DE37227C - Neuerung an horziontalen Maischund Kühlapparaten in Wannenform mit schwingenden Kühlkörpern - Google Patents

Neuerung an horziontalen Maischund Kühlapparaten in Wannenform mit schwingenden Kühlkörpern

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DE37227C
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tub
cooling
mashing
horizontal
innovation
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DENDAT37227D
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AKTIENGESELLSCHAFT FÜR DEN BAU LANDWIRTSCHAFTLICHER MASCHINEN UND GERÄTHE UND FÜR WAGEN-FABRIKATION H. F. ECKERT in Berlin O. 34, Weidenweg 37
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12CBEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
    • C12C7/00Preparation of wort
    • C12C7/04Preparation or treatment of the mash
    • C12C7/06Mashing apparatus
    • C12C7/067Mashing apparatus with cooling means
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12CBEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
    • C12C7/00Preparation of wort
    • C12C7/04Preparation or treatment of the mash
    • C12C7/06Mashing apparatus
    • C12C7/062Mashing apparatus with a horizontal stirrer shaft

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die bisher gebräuchlichen Maisch- und Kuhlapparate in Wannenform werden vorwiegend mit hohlen rotirenden Rührkörpern ausgeführt, durch welche die Kühlflüssigkeit geleitet wird.
■ Derartige Maisch- und Kühlapparate erfordern jedoch einen ganz bedeutenden Kraftaufwand, zumal bei gröfseren Ausführungen, da hier die Construction der Welle mit ihren Lagerungen sowohl als auch die Rühr- und Kühlkörper selbst zu schwerfällig werden, so dafs die Gröfsenverhältnisse derselben nur beschränkt sein können. Auch sind der Bottich und die einzelnen Rührkörper schwer zugänglich und ist daher eine Reinigung dieser Theile mit Schwierigkeiten verbunden.
Diesen Uebelständen wird in vorliegender Erfindung dadurch abgeholfen, dafs die Rühr- und Kühlvorrichtung nicht als ein rotirender Körper,- sondern als ein oder mehrere oscillirende Körper ausgeführt wird. Derartige um eine horizontale Achse hin- und herschwingende Rühr- und Kühlkörper bedürfen eines geringeren Kraftaufwandes bei sehr energischer Wirkung, gestatten die Ausführbarkeit des Apparates bis zu den gröfsten Dimensionen bei nur geringem Gewicht der einzelnen Theile und ermöglichen eine leichte Reinigung des Bottichs und des ganzen Rühr- und Kühlkörpers. Auch ist die Wirkung des Kühlens eine aufserordentlich energische, da das ganze Kühlsystem sich stets in der Flüssigkeit befindet.
Das letztere kann in verschiedener Weise ausgebildet und beispielsweise aus Röhren oder Kühltaschen hergestellt werden.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht einen solchen Apparat mit aus Röhren zusammengesetzten Rührkörpern in Längenschnitt und Ansicht. Fig. 2 ist ein Querschnitt, und zwar auf der linken Hälfte nach a-b, auf. der rechten Hälfte nach c-d, Fig. ι; Fig. 3 ist eine Seitenansicht des Apparates.
In den Stirnwänden des Wannenbottichs A, Fig. i, ist eine horizontale Welle α gelagert, deren aus - dem Bottich heraustretende Enden auf den beiden Böcken b und b' ruhen,-welche gleichfalls den Bottich A unterstützen.
Im Innern des letzteren trägt die Welle a den Rühr- und Kühlkörper, welcher in dem vorliegenden Falle im wesentlichen aus Röhren besteht. Auf der Welle α sind zwei Hohlkörper B und Bl befestigt, welche je zwei oder mehrere hohle Arme W1W2???3... tragen, mit welchen die Rühr- und Kühlrohre 0 in Verbindung stehen. Die auf diese Weise aus Röhren gebildeten Ruhrkörper werden durch die Schraubenbolzen η zusammengehalten.
In den Hohlkörpern B und Bl befinden sich, wie aus Fig. 2 zu ersehen, Scheidewände s, deren Anzahl je nach der Menge' der Arme m α m2 mB . . . verschieden ist. Ferner tragen die Hohlkörper je einen Stutzen ρ
bezw. px, Fig. ι, an welchen ζ. Β. mittelst eines Bajonnetverschlusses ein Schlauchstutzen mit je einem Schlauche für die Zu- bezw. Ableitung der Kühlflüssigkeit befestigt werden kann.
