DE37396C - Neuerung an Apparaten zur Herstellung von rechteckigen bezw. quadratischen Zuckerstäben (auch Platten u. s. w. benannt) - Google Patents

Neuerung an Apparaten zur Herstellung von rechteckigen bezw. quadratischen Zuckerstäben (auch Platten u. s. w. benannt)

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DE37396C
DE37396C DENDAT37396D DE37396DA DE37396C DE 37396 C DE37396 C DE 37396C DE NDAT37396 D DENDAT37396 D DE NDAT37396D DE 37396D A DE37396D A DE 37396DA DE 37396 C DE37396 C DE 37396C
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DENDAT37396D
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A. HERBST in Zuckerfabrik Sokolniki—Moskau
Publication of DE37396C publication Critical patent/DE37396C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C13SUGAR INDUSTRY
    • C13BPRODUCTION OF SUCROSE; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • C13B50/00Sugar products, e.g. powdered, lump or liquid sugar; Working-up of sugar
    • C13B50/02Sugar products, e.g. powdered, lump or liquid sugar; Working-up of sugar formed by moulding sugar

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  • Organic Chemistry (AREA)
  • Confectionery (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,
(auch Platten u. s. w. benannt).
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Neuerungen an der Maschine zum Entleeren der Formen, wie dieselbe in dem Haupt-Patent No. 3608 beschrieben und in Fig. 12 und 13 daselbst dargestellt ist, sowie an den dortselbst in Fig. 3 dargestellten Einlagen (End- und Mittelstreifen), welche in dem äufseren Rahmen, Fig. i, dortselbst eingelegt, mit diesem die zum Einfüllen der Füllmasse fertige Form, Fig. 4, bilden, bei welcher die eingefüllte Füllmasse nur mit den Einlagen, nicht aber mit den Wänden des äufsererj. Rahmens in Berührung kommt.
In Fig. ι und 2 der beiliegenden Zeichnung sind die Neuerungen dargestellt, welche sich auf die Maschine zum Füllen der Formen beziehen. Während im Haupt-Patent die Zuckerform direct in den auf der Tischplatte befestigten Rahmen i, Fig. 12 und 13 des Patentes No. 3608, eingeschoben und von diesem über den Stempel ν in richtiger Lage gehalten wird, wird jetzt der Rahmen i durch die auf der Tischplatte B befestigten Winkelschienen b b, den Anschlag o, welcher an dem mit den Anschlagwinkeln /1l verbundenen Gehäuse g angebracht ist und den Schlitten α ersetzt, welcher letztere zwischen Leisten die Zuckerform A unverrückbar trägt und in an demselben angebrachte Nuthen auf den festen Schienen b b läuft.
Manipulirt wird wie folgt: Die zu löschende Zuckerform A wird auf den Schlitten α gebracht, wie punktirt in Fig. 2 angegeben ist. Der Schlitten α hält mit seinen Leisten die Form α unverrückbar fest und wird sodann mit der Form A auf den Schienen b in das Gehäuse g, welches mit den Anschlägen I ll (zum Festhalten des äufseren Rahmens der Form A während des Ausstofsens) verbunden ist, hineingeschoben und hierauf durch Hochdrücken des Stempels v, welches mittelst irgend einer geeigneten Vorrichtung, die an der Stempelstange m wirkt, erfolgt, der Inhalt aus dem äufseren Rahmen der Form A herausgehoben, worauf dann nach Zurückziehen des Stempels ν in seine untere Lage der Schlitten a mit dem leeren äufseren Rahmen aus dem Gehäuse g wieder herausgezogen wird. Die eben beschriebene Anordnung an der Maschine zum Entleeren der Zuckerformen erleichtert die Manipulation wesentlich dadurch, dafs die Zuckerform auf dem Schlitten α stets eine ganz genau fixirte Lage hat, also auch stets, eine genaue Lage zu dem Stempel ν erhält und ein Aufsetzen des Stempels ν gegen den äufseren Rahmen der Form A ganz vermieden wird.
In dem Haupt-Patent sind zur Bildung der1 Abtheilungen der Rahmenform und zur gleichzeitigen Fernhaltung der Füllmasse von den

Claims (2)

Wänden des äufseren Rahmens der Form unter einander verschiedene End- und Mitteleinlagen (dort Streifen benannt) verwendet. Diese End- und Mitteleinlagen in dem äufseren Rahmen sind auch, wie Fig. 3 der beiliegenden Zeichnung zeigt, jetzt beibehalten, jedoch mit der Abänderung, dafs die umgebogenen Winkel y der Einlagen g, Fig. 4, niedriger gemacht werden als die Einlagen g, und wird dann die Höhe x.der Winkel y so bemessen, dafs dieselbe ausreicht, um die in den äufseren Rahmen eingesetzten Einlagen g in paralleler Lage zu erhalten. Die zur ganzen Höhe des äufseren Rahmens fehlende Höhe der Winkely wird durch an beiden Seiten des Rahmens eingeschobene Seitenbleche e, Fig. 5, ersetzt. Hierdurch wird also eine Form zusammengestellt, bei welcher die Endeinlagen, die Winkel J^ der End- und Mitteleinlagen g und die Seitenbleche e eine, wie in dem Haupt-Patent No. 3608 beschriebene, zerlegbare und durch den äufseren Rahmen A zusammengehaltene flache Zuckerform bilden und die Zuckermasse mit den Wänden des äufseren Rahmens nicht in Berührung kommt. Die beschriebene neue Anordnung hat im Besonderen den Zweck, bei Herstellung von schwachen, rechteckigen Zuckerstäben, sogen. Platten, wie solche zur Cubs-Fabrikation dienen, den Zucker leichter von den Einlagen g abheben zu können, da bei diesem Abheben des Zuckers von den Einlagen auch an beiden Seitenflächen des Zuckers theilweise freie Angriffsstellen vorhanden sind. Patenτ-Ansprüche:
1. Als Ergänzung der durch Anspruch 2e des Haupt-Patentes geschützten Maschine zum Entleeren der Formen ein auf Schie-
■ nen b, Fig. 1, laufender Schlitten a, welcher die Zuckerform trägt.
2. Der Ersatz der vollen Eckwinkelstücke der Einlagen an den durch Anspruch 2 a des Haupt-Patentes geschützten Zuckerformen durch solche von etwa halber Höhe und zwei zu beiden Seiten des Formrahmens eingeschobene gemeinsame Seitenbleche e, Fig. 4 und 5.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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