DE3719829A1 - Trennwandeinheit mit einzelnen rand an rand aneinandergefuegten plattenelementen - Google Patents

Trennwandeinheit mit einzelnen rand an rand aneinandergefuegten plattenelementen

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Description

Trennwandeinheiten dieser Art bestehen in der Regel aus einzelnen aneinandergefügten Plattenelementen, die an Boden, Wänden und Raumdecke und schließlich aneinander abgestützt und auch formschlüssig gehalten sein können. Dabei können die Plattenelemente unabhängig davon, ob sie fest angeordnet oder als Türen oder dergleichen bewegbar gelagert sind, grundsätzlich in gleicher Weise ausgebildet werden.
Ihr Hauptbestandteil ist dabei meist eine Plattenhülle aus dünnwandigem Material wie Kunststoff oder Metallblech, die einen Plattenkern als aussteifenden Füllkörper umschließt und meist an mehreren Rändern durch eingezogene Randstäbe verstärkt ist. Dieser Verstärkung kommt dabei besondere Be­ deutung im Anschlußbereich zu benachbarten Plattenelementen zu, insbesondere am bewegbaren freien Rand eines Türblattes und im anschließenden festen Wandteil zur Aufnahme eines Schlosses und zur Übertragung der Schließ- und Riegelkräfte. Ebenso werden fest angeordnete Elemente durch Verbindungs­ mittel gekuppelt, die oft an besonderen Kupplungsstäben angebracht sind.
Alle diese Ausführungen haben den Nachteil, daß die benötig­ ten Randverstärkungen außen sichtbar sind und die im Angren­ zungsbereich gebildeten Spalte und Hohlräume leicht ver­ schmutzen und oft nur unvollständig gereinigt werden können. Zudem bestehen sie meist aus unterschiedlichen Materialien. Dies ist besonders im sanitären und medizinischen Bereich, aber auch bei der Fertigung und Verarbeitung von kontamina­ tionsempfindlichen Gütern von Nachteil.
Die Erfindung verfolgt dagegen die Aufgabe, eine Trennwand­ einheit so zu gestalten, daß die Plattenhülle als vornehm­ liches, insbesondere ausschließliches selbsttragendes Teil der Plattenelemente eine möglichst beidseitig durchgehend glattflächige Außenhaut bildet und die ggf. benutzten Ver­ stärkungsmittel so ausgebildet sind, daß sie nach außen nicht in Erscheinung treten.
Eine Trennwandeinheit dieser Art ist mit folgenden Merkmalen ausgestattet:
  • a) die Plattenelemente weisen jeweils eine Plattenhülle mit zwei Dünnwandschalen mit großflächigen Mittel­ blättern auf;
  • b) sie sind quer zu ihrer Ebene auf Zwischenabstand ge­ halten und an ihren Rändern miteinander verbunden;
  • c) die Dünnwandschalen schließen zwischen sich einen aus­ steifenden Plattenkern ein und sind fest mit diesem verbunden;
  • d) wenigstens an einem Rand eines jeden Plattenelementes sind Randstreifen der Dünnwandschalen übereinander nach innen abgebogen und fest miteinander verbunden,
  • e) wobei die eine Dünnwandschale einen in deren Ebene nach außen vorragenden Falz und die andere eine Winkelnut zur Aufnahme des Falzes eines anschließenden Plattenelementes bildet.
Auf diese Weise läßt sich ein ganzes Plattenelement mit Randverstärkung ausschließlich aus der Plattenhülle und dem Plattenkern bilden, wobei sich die Randstreifen der beiden Dünnwandschalen der Plattenhülle innen, also mit Abstand von den Außenflächen des Plattenelementes überlappen und durch eine dort angebrachte feste Verbindung eine allein hinrei­ chende Verstärkung für das gesamte Plattenelement bilden. Die einzige freiliegende Randkante eines Randstreifens läßt sich überdies einfach und zuverlässig nach außen abschirmen, so daß insgesamt der Eindruck einer wenigstens in einer Schnittebene, vorzugsweise der horizontalen, nahtlosen Um­ hüllung entsteht.
