DE3724068C2 - - Google Patents
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- F24D3/10—Feed-line arrangements, e.g. providing for heat-accumulator tanks, expansion tanks ; Hydraulic components of a central heating system
- F24D3/1008—Feed-line arrangements, e.g. providing for heat-accumulator tanks, expansion tanks ; Hydraulic components of a central heating system expansion tanks
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung bei einem
Warmwasserbereiter zum Vermeiden des Tropfens an seinem
zur Umgebung offenen Überlauf beim Aufheizen des
Wasserspeichers, mit einer Wasserstrahlpumpe im
Kaltwasserzulauf des Wasserspeichers, die beim Öffnen des
im Wasserweg vor dem Wasserspeicher liegenden Zapfventils
Wasser an einer Ansaugöffnung aus einer Kammer absaugt,
wobei nach dem Schließen des Zapfventils Wasser über die
Ansaugöffnung in die Kammer zurückfließt.
Eine derartige Vorrichtung ist in dem DE-GM 19 69 259
beschrieben. Beim Öffnen des Zapfventils wird Warmwasser
aus dem Speicherbehälter über den Überlauf
herausgedrückt. Gleichzeitig wird aus der Kammer ein
gewisses Wasservolumen über eine Ansaugleitung abgesaugt.
Die Kammer liegt dabei tiefer als der Wasserspiegel im
Überlauf. Wird das Zapfventil geschlossen, dann fließt
unter dem statischen Druck des Wasserspiegels im Überlauf
Wasser in die Kammer zurück. Wird das Wasser im
Wasserspeicher anschließend wieder aufgeheizt, vergrößert
sich sein Volumen. Es kommt jedoch nicht zu einem
Austropfen von Wasser aus dem Überlauf, da der
Wasserspiegel im Überlauf durch das in die Kammer
zurückgeflossene Wasser abgesenkt ist. Damit ist das vom
Benutzer als störend empfundene Tropfen beim Aufheizen
verhindert. Gleichzeitig ist auch die mit dem Austropfen
verbundene erhöhte Verkalkungsgefahr des Überlaufs
verringert und ein Energieverlust vermieden.
Bei dem DE-GM 19 69 259 kann über eine Luftdruck-
Ausgleichsleitung der Kammer Wasser austreten, wenn das
Zapfventil geöffnet ist und der Überlauf aus
irgendwelchen Gründen geschlossen wird. Dies ist
unerwünscht. Außerdem steht über die Ausgleichsleitung
das Wasser in der Kammer immer mit der Umgebungsluft im
Bodenbereich des Montageraumes des Untertischgerätes in
Verbindung. Dies sollte aus Gründen der Hygiene vermieden
werden. Denn über die Ausgleichsleitung können Partikel
in die Kammer gelangen, die sich dann im Wasser der
Kammer absetzen und beim Absaugen in den Wasserspeicher
gelangen. Im übrigen fördert eine solche Verbindung
Korrosionserscheinungen im Wasserspeicher.
Ein weiterer Nachteil bei der bekannten Vorrichtung
besteht darin, daß, sobald das Wasserzapfventil einmal
nicht völlig dicht verschlossen ist, Wasser, welches
nun für den Benutzer unbemerkt in den
Tropfwasser-Sammelbehälter eindringt, aus diesem
schließlich z. B. über Nacht überläuft und es somit zu
einem erheblichen Wasserschaden kommen kann.
Besonders nachteilig wirkt sich die offene Verbindung der
Kammer mit der Umgebungsluft aus, wenn bei einem längeren
Zapfvorgang die Kammer leergesaugt ist, so daß
Umgebungsluft direkt in den Wasserspeicher eintritt. Dies
soll nach dem DE-GM 19 69 259 zwar dadurch vermieden
werden, daß die Ansaugleitung bis zum Boden der Kammer
geführt und das Volumen der Kammer hinreichend groß,
sowie die Ansaugleistung der Wasserstrahlpumpe
hinreichend schwach ist. Dies setzt jedoch ein
vergleichsweise großes Volumen der Kammer voraus. Ein
solches ist aus baulichen Gründen unerwünscht. Außerdem
führt die bis zum Grund der Kammer reichende
Ansaugleitung zu einer beträchtlichen Saughöhe.
Wird bei der Vorrichtung nach dem DE-GM 19 69 259 am
Zapfventil nur eine im Vergleich zur maximalen
Wasserdurchflußmenge kleine Wasserdurchflußmenge
eingestellt, dann ist die Wasserstrahlpumpe bzw.
Venturidüse wirkungslos. Dies stört zwar in solchen
Fällen, in denen die Kammer aufgrund ihres großen
Volumens nur teilweise gefüllt ist kaum, da sie dann
immer noch genügend Luftraum aufweist, um das beim
nachfolgenden Aufheizen auftretende Ausdehnungswasser
aufzunehmen. Ist jedoch die Kammer voll, dann wird nach
einer Einstellung des Zapfventils auf sehr geringe
Durchflußmenge das danach aus dem Überlauf
zurückfließende Wasser aus der Ausgleichsöffnung
austreten. Damit sind die Probleme des Austropfens
lediglich von dem Überlauf auf die Ausgleichsleitung
verlagert. In der DE-PS 21 254 ist zwar eine
selbstregulierende Luftinjektordüse beschrieben. Mit
dieser soll jedoch lediglich erreicht werden, daß Luft in
größerer oder kleinerer Menge mit konstanter
Geschwindigkeit eingeblasen wird.
