DE373366C - Verfahren und Vorrichtung zum selbsttaetigen Auffangen und Abfuehren von zwei oder mehreren Fraktionen in Bewegung befindlicher Fluessigkeiten veraenderlicher Schwere - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum selbsttaetigen Auffangen und Abfuehren von zwei oder mehreren Fraktionen in Bewegung befindlicher Fluessigkeiten veraenderlicher Schwere

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DE373366C
DE373366C DEC31083D DEC0031083D DE373366C DE 373366 C DE373366 C DE 373366C DE C31083 D DEC31083 D DE C31083D DE C0031083 D DEC0031083 D DE C0031083D DE 373366 C DE373366 C DE 373366C
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Germany
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DEC31083D
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English (en)
Inventor
Dr Fritz Sander
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GRIESHEIM ELEKTRON CHEM FAB
Chemische Fabrik Griesheim Elektron
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GRIESHEIM ELEKTRON CHEM FAB
Chemische Fabrik Griesheim Elektron
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D17/00Separation of liquids, not provided for elsewhere, e.g. by thermal diffusion
    • B01D17/02Separation of non-miscible liquids
    • B01D17/0208Separation of non-miscible liquids by sedimentation
    • B01D17/0214Separation of non-miscible liquids by sedimentation with removal of one of the phases