Die beiden Seiten der in gemeinsamer abschließenden Platten­ elemente eines Plattenverbandes weisen weder Überdeckungen oder Überlappungen auf, noch sind andere Vorsprünge oder Ausnehmungen notwendigerweise vorhanden. Die geschlossene Bauausführung wird noch unterstützt, wenn in den Trennspal­ ten zwischen benachbarten Plattenelementen Dichtstreifen oder dgl. Abschlußelemente vorhanden sind. Zwar kann der Falz eckig ausgeführt werden, bevorzugt wird jedoch an allen Übergängen die runde Form, insbesondere wegen der Glattflä­ chigkeit und den besseren Reinigungsmöglichkeiten. Dies hat besondere Bedeutung für den Einsatz in Umkleidekabinen, Ba­ deanstalten, Duschanlagen und Abortanlagen.
Ein weiterer Vorteil der Hüllkonstruktion wird auch darin gesehen, daß sie schnell und preiswert aus großflächigem Plattenmaterial, insbesondere also Metallblech in veränder­ lichen Abmessungen und Wanddicken hergestellt werden kann.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung über­ deckt der die Winkelnut bildende Randstreifen den den Falz bildenden Randstreifen und endet dicht an dem von einer Winkelnut der anschließenden Platteneinheit nach außen abge­ schirmten Falz, der durch eine Doppelung der Dünnwandschale gebildet ist. Da hier die Randkante des außenliegenden Rand­ streifens stumpf an den Falz stößt bzw. sich in dessen Ab­ biegerundung einfügt, ist die Kante oft selbst dann nicht erkennbar, wenn der Plattenrand völlig frei liegt. Das gilt umso mehr, wenn die Außenfläche mit einer Schicht aus Lack, Kunststoff, einer Folie oder irgendeiner anderen, insbe­ sondere undurchsichtigen Schicht mit einer Dicke von ca. 0,05 mm überzogen ist.
Eine wesentliche Verstärkung eines Plattenrandes wird ja da­ durch erreicht, daß die übereinanderliegenden Randstreifen der Dünnwandschalen durch einen innen angebrachten Verstär­ kungskörper überdeckt sind, der die Form eines an seiner Außenfläche dem Innenprofil der Randverbindung insbesondere identisch angepaßten Profilstabes hat, der fest und verfor­ mungssteif wenigstens mit den Randstreifen der Dünnwandscha­ len verbunden ist.
Der Randstreifen kann dem vorgegebenen Profil entsprechend durchaus kantig ausgeführt sein, sollte aber möglichst auf der freiliegenden Fläche wiederum abgerundet oder glatt­ flächig gestaltet werden.
Bevorzugt wird hierbei die Ausbildung des Profilstabes als aus blattförmigem Werkstoff geformter Rinnenkörper, der von der Überlappung zurückragende Anschlußflansche zur Anlage und ggf. zusätzlicher Befestigung an den Mittelblättern der Dünnwandschalen aufweist. Ein solcher Rinnenkörper hat ver­ hältnismäßig kleines Gewicht, kann aber auf diese Weise eine bis in die Mittelblätter hineinreichende Verstärkung bewir­ ken, ob er nun angeklebt, angelötet mit den Randstreifen vernietet, verschweißt wird oder dergleichen. Es sollte nur darauf geachtet werden, daß Befestigungsmittel nicht im Be­ reich des Mittelblattes nach außen sichtbar sind. In diesem Fall besteht keine Möglichkeit, einen solchen dünnen Körper von außen überhaupt wahrzunehmen, zumal die Befestigung auch des Rinnenkörpers durch die zwischen den Randstreifen ange­ setzten Verbindungsmittel bewirkt werden kann.
Bei einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird aus we­ nigstens einer Dünnwandschale ein zusätzlicher Randstreifen herausgeformt, der in Längsrichtung des Falzes über die je­ weilige Endfläche des Plattenkerns vorragt und über diese Endfläche abgebogen ist. Auf diese Weise kann mit einfachen Mitteln und ohne zusätzliche Bauelemente ein allseitiger Umschluß des Plattenkerns erreicht werden.
