DE371328C - Optischer Ausgleich fuer Reihenlichtbilder-Apparate - Google Patents
Optischer Ausgleich fuer Reihenlichtbilder-ApparateInfo
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- DE371328C DE371328C DEL54296D DEL0054296D DE371328C DE 371328 C DE371328 C DE 371328C DE L54296 D DEL54296 D DE L54296D DE L0054296 D DEL0054296 D DE L0054296D DE 371328 C DE371328 C DE 371328C
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-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B41/00—Special techniques not covered by groups G03B31/00 - G03B39/00; Apparatus therefor
- G03B41/02—Special techniques not covered by groups G03B31/00 - G03B39/00; Apparatus therefor using non-intermittently running film
- G03B41/04—Special techniques not covered by groups G03B31/00 - G03B39/00; Apparatus therefor using non-intermittently running film with optical compensator
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- General Physics & Mathematics (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AW 13. MÄRZ 1923
REICH SPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 57a GRUPPE 37
(L-54296
Jos. Lehne in Berlin-Tempelhof. Optischer Ausgleich für Reihenlichtbilder-Apparate.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. November 1921 ab.
s Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung
zum optischen Ausgleich der Bildwandung für Reihenlichtbilder-Apparate, sowohl für Aufnahme als auch für Wiedergabe.
Apparate, welche auf dem Zusammenwirken von schrauben- oder spiralförmigen Zylinderlinsen
mit feststehenden Zylinderlinsen beruhen, sind bereits bekannt. Im Gegensatz hierzu beruht der vorliegende Erfindungsgegenstand auf einer einzigen Linse in Form
einer schraubenartig gewundenen Säule, wobei die Kugellinse die integrierende Form ist.
Selbstverständlich können außer dem vorliegenden Ausgleichelement noch beliebige
Prismen, Spiegel, Konvex- oder Konkavlinsen zum Zwecke der Veränderung \·οη
Bildgröße und Brennweite in den Strahlengang geschaltet werden, ohne den Erfindungsgegenstand
zu berühren; das Wesen des letzteren besteht darin, daß ein umlaufendes,
schraubenartiges Element allein ohne stillstehende Zylinderlinsen den Ausgleich bewirkt.
In Abb. ι ist der Erfindungsgegenstand im Aufriß, in Abb. 2 im Grundriß schematisch
dargestellt, während Abb. 3 und Abb. 4 zur genaueren Erläuterung der Form der Linse
dienen. Um die optischen Achsen senkrecht zur Drehachse des Ausgleichs zu bekommen,
ist es zweckmäßig, nur paargängige Schraubenformen (also 2, 4, 6 Gänge usw.) zu verwenden,
weil diese, der Länge nach geschnitten, symmetrische Formen ergeben. In Abb. 1
sind a, a1, a2 die Abschnitte des Filmstreifens,
b ist das Ausgleichselement, welches aus einer zweigängigen, gewundenen Säule aus durchsichtigem
Material besteht, c eine schlitzförmige Blende. Die Krümmungsmittelpunkte
der Gewindeprofile liegen sämtlich auf der Drehachse. Man kann sich die Form entstanden
denken, indem man eine kreisförmige Fläche um ihren Durchmesser (nach Art einer Drosselklappe) rotieren und gleichzeitig in
Richtung der Achse fortschreiten läßt. Für die senkrechte optische Mittelebene trifft das
genaue Kugelgesetz zu, während der Schnitt senkrecht zur Drehachse eine kleine Abweichung
von der Kreisform zeigt, wie aus Abb. 4 hervorgeht. In dieser Ebene (Schnitt C-D)
verläuft das Profil nach einer Kurve, welche zwischen dem größten und kleinsten Halbmesser
der Schraubensäule verläuft. Man kann, ohne einen großen Fehler zu begehen, die einzelnen Schraubengänge anstatt im