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Sampling And Sample Adjustment (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum selbsttätigen Auffangen und Abführen von zwei oder mehreren Fraktionen in Bewegung befindlicher Flüssigkeiten veränderlicher Schwere.
  • Beim Austauschen von Filterrückständen erhält man Filtrate von abnehmendem speziilschen Gewicht, welche meist in verschiedene Fraktionen zerlegt und dann zu verschiedenen Zwecken verwendet werden können. So kann z. B. der Ironzentrierteste Teil des Filtrates der ursprünglichen Nutzlauge zugefügt, der mittlere Teil zum Vorwaschen neuer Filterrückstände und der dünnste Teil wieder zum Auslaugen des festen Gutes verwendet werden.
  • Das getrennte Auffangen und Abführen von zwei oder mehreren Fraktionen derartiger oder anderweitiger, in Bewegung befindlicher Flüssigkeiten von veränderlicher Schwere erfolgt im Fabrikbetrieb derart, daß das spezifische Gewicht derselben in kürzeren Zwischenräumen durch Spindeln kontrolliert wird.
  • Nachdem ein gewisses spezifisches Gewicht festgestellt worden ist, wird die zulaufende Flüssigkeit einem anderen Gefäße zugeführt.
  • Vorliegende Erfindung ermöglicht die selbsttätige Zerlegung derartiger Flüssigkeiten in beliebig viele Fraktionen, und zwar mittels einer Verbindung von Spindel (Aräometer) und Heber; diese Verbindung ist im folgenden als » Spindelheber« bezeichnet.
  • Wie in Abb. I dargestellt ist, steht der Spincellkörper d, welcher in bekannter Weise unten mit Gewicht b beschwert ist, durch den Draht c, der bei c1 reibungslos geführt ist, mit dem Heberrohr d in starrer Verbindung. Das eine Ende von diesem mündet in das mit Flüssigkeit beschickte, oben offene Kästchen e, welches den Zweck hat, unerwünschtes Auslaufen des Hebers zu verhüten. Das Arbeiten mit dem Spindelheber vollzieht sich z. B. in folgender Weise: Nj1it Hilfe des am Draht c sitzenden Gewichtsschälchens f wird der Spindelheber so eingestellt, daß er in einer Flüssigkeit von bestimmtem spezifischen Gewicht gerade noch schwimmt. Tritt nun schwerere Flüssigkeit durch Zulaufsrohr g in den Behälter h ein, so wird das in den Behälter h eintauchende Spindelheberende steigen und die Flüssigkeit ciurch das obere Ablaufrohri abfließen, und zwar entweder in ein Gefäß zur Verwendung in der Fabrikation oder in ein zweites, gleichartiges Spindelgefäß, in welchem die Flüssigkeit mittels eines zweiten Spindelhebers einer weiteren Fraktionierung unterzogen wird. Ist dagegen die zulaufende Flüssigkeit leichter, so sinkt der in den Behälter 4 eintauchende Schenkel des Spindelhebers; der vorher gefüllte Heber beginnt zu wirken, and die Flüssigkeit läuft nunmehr. in Pfeilrichtung durch das Heberrohr gehend, in den Trichter k, von wo aus sie in die Fabrikation abgeführt wird. Fließt dann wieder spezifisch schwerere Flüssigkeit in den Behälter 4, so steigt der Spindelheber, und die Flüssigkeit geht dann wieder durch das Ausflußrohr i ab.
  • Die in das Gefäß h eingeführten Flüssigkeiten werden also völlig selbsttätig in zwei Fraktionen zerlegt, welche bei i und k getrennt aufgefangen und abgeführt werden können.
  • Läßt man die bei i abfließende Flüssigkeit in ein zweites, dem Behälter 11 entsprechendes Spindelgefäß fließen, dessen Spindelheber auf ein anderes spezifisches Gewicht eingestellt ist als der Spindelheber des ersten Gefäßes, so kann man die Flüssigkeit wiederum in zwei Fraktionen zerlegen usf. Auf diese Weise kann man mit Hilfe von z.B. fünf Apparaten sechs Fraktionen erhalten, z.B.
  • Voll 30 bis 250, 25 bis 200, 20 bis I50, IS bis 100, 10 bis 5° und S bis o° Be. In gleicher Weise kann man die bei 4 ablaufende Flüssigkeit behandeln.
  • Abb. 2 stellt eine andere Ausfübrungsform der Erfindung dar. Der beil drehbar gelagerte Hebel m trägt an seinem beweglichen Ende den Heber d, während an der Unterseite des Hebels die Spindelkugel a vorgesehen ist. Die Verwendung eines Gesvichtes, entsprechend b in Abb. I, ist bei dieser Ausführungsform überflüssig. Zwecks bequemer Einstellung auf Flüssigkeiten bestimmten spezifischen Gewichtes ist bei dieser Vorrichtung am Oberteil des Hebers d eine Laufstange n mit Laufgewicht o angebracht. Die Wirkungsweise entspricht der in Abb. I dargestellten Ausführungsform.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: 1. Verfahren zum selbsttätigen Auffangen und Abführen von zwei oder mehreren Fraktionen in Bewegung befindlicher Flüssigkeiten veränderlicher Schwere, z. B. aus Filtrationsgut abfließender Waschflüssigkeiten, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeit durch ein Gefäß oder durch mehrere Gefäße geleitet wird, welche einerseits mit einem oberen Ablauf, anderseits mit einem Heber versehen sind, dessen eines Ende in die Flüssigkeit eintaucht, während das andere gegen unerwünschtes Auslaufen der Flüssigkeit gesichert ist, wobei der Heber durch einen auf ein bestimmtes spezifisches Gewicht eingestellten Spindelkörper derart bewegt wird, daß bei Zulauf von Flüssigkeit höheren spezifischen Gewichts der Heber an dem in die Flüssigkeit eintauchendell Ende von dem steigenden Spindelkörper gehoben wird und die Flüssigkeit aus dem oberen Ablauf des Gefäßes abfließt, dagegen bei Zulauf von Flüssigkeit geringeren spezifischen Gelvichtes der Heber mit dem Spindelkörper sinkt und der Ablauf der Flüssigkeit infolge Heberwirkung durch diesen erfolgt.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß ein Spindelkörper (a) und ein Heber (d) zwangläufig miteinander verbunden sind, derart, daß die Vorrichtung in ihrer Höhenstellung durch die Dichte der Flüssigkeit beeinflußt wird, wodurch der Heber unterhalb einer gewissen Dichte in Tätigkeit tritt, dagegen oberhalb derselben selbsttätig ausgeschaltet wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeicllDet, daß das außerhalb des Gefäßes befindliche Ende des Heber (d) in ein oben offenes, mit Flüssigkeit beschicktes Kästchen (e) eintaucht, welches den Heber gegen unerxvünschtes Auslaufen sichert.
DEC31083D 1921-09-03 1921-09-03 Verfahren und Vorrichtung zum selbsttaetigen Auffangen und Abfuehren von zwei oder mehreren Fraktionen in Bewegung befindlicher Fluessigkeiten veraenderlicher Schwere Expired DE373366C (de)

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