DE3815140C2 - Blendrahmen zur Bildung einer Fugenschalung zwecks Verbindung von einzelnen Glasbauelementen - Google Patents

Blendrahmen zur Bildung einer Fugenschalung zwecks Verbindung von einzelnen Glasbauelementen

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    • E04C2/546Slab-like translucent elements made of glass bricks

Description

Die Erfindung betrifft einen Blendrahmen für eine Fugenschalung zur Ver­ bindung einzelner Bauelemente, insbesondere Glasbauelemente, gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Glasbauelemente gemäß der genannten Gattung sind in der Regel Glasplatten, welche sich von einfachen Glasscheiben durch die Profilierung ihres Randes unterscheiden, wobei wenigstens eine der größeren Flächen des Glaselementes ihrerseits profiliert sein kann. Glasbausteine vereinigen in der Regel zwei derar­ tige Glaselemente, die mit ihren Rückseiten gegeneinander versetzt und verbun­ den sind.
Glasbauelemente gemäß der genannten Gattung sind in der Regel Fertigteile, welche in eine oder mehrere Raumbegrenzungen eines Gebäudes eingebaut werden. Sie sind vorzugsweise Deckenelemente, welche infolge ihres Aufbaus aus Glaselementen den Einfall von Licht ermöglichen und durch ihre bewehrten Mörtel- bzw. Betonfugen ihr Eigengewicht aufnehmen und auf tragenden Konstruktionen des Gebäudes abfragen. Solche Glasbauelemente werden in der Regel liegend gefertigt, indem man die Glaselemente im Fugenabstand voneinander auslegt, die Fugenbewehrung in die Fugenräume einbringt und dann die Fugen mit Mörtel bzw. Beton ausgießt. Die in der Fertigung unten liegenden Fugenflächen müssen abgeschaltet werden. Dadurch ergeben sich schalungsglatte Fugenstirnflächen, welche insbesondere an der Sichtseite des Glasbauelementes von Bedeutung sind.
Für Glasbauelemente, die in den senkrechten Gebäudeumgrenzungen, also in Wänden oder Zwischenwänden Verwendung finden, ist eine Fugenschalung bekannt. Hierbei werden die Glaselemente an Ort und Stelle vermauert, d. h. das Glasbauelement wird von unten nach oben aufgebaut. Die Fugenschalung besteht aus durchgehenden Profilen, die man für die horizontalen Mauerfugen benutzt und aus Profilabschnitten, mit denen die senkrechten Fugen abgeschaltet werden. Die Profilabschnitte werden mit den horizontalen Fugenbegrenzungen verbunden, wodurch sich an beiden Seiten des Glasbauelementes Blendrahmen ergeben, welche die Glaselemente umschließen und die Fugenstirnseiten verklei­ den.
Während die Fugenschalung gemäß der Erfindung eine derart verlorene Scha­ lung ist, werden bisher für die liegende Fertigung von Glasbauelementen in der Regel mehrfach verwendbare Schalungen benutzt. Diese bestehen aus einer Matrize in Form eines mattenförmigen Formkörpers, in dessen Aussparungen die Glaselemente eingelegt werden, bevor die Fugen nach dem Einbringen der Bewehrung ausgegossen werden. Die so gefertigten Glasbauelemente haben keine Blendrahmen, sondern schalungsglatte Fugenflächen. Das setzt häufig unterschiedliche Mörtel in den Fugen voraus, um einerseits die erforderliche Festigkeit und andererseits die Abdichtung der Fuge herbeizuführen, weil der mit der Bewehrung zusammenwirkende Fugenmörtel bzw. -beton in der Regel nicht wasserdicht ist. Damit wird die Fertigung der Elemente nicht unerheblich erschwert. Es ist auch schwierig, auf diese Weise Fugen zu erhalten, welche aus Gründen der Festigkeit größere Abmessungen senkrecht zur Ebene des Glas­ bauelementes haben müssen. Das gilt insbesondere für Glasbauelemente mit erheblichen Abmessungen, welche quer zu ihrer Hauptebene Beanspruchungen ausgesetzt sind. Beispielsweise tragende Deckenelemente, welche als Glas­ bauelemente ausgeführt werden, müssen infolge des erheblichen Gewichtes der Glaselemente und der sich hieraus ergebenden Spannungen mit Fugen ausge­ führt werden, die nach einer Seite über die Glaselemente vorspringen, welche später im Gebäude meistens die Innenseite ist.