Halterung und Aussteifung des Plattenelements werden dabei verbessert, wenn der Randstreifen bis über die gegenüber­ liegende Seitenfläche des Plattenkerns umgeschlagen ist, insbesondere mit U-förmigem Rinnenprofil.
Diese Ausführung eignet sich besonders für eine Ausschäumung mit Polyurethan-Schaum, der die Abdichtung und feste Verbin­ dung von Kern und Plattenhülle bewirkt und einen einheitli­ chen festen und widerstandsfähigen Plattenkörper ergibt.
Zweckmäßigerweise wird die andere Dünnwandschale ebenfalls mit einem überstehenden zusätzlichen Randstreifen versehen, der über der Endfläche des Plattenkerns über den auf dieser liegenden zusätzlichen Randstreifen umgeschlagen ist. Der allseitige Umschluß des Plattenkerns kann so im Prinzip auf jede optimale, besonders für Polyurethan-Schäumung geeignete Abdichtungsstufe vervollständigt werden, und auch die Aus­ steifung ist durch die Verdoppelungen in den Überschlagbe­ reichen verbessert. Die einzigen normalerweise von außen direkt erkennbaren Randkanten liegen auf Oberseite und Un­ terseite der Plattenhülle, sind also normalerweise nicht sichtbar.
Zur weiteren Aussteifung und Verbindung der einzelnen Plat­ tenteile empfiehlt es sich, den Plattenkern mit der Platten­ hülle zu verkleben. Eine solche Klebeverbindung ergibt sich beim Einsatz eines Hartschaumkörpers, insbesondere aus Poly­ urethan dann von selbst, wenn der in situ erzeugt, also in die außen geschlossene Plattenhülle hineingeschäumt wird.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung soll nun anhand der beispielsweisen Zeichnung näher erläutert werden. Es zeigt
Fig. 1 eine Gruppe von drei erfindungsgemäß auszubilden­ den Trennwandeinheiten von vorn gesehen,
Fig. 2 einen Schnitt durch diese in eine Raumecke einge­ fügten Trennwandeinheiten nach der Linie II-II in Fig. 1,
Fig. 3 eine Teilansicht des linken Teils dieser Raumein­ heiten bei geschlossener Tür in Richtung des Pfei­ les III in Fig. 2 gesehen.
Fig. 4 den Schnitt durch einen Stelzfuß nach der Linie IV-IV in Fig. 3,
Fig. 5 eine Ansicht eines Stelzfußes im Bereich eines Türlagers, etwa an der Stelle V in Fig. 2,
Fig. 6 einen vergrößerten Teilschnitt längs der Linie VI-VI in Fig. 1,
Fig. 7 einen entsprechenden vergrößerten Teilschnitt nach der Linie VII-VII in Fig. 1.
Die Fig. 1 und 2 zeigen den Aufbau von Trennwandeinheiten mit Raumzellen (1, 2 u. 3) in einem durch den Boden (4) und die Wandflächen (5, 6) begrenzten Eckraum, mit einer Seiten­ wand (7), Zwischenwänden (8) und einer mehrfach unterteilten Vorderwand (9). Diese räumliche Anordnung kann nach Belieben abgewandelt werden.
Diese Vorderwand (9) wird im wesentlichen gebildet durch eine schmale Randplatte (11), zwei Mittelplatten (12) und einen einstückig an die Seitenwand (7) angewinkelten Plat­ tenteil (13) nebst den in den Türöffnungen (14) schwenkbar angeordneten Türen (15).
Die Mittelplatten (12) sind lösbar an den Enden der Zwi­ schenwände (8) angebracht, wie dies näher aus Fig. 6 zu ersehen ist. Die festen Platten- und Wandteile (7, 8, 11-13) stehen auf Stelzfüßen (16) nach der Darstellung in den Fig. 3-5 und sind an ihrem oberen Rand an einer Deckleiste (17) angeschraubt, wie dies Fig. 4 erkennen läßt.
