DE3704841C2 - Trainingsgerät - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Trainingsgerät nach dem Oberbe
griff des Anspruchs 1. Ein derartiges Trainingsgerät ist
beispielsweise aus der DE-OS 35 26 144 bekannt.
Bei der praktischen Anwendung dieses Gerätes hat sich ge
zeigt, daß der Hebel bei bestimmten Belastungsformen nur
schwierig aus einer oder aus beiden Totpunkt-Lagen wieder
herausbewegt werden kann. Dies kann daran liegen, daß die
von dem das Trainingsgerät bewegenden Muskel aufbringbare
Kraft gerade in einer Totpunkt-Lage nur relativ gering ist.
Hinzu kommt, daß in den Totpunkt-Lagen die Bewegung jeweils
wieder erneut beginnt und deshalb eine größere Kraft zur
Bewegung des Hebels erforderlich sein kann.
Aus der US-PS 43 53 547 ist ein Trainingsgerät bekannt, wel
ches zur Erzeugung der Gegenkraft mit Flüssigkeit und Gas
arbeitet. Diese Medien sind allerdings für getrennte Räume
vorgesehen und durch eine Membrane voneinander abgeschottet.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Trainingsgerät der ein
gangs angegebenen Art zu schaffen, welches auch aus den
Totpunkt-Lagen einfach, sicher und stoßfrei herausbewegt
werden kann.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß der
Hydraulikflüssigkeit ein Gas beigemischt ist. Dieses Gas
wirkt als Polster und führt dazu, daß der an einer Schwenk
achse befestigte Hebel, der mit den Kolben des Hydraulikzy
linders verbunden ist, aus der Totpunkt-Lage, also aus dem
Umkehrpunkt mit einer geringeren Kraft herausbewegt werden
kann. Bei gewissen Belastungs- und Trainingsformen wird durch
die Beimischung des Gases eine Durchführung der Übung über
haupt erst ermöglicht.
Vorzugsweise wird Luft beigemischt; diese ist überall verfüg
bar und kann über geeignete Ventile zugeführt und abgeführt
werden, um die beigemischte Gasmenge zu regulieren und da
durch eine optimale Anpassung an die jeweilige Übung zu er
reichen. Wird der Gasanteil erhöht, wird die in den Totpunkt-
Lagen aufzubringende Kraft vermindert und umgekehrt.
Das Trainingsgerät kann weitere an sich bereits bekannte
Merkmale besitzen. Beispielsweise kann es einen doppelt wir
kenden Kolben aufweisen sowie einen eine Drosseleinrichtung
aufweisenden Kanal, der die durch den Kolben getrennten und
mit Flüssigkeit und Gas gefüllten Zylinderkammern miteinan
der verbindet. Dadurch ist es möglich, sowohl der hingehen
den Bewegung als auch der hergehenden Bewegung des Hebels
und damit des Kolbens einen Widerstand entgegenzusetzen.
Die Schwenkachse kann den Zylinder quer durchsetzen und im
Innern des Zylinders mit dem Kolben durch ein Getriebe
verbunden sein. Durch diese Ausgestaltung weist die das
Reaktionsmoment erzeugende und aus dem Hebel und dem
Hydraulikzylinder bestehende Einheit eine stabile
raumsparende Konstruktion auf.
Der mit der Drosseleinrichtung versehene Kanal kann in der
Zylinderwandung angeordnet sein, was zu einer weiteren
Vereinfachung und Raumersparnis führt. Das Getriebe läßt
sich in vorteilhafter und einfacher Weise dadurch bilden,
daß der Kolben zwischen den Kolbenscheiben mit einer
achsparallelen Zahnstange versehen ist, mit der ein mit der
Schwenkachse fest verbundenes Ritzel kämmt. Das Getriebe
kann auch durch eine Kurbel und eine Pleuelstange oder
Exzenter gebildet werden.
