DE374049C - Motorkehrpflug - Google Patents
MotorkehrpflugInfo
- Publication number
- DE374049C DE374049C DEW56818D DEW0056818D DE374049C DE 374049 C DE374049 C DE 374049C DE W56818 D DEW56818 D DE W56818D DE W0056818 D DEW0056818 D DE W0056818D DE 374049 C DE374049 C DE 374049C
- Authority
- DE
- Germany
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- lever
- plow
- drive wheel
- frame
- coulters
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- Expired
Links
- 230000002441 reversible effect Effects 0.000 claims description 2
- 239000002689 soil Substances 0.000 claims 3
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B3/00—Ploughs with fixed plough-shares
- A01B3/50—Self-propelled ploughs
- A01B3/52—Self-propelled ploughs with three or more wheels, or endless tracks
- A01B3/56—Alternating ploughs ; Balance ploughs
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Soil Working Implements (AREA)
Description
(W5681
Motorpflüge mit Aushebung der Pflugschare durch Vermittlung des Triebrades und mit Hilfe
einer am Fahrgestell quer gelagerten, achsial verschiebbaren Welle, an welcher ein Hebel
befestigt ist, welcher bei der seitlichen Verschiebung dieser Welle in die Bahn von am Triebrade
sitzenden Anschlägen gelangt, sind bekannt.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Kehrpflug mit einem unterhalb des Hauptrahmens kippbar gelagerten Kipprahmen, dessen Schare durch Vermittlung des einen Triebrades in die Erde gedrückt und dort in gleichmäßiger Tiefe gehalten werden, was mit Hilfe von am
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Kehrpflug mit einem unterhalb des Hauptrahmens kippbar gelagerten Kipprahmen, dessen Schare durch Vermittlung des einen Triebrades in die Erde gedrückt und dort in gleichmäßiger Tiefe gehalten werden, was mit Hilfe von am
X5 Triebrad angebrachten Mitnehmerbolzen und
eines durch ein Gestänge mit dem Hauplrahmen verbundenen, dicht an der Triebradmitte gelagerten
Hebels geschieht.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Abb. ι ist die Seitenansicht des Kehrpfluges, Abb. 2 eine Draufsicht auf den Pflug und
Abb. 3 eine Seitenansicht des dicht an der Triebradmitte gelagerten Hebels, ferner des mit Mitnehmerbolzen ausgerüsteten Triebrades in vergrößertem Maßstabe.
Abb. 3 eine Seitenansicht des dicht an der Triebradmitte gelagerten Hebels, ferner des mit Mitnehmerbolzen ausgerüsteten Triebrades in vergrößertem Maßstabe.
Der Kipppflug besieht aus den beiden Triebrädern α und b, welche vom Motor aus nach beiden
Richtungen hin in Drehung versetzt wer-
den, und ferner aus den beiden Lenkrädern c und d, die vom Fühl ersitz aus durch die Handräder
e und f durch bekannte Mittel gesteuert werden können.
Motor, Getriebe, Trieb- und Lenkräder sind an dem Hauptrahmen g befestigt, der über der
Mitte der Triebräder unter einem ganz stumpfen Winkel geknickt ist, so daß die beiden Lenkräder
c und d den Boden nicht gleichzeitig berühren können.
Unterhalb der Mitte der Triebräder ist um eine Welle h kippbar der Kipprahmen i angeordnet.
Ferner sind über der Mitte der Triebräder am Hauptrahmen g die Böckchen k, I und m befestigt,
in welchen die Welle η drehbar gelagert ist. Auf ihr sind die Hebel 0, p und q fest aufgekeilt
(Abb. 2); von ihnen ist der Hebel 0 einerseits durch die Stange r mit dem Handao
hebel s, anderseits durch die Stange t mit dem Handhebel« verbunden.
Der Hebel p bewegt mit Hilfe der Stange ν den Hebel w, der mit dem Hebel χ zusammen auf
der Welle y aufgekeilt ist.
Am freien Ende des Hebels χ ist die Stange ζ
befestigt, welche man duich ein am Kipprahmen i angebrachtes Böckchen I lose auf und
ab schieben kann. Begrenzt wird diese Bewegung durch die beiden Anschläge 2 und 3.
Schließlich ist noch in vorliegendem Ausführungsbeispiel jede Speiche des Tiiebrades b
mit einem Mitnehmerbolzen 4 versehen, welcher so angebracht ist, daß er bei Drehung des
Triebrades den Hebel q zeitweilig bewegen kann.