Alle festen Platten und Türen sind in im wesentlichen glei­ cher Weise an den aneinanderstoßenden Enden durch Falzaus­ führungen nach den Fig. 6 u. 7 zusammengefügt, im übrigen an querstehenden Wandflächen von U-förmigen Profilschienen (21) umfaßt, die zur Aufnahme von Bautoleranzen eine begrenzte Einstellbarkeit in der Plattenebene ermöglichen.
Jedes Plattenelement (22) besteht, wie zunächst anhand der Randplatte (11) in Fig. 4 erläutert wird, aus einer im wesentlichen quaterförmigen Plattenhülle (23), die einen Plattenkern (29) umgreift, praktisch ausschließlich aus zwei Dünnwandschalen (24, 25) gebildet ist. Dabei hat die innen angeordnete Dünnwandschale (24) oben und unten je einen U-förmig abgewinkelten Randteil (26) und die Dünn­ wandschale (25) zwei diese umgreifende einfach abgewinkelte Randflansche (27).
Auf der Oberseite der Platten (11-13) liegt die mit einem Streifendeckel (31) versehene Deckleiste (17) mittels Auflageleisten (32) oder durchgehender Abschlußleisten auf und ist dort angeschraubt. Solche Abschlußleisten können am ganzen Umfang eines jeden Plattenelementes angebracht sein, auch innen. Dabei schließt die Kante der Auflageleiste (32) bzw. einer Abschlußleiste mit der Kante des Randflansches (27) ab, die dadurch von außen nur schwer wahrnehmbar ist.
Der als Gewindebolzen ausgebildete Stelzfuß (16) mit Bund wird mit seinem unteren Ende im Boden (4) einbetoniert und ist mit seinem oberen Gewindeansatz bis zu der anschließen­ den Bundfläche in eine Aussteifungsleiste (28) eingeschraubt die unten in der Plattenhülle (23) sitzt. Die Aussteifungs­ leiste (28) ist in der Plattenhülle durch Ausschäumen des Kerns (24), etwa aus Polyurethanschaum festgelegt und ange­ klebt und ferner durch den eingeschraubten Stelzfuß (16) fest verspannt.
Im Bereich eines Türgelenks trägt der Stelzfuß (16) gemäß Fig. 5 fest eine Zwischenleiste (36), an der wiederum eine Leiste (28) in der Platte (12) fest und eine an bzw. in der Tür (15) angebrachte Leiste (37) durch das Lager (38) ge­ halten ist, wie dies in den Fig. 6 und 7 dargestellt ist.
Während Fig. 4 das vollständige Umschließen des Plattenkerns (29) durch die Plattenhülle in lotrechter Ebene erkennen läßt, zeigt Fig. 6 diesen vollständigen Umschluß in waage­ rechter Ebene, wie dies am besten aus der mit großem Maß­ stab wiedergegebenen Fig. 7 zu entnehmen ist. Demnach haben die lotrechten Seitenränder eine wenigstens zweistufige Grundform, die jeweils auf einer Seite einen vorspringenden dünnen Falz (41), in der Mitte eine Querfläche (42) und ent­ gegengesetzt zum Falz eine Winkelnut (43) aufweist. Dieses Profil ist um 180° versetzt, jeweils an der zugeordneten Fläche des anschließenden Plattenteils angebracht, so daß sich innerhalb des Plattenumrisses und mit Abstand von des­ sen Begrenzungsflächen (44, 45) ein im wesentlichen Z-förmi­ ger Spalt (46) ergibt, der durch die über dem Rand des Kerns (29) liegenden Randstreifens (141) der Dünnwandschale (24) und 251 der Dünnwandschale (25) gebildet ist. Dabei bildet der Randstreifen (241) zunächst den Falz (41) und überdeckt die Querfläche (42), während der Randstreifen (251) die Win­ kelnut (43) auskleidet und im Bereich der Querfläche (42) den freien Teil des Randstreifens (241) überdeckt. Der Falz (41) ist also durch eine Doppelung des Randstreifens (241) gebildet und schließt in einer gemeinsamen Ebene mit dem Plattenelement bzw. der jeweiligen Wand ab.