Bei der Vorrichtung nach dem DE-GM 19 69 259 ist die
Inbetriebnahme problematisch. Denn nach der Montage muß
in die Kammer zunächst Wasser eingefüllt werden. Dies
kann zwar dadurch geschehen, daß bei geöffnetem
Zapfventil der Überlauf geschlossen wird. Es ist jedoch
damit kaum ein gewünschter Wasserstand in der Kammer
erreichbar. Wird die Kammer gefüllt bis Wasser aus der
Ausgleichsleitung austritt, dann ist damit zu rechnen,
daß im Betrieb zurückfließendes Wasser bald aus der
Ausgleichsleitung austritt.
In der DE-PS 7 04 311 ist eine Wasserstrahlpumpe
beschrieben, die Luft aus der Umgebung ansaugt, welche im
Wasserspeicher im Bereich des Überlaufs ein Luftpolster
bildet. Dies ist aus den genannten Gründen unzweckmäßig.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Einrichtung der
eingangs genannten Art vorzuschlagen, bei der im Betrieb
kein Wasser aus der Kammer in die Umgebung austritt, bei
der Luft nicht in den Wasserspeicher eintritt, bei der
das Wasservolumen der Kammer klein ist und die einfach in
Betrieb zu nehmen ist.
Erfindungsgemäß ist obige Aufgabe bei einer Vorrichtung
der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß die
Ansaugöffnung gegen die Umgebung wenigstens dann
abgeschlossen ist, wenn das Wasser aus der Kammer gesaugt
ist, und daß der wasseraufnehmende Raum der Kammer gegen
die Umgebung wenigstens dann abgeschlossen ist, wenn die
Kammer wassergefüllt ist.
Eine zweite Lösung der Aufgabe ist dadurch
gekennzeichnet, daß die Wasserstrahlpumpe
in dem Wasserweg, in dem Wasser aus der
Zapfarmatur zur Austrittsöffnung
des Überlaufs fließt, an einer tiefen Stelle
des Überlaufs unterhalb der Austrittsöffnung des Überlaufs angeordnet ist.
Bei beiden Lösungen ist erreicht, daß einerseits im
Betrieb praktisch keine Luft in den Wasserspeicher
gelangt und andererseits aus der Kammer kein Wasser in
die Umgebung austritt. Außerdem kann das Volumen der
Kammer vergleichsweise klein sein. Denn der für die
Wasseraufnahme in der Kammer zur Verfügung stehende Raum
braucht nicht mehr Wasser aufzunehmen als beim
Aufheizvorgang Ausdehnungswasser maximal auftritt.
Darüber hinaus erfordert die Inbetriebnahme der
Vorrichtung nach der Installation des Warmwasserbereiters
keine besonderen Maßnahmen.
In Ausgestaltung beider Lösungen der Erfindung kann bei
einer Gruppe von Ausführungsbeispielen die Kammer von
einem nur zur Ansaugöffnung der Wasserstrahlpumpe offenen
Behälter gebildet werden.
Bei einer weiteren Gruppe von Ausführungsbeispielen weist
die Kammer eine Luftdruck-Ausgleichsöffnung auf. Dabei
ist in der Kammer ein flexibles Trennglied befestigt, das
die Ausgleichsöffnung von der Ansaugöffnung hermetisch
trennt und das sich mit dem Wasserstand in der Kammer
mitbewegt. Das flexible Trennglied ist eine Folie oder
eine ballonartige Blase.
Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel ist in der Kammer
ein Schwimmerkörper angeordnet, der in seiner oberen
Anschlagstellung die Luftdruck-Ausgleichsöffnung und in
seiner unteren Anschlagstellung die Ansaugöffnung
verschließt.
Mit dem Zapfventil sind sehr unterschiedliche
Durchflußmengen, beispielsweise im Bereich von 0,5 l/min
bis 5 l/min, einstellbar. Um zu gewährleisten, daß die
Wasserstrahlpumpe auch noch bei sehr kleiner
Durchflußmenge Wasser aus der Kammer saugt, ohne daß sie
für große Durchflußmengen eine enge Drosselstelle
darstellt, weist in bevorzugter Ausgestaltung der
Erfindung die Wasserstrahlpumpe ein sich in Abhängigkeit
von deren Zapfventil eingestellten Wasserdurchflußmenge
verstellendes Düsenteil auf, wobei bei kleinerer
Wasserdurchflußmenge in der Wasserstrahlpumpe ein engeres
Wasserdurchflußprofil besteht als bei einer größeren
Wasserdurchflußmenge. Es wird dadurch auch bei kleinen
Wasserdurchflußmengen Wasser aus der Kammer abgezogen, so
daß nach dem Abschalten des Zapfventils Wasser in die
Kammer zurückfließt und danach im Überlauf hinreichend
Raum zur Aufnahme des Ausdehnungswassers zur Verfügung
steht. Die Kammer braucht also nicht so groß ausgelegt zu
werden, daß sie das nach einem Zapfvorgang mit einer
kleinen Wasserdurchflußmenge rückfließende Wasser
zusätzlich aufnimmt.