Zweckmäßigerweise ist der Zylinder mit dem aus einem Stuhl,
einer Liege oder dergleichen bestehenden Diagnosegerät
derart verbunden, daß die Schwenkachse im wesentlichen mit
der Achse des Gelenks oder Beugungszentrums des zu
diagnostizierenden Gelenks oder Körperteils fluchtet.
Der Schwenkwinkel des Hebels kann durch Anschläge
einstellbar sein, um zu große Bewegungen zu verhindern.
Weiterhin ist die Länge des Hebelarms des Hebels
zweckmäßigerweise einstellbar.
Um für die hingehende Bewegung einerseits und für die herge
hende Bewegung andererseits verschiedene Reaktionsmomente
einstellen zu können, ist in den Endbereichen des Kanals
je ein einstellbares Drosselventil angeordnet, besteht der
Kolben aus zwei starr miteinander verbundenen
Kolbenscheiben, die zwischen sich eine Kolbenkammer begren
zen, ist in jeder Kolbenscheibe ein einen Durchfluß in die
angrenzende Zylinderkammer gestattendes Rückschlagventil
angeordnet und ist der Kanal zwischen den Drosselventilen
mit einer durch die Zylinderwandung hindurch in die
Kolbenkammer mündenden Leitung versehen.
Eine vorteilhafte Weiterbildung wird dadurch erreicht,
daß der Hebel in einer Richtung senkrecht zu seiner
Bewegungsrichtung auslenkbar ist. Den Besonderheiten des
menschlichen Bewegungsapparates entsprechend beobachtet man
beispielsweise bei der Bewegung des menschlichen
Kniegelenks, daß sich der Unterschenkel während des
Überganges von der Beugung in die Streckung nicht nur auf
einer senkrecht zur Gelenkachse (Drehachse) stehenden Ebene
bewegt, sondern daß er mit zunehmender Streckung auch noch
zur Körperinnenseite wandert. Die Ursachen hierfür sind,
wie medizinisch bekannt ist, die bei jedem Menschen
verschiedenen, individuellen Achsverschiebungen von Ober-
zu Unterschenkel. Im medizinischen Sprachgebrauch wird
dieser Effekt als "zwangsläufige Innenrotation" des
Unterschenkels bei zunehmender Streckung des Kniegelenks
bezeichnet.
Um die Belastungen des Knorpel- und Bandapparates
trainierenden Person vermindern zu können, ist der Hebel
in einer Richtung senkrecht zu seiner Bewegungsrichtung
auslenkbar. Dadurch kann das erfindungsgemäße Trainingsgerät
den natürlichen Bewegungsabläufen des menschlichen Körpers
bzw. der Gelenke des menschlichen Körpers folgen. Das
erfindungsgemäße Trainingsgerät kann also einseitige
Belastungen in den Gelenken der trainierenden Person
aufnehmen, gleichmäßig verteilen und dadurch den Knorpel-
und Bandapparat schonen, also Reiz- bzw. Entzündungser
scheinungen am Gelenk verhindern.
Die Auslenkbarkeit des Hebels in einer Richtung senkrecht
zu seiner Bewegungsrichtung kann auf verschiedene Weise
erreicht werden. Es ist möglich, daß der Hebel an der
Schwenkachse um eine senkrecht zur Schwenkachse und
senkrecht zum Hebel verlaufende Drehachse schwenkbar
gelagert ist. Weiterhin kann die Schwenkachse um eine
senkrecht zur Schwenkachse und im wesentlichen parallel zum
Hebel verlaufende Drehachse schwenkbar gelagert sein. Der
Hebel kann mit der Schwenkachse drehfest und in Richtung
der Schwenkachse längsverschieblich verbunden sein. Mit dem
Hebel kann ein parallel zur Schwenkachse verlaufendes
Querstück verbunden sein, längs dem eine Beinaufnehmer
schale längsverschieblich geführt ist. Die Drehachse kann
im Abstand zur Schwenkachse angeordnet sein.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend
anhand der Zeichnung näher erläutert. In diese zeigt
Fig. 1 das aus einem Stuhl bestehende Trainingsgerät
in perspektivischer, schematischer Darstellung,
Fig. 2 eine schematishe Darstellung des mit dem Hebel
versehenen Hydraulikzylinders,
Fig. 3 bis 5 den Hydraulikzylinder in zwei Seitenansichten
und in Draufsicht,
Fig. 6 bis 8 den Kolben in zwei Seitenansichten und in
Draufsicht
Fig. 9 die Schwenkwelle und den Hebel in perspekti
vischer Darstellung,
Fig. 10 den Zylinder, die Schwenkwelle und den Hebel in
perspektivischer Darstellung,
Fig. 11 die Schwenkwelle und den Hebel in einer weiteren
Darstellung,
Fig. 12 die Schwenkwelle und den Hebel in einer weiteren
Darstellung,
Fig. 13 eine weitere Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 14 eine weitere Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 15 eine weitere Ausführungsform der Erfindung.