Ein Blendrahmen der eingangs genannten Gattung ist aus der US-PS 2 419 267 bekannt.
Dabei wird die Fugenschalung aus Blendrahmen zusammengesetzt, die jeweils einem Glaselement in der Weise zugeordnet sind, daß sie das Glaselement form­ schlüssig festlegen. Dies geschieht mit den Blendrahmengliedern, welche infolge ihrer Einteiligkeit die erforderliche Festigkeit und Winkelsteifigkeit aufweisen. Die Rahmen lassen sich miteinander in der Weise formschlüssig verbinden, daß sich eine Matrize aus ihnen aufbauen läßt, mit der die Fugenabmessungen fest­ gelegt sind. Die dazu erforderliche Befestigung der Blendrahmen aneinander und deren gegenseitige Ausrichtung werden durch das Zusammenwirken von Zungen mit den Randleisten gewährleistet. Dabei werden die mit den Rillenaussparun­ gen zusammenwirkenden Zungen zur richtigen Orientierung der Blendrahmen benutzt. Der Formschluß erfolgt durch die Randleisten und die Zungenrillen.
Infolge einer nach innen vorspringenden Anordnung der Wangen des Blendrah­ mens in Verbindung mit ihrer Kegelstumpfform entsteht an einer Seite des Glasbauelementes, die bei liegender Fertigung unten liegt, eine vorspringende Fugenanordnung, die die Vergrößerung der Fugenabmessungen gegenüber der Dicke des Glaselementes ermöglicht und dadurch die erforderliche Festigkeit des Glasbauelementes herbeiführt.
Ein Glasbauelement ist außerdem aus der GB-PS 677,804 bekannt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei derart vergrößerten Fugenabmes­ sungen das Glasbauelement im Blendrahmen festlegen zu können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Die hierfür benutzte Halterung unterstützt das Glaselement bei der liegenden Fertigung, legt es aber auch gleichzeitig formschlüssig nach allen Richtungen fest. Diese Festlegung erfordert mit der umschließenden Leiste, während gleichzeitig das Bauelement unterstützt ist. Im allgemeinen ergibt sich eine ver­ gleichsweise einfache Fertigung der Blendrahmen, die man bevorzugt im Spritzgußverfahren herstellen kann.
Die Wandelemente lassen sich nämlich aus einem gegenüber Matten wider­ standsfähigeren Material, insbesondere aus Hart-Polyvinylchlorid (PVC) herstel­ len und gewährleisten dadurch die erforderliche Festigkeit auch bei schweren Glasbauelementen, insbesondere bei Glasbausteinen und starken Fugen mit erheblichen Mengen an Mörtel bzw. Beton, sowie schweren Bewehrungen. Insbe­ sondere spielen die Abmessungen des Glasbauelementes keine Rolle, so daß auch solche Elemente mit erheblichen Flächenabmessungen gefertigt werden können. Die Blendrahmen decken auf der betreffenden Seite die Fugenstirnflächen voll­ ständig ab. Dadurch sind die Fugen ohne weiteres wasserdicht. Infolge der flachen Ausbildung zum Abformen der Fugenstirnseiten lassen sich diese Wandelemente auf einer Ebene, aber auch auf einer gekrümmten Fläche auslegen und miteinander formschlüssig verbinden. Dadurch ist es möglich, die Glasbauelemente liegend zu fertigen und sie eben oder gewölbt auszuführen.
Bei einer Ausführungsform ist die Halterung vom Blendrahmen getrennt und bildet einen eigenen Rahmen. Insbesondere gestattet dies die Verwendung von Verlängerungsrahmen zur Vergrößerung der Fugentiefe. Die Verlängerungsrah­ men sind so profiliert, daß sie sich auch zu mehreren verwenden lassen.
Außerdem läßt sich die Fugentiefe durch die Wahl der Höhe des Wangenkegelstumpfes verändern.
Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben und anhand der Zeichnungen erläutert. Es zeigen
Fig. 1 ein Glasbauelement gemäß der Erfindung nach seiner liegenden Fertigung,
Fig. 2 in perspektivischer Darstellung eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Blendrahmens,
Fig. 3 einen Blendrahmen gemäß der Erfindung in abge­ änderter Ausführungsform,
Fig. 4 oben eine auseinandergezogene Darstellung eines Blendrahmens und eines Halterahmens gemäß der Erfindung für einen Glasbaustein und darunter eine Darstellung der zusammengesetzten Teile, wobei die Schalung und das Glaselement jeweils im Querschnitt wiedergegeben sind,
Fig. 5 einen Verlängerungsrahmen in den Fig. 2 und 3 entsprechender Darstellung,
Fig. 6 eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Schalung mit Halterahmen und Verlängerungs­ rahmen in der Fig. 4 entsprechender Ausführung,
Fig. 7 unten den Gegenstand der Fig. 4 zum Vergleich der darüber dargestellten Ausführungsform für ein abgeändertes Glaselement,
Fig. 8 in der Fig. 4 entsprechender Darstellung eine Fugenschalung mit mehreren Verlängerungsrahmen,
Fig. 9 links die Verbindung der Blendrahmen gemäß der Erfindung in Draufsicht und rechts Teil­ schnitte durch die dabei miteinander zusammen­ wirkenden Teile,
Fig. 10 in verkleinertem Maßstab oben eine Draufsicht und unten eine Ansicht der Fugenschalung gemäß Fig. 9,
Fig. 11 ein Glasbauelement gemäß der Erfindung bei Verwendung der Fugenschalung nach den Fig. 9 und 10 im teilweisen Querschnitt,
Fig. 12 ein Glasbauelement gemäß der Erfindung bei Verwendung einer Fugenschalung nach Fig. 4, wobei jeweils auch die Auflager wiedergegeben sind und
Fig. 13 oben einen Halterahmen der Fugenschalung gemäß der Erfindung und unten einen Einsatz, der in dem Glasbauelement eine Lüftung ermöglicht, wobei die Teile perspektivisch wiedergegeben sind.
Das Glasbauelement (1) ist auf einer ebenen Fläche (2) liegend gefertigt worden. Es besteht aus mehreren Glas­ elementen (3), welche mit Hilfe durchgehender Längs­ fugen, von denen einige bei (4-6) dargestellt sind und durchgehender Querfugen miteinander verbunden sind, von denen einige mit (7-9) bezeichnet sind. Die Fugen sind abgschalt, wobei die Fugenschalung als Ganze verloren, d. h. fest in das Glasbauelement (1) eingearbeitet ist.
Die Fugenschalung besteht aus Blendrahmen, wie sie beispielsweise in den Fig. 2 und 3 wiedergegeben sind. Der Blendrahmen (10) nach Fig. 2 besteht aus den winkelsteif miteinander verbundenen vier Rahmengliedern (11-14). Die Winkelsteifigkeit wird dadurch erreicht, daß die Rahmenglieder (11-14) eine Baueinheit bilden, so daß der Blendrahmen aus einem Stück besteht.
Der Blendrahmen (14a) nach Fig. 3 unterscheidet sich von dem Blendrahmen (10) nach Fig. 2 u. a. durch seine ver­ größerte Höhe. Das ergibt sich aus den vergrößerten Abmessungen des von seinen Wangen (60-63) gebildeten Kegelstumpfes (15). Ein weiterer Unterschied ergibt sich aus der Formgebung seiner Halterung (16), die von einem umlaufenden Profil gebildet wird und zur form­ schlüssigen Festlegung des Glaselementes (3) dient. Diese drei Rahmenelemente (14-16) sind in den Aus­ führungsformen nach den Fig. 2 und 3 zu einer Baueinheit verbunden, also einstückig ausgebildet.
Gemäß der Darstellung der Fig. 4 ist die Halterung (16) als gesondertes Bauteil (64) ausgeführt und weist einen Querschnitt Z-förmiges Profil auf. Dieses Profil besteht aus einer inneren Leiste (17), die nach einer Seite eines Profilflansches (18) in den Kegelstumpf (15) vor­ springt und aus einer äußeren Rippe (19), welche das Glas­ element (3) umschließt. Das Glaselement besteht aus zwei Hälften (20, 21), die gegeneinandergesetzt und an einer Fuge (22) miteinander verbunden sind. Es handelt sich um einen typischen Glasbaustein, dessen größere Flächen von Scheiben (23, 24) gebildet werden und einstückig mit um­ laufenden Stegen (25) ausgebildet sind.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 läßt sich der Halterahmen (16) auf die Innenkante (26) des Wangen­ kegels (15) aufsetzen, in dem die Leiste (17) form­ schlüssig ist, wobei der Profilflansch (18) vom Innen­ rahmen unterstützt wird. Der Glasbaustein wird mit dem Rand seiner Scheibe (23) auf dem Flansch (18) abge­ stützt, wobei die Rippe (19) den Glasbaustein form­ schlüssig festlegt.