Die Vorrichtung nach beiden Lösungen kann bei
Warmwasserbereitern mit offenem Überlauf verwendet
werden, die zur Montage unter der Zapfstelle bestimmt
sind (Untertischgerät). Sie kann nach der erstgenannten
Lösung auch bei solchen Warmwasserbereitern Verwendung
finden, die zur Montage über der Zapfstelle bestimmt sind
(Übertischgerät).
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung
ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt
und werden im folgenden näher beschrieben.
Es zeigt
Fig. 1 einen Warmwasserbereiter unter einer Zapfstelle
mit außerhalb des Warmwasserbereiters angeordneter
Vorrichtung zum Vermeiden des Tropfens nach der ersten
Lösung,
Fig. 2 eine schematische Ansicht entsprechend Fig. 1,
Fig. 3 einen Warmwasserbereiter mit in ihm integrierter
Vorrichtung,
Fig. 3a einen Schnitt längs der Linie a-a nach Fig. 3,
Fig. 4-7 Ausführungsbeispiele der Vorrichtung, wobei
die Kammer der Vorrichtung nur zu deren
Wasserstrahlpumpe offen ist,
Fig. 8 und 9 Ausführungsbeispiele, bei denen die Kammer
eine Luftdruck-Ausgleichsöffnung aufweist und in ihr ein
flexibles Trennglied angeordnet ist,
Fig. 10 ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung mit
einem Schwimmer,
Fig. 11 eine Ausführung einer Wasserstrahlpumpe mit
veränderlichem Wasserdurchflußprofil,
Fig. 12 ein Ausführungsbeispiel der zweiten Lösung,
wobei die Vorrichtung über der Zapfarmatur im
Überlaufrohr integriert ist,
Fig. 13 ein Ausführungsbeispiel der zweiten Lösung,
wobei die Vorrichtung als separate Baugruppe zwischen die
Zapfarmatur und das Überlaufrohr eingesetzt ist und
Fig. 13a einen Schnitt längs der Linie a-a nach Fig. 13,
Fig. 14 eine Variante der Wasserstrahlpumpe mit
angeschlossenem Innenrohr.
Ein Niederdruck-Warmwasserbereiter 1 ist unter einer
Zapfstelle 2 montiert, an der eine Zapfarmatur 3 mit
einem Überlauf 4 angeordnet ist. Die Zapfarmatur 3
weist ein Zapfventil 5 auf, mit dem die gewünschte
Wasserdurchflußmenge einstellbar ist. Sie ist mit einem
Mischventil 6 versehen, mit dem ein Warm-/Kaltwasser-
Mischverhältnis wählbar ist.
Die Zapfarmatur 3 ist über ein Eckventil 7 mit dem
Wassernetz verbunden. Von ihr führt in einen
Wasserspeicher 8 des Warmwasserbereiters 1 ein
Kaltwasserzulauf 9. Aus dem Wasserspeicher 8 führt eine
zum Überlauf 4 offene Warmwasserleitung 10.
In bzw. an dem Kaltwasserzulauf 9 ist nach den Fig. 1
bis 3 eine Vorrichtung 11 angeordnet, die eine
Wasserstrahlpumpe 12 und eine Kammer 13 aufweist. Beim
Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 ist die Vorrichtung 11
außerhalb des Warmwasserbereiters 1 angeordnet. Damit
ist die Vorrichtung 11 nachträglich auch bei schon
installierten Warmwasserbereitern 1 nachrüstbar. Beim
Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 ist die Vorrichtung 11
im Warmwasserbereiter 1 integriert. In einer weiteren
Ausgestaltung wäre es auch möglich, die
Wasserstrahlpumpe 12 der Vorrichtung 11 in die
Zapfarmatur 3 zu integrieren. Die Wasserstrahlpumpe 12
ist mit der Kammer 13 über eine Ansaugöffnung 14
verbunden.
Die Wasserstrahlpumpe 12 und die Kammer 13 liegen bei
allen beschriebenen Ausführungsbeispielen unterhalb des
Wasserspiegels, der sich oben im Überlauf 4 einstellt.
Damit ist gewährleistet, daß Wasser aus dem Überlauf 4
über die Ansaugöffnung 14 in die Kammer 13
zurückfließen kann. Bei den Ausführungsbeispielen nach
den Fig. 4 bis 10 und 12, 13 liegt die
Ansaugöffnung 14 etwa in der Höhe des Bodens der
Kammer 13. Dadurch ist zum Absaugen des Wassers nur eine
geringe Saugleistung erforderlich. Dies ist jedoch nicht
notwendig. Dementsprechend liegt beim Ausführungsbeispiel
nach Fig. 3 der Boden der Kammer 13 unterhalb der
Ansaugöffnung 14.
Das Volumen der Kammer 13 beträgt - soweit es Wasser
aufzunehmen vermag - etwa 3% des Volumens des
Wasserspeichers 8. Es ist also etwa gleich dem Volumen,
um das das Wasser im Wasserspeicher 8 zunimmt, wenn es
von Kaltwassertemperatur auf Heißwassertemperatur
aufgeheizt wird.