Nach dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1 besteht das
Trainingsgerät aus einem Stuhl 1, der nur durch Sitzfläche,
Rückenlehne und Beine angedeutet ist. An der Sitzfläche ist
der Hydraulikzylinder 2 mit dem Schwenkhebel 3 in der
Weise befestigt, daß die Schwenkachse (30) in etwa mit der
durch die beiden Kniegelenke des Patienten gezogenen Linie
fluchtet. An dem Schwenkhebel 3, der in nicht dargestellter
Weise längenverstellbar ist, ist endseitig ein Querstück
4 angesetzt, das Bandagen zur Befestigung an dem
Unterschenkel des Patienten trägt.
Der Stuhl 1 ist weiterhin mit nicht dargestellten
Befestigungsgurten für den nur durch Striche dargestellten
Patienten versehen.
Um die Schwenkachse 30 des Hydraulikzylinders 2 bezüglich
der Kniegelenke des Patienten zu justieren, kann der
Hydraulikzylinder 2 an dem Stuhl mittels einer Kreuzführung
befestigt sein, die eine Bewegung längs zweier vorzugsweise
senkrecht zueinander stehender Linien ermöglicht. Damit ist
sowohl eine Bewegungsmöglichkeit nach vorne und hinten als
auch eine Bewegungsmöglichkeit nach oben und unten gegeben.
Statt dessen kann auch die Sitzfläche nach vorne und hinten
verstellbar sein, wodurch eine der beiden Kreuzführungen
eingespart werden kann; es ist dann nur noch eine Führung
des Hydraulikzylinders 2 an dem Stuhl 1 erforderlich, die
senkrechter Richtung liegt, um eine Verstellung nach oben
und unten zu ermöglichen.
Der Hydraulikzylinder ist in Fig. 2 schematisch dargestellt.
In dem Hydraulikzylinder 2 ist ein beidseitig wirkender
Kolben angeordnet, der aus den beiden Kolbenscheiben 5, 6
besteht, die durch die Zahnstange 7 starr miteinander
verbunden sind. In gegenüberliegenden Bereichen der
Zylinderwandung ist eine Schwenkachse (30) gelagert, auf
die das Ritzel 8 aufgekeilt ist. Das Ritzel 8 kämmt mit der
Zahnstange 7. Außerhalb des Zylinders 2 ist auf die
Schwenkachse (30) der Schwenkhebel 3 aufgekeilt. Die durch
die Kolbenscheiben 5, 6 abgeteilten Zylinderkammern 9, 10
sind durch einen Kanal 11 miteinander verbunden, in dem ein
Drosselventil 12 angeordnet ist.
Bei dem aus den Fig. 3 bis 5 ersichtlichen Zylinder 2 ist
der Drosselkanal 11 in der Zylinderwandung angeordnet. In
den Endbereichen ist der Kanal mit Bohrungen 12, 13
versehen, die in die Zylinderkammern 9, 10 münden.
Der Zylinder weist in seinem mittleren Bereich eine
Querbohrung 14 auf, in der die Schwenkwelle mit dem Ritzel
gelagert ist, das mit der Zahnstange kämmt.
