DE3719829A1 - Trennwandeinheit mit einzelnen rand an rand aneinandergefuegten plattenelementen - Google Patents
Trennwandeinheit mit einzelnen rand an rand aneinandergefuegten plattenelementenInfo
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Description
Trennwandeinheiten dieser Art bestehen in der Regel aus
einzelnen aneinandergefügten Plattenelementen, die an Boden,
Wänden und Raumdecke und schließlich aneinander abgestützt
und auch formschlüssig gehalten sein können. Dabei können
die Plattenelemente unabhängig davon, ob sie fest angeordnet
oder als Türen oder dergleichen bewegbar gelagert sind,
grundsätzlich in gleicher Weise ausgebildet werden.
Ihr Hauptbestandteil ist dabei meist eine Plattenhülle aus
dünnwandigem Material wie Kunststoff oder Metallblech, die
einen Plattenkern als aussteifenden Füllkörper umschließt
und meist an mehreren Rändern durch eingezogene Randstäbe
verstärkt ist. Dieser Verstärkung kommt dabei besondere Be
deutung im Anschlußbereich zu benachbarten Plattenelementen
zu, insbesondere am bewegbaren freien Rand eines Türblattes
und im anschließenden festen Wandteil zur Aufnahme eines
Schlosses und zur Übertragung der Schließ- und Riegelkräfte.
Ebenso werden fest angeordnete Elemente durch Verbindungs
mittel gekuppelt, die oft an besonderen Kupplungsstäben
angebracht sind.
Alle diese Ausführungen haben den Nachteil, daß die benötig
ten Randverstärkungen außen sichtbar sind und die im Angren
zungsbereich gebildeten Spalte und Hohlräume leicht ver
schmutzen und oft nur unvollständig gereinigt werden können.
Zudem bestehen sie meist aus unterschiedlichen Materialien.
Dies ist besonders im sanitären und medizinischen Bereich,
aber auch bei der Fertigung und Verarbeitung von kontamina
tionsempfindlichen Gütern von Nachteil.
Die Erfindung verfolgt dagegen die Aufgabe, eine Trennwand
einheit so zu gestalten, daß die Plattenhülle als vornehm
liches, insbesondere ausschließliches selbsttragendes Teil
der Plattenelemente eine möglichst beidseitig durchgehend
glattflächige Außenhaut bildet und die ggf. benutzten Ver
stärkungsmittel so ausgebildet sind, daß sie nach außen
nicht in Erscheinung treten.
Eine Trennwandeinheit dieser Art ist mit folgenden Merkmalen
ausgestattet:
- a) die Plattenelemente weisen jeweils eine Plattenhülle mit zwei Dünnwandschalen mit großflächigen Mittel blättern auf;
- b) sie sind quer zu ihrer Ebene auf Zwischenabstand ge halten und an ihren Rändern miteinander verbunden;
- c) die Dünnwandschalen schließen zwischen sich einen aus steifenden Plattenkern ein und sind fest mit diesem verbunden;
- d) wenigstens an einem Rand eines jeden Plattenelementes sind Randstreifen der Dünnwandschalen übereinander nach innen abgebogen und fest miteinander verbunden,
- e) wobei die eine Dünnwandschale einen in deren Ebene nach außen vorragenden Falz und die andere eine Winkelnut zur Aufnahme des Falzes eines anschließenden Plattenelementes bildet.
Auf diese Weise läßt sich ein ganzes Plattenelement mit
Randverstärkung ausschließlich aus der Plattenhülle und dem
Plattenkern bilden, wobei sich die Randstreifen der beiden
Dünnwandschalen der Plattenhülle innen, also mit Abstand von
den Außenflächen des Plattenelementes überlappen und durch
eine dort angebrachte feste Verbindung eine allein hinrei
chende Verstärkung für das gesamte Plattenelement bilden.
Die einzige freiliegende Randkante eines Randstreifens läßt
sich überdies einfach und zuverlässig nach außen abschirmen,
so daß insgesamt der Eindruck einer wenigstens in einer
Schnittebene, vorzugsweise der horizontalen, nahtlosen Um
hüllung entsteht.