Zu den Enden des Z-förmigen Spaltes (46) hin sind in diesem zwei Dichtstreifen (40) aus Gummi oder gummiartigem Werk­ stoff angebracht, die zusätzlich auch die freien Ränder der Randstreifen (241) und (251) abschirmen.
Innerhalb des durch beide Randstreifen (241, 251) gebildeten Randprofils ist zudem ein diesem angepaßter Rinnenkörper (47) angebracht, der mittels durch beide Randstreifen hin­ durchgeführte Niete (48) mit diesen fest verbunden ist und eine nahezu beliebig zu gestaltende Aussteifung ermöglicht. Dieser Innenkörper weist zurückragende Flansche (49, 50) auf, die flach an den jeweiligen Mittelteil (51) der beiden Dünn­ wandschalen (24, 25) anliegen.
Die Plattenhülle wird in der Regel aus korrosionsbeständigem Metall, insbesondere Leichtmetall oder nichtrostendem Stahl hergestellt. Sie kann nach den Erläuterungen zu den Fig. 4 und 7 in lotrechter und waagerechter Ebene und damit allsei­ tig praktisch hermetisch abgeschlossen sein. Bei der Her­ stellung des Kerns aus Kunststoffschaum kann insbesondere die Abdichtung durch diesen Schaum bewirkt sein.
Der Falz (41) läßt sich nach Belieben an beiden Rändern in der gleichen Ebene anbringen, wie dies für die Tür (15) in Fig. 6 gezeigt ist. Die Falze können allerdings auch Z-förmig versetzt sein. Beide Systeme lassen sich grundsätzlich bei der gleichen Trennwandeinheit verwenden. Dies gilt auch für die Lagerausführung, die in Fig. 6 ein außenliegendes Türge­ lenk (56) und in Fig. 7 das innenliegende Lager (38) zeigt.
Die links in den Fig. 3 und 6 zu erkennende, zur Plattenhülle materialgleiche U-Profilschiene (21) ist mit der ebenfalls U-förmigen Deckleiste (17) durch ein Winkelstück (58) ver­ bunden, dessen waagerechter Flansch direkt mit der Deck­ leiste (17) verschraubt und dessen lotrechter Flansch in flache Ösen (59) eingesteckt ist, die aus dem Boden der Profilschiene (21) herausgeformt sind. Das Winkelstück greift also zwischen diesen Boden und die Ösen.
Der Plattenkern (29) kann, sofern er nicht durch Ausschäu­ men gebildet wird, ein möglichst verformungssteifer vorge­ fertigter Körper sein, der aus Gewichtsgründen von Hohlräu­ men durchsetzt sein sollte, die beispielsweise die Form von Waben haben können. Die Ausnehmungen lassen sich durch­ gehend ausführen, sind aber Sacklöcher, um die Steifigkeit zu verbessern. Statt Kunststoffschaum kommt unter Umständen Leichtmetallschaum in Betracht, aber auch dabei sollte da­ rauf geachtet werden, daß sich der Kern mit der Plattenhülle fest verbinden läßt.
Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Ausführung be­ steht auch darin, daß man jedes beliebige handelsübliche Türschloß einsetzen ggf. auch einschäumen kann.
Obwohl die ganze Konstruktion der Plattenelemente auf ein formgleiches Zusammenfügen mit weitgehend identischen Bau­ teilen eingerichtet ist, schließt dies die Verwendung im Zusammenhang mit anderen Konstruktionselementen nicht aus. In der Regel wird entweder mit gleichseitig angeordneten Falzen oder mit versetzten Falzen gearbeitet. Auch diese Bauteile lassen sich hin und wieder vorteilhaft kombinieren.