Die allen Ausführungsbeispielen gemeinsame Funktionsweise
ist etwa folgende:
Wird das Zapfventil 5 geöffnet und ist das
Mischventil 6 auf Warmwasserzapfung eingestellt, dann
fließt durch den Kaltwasserzulauf 9 Wasser. Dieses
drückt aus dem Wasserspeicher 8 Warmwasser über die
Warmwasserleitung 10 zum Überlauf 4. Die bei den
Ausführungsbeispielen nach den Fig. 1 bis 3 in dem
Kaltwasserzulauf 9 und bei den Ausführungsbeispielen
nach den Fig. 12, 13 in dem Überlauf 4 angeordnete
Wasserstrahlpumpe 12 saugt über die Ansaugöffnung 14
Wasser aus der Kammer 13. Die Vorrichtung 11 steht
dabei nur unter dem Fließdruck des Wassers.
Wird das Zapfventil 5 geschlossen, dann ist die
Vorrichtung 11 vom Netzdruck frei. Es fließt Wasser aus
dem Überlauf 4 über die Ansaugöffnung 14 in die
Kammer 13 infolge des statischen Drucks der Wassersäule
im Überlauf 4 zurück, so daß der Wasserspiegel im
Überlauf 4 bzw. in der Warmwasserleitung 10
entsprechend absinkt.
Wird dann das dem Wasserspeicher 8 zugeführte Kaltwasser
aufgeheizt, dann ergibt sich eine Volumenzunahme. Dieses
Ausdehnungswasser kann dann in der Warmwasserleitung 10
bzw. im Überlauf 4 hochsteigen, ohne daß es zu einem
Austropfen an der Austrittsöffnung 4′ des Überlaufs 4
kommt.
Die gleiche Wirkungsweise ergibt sich im Falle der
Fig. 1 bis 3 auch bei solchen Warmwasserbereitern, die
über der Zapfstelle 2 montiert sind (Übertischgerät).
Hier sinkt beim Zurückfließen des Wassers in die
Kammer 13 der Wasserspiegel im Wasserspeicher 8.
Wird nur Kaltwasser gezapft, dann fließt kein Wasser
durch den Kaltwasserzulauf 9 und - bei den
Ausführungsbeispielen nach den Fig. 1 bis 3 - die
Wasserstrahlpumpe 12. Diese ist somit wirkungslos.
Dementsprechend fließt kein Wasser in die Kammer 13
zurück. Dies ist auch nicht erforderlich, da dem
Wasserspeicher 8 kein Kaltwasser zugeführt wurde, so daß
im Regelfall nicht mit einem Nachheizen und damit auch
nicht mit Ausdehnungswasser zu rechnen ist. Um in
Sonderfällen zu vermeiden, daß durch eine
Kaltwasserzapfung ein in der Warmwasserleitung 10
abgesenkter Wasserspiegel angehoben wird, kann im
Überlauf 4 ein zusätzlicher Schlauch 15 (vgl. Fig. 2)
angeordnet sein, der mit der Warmwasserleitung 10
verbunden ist. Es ist dadurch erreicht, daß nur nach
einer Warmwasserzapfung Wasser in die Kammer 13
zurückfließt. Bei Warmwasserbereitern, die oberhalb der
Zapfarmatur 3 angeordnet sind, erübrigt sich diese
Maßnahme. Denn dort kann bei einer Kaltwasserzapfung
Wasser ohnehin nicht in den Wasserspeicher 8 gelangen.
Bei den Ausführungsbeispielen nach den Fig. 12 und 13
fließt auch bei einer Kaltwasserzapfung Wasser durch die
Wasserstrahlpumpe 12, so daß auch in diesem Fall Wasser
aus der Kammer 13 abgesaugt wird.
Bei den Ausführungsbeispielen nach den Fig. 4 bis 7
ist die Kammer 13 von einem Behälter 16 gebildet, der
nur zur Ansaugöffnung (14) offen ist. Im Betrieb - nach
der Inbetriebnahme - kann also keine Luft aus der
Umgebung in den Wasserspeicher 8 gesaugt werden. Das
Wasser im Behälter 16 ist immer gegen die Umgebung
abgeschlossen. Es kann somit nicht aus dem Behälter 16
in die Umgebung austreten.
Bei den Ausführungsbeispielen nach den Fig. 4 und 5
ist das Volumen des Behälters konstant. Es ändert sich im
Betrieb nicht. Oben in den Behältern 16 befindet sich
über dem Wasserspiegel ein Luftpolster. Wegen des
Luftpolsters ist das Volumen dieser Behälter 16 größer
zu wählen als bei den folgenden Ausführungsbeispielen.
Durch die Wasserstrahlpumpe 12 wird nur bei der ersten
Inbetriebnahme zunächst Luft aus dem Behälter evakuiert,
so daß in diesem ein Unterdruck entsteht. Das nach dem
Schließen des Zapfventils 5 zurückfließende Wasser füllt
den Behälter 16 teilweise, wobei dies durch den
Unterdruck im Behälter 16 unterstützt wird.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 ist der
Behälter 16 starr. Oben ist an ihm ein
Belüftungsventil 17 angeordnet, das nur dann geöffnet
wird, wenn sich nach längerer Betriebszeit die Luft des
Behälters 16 im Wasser gelöst hat, so daß kein
Luftpolster mehr vorhanden ist. Im Normalfall ist das
Belüftungsventil 17 geschlossen.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 ist der
Behälter 16 von einem biegbaren Rohr gebildet. Dieses
läßt sich bei der Montage parallel zum
Kaltwasserzulauf 9 verlegen und somit leicht in einem
Freiraum unter der Zapfstelle 2 unterbringen.