senkrechten Schnitt auch im Schnitt A-B nach Kreisbogen gestalten, was aus Herstellungsgründen
bequemer ist. Die Verzeichnungen des Bildes durch die Schraubenform heben sich größtenteils auf, da die vor der
Bildfläche liegenden Gänge sich in der Durchsicht mit den hinter der Bildfläche liegenden
Gängen kreuzen, daß also einer Verschiebung i des Profils vor der Bildfläche eine gleich große
Verschiebung des dahinter liegenden Profils entspricht. Auf das Prinzip der Lochkamera
übertragen, kann man eine Reihe wandernder optischer Mittelpunkte dadurch erhalten, daß
man eine nicht zu dicke Röhre mit paarigen, schraubenförmigen Schlitzen versieht und
dann rotieren läßt. Dies würde dann analog dem umlaufenden Spiralschlitz mit feststehendem
Schlitz entsprechen. Da es bei den Ausgleichvorrichtungen mit Linsenbewegung darauf ankommt, daß der Abstand der optischen
Mittelachsen, die Brennweite und die fortschreitende Bewegung genau stimmen, ist
es zweckmäßig, zwischen Bildband und Ausgleich eine Konkavlinse zu schalten, alsdann
kann man durch Veränderung der Lage von Bildband, Konkavlinse und Ausgleichlinse zueinander
die virtuelle Bildgröße des Filmbandes den vorhandenen optischen Mittenabständen
des Ausgleichs anpassen. Ebenso kann man durch eine Linse hinter dem Ausgleich die Brennweite und Bildgröße der
ganzen Vorrichtung den gewünschten Raumverhältnissen anpassen.
Zu erwähnen ist noch, daß die in Abb. 1 und 2 dargestellte schlitzförmige Blende c
durch ein laufendes, mit Löchern versehenes Band ersetzt werden kann. Bei Verwendung
des Schlitzes kann auch die umlaufende Linse durch zwischen den optischen Achsen schraubenförmig
verlaufende Abdeckungen aus Lack oder Papier 0. dgl. abgeblendet werden.
Zur Veränderung der optischen Konstanten der Schraubenlinse kann sie auch durch Blasen
als Hohlkörper aus Glas hergestellt werden, der alsdann mit einer Flüssigkeit von geeignetem
Brechungsverhältnis gefüllt wird.
Claims (2)
1. Optischer Ausgleich für Reihenlichtbilder-xA.pparate,
dadurch gekennzeichnet, daß lediglich eine umlaufende, schraubenförmige Linse von vorzugsweise paariger
Gangzahl und kreisförmiger oder kreisähnlicher Erzeugenden den Ausgleich bewirkt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Linse als
mit Flüssigkeit von passendem Brechungsverhältnis zu füllender Hohlkörper ausgeführt
ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL54296D DE371328C (de) | 1921-11-05 | 1921-11-05 | Optischer Ausgleich fuer Reihenlichtbilder-Apparate |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL54296D DE371328C (de) | 1921-11-05 | 1921-11-05 | Optischer Ausgleich fuer Reihenlichtbilder-Apparate |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE371328C true DE371328C (de) | 1923-03-13 |
Family
ID=7276041
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL54296D Expired DE371328C (de) | 1921-11-05 | 1921-11-05 | Optischer Ausgleich fuer Reihenlichtbilder-Apparate |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE371328C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102009038644A1 (de) | 2009-08-24 | 2011-03-03 | Airbus Operations Gmbh | Dekompressionselementbefestigungssystem für ein Flugzeug |
-
1921
- 1921-11-05 DE DEL54296D patent/DE371328C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102009038644A1 (de) | 2009-08-24 | 2011-03-03 | Airbus Operations Gmbh | Dekompressionselementbefestigungssystem für ein Flugzeug |
| DE202009018690U1 (de) | 2009-08-24 | 2012-09-14 | Airbus Operations Gmbh | Dekompressionselementbefestigungssystem für ein Flugzeug |
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