DE3744449C2 - Ablage für Hanteln - Google Patents
Ablage für HantelnInfo
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- A63B21/06—User-manipulated weights
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-
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Ablage für Hanteln mit
langen, beidseitig mit Wechselgewichten ausgestatteten Stan
gen, wobei die eigentliche Ablage von zwei in Stangenrich
tung im Abstand voneinander vorgesehenen U-förmigen Halte
rungen mit vorderen kürzeren Schenkeln gebildet ist und
diese Halterungen, denen jeweils ein Fanghaken zugeordnet
ist, im oberen Bereich von aufrechten Stützen angeordnet
sind.
Hanteln mit langen, beidseitig mit Wechselgewichten ausge
statteten Stangen finden vielseitige Verwendung. Beim Kraft
training z. B. wird davon ausgegangen, daß die Hantel bzw.
ihre Stange in U-förmigen, nach oben offenen Halterungen
liegt und der Trainierende, der z. B. auf einer Drückerbank
liegt, die Haltestange mit beiden Händen erfaßt und aus den
U-förmigen Halterungen nach oben heraushebt. Bei Ermüdungs
erscheinungen oder bei Beendigung des Trainings wird die
Stange wieder in die Halterungen abgelegt. Es versteht sich,
daß für die Trainierenden unterschiedliche Gewichte aufge
legt oder abgenommen werden müssen. Dabei kann es vorkommen,
daß bei einseitiger Handhabung die Hantelstange nach oben
aus der einen Halterung heraustritt, was eine nicht hin
nehmbare Gefahrenquelle darstellt. Auch bei Beginn eines
Trainings kann es vorkommen, daß ungleich angehoben wird
und dem Trainierenden eine Verletzungsgefahr droht.
Durch die DE-OS 35 46 203.5 ist eine Ablage für Hantelstan
gen mit Gewichten bekannt geworden, bei der über der eigent
lichen Ablage Anschläge vorgesehen sind, die ein einseitiges
unkontrolliertes Hochschnellen der jeweiligen Hantelstange
verhindern. Diese Maßnahme hat aber den Nachteil, daß das
Ablegen erschwert wird, da die Stange gewissermaßen in den
Spalt zwischen der eigentlichen Ablage und dem oberen An
schlag gewissermaßen eingefädelt werden muß, was insbe
sondere bei Ermüdungserscheinungen schwierig ist und die
Gefahrenmomente eher vergrößert als verkleinert. Dies dürf
te auch der Grund dafür sein, daß in der erwähnten OS die
oberen Anschläge weggeklappt oder aus dem Weg nach oben
herausgeschoben werden können. Dazu ist aber eine zweite
Person erforderlich, die nur selten, wenn überhaupt, zur
Verfügung steht. Selbst wenn man annimmt, daß z. B. in einem
Trainingscenter eine Aufsichtsperson und/oder ein Trainings
leiter anwesend sind, muß es als reiner Zufall betrachtet
werden, wenn gerade dieser Trainingsleiter sich bei der Ab
lage befindet, bei der die Anschläge weggeklappt oder ver
schoben werden müssen.
Obwohl der Inhalt des US-Patents 51 23 885 nicht über den
jenigen der DE-OS 35 46 203.5 hinausgeht, wird sie trotzdem
zum Stand der Technik gehörig angesehen, und zwar deshalb,
weil in ihr eine Konstruktion beschrieben ist, die eine
Lagerstange in einem Schlitz eines Gewichtes od. dgl. si
chert. Die Sicherung wird dabei mit einem im wesentlichen
hakenförmigen und schwenkbar angelenkten Teil erreicht, der
nicht nur mit seiner Hakenform die Stange sichernd über
greift, sondern auch gewissermaßen den Schlitz, in dem
sich die Stange befindet, schließt. Abgesehen von dem ho
hen Bauaufwand ist diese bekannte Ausführung für den
hier interessierenden Zweck nur äußerst bedingt, wenn über
haupt brauchbar, da das Einführen einer Stange in die
Schlitze nach schwieriger ist, als dies zu der erwähnten
DE-OS ausgesagt wurde.