Es kann auch elastisch ausgebildet sein, so daß es sich
bei Unterdruck zusammenzieht.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 ist der
Behälter 16 von einem ballartigen Hohlkörper gebildet,
dessen Wandung federelastische Eigenschaften aufweist.
Bei der Inbetriebnahme wird der Ball mit Wasser gefüllt.
Beim Absaugen von Wasser verformt er sich entsprechend,
um beim Zurückfließen von Wasser dann wieder seine
Ausgangsform anzunehmen. Die federelastische Form-
Rückstellkraft begünstigt das Zurückfließen von Wasser,
ist jedoch im Prinzip nicht erforderlich.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 7 weist der
Behälter 16 eine flexible Kammerwandung auf. Er ist von
einem Faltenbalg gebildet, der praktisch keine eigene
Form-Rückstellkraft aufweist. Die Form des Faltenbalgs
folgt dem durch die Wasserstrahlpumpe 12 abgesaugten und
dem zurückfließenden Wasser.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 8 weist die
formstabile Kammer 13 eine Luftdruck-
Ausgleichsöffnung 18 auf. Diese ist mittels eines
flexiblen Trenngliedes 19 von der Ansaugöffnung 14
hermetisch getrennt. Das Trennglied 19 ist von einem
Faltenbalg gebildet, dessen Innenraum nur zur
Ausgleichsöffnung 18 offen ist. Er ist an der
Ausgleichsöffnung 18 befestigt. Der Raum zwischen dem
Faltenbalg und der Wandung der Kammer 13 ist der
wasseraufnehmende Raum. Der Faltenbalg ist so
dimensioniert, daß er die Kammer 13 praktisch
spannungsfrei ausfüllen kann. Wird mittels der
Wasserstrahlpumpe 12 Wasser aus der Kammer 13
abgesaugt, dann folgt der Faltenbalg dem sinkenden
Wasserspiegel unter dem Luftdruck der Umgebung. Fließt
Wasser in die Kammer 13 zurück, dann geht der
Faltenbalg mit dem Wasser mit, wobei sich sein
Innenraum entsprechend verkleinert. Anstelle des
Faltenbalgs kann auch eine andere flexible Gummiblase
verwendet werden. Es ist auch möglich, den Faltenbalg
nicht an der Ausgleichsöffnung 18, sondern an der mit
der Ansaugöffnung 14 verbundenen Öffnung 20 der
Kammer 13 festzulegen. Sein Innenraum dient dann der
Wasseraufnahme.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 ist ein Fig. 8
ähnliches Ausführungsbeispiel gezeigt. Hier bildet der
Innenraum einer Gummiblase als flexibles Trennglied 21 den
wasseraufnehmenden Raum. Die Kammer 13 ist einstückig mit dem geblasenen
Kunststoff-Wasserspeicher 8 hergestellt. An ihr ist die
Luftdruck-Ausgleichsöffnung 18 vorgesehen. Die
Wasserstrahlpumpe 12 saugt Wasser aus der
Gummiblase nach oben ab. Dementsprechend verkleinert
sich das Volumen der Gummiblase und Luft tritt durch
die Ausgleichsöffnung 18 in die Kammer 13 ein. Beim
Zurückfließen von Wasser vergrößert sich das Volumen der
Gummiblase und Luft wird durch die
Ausgleichsöffnung 18 ausgedrückt.
Ein Fig. 8 funktionsgleiches Ausführungsbeispiel ist in
Fig. 9 dargestellt. Hier umschließt jedoch die
Kammer 13 den Kaltwasserzulauf 9 im Bereich der
Wasserstrahlpumpe 12. Damit ist ein besonders kompakter
Aufbau erreicht.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 10 ist in der
Kammer 13 ein Schwimmer 22 angeordnet. An der
Ausgleichsöffnung 18 und an der dieser
gegenüberliegenden Öffnung 20 der Kammer 13 ist ein der
Form des Schwimmers 22 angepaßter Ventilsitz
ausgebildet. Der Schwimmer 22 ist eng in der Kammer 13
geführt. Wird mittels der Wasserstrahlpumpe 12 Wasser
aus der Kammer 13 abgesaugt, dann sinkt der
Schwimmer 22 nach unten bis er die Öffnung 20
verschließt. Damit ist auch die Ansaugöffnung 14 gegen
die Umgebung abgeschlossen. Fließt Wasser in die
Kammer 13 zurück, dann steigt der Schwimmer 22 mit bis
er die Ausgleichsöffnung 18 verschließt. Die Wandungen
des Schwimmers 22 können flexibel sein, so daß er sich
in seinen beiden Endstellungen dicht an die Wandung der
Kammer 13 anlegt.
Auch beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 10 ist
verhindert, daß im Betrieb Luft in den Wasserspeicher 8
angesaugt wird. Es ist auch vermieden, daß Wasser aus der
Kammer 13 in die Umgebung austreten kann.