Claims (10)

1. Trennwandeinheit mit einzelnen Rand an Rand aneinanderge­ fügten Plattenelementen (22, 7, 8, 11-13, 15) mit folgenden Merkmalen:
  • a) die Plattenelemente (22, 15) weisen jeweils eine Plattenhülle (23) mit zwei Dünnwandschalen (24, 25) mit großflächigen Mittelblättern (51) auf;
  • b) sie sind quer zu ihrer Ebene auf Zwischenabstand ge­ halten und an ihren Rändern miteinander verbunden;
  • c) die Dünnwandschalen (24, 25) schließen zwischen sich einen aussteifenden Plattenkern (29) ein und sind fest mit diesem verbunden;
  • d) wenigstens an einem Rand eines jeden Plattenelementes (22) sind Randstreifen (241, 251) der Dünnwandschalen (24, 25) übereinander nach innen abgebogen und fest miteinander verbunden,
  • e) wobei die eine Dünnwandschale (24) einen in deren Ebene nach außen vorragenden Falz (41) und die andere (25) eine Winkelnut (43) zur Aufnahme des Falzes (41) eines anschließenden Plattenelementes (22, 13) bildet.
2. Trennwandeinheit nach Anspruch 1, wobei
  • a) der die Winkelnut (43) bildende Randstreifen den den Falz (41) bildenden Randstreifen (241) überdeckt
  • b) und dicht an dem von einer Winkelnut (43) des an­ schließenden Plattenelementes (11, 15, 13) nach außen abgeschirmten Falz (41) endet,
  • c) der durch eine Doppelung seiner Dünnwandschale (24) gebildet ist.
3. Trennwandeinheit nach Anspruch 1 oder 2 mit folgenden Merkmalen:
  • a) an wenigstens einem Plattenelement (22, 13, 15) sind mindestens an einem Rand die übereinanderliegenden Randstreifen (241, 251) der Dünnwandschalen (24, 25) durch einen innen angebrachten Verstärkungskörper (47) überdeckt,
  • b) der die Form eines an seiner Außenfläche dem Innen­ profil der Randgestaltung (241, 251) angepaßten Profilstabes hat.
4. Trennwandeinheit nach Anspruch 3, mit
  • a) einer Ausbildung des Profilstabes als aus blattförmi­ gem Werkstoff geformter Rinnenkörper (47), der
  • b) von der Überlappung (241, 251) zurückragende Anschluß­ flansche (49) für die Mittelblätter (51) der Dünnwand­ schalen (241, 251) aufweist.
5. Trennwandeinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei
  • a) an wenigstens einer Dünnwandschale (24) ein quer zum Falz (41) verlaufender zusätzlicher Randteil (26) angebracht ist,
  • b) der in Längsrichtung des Falzes über die jeweilige Endfläche des Plattenkerns (29) hinausragt und
  • c) über diese Endfläche abgebogen ist.
6. Trennwandeinheit nach Anspruch 5, dessen überstehender zusätzlicher Randteil (26)
  • a) bis auf die gegenüberliegende Seitenfläche des Plattenkerns (29) umgeschlagen ist,
  • b) insbesondere mit U-förmigem Rinnenprofil.
7. Trennwandeinheit nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet daß
  • a) die andere Dünnwandschale (24) ebenfalls einen über­ stehenden zusätzlichen Randstreifen (Randflansch 27) aufweist,
  • b) der über der Endfläche des Plattenkerns über den auf dieser liegenden zusätzlichen Randteil (26) umge­ schlagen ist.
8. Trennwandeinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 7, deren Plattenkern (29) mit der Plattenhülle (23) verklebt ist.
9. Trennwandeinheit nach Anspruch 8, deren Plattenkern (29)
  • a) als Hartschaumkörper ausgebildet,
  • b) vorzugsweise in situ erzeugt ist und
  • c) insbesondere aus Polyurethan besteht.
10. Trennwandeinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 9, da­ durch gekennzeichnet, daß alle an der Plattenhülle (23) zu­ sätzlich angebrachten Bauteile aus dem gleichen Werkstoff wie die Dünnwandschalen (24, 25) bestehen.
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