Die beiden Seiten der in gemeinsamer abschließenden Platten
elemente eines Plattenverbandes weisen weder Überdeckungen
oder Überlappungen auf, noch sind andere Vorsprünge oder
Ausnehmungen notwendigerweise vorhanden. Die geschlossene
Bauausführung wird noch unterstützt, wenn in den Trennspal
ten zwischen benachbarten Plattenelementen Dichtstreifen
oder dgl. Abschlußelemente vorhanden sind. Zwar kann der
Falz eckig ausgeführt werden, bevorzugt wird jedoch an allen
Übergängen die runde Form, insbesondere wegen der Glattflä
chigkeit und den besseren Reinigungsmöglichkeiten. Dies hat
besondere Bedeutung für den Einsatz in Umkleidekabinen, Ba
deanstalten, Duschanlagen und Abortanlagen.
Ein weiterer Vorteil der Hüllkonstruktion wird auch darin
gesehen, daß sie schnell und preiswert aus großflächigem
Plattenmaterial, insbesondere also Metallblech in veränder
lichen Abmessungen und Wanddicken hergestellt werden kann.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung über
deckt der die Winkelnut bildende Randstreifen den den Falz
bildenden Randstreifen und endet dicht an dem von einer
Winkelnut der anschließenden Platteneinheit nach außen abge
schirmten Falz, der durch eine Doppelung der Dünnwandschale
gebildet ist. Da hier die Randkante des außenliegenden Rand
streifens stumpf an den Falz stößt bzw. sich in dessen Ab
biegerundung einfügt, ist die Kante oft selbst dann nicht
erkennbar, wenn der Plattenrand völlig frei liegt. Das gilt
umso mehr, wenn die Außenfläche mit einer Schicht aus Lack,
Kunststoff, einer Folie oder irgendeiner anderen, insbe
sondere undurchsichtigen Schicht mit einer Dicke von ca.
0,05 mm überzogen ist.
Eine wesentliche Verstärkung eines Plattenrandes wird ja da
durch erreicht, daß die übereinanderliegenden Randstreifen
der Dünnwandschalen durch einen innen angebrachten Verstär
kungskörper überdeckt sind, der die Form eines an seiner
Außenfläche dem Innenprofil der Randverbindung insbesondere
identisch angepaßten Profilstabes hat, der fest und verfor
mungssteif wenigstens mit den Randstreifen der Dünnwandscha
len verbunden ist.
Der Randstreifen kann dem vorgegebenen Profil entsprechend
durchaus kantig ausgeführt sein, sollte aber möglichst auf
der freiliegenden Fläche wiederum abgerundet oder glatt
flächig gestaltet werden.
Bevorzugt wird hierbei die Ausbildung des Profilstabes als
aus blattförmigem Werkstoff geformter Rinnenkörper, der von
der Überlappung zurückragende Anschlußflansche zur Anlage
und ggf. zusätzlicher Befestigung an den Mittelblättern der
Dünnwandschalen aufweist. Ein solcher Rinnenkörper hat ver
hältnismäßig kleines Gewicht, kann aber auf diese Weise eine
bis in die Mittelblätter hineinreichende Verstärkung bewir
ken, ob er nun angeklebt, angelötet mit den Randstreifen
vernietet, verschweißt wird oder dergleichen. Es sollte nur
darauf geachtet werden, daß Befestigungsmittel nicht im Be
reich des Mittelblattes nach außen sichtbar sind. In diesem
Fall besteht keine Möglichkeit, einen solchen dünnen Körper
von außen überhaupt wahrzunehmen, zumal die Befestigung auch
des Rinnenkörpers durch die zwischen den Randstreifen ange
setzten Verbindungsmittel bewirkt werden kann.
Bei einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird aus we
nigstens einer Dünnwandschale ein zusätzlicher Randstreifen
herausgeformt, der in Längsrichtung des Falzes über die je
weilige Endfläche des Plattenkerns vorragt und über diese
Endfläche abgebogen ist. Auf diese Weise kann mit einfachen
Mitteln und ohne zusätzliche Bauelemente ein allseitiger
Umschluß des Plattenkerns erreicht werden.
Halterung und Aussteifung des Plattenelements werden dabei
verbessert, wenn der Randstreifen bis über die gegenüber
liegende Seitenfläche des Plattenkerns umgeschlagen ist,
insbesondere mit U-förmigem Rinnenprofil.
Diese Ausführung eignet sich besonders für eine Ausschäumung
mit Polyurethan-Schaum, der die Abdichtung und feste Verbin
dung von Kern und Plattenhülle bewirkt und einen einheitli
chen festen und widerstandsfähigen Plattenkörper ergibt.
