DE3737C - Vorrichtungen zur Bearbeitung und Schärfung der in die Cylinder und Reibbogen für Schrotmühlen eingegossenen Stahlmesser - Google Patents

Vorrichtungen zur Bearbeitung und Schärfung der in die Cylinder und Reibbogen für Schrotmühlen eingegossenen Stahlmesser

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DE3737C
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Germany
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friction
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BÄNTSCH & BEHRENS in Ludwigshfitte bei Sandersleben
Publication of DE3737C publication Critical patent/DE3737C/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28DWORKING STONE OR STONE-LIKE MATERIALS
    • B28D3/00Dressing mill discs or rollers
    • B28D3/02Machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)

Description

1878.
Klasse 50.
BÄNTSCH & BEHRENS in LUDWIGSHÜTTE bei SANDERSLEBEN.
Vorrichtungen zur Bearbeitung und Schärfung der in die Cylinder und Reibbogen für Schrotmühlen eingegossenen Stahlmesser.
; Zusatz-Patent zu No. 3165 vom 26. März 1878.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. März 1878 ab. Längste Dauer: 29. Juni 1892.
Zum Ausdrehen und Zahnen der Reibbogen und Cylinder dient folgende Vorrichtung, Fig. 1 und 2:
Auf einer genau gedrehten Scheibe sind Dorne dd eingesetzt, die dem Mittelpunkt der ersteren aus später anzuführendem Grunde um je 3 mm näher gerückt sind, als die Entfernung des Reibbogendrehpunktes in der Schrotmühle beträgt.
Zwei Reibbogen werden mit ihren ausgebohrten Augen auf die Dorne dd gestellt, festgespannt und dem Cylinderdurchmesser entsprechend genau ausgedreht. Hiernach wird die Scheibe von der Planscheibe der Drehbank losgespannt und in das Centrum der ersteren ein Dorn g gesteckt, der genau in das Centrum des Tisches einer Stofsmaschine pafst, welcher mittelst Schnecke und Schneckenrad um seinen Mittelpunkt drehbar ist. Die am Rande des Apparates angebrachte Theilscheibe entspricht der Zahntheilung. der Reibbogen.
Nachdem nun beide Reibbogen in den Theilen, welche nach Fertigstellung concentrisch zum Cylinder stehen, gezahnt sind, werden sie nach Lüftung der Spannschrauben ii in die in der Zeichnung punktirt angegebene Stellung gebracht, der noch rohe Theil des Reibbogens rund ausgestofsen und dann gezahnt.
Bevor die Reibbogen gehärtet werden, ist ein Schärfen der Zahnt erforderlich. Durch das Härten werden die Reibbogen um so viel gerader, dafs der Fehler, welcher in der Stellung derselben zum Cylinder dadurch entstand, dafs man den Drehpunkt dem Mittelpunkt der Scheibe um 3 mm näher rückte, wieder ausgeglichen wird, der Reibbogen also die Stellung einnimmt, wie sie in der Patentschrift No. 3165 dargestellt ist.
Der Cylinder pafst auf den Dorn/ der Scheibe und die Zahntheilung desselben zu der Theilscheibe. Sind die Cylinder gezahnt, so wird der Grad aus den Zähnen gefeilt; dieselben werden gehärtet und auf ihren Wellen verkeilt.
Zum Schleifen der Cylinder und Reibbogen dient folgende Vorrichtung, Fig. 3 und 4:
In die Spitzen einer Drehbank wird eine Spindel g, auf welcher ein Schleifstein h und ein kleines Getriebe i sitzt, eingespannt. Auf den Support der Drehbank ist ein Supporttheil ' mit zwei verschiebbaren Lagerböcken k k aufgesetzt, in welche der zu schleifende Cylinder fest gelagert wird. Auf der Welle dieses Cylinders ist ein Zahnrad / mit langer Nabe aufgesteckt. Durch Vermittelung eines Zwischenrades m ist der Cylinder in eine drehende Bewegung zu setzen. Das Rad m hat einen in einer sogenannten Scheere η verschiebbaren Drehpunkt, welche letztere, auf der Nabe des Rades / drehbar, in der dem Durchmesser des Schleifsteins und des zu schärfenden Cylinders entsprechenden Stellung durch eine Schraube festgestellt werden kann.
Die Manipulation des Schleifens ist nun folgende: Der Cylinder, in die Spitzen der Drehbank gespannt, wird dem Schleifstein bis zur Berührung genähert, die Scheere η wird so gestellt, dafs alle drei Räder ineinandergreifen, und dann werden dem Schleifstein 250 Umdrehungen pro Minute gegeben. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, ist die Drehungsrichtung von Schleifstein und Cylinder gleich.
Damit nun die Cylinder durch das Schleifen möglichst rund werden, bilden 'die Zähnezahlen der Triebräder Primzahlen unter sich, und wird der Cylinder während des Schleifens stetig hin- und hergezogen.
Ist auf diesem Apparat ein Cylinder geschliffen, welcher durch den Gebrauch stumpf geworden war, dann ist zum vollständigen Schärfen nur noch nöthig, das Gufseisen zwischen den Zähnen um so viel nachzufeilen, dafs die Zähne die anfängliche Tiefe von ι '/2 mm wieder erhalten.
Um den Reibbogen schleifen zu können, wird in die Lagerböcke k k eine Welle gelegt. Mittelst der Stellschraube r und unter Benutzung1 des Plansupports kann man die einzelnen Messer zum Behufe des Abschleifens dem Schleifstein näher bringen.

Claims (1)

  1. Patent-An spruch:
    Die oben beschriebenen Apparate, welche bei der Bearbeitung und beim Schärfen von Cylinder und Reibbogen der Schrotmühlen Verwendung finden.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT3737D Vorrichtungen zur Bearbeitung und Schärfung der in die Cylinder und Reibbogen für Schrotmühlen eingegossenen Stahlmesser Active DE3737C (de)

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