Die Schläuche können behufs Reinigung des Apparates leicht abgenommen werden.
Wird nun Kühlflüssigkeit in den Hohlkörper B geleitet, so tritt dieselbe zuerst in den Arm m1, Fig. 2, fliefst durch sämmtliche Rohre desselben in der Richtung der Pfeile, wie in Fig. 1 angedeutet, geht hierauf durch das Verbindungsrohr g in die Rohre des Armes m2, um diese zu durchlaufen, durch den Hohlkörper B in die Rohre des Armes m3, Fig. 2, zu gelangen und schliefslich durch das Verbindungsrohr r, Fig. 2, und den Hohlkörper B 1 abgeführt zu werden, Fig. 1. Bei gröfseren Apparaten werden zwei oder mehrere solcher Rühr- und Kühlkörper angeordnet, und wird dann jedem einzelnen die Kühlflüssigkeit zugeführt und entnommen, so dafs hierdurch die denkbar schnellste Abkühlung der zu kühlenden Flüssigkeit zu ermöglichen ist.
Die Hohlkörper B B1 dienen gleichzeitig als Gegengewichte für den Rührkörper, jedoch könnte die Zu- und Ableitung der Kühlflüssigkeit in bekannter Weise auch durch die zu diesem Zwecke ganz oder theilweise hohl zu haltende Welle α erfolgen.
■ Um dem beschriebenen oder irgend einem auf sonstige Weise angeordneten Rühr- und Kühlkörper eine schwingende Bewegung zu ertheilen, ist auf einem der aufserhalb des Bottichs liegenden Enden der Welle a, wie in Fig. ι dargestellt, ein Arm d, beispielsweise mittelst einer Druckschraube dl befestigt und durch einen Bolzen e mit einem auf dieselbe Welle α geschobenen zweiten Arm j verbunden. Letzterer ist zu einer Schleife f1 verlängert, in welcher, wie Fig. 1 und 3 -zeigen, ein Lager g mit einem Bolzen h aufünd abwärts gleiten kann. Der Bolzen h ist in dem Schlitz k eines um einen Zapfen a ], Fig. ι, drehbaren Zahnrades i stellbar befestigt, so dafs bei einer beispielsweise durch Zahnrad i1 und Riemscheibe / bewirkten Drehung des Rades i der Arm f und demgemäfs Welle α hin- und herschwingt.
Die Gröfse dieser Bewegung kann durch Verstellen ' des Bolzens h in dem Schlitz k verändert werden. Will man den Apparat reinigen, so wird der Arm f von dem Arm d durch Entfernung des Bolzens e getrennt, und kann man den ganzen Rührkörper so weit drehen, dafs derselbe die in Fig. 2 punktirte Lage annimmt. In dieser Stellung können dann auch die leicht lösbaren Schrauben η aus den einzelnenRührkörpern herausgenommen werden,- und vermag man so in kurzer Zeit das ganze Röhrensystem in seine einzelnen Theile zu zerlegen und zu reinigen.
Das Innere des Bottichs ist hierbei ebenfalls ganz freigelegt und daher leicht zugänglich, und kann dieser zu gleicher Zeit mit den Röhren von jeglichem Schmutz bequem gesäubert werden.
An Stelle des beschriebenen Mechanismus zur Hervorbringung der schwingenden Bewegung der Welle α könnte auch eine andere, den gleichen Zweck erfüllende Einrichtung benutzt werden. Auch könnte der Bewegungsmechanismus direct den eventuell lose auf der Welle α sitzenden Ruhrkörper betreiben. Durch Hindurchleiten von Dampf kann ferner auch eine Erwärmung der zu behandelnden Flüssigkeit bewirkt werden.

Claims (1)

  1. Pate nt-An Sprüche:
    Bei einem Maisch-, Misch- und Kühlapparat in Wannenform mit um eine horizontale Achse hin- und herschwingendem Rohrsystem:
    Γ. Die Anordnung der Hohlkörper(B) und (B λ) mit Armen (m-1 m2 m3 . . .), welche durch Rohre (qr . . .) und Rohre (ο) derartig unter einander in Verbindung stehen, dafs durch die Hohlkörper (B) und (B *) die Kühlflüssigkeit ein- bezw. austreten kann, zum Zweck, den Apparat bequem mit den Schläuchen für Zu- und Ableitung des Kühlwassers verbinden zu können.
    2. Bei der Antriebsvorrichtung für den unter 1. genannten Hohlkörper durch Arm f mit Schlitz f1 die verstellbare Anordnung des Zapfens h in dem Schlitz k des Zahnrades i, zu dem Zwecke, die Gröfse des Ausschlagwinkels für das schwingende Rohrsystem schnell und bequem ändern zu können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT37227D Neuerung an horziontalen Maischund Kühlapparaten in Wannenform mit schwingenden Kühlkörpern Expired - Lifetime DE37227C (de)

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