Zweckmäßigerweise wird die andere Dünnwandschale ebenfalls
mit einem überstehenden zusätzlichen Randstreifen versehen,
der über der Endfläche des Plattenkerns über den auf dieser
liegenden zusätzlichen Randstreifen umgeschlagen ist. Der
allseitige Umschluß des Plattenkerns kann so im Prinzip auf
jede optimale, besonders für Polyurethan-Schäumung geeignete
Abdichtungsstufe vervollständigt werden, und auch die Aus
steifung ist durch die Verdoppelungen in den Überschlagbe
reichen verbessert. Die einzigen normalerweise von außen
direkt erkennbaren Randkanten liegen auf Oberseite und Un
terseite der Plattenhülle, sind also normalerweise nicht
sichtbar.
Zur weiteren Aussteifung und Verbindung der einzelnen Plat
tenteile empfiehlt es sich, den Plattenkern mit der Platten
hülle zu verkleben. Eine solche Klebeverbindung ergibt sich
beim Einsatz eines Hartschaumkörpers, insbesondere aus Poly
urethan dann von selbst, wenn der in situ erzeugt, also in
die außen geschlossene Plattenhülle hineingeschäumt wird.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung soll nun anhand
der beispielsweisen Zeichnung näher erläutert werden.
Es zeigt
Fig. 1 eine Gruppe von drei erfindungsgemäß auszubilden
den Trennwandeinheiten von vorn gesehen,
Fig. 2 einen Schnitt durch diese in eine Raumecke einge
fügten Trennwandeinheiten nach der Linie II-II in
Fig. 1,
Fig. 3 eine Teilansicht des linken Teils dieser Raumein
heiten bei geschlossener Tür in Richtung des Pfei
les III in Fig. 2 gesehen.
Fig. 4 den Schnitt durch einen Stelzfuß nach der Linie
IV-IV in Fig. 3,
Fig. 5 eine Ansicht eines Stelzfußes im Bereich eines
Türlagers, etwa an der Stelle V in Fig. 2,
Fig. 6 einen vergrößerten Teilschnitt längs der Linie
VI-VI in Fig. 1,
Fig. 7 einen entsprechenden vergrößerten Teilschnitt nach
der Linie VII-VII in Fig. 1.
Die Fig. 1 und 2 zeigen den Aufbau von Trennwandeinheiten
mit Raumzellen (1, 2 u. 3) in einem durch den Boden (4) und
die Wandflächen (5, 6) begrenzten Eckraum, mit einer Seiten
wand (7), Zwischenwänden (8) und einer mehrfach unterteilten
Vorderwand (9). Diese räumliche Anordnung kann nach Belieben
abgewandelt werden.
Diese Vorderwand (9) wird im wesentlichen gebildet durch
eine schmale Randplatte (11), zwei Mittelplatten (12) und
einen einstückig an die Seitenwand (7) angewinkelten Plat
tenteil (13) nebst den in den Türöffnungen (14) schwenkbar
angeordneten Türen (15).
Die Mittelplatten (12) sind lösbar an den Enden der Zwi
schenwände (8) angebracht, wie dies näher aus Fig. 6 zu
ersehen ist. Die festen Platten- und Wandteile (7, 8, 11-13)
stehen auf Stelzfüßen (16) nach der Darstellung in den Fig.
3-5 und sind an ihrem oberen Rand an einer Deckleiste (17)
angeschraubt, wie dies Fig. 4 erkennen läßt.
Alle festen Platten und Türen sind in im wesentlichen glei
cher Weise an den aneinanderstoßenden Enden durch Falzaus
führungen nach den Fig. 6 u. 7 zusammengefügt, im übrigen an
querstehenden Wandflächen von U-förmigen Profilschienen (21)
umfaßt, die zur Aufnahme von Bautoleranzen eine begrenzte
Einstellbarkeit in der Plattenebene ermöglichen.
Jedes Plattenelement (22) besteht, wie zunächst anhand der
Randplatte (11) in Fig. 4 erläutert wird, aus einer im
wesentlichen quaterförmigen Plattenhülle (23), die einen
Plattenkern (29) umgreift, praktisch ausschließlich aus
zwei Dünnwandschalen (24, 25) gebildet ist. Dabei hat die
innen angeordnete Dünnwandschale (24) oben und unten je
einen U-förmig abgewinkelten Randteil (26) und die Dünn
wandschale (25) zwei diese umgreifende einfach abgewinkelte
Randflansche (27).