Die Fig. 5 zeigt in perspektivischer Darstellung einen Verlängerungsrahmen (65), mit dem sich die Rahmentiefe vergrößern läßt. Diese ergibt sich aus der Höhe der Rahmenwangen (66-69), die auf ihren Innenseiten einen umlaufenden Steg (27) tragen, der auch bei der Aus­ führungsform nach Fig. 4 Verwendung findet, um die Leiste (17) abzustützen. Dieser Verlängerungsrahmen (65) läßt sich deswegen auch mit einem Halterahmen (16) kombinieren. Das zeigt die Darstellung der Fig. 6. Danach wird der Tragrahmen (16) mit seiner Leiste (17) in den Verlängerungsrahmen (65) eingesetzt, in dem sich die Leiste (17) auf dem Steg (27) abstützt. Der Glas­ baustein kann danach, wie im Zusammenhang mit der Fig. 4 beschrieben, in den Tragrahmen (16) eingesetzt werden, jedoch vergrößert der Verlängerungsrahmen (65) die Tiefe der Fuge. Die formschlüssige Festlegung des Ver­ längerungsrahmens bewirkt ein umlaufender Einsprung (70) an der dem Steg (27) gegenüberliegenden Stirnkante des Rahmens (65). Hierbei dient eine umlaufende Fläche (71) zur Abstützung auf der Stirnkante (72) des Wangen­ kegelstumpfes (15) und eine dazu rechtwinklige, umlau­ fende Leiste (73) zur Festlegung in der Rahmenebene.
Im oberen Teil der Fig. 7 ist die Benutzung des Blend­ rahmens (14) für ein flaches Glaselement (3) darge­ stellt. Hierbei weist der Blendrahmen in Übereinstimmung mit der Ausführungsform nach Fig. 4 einen Innenrahmen (15) auf, der mit dem Blendrahmen (14) einteilig aus­ gebildet ist und besitzt auch einen Tragrahmen (16b), dessen Profil jedoch vereinfacht ist. Das Winkelprofil, das sich aus der Leiste (27) und dem Flansch (28) zusammensetzt, umschließt mit diesem Flansch (28) das Glasbauelement (3). Es wird von einer profilierten Scheibe (28) mit ebenen Begrenzungsflächen (29, 30) gebildet, hat jedoch einen profilierten Rand, der winkelförmig, wie bei (31) dargestellt, ausgebildet ist. In den Innenwinkel des Randes (31) läßt sich der Flansch (28) einsetzen, wobei die Leiste (27) den anschließenden Rand der inneren Scheibe (29) unterstützt.
Die darunter befindliche Darstellung der Fig. 7 ent­ spricht der Darstellung der Fig. 6 und zeigt, daß sich der gleiche Blendrahmen (14a) durch Kombination mit einem Halterahmen (16) für einen Glasbaustein verwenden läßt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 8 ist der gleiche Blendrahmen (14a) mit mehreren Verlängerungsrahmen (34-36) kombiniert, die übereinandergesetzt sind, wo­ durch sich die Fugentiefe praktisch unbegrenzt quer zum Bauelement vergrößern läßt.
Mehrere Blendrahmen lassen sich in der insbesondere aus Fig. 9 ersichtlichen Weise zu einer Schalung für das Glasbauelement (1) zusammensetzen.
Die in der Fig. 9 dargestellten beiden Blendrahmen (40, 41) tragen jeweils auf der Rückseite (42) ihrer Blenden (43-46) angeformte, vorstehende Zungen (47, 48, bzw. 49, 50), welche nur für die einander benachbarten Blenden (45) des Blendrahmens (40 und 43) des Blend­ rahmens (41) bezeichnet sind. Den Zungen (47, 49) sind in den benachbarten Blenden Aussparungen (51, 52) zugeordnet, die in nach hinten vorstehenden Rand­ leisten (53, 54) angebracht sind. Die Zunge (49) läßt sich deswegen auf die Rückseite (42) der Blende (45) schieben, wobei die Ränder der Aussparung die Ränder der Zunge führen. Ebenso kann die Zunge (47) auf die Rückseite der Zunge (43) geschoben werden, wobei die Ränder der Aussparung (52) die Führung übernehmen.