Demgegenüber bezweckt die Erfindung eine Ablage für Hanteln
mit langen beidseitig mit Wechselgewichten ausgestatteten
Stangen, bei der zwar ein einseitiges Hochschnellen der
jeweiligen Stange ausgeschlossen ist, andererseits aber
das Ablegen unbehindert vollzogen werden kann.
Dieses Ziel wird nach der Erfindung mit den Merkmalen des
des Anspruchs 1 erreicht. Durch das
Kuppeln der Fanghaken bleiben diese auch dann in ihrer
Fangstellung, wenn einseitig die Stange angehoben wird.
Die zurückgekippte Stellung der Fanghaken bei abgenomme
ner Hantelstange wiederum ermöglicht ein einfaches und
gefahrloses Ablegen der Hantel, vor allem deshalb, weil
die Stange nicht in die Halterung eingefädelt zu werden
braucht. Eine Hilfsperson ist auf jeden Fall nicht erfor
derlich.
Um ein unbehindertes Hochheben der Hantel zu ermöglichen
und um außerdem auf einfache Weise das Kuppeln der beiden
Fanghaken zu erreichen, wird vorgeschlagen, sich der Lehre
des Anspruchs 2 zu bedienen.
Damit das Zurückkippen der Fanghaken so schnell vor sich
geht, daß selbst bei einem ruckartigen Hochheben der Stange
keine Behinderung eintritt, erscheint es zweckmäßig, die
Maßnahmen nach Anspruch 3 zu ergreifen.
Mit der sich aus Anspruch 4 ergebenden Maßnahme ist es mög
lich, auf einfachste und billige Weise die Fangstellung der
Fanghaken zu erzwingen, ohne daß es dazu der Hilfe einer
Trainingsaufsicht o. dgl. bedarf.
Schließlich werden durch die Maßnahmen nach Anspruch 5 Wege
gewiesen, um die als vorteilhaft erkannte Fanghakensperre
für Ablagen geeignet zu machen, bei denen der Trainierende
die jeweilige Hantelstange innerhalb oder außerhalb der
Halterungen zu erfassen hat.
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veran
schaulicht; es zeigen:
Fig. 1 eine skizzenhafte Erläuterungsdarstellung
der erfindungsgemäßen Ablage in Vorderansicht;
Fig. 2 gegenüber Fig. 1 vergrößert dargestellte Ein
zelheiten der erfindungsgemäßen Ablage, eben
falls in Vorderansicht;
Fig. 3 eine Oberansicht zu dem linken Teil der Ablage
gemäß Fig. 2;
Fig. 4 eine Oberansicht zu einer gegenüber Fig. 3
abgeänderten Ablage und
Fig. 5 einen vergrößerten Schnitt nach der Linie V-V
der Fig. 2.
Wie sich aus Fig. 1 ergibt, besteht eine Ablage 1 im wesent
lichen aus zwei Stützen 2, 3, die an den oberen Enden die
eigentlichen Ablagen 4, 5 tragen. Mit 6 ist eine Hantelstange
größerer Länge bezeichnet, die an den Enden mit Wechselge
wichten 7, 8 ausgestattet ist. Mit 9 ist eine Drückbank be
zeichnet, die in ihrer Höhenlage und in ihrer Neigung ver
stellbar sein kann. Das Wesen der Erfindung liegt in noch
näher zu erläuternden Fanghaken 10, 11, die über eine Lager
stange 12 miteinander gekuppelt sind.
In den Fig. 2 bis 5 erkennt man, daß die Halterungen 4, 5
eine U-förmige Gestalt haben und kurze und lange Schenkel
13, 14 bzw. 15, 16 aufweisen.
Die Fanghaken 10, 11 sind drehfest mit der Lagerstange 12
verbunden, die ihrerseits in Lagern 17, 18 abgestützt ist,
die mit den Stützen 2, 3 und den Halterungen 4, 5 fest ver
bunden sind. Wesentliche Teile der Fanghaken 10, 11 sind die
nach vorn gerichteten Ausleger 19, 20, die unter die Hantel
stange 6 fassen und so die Fanghaken 10, 11 in der Sperr
stellung halten, wenn die Hantelstange 6 in den Halterun
gen 4, 5 liegt.