Auf der Oberseite der Platten (11-13) liegt die mit einem
Streifendeckel (31) versehene Deckleiste (17) mittels
Auflageleisten (32) oder durchgehender Abschlußleisten auf
und ist dort angeschraubt. Solche Abschlußleisten können am
ganzen Umfang eines jeden Plattenelementes angebracht sein,
auch innen. Dabei schließt die Kante der Auflageleiste (32)
bzw. einer Abschlußleiste mit der Kante des Randflansches
(27) ab, die dadurch von außen nur schwer wahrnehmbar ist.
Der als Gewindebolzen ausgebildete Stelzfuß (16) mit Bund
wird mit seinem unteren Ende im Boden (4) einbetoniert und
ist mit seinem oberen Gewindeansatz bis zu der anschließen
den Bundfläche in eine Aussteifungsleiste (28) eingeschraubt
die unten in der Plattenhülle (23) sitzt. Die Aussteifungs
leiste (28) ist in der Plattenhülle durch Ausschäumen des
Kerns (24), etwa aus Polyurethanschaum festgelegt und ange
klebt und ferner durch den eingeschraubten Stelzfuß
(16) fest verspannt.
Im Bereich eines Türgelenks trägt der Stelzfuß (16) gemäß
Fig. 5 fest eine Zwischenleiste (36), an der wiederum eine
Leiste (28) in der Platte (12) fest und eine an bzw. in der
Tür (15) angebrachte Leiste (37) durch das Lager (38) ge
halten ist, wie dies in den Fig. 6 und 7 dargestellt ist.
Während Fig. 4 das vollständige Umschließen des Plattenkerns
(29) durch die Plattenhülle in lotrechter Ebene erkennen
läßt, zeigt Fig. 6 diesen vollständigen Umschluß in waage
rechter Ebene, wie dies am besten aus der mit großem Maß
stab wiedergegebenen Fig. 7 zu entnehmen ist. Demnach haben
die lotrechten Seitenränder eine wenigstens zweistufige
Grundform, die jeweils auf einer Seite einen vorspringenden
dünnen Falz (41), in der Mitte eine Querfläche (42) und ent
gegengesetzt zum Falz eine Winkelnut (43) aufweist. Dieses
Profil ist um 180° versetzt, jeweils an der zugeordneten
Fläche des anschließenden Plattenteils angebracht, so daß
sich innerhalb des Plattenumrisses und mit Abstand von des
sen Begrenzungsflächen (44, 45) ein im wesentlichen Z-förmi
ger Spalt (46) ergibt, der durch die über dem Rand des Kerns
(29) liegenden Randstreifens (141) der Dünnwandschale (24)
und 251 der Dünnwandschale (25) gebildet ist. Dabei bildet
der Randstreifen (241) zunächst den Falz (41) und überdeckt
die Querfläche (42), während der Randstreifen (251) die Win
kelnut (43) auskleidet und im Bereich der Querfläche (42)
den freien Teil des Randstreifens (241) überdeckt. Der Falz
(41) ist also durch eine Doppelung des Randstreifens (241)
gebildet und schließt in einer gemeinsamen Ebene mit dem
Plattenelement bzw. der jeweiligen Wand ab.
Zu den Enden des Z-förmigen Spaltes (46) hin sind in diesem
zwei Dichtstreifen (40) aus Gummi oder gummiartigem Werk
stoff angebracht, die zusätzlich auch die freien Ränder der
Randstreifen (241) und (251) abschirmen.
Innerhalb des durch beide Randstreifen (241, 251) gebildeten
Randprofils ist zudem ein diesem angepaßter Rinnenkörper
(47) angebracht, der mittels durch beide Randstreifen hin
durchgeführte Niete (48) mit diesen fest verbunden ist und
eine nahezu beliebig zu gestaltende Aussteifung ermöglicht.
Dieser Innenkörper weist zurückragende Flansche (49, 50) auf,
die flach an den jeweiligen Mittelteil (51) der beiden Dünn
wandschalen (24, 25) anliegen.