Die Wasserstrahlpumpe 12 ist so dimensioniert, daß sie
bei größeren Durchflußmengen kein zu enges
Durchflußprofil aufweist. Dies hat zur Folge, daß sie bei
sehr kleinen Wasserdurchflußmengen nicht mehr wirksam
ist. Nach Fig. 11 ist die Wasserstrahlpumpe 12 mit
einem Düsenteil 23 versehen, welches sich in
Abhängigkeit von der am Zapfventil 5 eingestellten
Wasserdurchflußmenge verstellt. Beim Ausführungsbeispiel
nach Fig. 11 ist das Düsenteil 23 an einer
Feder 24 gelagert. Fließt kein Wasser im
Kaltwasserzulauf 9, dann drückt die Feder 24 das
Düsenteil 23 gegen einen Dichtsitz 25. Fließt Wasser
durch den Kaltwasserzulauf 9, dann wird das
Düsenteil 23 gegen die Kraft der Feder 24 vom
Sitz 25 abgehoben, so daß ein mit zunehmender
Wasserdurchflußmenge weiter werdendes
Wasserdurchflußprofil 26 entsteht. Damit ist erreicht,
daß die Wasserstrahlpumpe 12 auch bei kleinen
Wasserdurchflußmengen, beispielsweise 0,5 l/min, noch
Wasser über die Ansaugöffnung 14 aus der Kammer 13
ansaugt.
Zusätzlich ist das Düsenteil 23 an einer Achse 27
gelagert, die mittels eines Gewindes 28 axial
verstellbar ist. Damit ist bei der Inbetriebnahme eine
Grundstellung des Düsenteils 29 einstellbar.
Anstelle der Feder 24 und des formstabilen
Düsenteils 23 kann auch ein Düsenteil aus Gummi
vorgesehen sein, das bei zunehmendem Fließdruck das
Wasserdurchflußprofil 26 weiter öffnet.
Es ist auch möglich, bei der in den Fig. 3 bis 10
dargestellten Wasserstrahlpumpe 12 eine Anpassung des
Wasserdurchflußprofils 26 an den Fließdruck zu
erreichen. Hierfür kann deren Düsenteil 29 aus einem
federelastischen Material, beispielsweise Gummi,
bestehen.
In einer anderen Ausführung kann das Düsenteil 23 oder
das Düsenteil 29 mechanisch mit dem Zapfventil 5 und
dem Mischventil 6 so gekoppelt werden, daß entsprechend
der Durchflußmenge eine entsprechende Änderung des
Wasserdurchflußprofils 26 erfolgt.
Bei den Ausführungsbeispielen nach den Fig. 12 und 13
ist die Wasserstrahlpumpe 12 im Wasserweg nach der
Zapfarmatur 3 angeordnet. Sie liegt an dem Auslauf 30
der Zapfarmatur 3, an dem je nach der Stellung des
Mischventils 6 Kaltwasser und Warmwasser gemeinsam
austreten. Somit ist die Wasserstrahlpumpe 12 auch dann
wirksam, wenn nur Kaltwasser gezapft wird. Auch hier ist
die Verkalkungsgefahr der Wasserstrahlpumpe 12 gering, da
nur in seltenen Fällen heißestes Wasser gezapft wird.
Etwa von der Wasserstrahlpumpe 12 angesaugte Luft kann
nicht in den Wasserspeicher 8 gelangen. Bei der
Inbetriebnahme sind keine besonderen Maßnahmen
erforderlich.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 12 ist die
Wasserstrahlpumpe 12 unten in dem Überlauf 4 selbst
angeordnet. Mit ihr ist ein Innenrohr 31 verbunden, das
zur Austrittsöffnung 4′ geführt ist. Die Kammer 13 ist
in der Umgebung des Innenrohrs 31 von dem Überlauf 4
selbst gebildet. Sie ist an der Austrittsöffnung 4′
ebenfalls offen. Sollte in Sonderfällen hier aus der
Kammer 13 Wasser austreten, beispielsweise wenn das
Innenrohr an der Austrittsöffnung 4′ bei geöffnetem
Zapfventil von der Hand eines Benutzers versehentlich
verschlossen wird, so tritt auch kein Wasser in die
Umgebung aus, weil es lediglich zur Zapfstelle 2
fließen kann. Dies kann sogar günstig sein, weil dadurch
vermieden ist, daß sich im Wasserspeicher 8 ein
unerwünschter Überdruck aufbaut. Um dies sicherzustellen,
kann das Innenrohr 31 die
Austrittsöffnung 4′ geringfügig überragen, so daß bei einem
etwaigen Verschließen des Innenrohrs 31 nicht auch die
Kammer 13 verschlossen wird.
Zum Nachrüsten einer Zapfarmatur 3 braucht nur der
bisherige Überlauf durch einen Überlauf nach Fig. 12
ausgetauscht zu werden.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 13 ist in den
Auslauf 30 der Zapfarmatur 3 ein Behälter 32
abgedichtet eingesetzt. Im Behälter 32 ist ein
ringförmiger Einsatz 33 angeordnet, der zusammen mit
einem unten aufgeweiteten Rohrstück 34 die
Wasserstrahlpumpe 12 bildet. Das Rohrstück 34 ist über
eine Lochscheibe 35 mit dem Behälter 32 verbunden. Oben
ist in den Behälter 32 der Überlauf 4 eingesteckt. In
diesem verläuft das schlauchartige Innenrohr 31, das auf
das Rohrstück 34 aufgesteckt ist. Die Umgebung des
Innenrohrs 31 im Überlauf 4 bildet zusammen mit dem
Behälter 32 das wasseraufnehmende Volumen der
Vorrichtung, das entsprechend dem Volumen des
Ausdehnungswassers bemessen ist.