Die Zungen (48, 50) weisen dagegen eine Rille (55, 56) auf, in die beim Zusammenschieben der Rahmen (40, 41) die den Zungen zugeordneten Abschnitte (57, 58) ein­ rasten. Durch die Führung in den Aussparungen (51, 52) ergibt sich ein Formschluß in der Zeichenebene von oben nach unten. Durch die Rillen (55, 56) und die Leisten (57, 58) wird dagegen ein Formschluß in der dazu Senkrechten erreicht. Da sich die Zungen auf der Rückseite (42) der Blenden befinden, können die Längskanten (59, 60) der Blenden einander angelegt werden. Deswegen sind die Stirnkanten der Elementfugen vollständig mit den Blenden verkleidet.
Die Fig. 10 zeigt in ihrer oberen Darstellung den Verlauf der Fugen (4-6 bis 7-9) und die eingelegten, senkrechten Bewehrungseisen (75, 76), welche jeweils wechselseitig an den in der Ebene des Elementes verlaufenden, horizontalen Bewehrungseisen (77) befestigt sind. Diese Bewehrungseisen sind nach Fig. 11 für relativ geringe Fugenhöhen nur einmal vorhanden. Nach Fig. 12 ist ihre Zahl jedoch ver­ doppelt, wobei die übereinander angeordneten Bewehrungseisen (78, 79) von den senkrechten Bewehrungseisen (75) gehalten werden.
In der Darstellung der Fig. 13 dient ein Halterahmen (64) in der beispielsweise im Zusammenhang mit der Fig. 4 bezeichneten Form zur Aufnahme eines Gitters (80), durch dessen Öffnungen (81) eine Lüftung er­ folgen kann. Die Öffnungen sind von senkrecht zuein­ ander angeordneten Rippen (82, 83) begrenzt. Diese bilden einseitige Vorsprünge einer Platte (84) mit einem umlaufenden, nicht durchbrochenen Flansch (85) und nach unten vorstehenden Füßen (86), die sich auf dem Steg (18) der Halterung abstützen.
Wie im übrigen in den Fig. 11 und 12 dargestellt, sind die Fugen mit Mörtel bzw. Beton ausgegossen. Der Formschluß durch die beschriebenen Zungen und Leisten ist so widerstandsfähig, daß Mörtel bzw. Beton eingerüttelt werden können, ohne daß die Schalung ihren Zusammenhalt verliert.

Claims (5)

1. Blendrahmen zur Bildung einer Fugenschalung zwecks Verbindung von einzelnen Glasbauelementen, insbesondere von Glasbausteinen, mittels be­ wehrter Mörtel- oder Betonfugen zu einem flächigen Baukörper, wobei die Blenden der winkelsteif miteinander verbundenen Rahmenglieder auf ihrer Rückseite einzeln mit benachbarten Rahmengliedern anschließender Blend­ rahmen durch angeformte, vorstehende Zungen und verdeckte Randleisten formschlüssig verbunden sind, und die Wangen (60, 63) der Rahmenglieder (11, 14) der Blendrahmen (10) nach innen geneigt sind und mit den Blen­ den (40-46) eine Baueinheit bilden, die als Seitenschalung von Fugen­ vorsprüngen dienen und mit ihren Flächen einen Kegelstumpf (15) bilden, dessen Seiten parallel zu den Blendrahmengliedern (11-14) an deren Innenkanten ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, daß an den freien Kanten des Wangenkegelstumpfes (15) ein Halterahmen (16) mit einem Profil angeformt ist, welches einen vorstehenden Flansch (28) und eine umlaufende Innenleiste (27) aufweist und ein Glasbauelement form­ schlüssig festlegt.
2. Blendrahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hal­ terahmen (16) als gesondertes Bauteil (64) ausgebildet ist, dessen winkel­ steif miteinander verbundene Rahmenglieder im Querschnitt ein Z-Profil aufweisen, von welchem ein Innenflansch (17) in den Wangenkegelstumpf (15) formschlüssig eintaucht.
3. Blendrahmen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Vergrößerung der Fugentiefe ein oder mehrere Verlängerungsrahmen (65) vorgesehen sind, deren winkelsteif miteinander verbundene Rahmenglieder (66-69) ein äußeres und mit dem Halteprofil (16) zusammenwirkendes Winkelprofil (70), sowie ein inneres Halteprofil (27, 28) aufweisen, das mit dem Halteprofil des Blendrahmens (10) identisch ist.
4. Blendrahmen nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Fugenhöhe mit der Höhe des Wangenkegel­ stumpfes (15) vergrößert oder verkleinert ist.
5. Blendrahmen nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Blenden (43-46) zueinander ausgefluchtet und die Blendenkanten (59, 60) einander angelegt sind, wobei die Zungen (47, 50) aus der Ebene der Blenden (43-46) nach innen vorstehen.
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