Die Plattenhülle wird in der Regel aus korrosionsbeständigem
Metall, insbesondere Leichtmetall oder nichtrostendem Stahl
hergestellt. Sie kann nach den Erläuterungen zu den Fig. 4
und 7 in lotrechter und waagerechter Ebene und damit allsei
tig praktisch hermetisch abgeschlossen sein. Bei der Her
stellung des Kerns aus Kunststoffschaum kann insbesondere
die Abdichtung durch diesen Schaum bewirkt sein.
Der Falz (41) läßt sich nach Belieben an beiden Rändern in
der gleichen Ebene anbringen, wie dies für die Tür (15) in
Fig. 6 gezeigt ist. Die Falze können allerdings auch Z-förmig
versetzt sein. Beide Systeme lassen sich grundsätzlich bei
der gleichen Trennwandeinheit verwenden. Dies gilt auch für
die Lagerausführung, die in Fig. 6 ein außenliegendes Türge
lenk (56) und in Fig. 7 das innenliegende Lager (38) zeigt.
Die links in den Fig. 3 und 6 zu erkennende, zur Plattenhülle
materialgleiche U-Profilschiene (21) ist mit der ebenfalls
U-förmigen Deckleiste (17) durch ein Winkelstück (58) ver
bunden, dessen waagerechter Flansch direkt mit der Deck
leiste (17) verschraubt und dessen lotrechter Flansch in
flache Ösen (59) eingesteckt ist, die aus dem Boden der
Profilschiene (21) herausgeformt sind. Das Winkelstück
greift also zwischen diesen Boden und die Ösen.
Der Plattenkern (29) kann, sofern er nicht durch Ausschäu
men gebildet wird, ein möglichst verformungssteifer vorge
fertigter Körper sein, der aus Gewichtsgründen von Hohlräu
men durchsetzt sein sollte, die beispielsweise die Form
von Waben haben können. Die Ausnehmungen lassen sich durch
gehend ausführen, sind aber Sacklöcher, um die Steifigkeit
zu verbessern. Statt Kunststoffschaum kommt unter Umständen
Leichtmetallschaum in Betracht, aber auch dabei sollte da
rauf geachtet werden, daß sich der Kern mit der Plattenhülle
fest verbinden läßt.
Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Ausführung be
steht auch darin, daß man jedes beliebige handelsübliche
Türschloß einsetzen ggf. auch einschäumen kann.
Obwohl die ganze Konstruktion der Plattenelemente auf ein
formgleiches Zusammenfügen mit weitgehend identischen Bau
teilen eingerichtet ist, schließt dies die Verwendung im
Zusammenhang mit anderen Konstruktionselementen nicht aus.
In der Regel wird entweder mit gleichseitig angeordneten
Falzen oder mit versetzten Falzen gearbeitet. Auch diese
Bauteile lassen sich hin und wieder vorteilhaft kombinieren.
Claims (10)
1. Trennwandeinheit mit einzelnen Rand an Rand aneinanderge
fügten Plattenelementen (22, 7, 8, 11-13, 15) mit folgenden
Merkmalen:
- a) die Plattenelemente (22, 15) weisen jeweils eine Plattenhülle (23) mit zwei Dünnwandschalen (24, 25) mit großflächigen Mittelblättern (51) auf;
- b) sie sind quer zu ihrer Ebene auf Zwischenabstand ge halten und an ihren Rändern miteinander verbunden;
- c) die Dünnwandschalen (24, 25) schließen zwischen sich einen aussteifenden Plattenkern (29) ein und sind fest mit diesem verbunden;
- d) wenigstens an einem Rand eines jeden Plattenelementes (22) sind Randstreifen (241, 251) der Dünnwandschalen (24, 25) übereinander nach innen abgebogen und fest miteinander verbunden,
- e) wobei die eine Dünnwandschale (24) einen in deren Ebene nach außen vorragenden Falz (41) und die andere (25) eine Winkelnut (43) zur Aufnahme des Falzes (41) eines anschließenden Plattenelementes (22, 13) bildet.
2. Trennwandeinheit nach Anspruch 1, wobei
- a) der die Winkelnut (43) bildende Randstreifen den den Falz (41) bildenden Randstreifen (241) überdeckt
- b) und dicht an dem von einer Winkelnut (43) des an schließenden Plattenelementes (11, 15, 13) nach außen abgeschirmten Falz (41) endet,
- c) der durch eine Doppelung seiner Dünnwandschale (24) gebildet ist.