Zum Nachrüsten der Zapfarmatur 3 braucht nur der
bisherige Überlauf 4 abgenommen, der Behälter 32
aufgesetzt, das Innenrohr 31 eingeschoben und der
Überlauf 4 auf den Behälter 32 aufgesteckt zu werden.
Auch bei den Ausführungsbeispielen nach den Fig. 12
und 13 kann die Wasserstrahlpumpe 12 und die Kammer 13
so gestaltet werden, wie dies bei den Fig. 3 bis 11
beschrieben ist.
Die Wasserstrahlpumpe 12 und das Innenrohr 31 können
einstückig ausgebildet sein, wie dies die Fig. 14 zeigt.
Etwa in Höhe der Wasserstrahlpumpe 12 gemäß Fig.
12 ist in dem Innenrohr 31 ein Einschnitt 36
vorgesehen. Der an der Einschnittsstelle 36 liegende
Rohrsektor 37 wird in Einschnittsrichtung
zusammengedrückt, so daß sich ein gegenüber dem
Innendurchmesser des Rohres 31 kleinerer
Strömungsquerschnitt 38 ergibt. Das durchfließende
Wasser erzeugt an dieser Übergangsstelle 38/14 einen
Unterdruck, so daß Wasser aus der Kammer 13 abgesaugt
wird.
Um die Querschnittsöffnung variabel zu gestalten, wird
der etwa dreieckförmige Rohrsektor 37 entfernt und
über diesen in Umfangsrichtung teilweise offenen
Rohrbereich eine Gummitülle als elastischen Schlauch 39 geschoben. Damit
paßt sich infolge der Elastizität der Gummitülle der Strömungs
querschnitt 38 den jeweiligen Fließvolumen an,
wie dies im übrigen im Hinblick auf die Wirkungsweise
am Beispiel der Fig. 11 näher beschrieben ist.
Bei den Ausführungsbeispielen nach den Fig. 1-10 ergibt
sich in Verbindung mit einem
Untertisch-Heißwasserspeicher ein weiterer
Energie-Einsparungsvorteil. Dieser entsteht dadurch,
daß durch das Leersaugen der Waschtischarmatur
einschließlich der die Armatur mit dem Heißwasserspeicher
verbindenden Leitung eine sonst ständig wirkende
Wärme-Konvektion unterbunden ist. Es konnten hier
Verminderungen von bis zu 30% der
Bereitstellungsenergieverluste gemessen werden.
Claims (25)
1. Vorrichtung bei einem Warmwasserbereiter zum Vermeiden
des Tropfens an seinem zur Umgebung offenen Überlauf beim
Aufheizen des Wasserspeichers, mit einer
Wasserstrahlpumpe im Kaltwasserzulauf des
Wasserspeichers, die beim Öffnen des im Wasserweg vor dem
Wasserspeicher liegenden Zapfventils Wasser an einer
Ansaugöffnung aus einer Kammer absaugt, wobei nach dem
Schließen des Zapfventils Wasser über die Ansaugöffnung
in die Kammer zurückfließt, dadurch gekennzeichnet, daß
die Ansaugöffnung (14) gegen die Umgebung wenigstens dann
abgeschlossen ist, wenn das Wasser aus der Kammer (13)
gesaugt ist, und daß der wasseraufnehmende Raum der
Kammer (13) gegen die Umgebung wenigstens dann
abgeschlossen ist, wenn die Kammer (13) wassergefüllt ist.
2. Vorrichtung bei einem Warmwasserbereiter zum Vermeiden
des Tropfens an seinem zur Umgebung offenen Überlauf beim
Aufheizen des Wasserspeichers mit einer Wasserstrahlpum
pe, die beim Öffnen des im Wasserweg vor dem Wasserspei
cher liegenden Zapfventils einer Zapfarmatur Wasser an
einer Ansaugöffnung aus einer Kammer absaugt, wobei nach
dem Schließen des Zapfventils Wasser über die Ansaugöff
nung in die Kammer zurückfließt, dadurch gekennzeichnet,
daß die Wasserstrahlpumpe (12) in dem Wasserweg, in dem
Wasser aus der Zapfarmatur (3) zur Austrittsöffnung (4′)
des Überlaufs (4) fließt, an einer tiefen
Stelle des Überlaufs (4) unterhalb der Austritts
öffnung (4′) des Überlaufs (4) angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß auch die Kammer (13) oberhalb der Zapfarmatur (3)
unterhalb der Austrittsöffnung (4′) des Überlaufs (4)
angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß mit der Wasserstrahlpumpe (12) ein
durch den Überlauf (4) zu dessen Austrittsöffnung (4′)
geführtes Innenrohr (31) verbunden ist, dessen Umgebung im
Überlauf (4) zumindest einen Teil des Volumens der
Kammer (13) bildet.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kammer (13) an der Austrittsöffnung (4′) offen ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1
bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammer (13) von
einem nur zur Ansaugöffnung (14) der Wasserstrahlpumpe (12)
offenen Behälter (16) gebildet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß der Behälter (16) konstantes Volumen aufweist und
durch das Absaugen des Wassers in ihm ein Unterdruck
entsteht.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß der Behälter (16) von einem biegbaren Rohr gebildet
ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß der Behälter (16) eine federelastische Wandung
aufweist, wobei sich durch das Absaugen des Wassers das
Volumen des Behälters (16) gegen die Wirkung seiner Form-
Rückstellkraft reduziert.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß der Behälter (16) von einem ballartigen Hohlkörper
gebildet ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 6, wobei die Kammer (13)
unterhalb des Wasserspiegels des Wasserspeichers (8) oder des
Überlaufs (4) liegt, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandung
des Behälters (16) flexibel ist, wobei sich sein Volumen
beim Absaugen des Wassers verringert und sich durch das
bei abgeschaltetem Zapfventil (5) zurückfließende Wasser
wieder vergrößert.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß der Behälter (16) von einem Faltenbalg gebildet ist.