Die Abb. 3 zeigt das die Kippbewegung veranlassende Triebrad mit dem am Hauptrahmen g
diehbaren Hebel q in der Stellung, in welcher
der an der Radspeiche befindliche Mitnehmerbolzen 4 den Hebel q gerade verlassen hat
(s. Pfeilrichtung), nämlich an dem Punkte, in welchem sich die exzentrisch gelegenen Kreisbogen
schneiden, welche einerseits von dem äußersten Punkte des Hebels q, anderseits von
dem dem Drehpunkt des Triebrades am nächsten liegenden Mitnehmerbolzenpunkt beschrieben
werden.
Von diesem Augenblicke an können die Mitnehmerbolzen den Hebel q, sofern er nicht durch
äußere Mittel wieder in ihren Bereich gebracht wird, nicht mehr bewegen.
Das dazugehörige Gestänge ist so eingerichtet, daß gerade dann, wenn der Mitnehmerbolzen
die auf der linken Seite liegenden Schare des Kipprahmens soeben ausgehoben und die auf
der rechten Seite liegenden dagegen gerade in die Erde gedrückt hat.
Der Arbeitsvorgang des Kehrpfluges ist folgender :
Sobald der Pflug am Ende einer Furche angekommen ist, wechselt der Führer seinen Sitz.
Da der Hauptrahmen des Motorpfluges vollkommen um die Mitte der Triebräder ausbalanciert
ist, auch wenn die eine Seite der Schare in der Erde sitzt, so kann der Führei ohne die geringste
Mühe das in der Luft befindliche Lenkrad auf die Erde drücken und seinen Sitz einnehmen.
Alsdann drückt er gegen den Handhebel u, wodurch durch Vermittlung der Stange t
der Hebel 0 und gleichzeitig dei Hebel q gedreht wird. Das freie Ende des Hebels q gerät damit
in die Bahn, welche die Mitnehmerbolzen 4 des Triebrades b beschreiben.
Fährt nun der Motorpflug an, so drückt zunächst der Führer durch einen der Handhebel u
oder s und durch Vermittlung des Gestänges q, v, w und ζ die in Frage kommenden Schare
gegen den Boden.
Dadurch gerät das freie Ende des Hebels q in die Bahn, welche die Mitnehmerbolzen 4 des
Triebrades b beschreiben, und der Hebel q wird durch einen der Bolzen, welcher ihm am nächsten
steht, so lange gedreht, bis die Pflugkörper auf die gewünschte Furchentiefe gedrückt sind, in
welchem Augenblicke das freie Ende des Hebels q infolge seiner exzentrischen Lage (Abb. 3) zum
Triebiadmittelpunkt sich wieder aus der Bewegungsbahn der Mitnehmerbolzen herausgedreht
hat.
Wenn nun aber durch irgendeinen Umstand die Schare sich aus dem Boden heben wollen, so
wird durch Vermittlung des Gestänges ν, χ, ζ der Hebel q wieder in den Wirkungskreis der
Triebradmitnehmerbolzen gebracht, welche die Schare augenblicklich wieder in die alte Furchentiefe
zurückdriicken.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Motorkehrpflug mit in einem stumpfen Winkel abgebogenen Hauptrahmen und mit einem an ihmbef estigten Kipprahmen,welcher durch eines der Triebräder des Pfluges gekippt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Triebrad mit Hilfe der an ihm angebrachten Mitnehmerbolzen und eines durch ein Gestänge mit dem Pflugrahmen verbundenen, dicht an der Triebradmitte gelagerten Hebels (q) nicht nur den Kipprahmen kippt und die Schare wechselseitig in die Erde no drückt, sondern auch die Schare wieder in die Erde drückt, wenn sie durch Wechsel in den Bodenwiderständen sich gehoben und dadurch den Hebel (q) verstellt haben.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW56818D DE374049C (de) | 1920-11-27 | 1920-11-27 | Motorkehrpflug |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW56818D DE374049C (de) | 1920-11-27 | 1920-11-27 | Motorkehrpflug |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE374049C true DE374049C (de) | 1923-04-19 |
Family
ID=7605136
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW56818D Expired DE374049C (de) | 1920-11-27 | 1920-11-27 | Motorkehrpflug |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE374049C (de) |
-
1920
- 1920-11-27 DE DEW56818D patent/DE374049C/de not_active Expired
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