Damit beim Anheben der Hantelstange 6 die Fanghaken 10, 11
in die mit gestrichelten Linien 21 angegebene Stellung ge
langen, sind - zumindest auf einer Seite - je ein Gewicht
22 oder eine Feder 23 vorgesehen. Ebenso könnte zumindest
ein Ausleger, z. B. 19, mit einem Anschlag der einen Stütze
2 (vgl. den Kreis) zusammenwirken, um die Sperrstellung zu
fixieren.
Für den Fall, daß die Halterungen 4, 5 weit auseinander
und die Fanghaken 10, 11 - wie in Fig. 1 gezeigt - z. B.
außen liegen, also der Trainierende die Hantelstange 6 in
nerhalb der Stützen 2, 3 erfassen muß, ist es erforderlich,
die Lagerstange 12 gekröpft zu gestalten, wie dies in Fig. 4
gezeigt ist. Auf diese Weise behindert die Lagerstange 12
das Erfassen der Hantelstange 6 nicht.
In Fig. 2 und auch in Fig. 3 ist eine Ausführungsform ge
zeigt, bei der die Halterungen 4, 5 verhältnismäßig dicht
beieinander liegen und die Stange 6 außerhalb der Halte
rungen 4, 5 erfaßt werden muß.
Claims (5)
1. Ablage für Hanteln mit langen, beidseitig mit Wechsel
gewichten ausgestatteten Stangen, wobei die eigentliche
Ablage von zwei in Stangenrichtung im Abstand voneinan
der vorgesehenen U-förmigen Halterungen mit vorderen
kürzeren Schenkeln gebildet ist und diese Halterungen,
denen jeweils ein Fanghaken zugeordnet ist, im oberen
Bereich von aufrechten Stützen angeordnet sind,
dadurch gekennzeichnet,
- - daß die Fanghaken (10, 11) miteinander gekuppelt und drehbar gelagert sind,
- - daß auf die Fanghaken (10, 11) ein Drehmoment wirkt, das sie bei abgenommener Hantel (6, 7, 8) aus der Fangstellung nach rückwärts kippt,
- - daß die Fanghaken (10, 11) mit je einem Ausleger (19, 20) zusammenwirken, die so angeordnet sind, daß die Hantel (6, 7, 8) auf dem Weg in die Ablageebene die Fanghaken (10, 11) in Fangstellung dreht.
2. Ablage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
miteinander gekuppelten Fanghaken (10, 11) zumindest die
Höhe der langen Schenkel (14, 16) der Halterungen (4, 5)
erreichen und auf einer Lagerstange (12) sitzen, die im
unteren rückwärtigen Bereich der von den Stützen (2, 3)
getragenen Halterungen (4, 5) gelagert ist.
3. Ablage nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeich
net, daß für das Kippender miteinander gekuppelten Fang
haken (10, 11) an mindestens einem der Haken (10, 11) ein
besonderes Gewicht (22) und/oder eine Feder (23) vorge
sehen ist.
4. Ablage nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeich
net, daß die mit den Fanghaken (10, 11) zusammenwirken
den Ausleger (19, 20) zusammen mit den Fanghaken (10, 11)
selbst und der Legerstange (12) eine Einheit bilden, bei
der die Ausleger (19, 20) in der Fangstellung der Fang
haken (10, 11) mit ihren Oberseiten in der Ablageebene
der Hantelstange (6) liegen.
5. Ablage nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeich
net, daß bei verhältnismäßig dicht beieinander liegenden
Halterungen (4, 5) die Fanghaken (10, 11) innen liegen
und die Lagerstange (12) gerade verläuft, während bei
einer auseinandergezogenen Anordnung der Halterungen (4,
5) die Fanghaken (10, 11) außerhalb der Halterungen (4, 5)
vorgesehen sind und die Lagerstange innerhalb der Halte
rungen (4, 5) gekröpft verläuft.
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