13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1
bis 5, wobei die Kammer unterhalb des Wasserspiegels des
Wasserspeichers (8) oder des Überlaufs (4) liegt und die Kammer (13)
mit einer Luftdruck-Ausgleichsöffnung (18) versehen ist,
dadurch gekennzeichnet, daß in der Kammer (13) ein
flexibles Trennglied (19, 21) befestigt ist, das die
Ausgleichsöffnung (18) und die Ansaugöffnung (14)
hermetisch trennt und das sich mit dem Wasserstand in der
Kammer (13) mitbewegt.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,
daß das flexible Trennglied (19, 21) von einer Folie, einer
ballonartigen Blase oder einem Faltenbalg gebildet ist.
15. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1
bis 5, wobei die Kammer (13) unterhalb des Wasserspiegels des
Wasserspeichers (8) oder des Überlaufs (4) liegt und die
formstabile Kammer (13) mit einer Luftdruck-Ausgleichsöffnung (18)
versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß in der
Kammer (13) ein Schwimmer (22) angeordnet ist, der in
seiner oberen Anschlagstellung die Ausgleichsöffnung (18)
und in seiner unteren Anschlagstellung die
Ansaugöffnung (14) verschließt.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schwimmer (22) eng an der Kammer (13) geführt ist.
17. Vorrichtung nach Anspruch 15 oder 16, dadurch
gekennzeichnet, daß der Schwimmer (22) elastisch ist.
18. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Wasserstrahlpumpe (12) ein
sich in Abhängigkeit von der am Zapfventil (5)
eingestellten Wasserdurchflußmenge verstellendes
Düsenteil (23, 29) aufweist, wobei bei kleiner
Wasserdurchflußmenge in der Wasserstrahlpumpe (12) ein
engeres Wasserdurchflußprofil (26) besteht als bei einer
größeren Wasserdurchflußmenge.
19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet,
daß das Düsenteil (23) an einer Feder (24) angeordnet ist.
20. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet,
daß das Düsenteil (23) von einem Gummikörper gebildet ist.
21. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Boden der Kammer (13) etwa
in der Höhe der Ansaugöffnung (14) der
Wasserstrahlpumpe (12) liegt.
22. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das wasseraufnehmende Volumen
der Kammer (13) etwa 3% des Volumens des
Wasserspeichers (8) beträgt.
23. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Wasserstrahlpumpe (12) und
die Kammer (13) innerhalb eines Gehäuses des
Warmwasserbereiters (1) angeordnet sind.
24. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1
bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die
Wasserstrahlpumpe (12) mit der Kammer (13) eine separate
Baugruppe bilden.
25. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Wasserstrahlpumpe (12) und das Innenrohr (31)
einstückig ausgebildet sind, und daß die Wirkung dieser
Wasserstrahlpumpe dadurch erzielt wird, daß im Innenrohr
(31) ein Einschnitt (36) vorgesehen ist und daß in
Strömungsrichtung gesehen vor dem Einschnitt (36) der
Rohrsektor (37) zur Bildung eines gegenüber dem
Innendurchmesser des Innenrohres (31) kleineren
Querschnittes entweder eingedrückt oder dieser Rohrsektor
entfernt und über den dabei teilweise in Umfangsrichtung
freigewordenen Rohrabschnitt ein elastischer Schlauch
(39) angeordnet ist.
Priority Applications (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE19873724068 DE3724068A1 (de) | 1987-07-21 | 1987-07-21 | Vorrichtung bei einem warmwasserbereiter zum vermeiden des tropfens |
| FR888809422A FR2618532B1 (fr) | 1987-07-21 | 1988-07-11 | Dispositif equipant un chauffe-eau pour empecher celui-ci de goutter |
| IT8821357A IT1227046B (it) | 1987-07-21 | 1988-07-14 | Dispositivo per evitare il gocciolamento in uno scaldacqua. |
| BE8800841A BE1001928A3 (fr) | 1987-07-21 | 1988-07-18 | Dispositif equipant un chauffe-eau pour empecher celui-ci de goutter. |
| AT0186688A AT398836B (de) | 1987-07-21 | 1988-07-20 | Vorrichtung bei einem warmwasserbereiter zum vermeiden des tropfens |
| DE19883836877 DE3836877C1 (en) | 1987-07-21 | 1988-10-29 | Device in a water heater for preventing dripping |
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|---|---|---|---|
| DE19873724068 DE3724068A1 (de) | 1987-07-21 | 1987-07-21 | Vorrichtung bei einem warmwasserbereiter zum vermeiden des tropfens |
Publications (2)
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| DE3724068C2 true DE3724068C2 (de) | 1989-05-03 |
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