3. Trennwandeinheit nach Anspruch 1 oder 2 mit folgenden
Merkmalen:
- a) an wenigstens einem Plattenelement (22, 13, 15) sind mindestens an einem Rand die übereinanderliegenden Randstreifen (241, 251) der Dünnwandschalen (24, 25) durch einen innen angebrachten Verstärkungskörper (47) überdeckt,
- b) der die Form eines an seiner Außenfläche dem Innen profil der Randgestaltung (241, 251) angepaßten Profilstabes hat.
4. Trennwandeinheit nach Anspruch 3, mit
- a) einer Ausbildung des Profilstabes als aus blattförmi gem Werkstoff geformter Rinnenkörper (47), der
- b) von der Überlappung (241, 251) zurückragende Anschluß flansche (49) für die Mittelblätter (51) der Dünnwand schalen (241, 251) aufweist.
5. Trennwandeinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei
- a) an wenigstens einer Dünnwandschale (24) ein quer zum Falz (41) verlaufender zusätzlicher Randteil (26) angebracht ist,
- b) der in Längsrichtung des Falzes über die jeweilige Endfläche des Plattenkerns (29) hinausragt und
- c) über diese Endfläche abgebogen ist.
6. Trennwandeinheit nach Anspruch 5, dessen überstehender
zusätzlicher Randteil (26)
- a) bis auf die gegenüberliegende Seitenfläche des Plattenkerns (29) umgeschlagen ist,
- b) insbesondere mit U-förmigem Rinnenprofil.
7. Trennwandeinheit nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet
daß
- a) die andere Dünnwandschale (24) ebenfalls einen über stehenden zusätzlichen Randstreifen (Randflansch 27) aufweist,
- b) der über der Endfläche des Plattenkerns über den auf dieser liegenden zusätzlichen Randteil (26) umge schlagen ist.
8. Trennwandeinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 7, deren
Plattenkern (29) mit der Plattenhülle (23) verklebt ist.
9. Trennwandeinheit nach Anspruch 8, deren Plattenkern (29)
- a) als Hartschaumkörper ausgebildet,
- b) vorzugsweise in situ erzeugt ist und
- c) insbesondere aus Polyurethan besteht.
10. Trennwandeinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 9, da
durch gekennzeichnet, daß alle an der Plattenhülle (23) zu
sätzlich angebrachten Bauteile aus dem gleichen Werkstoff
wie die Dünnwandschalen (24, 25) bestehen.
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| DE19873719829 Granted DE3719829A1 (de) | 1987-06-13 | 1987-06-13 | Trennwandeinheit mit einzelnen rand an rand aneinandergefuegten plattenelementen |
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|---|---|
| DE (1) | DE3719829A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0612909A1 (de) * | 1993-02-26 | 1994-08-31 | Bolton Brady Limited | Metalltür |
| US5711121A (en) * | 1995-05-15 | 1998-01-27 | Garver; James A. | Partition system |
| WO2012062459A1 (de) * | 2010-11-09 | 2012-05-18 | Dorma Gmbh + Co. Kg | Flügelanlagen-profilsystem und damit ausgestattete flügelanlagen |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29612007U1 (de) * | 1996-07-10 | 1996-09-05 | Schäfer Werke GmbH, 57290 Neunkirchen | Wandelement |
| DE102015200229A1 (de) * | 2015-01-09 | 2016-07-14 | Schäfer Trennwandsysteme GmbH | Trennwandeinrichtung |
| USD1104296S1 (en) | 2022-08-15 | 2025-12-02 | The Mills Partition Company, LLC | Door |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| FR1463920A (fr) * | 1965-10-19 | 1966-07-22 | Ferodo Sa | Panneau de construction par éléments assemblés et dispositif d'assemblage pour sonobtention |
| US3357146A (en) * | 1964-02-19 | 1967-12-12 | Birdsboro Corp | Building panel splicing |
| US4186539A (en) * | 1978-02-09 | 1980-02-05 | United Mcgill Corporation | Interlocking modular building panel with sealing strip |
-
1987
- 1987-06-13 DE DE19873719829 patent/DE3719829A1/de active Granted
Patent Citations (3)
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Also Published As
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|---|---|
| DE3719829C2 (de) | 1993-01-07 |
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