. 14 ist eine schematische Darstellung, teilweise im Mittelschnitt, welche die Verwendung der Erfindung bei einem Phonographen erläutert.
Abb. 15 ist eine ähnliche Ansicht wie Abb. 14 einer anderen Ausführungsform der Erfindung. Gemäß den Abb. 1 bis 8 einschließlich besteht das verbesserte Mikrophon aus einem Gehäuse 1 aus Hartgummi oder anderem geeigneten Isoliermaterial, in dem das eigentliche Mikrophon 2 eingeschlossen ist. Die Körnerkammer des Mikrophons 2 wird vom Kontakt 3 aus leitendem Material umschlossen; der Kontaktring 3 ist, wie aus den Abb. 3 und 4 ersichtlich ist, mit dem Leitungskörper 4 in einem Stück hergestellt. Dieser Leitungskörper hat außerdem einen äußeren ringförmigen Flansch 5, in den der Filzring 6 eingelegt ist (Abb. 5 und 6).
Der Flansch 5 kann ebenfalls in einem Stück mit dem Leitungskörper 4 ausgeführt sein, go
Die Membran 7 besteht aus Kohle, Kupfer oder ähnlichem elektrisch leitendem Material.
Das Gehäuse ι hat eine geeignete Grundplatte 8 und dieser gegenüber' den Sprechtrichter 9 (Abb. ι und 2), der zweckmäßig eine öffnung 10 für den Mund und eine Öffnung 11 für die Nase aufweist. Wie aus Abb. 1 zu ersehen ist, werden die beim Sprechen erzeugten Töne von der Öffnung 10 und die durch die Nase erzeugten Töne von der öffnung 11 aufgenommen. Diese öffnungen 10 und 11 sind konisch ausgeführt und so angeordnet, daß sie durch einen Einschnitt 12 getrennt sind, damit die aufgenommenen, durch Mund und Nase erzeugten Töne sich in der Zone 13 des Schallrohrs ohne Verzerrungen verbinden, so daß also die richtigen Betonungen bei klarem Sprechen in vollem Umfange bewahrt bleiben.
Die Kohlenkörner 14 sind innerhalb des ringförmigen Kontaktes 3 gelagert und, wie aus den Abb. 1, 7 und 8 hervorgeht, ist eine FiIzscheibe 15 als nachgiebiger Träger vorgesehen, welche die Kohlenkörner fortgesetzt in Berührung mit der Membran 7 und dem Kontakt 3 hält.
Nach der Ausführungsform, die in den Abb. 1, 3 und 4 gezeigt ist, befinden sich Kohlenkörner auch in dem ringförmigen Raum 16, der zwischen der ringförmigen Kammer und dem äußeren ringförmigen Flansch 5 entsteht; ein Filzring 6 ist in diesem Raum 16 als nachgiebige Unterlage für die Kohlenkörner vorgesehen, zu dem Zweck, diese in fortgesetztem Stromschluß mit der Membran und den ringförmigen Kontakten 3 und 5 zu halten.
Bei der in Abb. 9 gezeigten Ausführungsform des Mikrophons ist der ringförmige Kontakt 20 (Abb. 10, 11) am freien Ende 21 zugespitzt und in einem Stück mit dem Leitungskörper 22 und dem äußeren ringförmigen Flansch 23 hergestellt. Der äußere Flansch 23 ist von geringerer Höhe als der ringförmige Kontakt 20 (Abb. 9 und 10). Bei dieser Ausführungsform sind die Kohlenkörner 24 nur in dem vom ringförmigen Kontakt 20 umschlossenen Raum angeordnet und auf der der Membran 25 gegenüberliegenden Seite von einer Filzscheibe 26 gehalten. Der Filzring 27 (Abb. 9, 12,. 13) liegt in dem ringförmigen Raum zwischen dem äußeren ringförmigen Flansch 23 und dem ringförmigen Kontakt 20 und ist so dick, daß er gewöhnlich etwas über den schneideförmigen Rand 21 des Kontaktes 20 hervorragt, so daß also das Ausfallen der Kohlenkörner aus dem Raum innerhalb des ringförmigen Kontaktes 20 verhindert ist.
Wenn die Einrichtung als Relais verwendet werden soll, so ist die Membran 25, wenn nicht aus magnetischem Material hergestellt, doch mit einer Scheibe 28 aus magnetischem Material versehen, die als Anker für den Magneten 29 dient, dessen geeignete Wicklungen 30, 31 in dem Stromkreis eingeschaltet sind, der aus den Leitungsdrähten 32, 33 besteht und das Aufnahmemikrophon einschließt. Der andere Stromkreis besteht zweckmäßig aus dem Leitungsdraht 35, dem leitenden Körper 22 des Mikrophons, dem Leitungsdraht 36, der in geeigneter Weise an der Membran 25 des Mikrophons angeschlossen ist, und dem Kondensator 37, der Batterie 38, der Primärspule 39, der Sekundärspule 40, dem Empfänger 41 und dem Sprachrohr 42.
In Abb. 14 ist die Anwendung der Erfindung bei einem Phonographen dargestellt, dessen Drehscheibe 43 die Platte 44 trägt. Der Stift 45 kann am Schwenkarm 46 unter Vermittlung der Schalldose 47 aufgehängt sein, wobei der Griffelhebel 48 die Membran 49 unmittelbar beeinflußt. Die Schwingungen der Membran 49 werden mittels des federnden Armes 50 übertragen, dessen Finger 51 in Berührung mit dem Griffelhebel 48 steht und der ferner mit dem Auge 52 versehen ist, welches die Membran 53 des Mikrophons 54 antreibt, wobei diese Membran so wie vorstehend beschrieben ausgeführt und zusammen mit dem eigentlichen Mikrophon durch einen elektrischen Stromkreis mit einem geeigneten telephonischen Empfänger verbunden ist. Die Einzelheiten dieser Ausführungsform sind aus den Abb. 1 und 9 ersichtlich.
In der Ausführungsform nach der Abb. 15 beeinflußt der Stift 45, der auf dem Griffelhebel go 48 des vom schwingenden Arm 46 getragenen , Gehäuses 56 angeordnet ist, unmittelbar die Membran 57 des Mikrophons 58, welches in der vorstehend beschriebenen Weise ausgeführt und in geeigneter Weise mit einem Fernsprechstromkreis für die Wiedergabe der aufgezeichneten Töne verbunden ist.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Mikrophon mit Einlage aus nachgiebigern Isoliermaterial (Filz o. dgl.), dadurch gekennzeichnet, daß der ganze Untergrund der Kohlenkörnerkammer mit einer Einlage von Filz versehen ist, so daß die Kohlenkörner auf der ganzen Berührungsfläche mit der Membran gleichzeitig nachgeben können,
• während die seitliche Wandung in bekannter Weise aus unnachgiebigem, leitendem Metall besteht.
2. Mikrophon nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kohlenkörnerkammer durch eine Grundplatte (4) und zwei Ringe (3, 5) aus leitendem Material gebildet wird, wobei sowohl in dem Ringraum als auch im Innenraum Unterlagen aus Filz für die Kohlenkörner angeordnet sind.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DES56285D Mikrophon mit Einlage aus nachgiebigem Isoliermaterial Expired DE375168C (de)

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