Weiterhin weist der Kanal 11 in seinem mittleren Bereich
neben der Querbohrung 14 eine Querbohrung 15 auf, die in
die Kolbenkammer zwischen den Kolbenscheiben 5, 6 mündet.
In seinen Endbereichen ist der Kanal von Gewindebohrungen
16, 17 durchsetzt, in die Drosselschrauben einschraubbar
sind, durch die sich der jeweilige Drosselquerschnitt
einstellen läßt.
Die Ausgestaltung des Kolbens ist aus den Fig. 6 bis 8 näher
ersichtlich. Der Kolben besteht aus den endseitigen
Kolbenscheiben 5, 6, die durch die Zahnstange 7 miteinander
verbunden sind. Die Kolbenscheiben 5, 6 sind mit abgesetzten
Axialbohrungen 19, 20 versehen, in die Rückschlagventile
bildende Stahlkugeln 21, 22 eingesetzt sind. Diese
Stahlkugeln sind durch aufgeschraubte Sicherungsbleche in
der dargestellten Weise gegen ein Herausfallen gesichert.
Fig. 9 zeigt in einer perspektivischen Darstellung die
Schwenkachse 30, die beispielsweise auch in den Fig. 1
und 2 dargestellt ist. An der Schwenkachse 30 ist der Hebel
3 um eine Drehachse 31 schwenkbar gelagert. Die Drehachse
31 kann beispielsweise durch einen Bolzen gebildet werden,
der die Schwenkachse 30 quer durchsetzt und auf zwei Seiten
in Löcher des Auges 35 eingreift, wobei das Auge 35 mit dem
Hebel 3 starr verbunden ist. Wie aus der Fig. 9 ersichtlich,
steht die Drehachse 31 senkrecht zur Schwenkachse 30 und
senkrecht zum Hebel 3. An dem Hebel ist das Verstellstück
32 verschieblich geführt. Dieses Verstellstück 32 dient zur
Anpassung der Stellung der Beinaufnehmerschale 36. Je nach
Körpergröße bzw. individuellen Wünschen kann das
Verstellstück 32 zusammen mit der Beinaufnehmerschale 36
verschoben werden, bis die gewünschte Stellung erreicht ist.
Dann wird das Verstellstück 32 mit Hilfe einer in der
Zeichnung nicht dargestellten Klemmvorrichtung an dem Hebel
3 festgeklemmt. Mit dem Verstellstück 32 ist das Querstück
4 für die Beinaufnehmerschale 36 fest verbunden. Auf dem
Querstück 4 ist das Zwischenstück 37 längsverschieblich und
drehbar gelagert. Dieses Zwischenstück 37 kann nach
Erreichen der gewünschten Winkelstellung und Längsstellung
festgeklemmt werden. An dem Zwischenstück 37 ist die
Verstellschiene 33 für die Beinaufnehmerschale 36 längsver
schieblich gelagert. Nach Erreichen der gewünschten Stellung
kann die Verstellschiene 33 und damit die Beinaufnehmerscha
le 36 festgeklemmt werde (in der Zeichnung nicht darge
stellt). Die Bewegungsmöglichkeiten bzw. Verstell
möglichkeiten sind in der Fig. 9 mit Pfeilen angedeutet.
In der Fig. 9 verläuft die Drehachse 31 senkrecht zur
Schwenkachse 30 und senkrecht zum Hebel 3. Es ist jedoch
auch möglich, daß die Drehachse nicht genau senkrecht,
sondern geneigt ist.
Das Auge 35 des Hebels 3 ist in den Bereichen, in denen es
bei einer Schwenkbewegung um die Drehachse 31 mit der
Schwenkachse 30 in Berührung kommt, abgeschrägt, um
Beschädigungen der Schwenkachse 30 zu vermeiden. Durch die
Bemessung des Auges 35 bzw. der soeben beschriebenen
Abschrägungen kann eine Winkelbegrenzung für die
Drehbewegung um die Drehachse 31 vorherbestimmt werden.
Fig. 10 zeigt ein Ausführungsbeispiel der zweiten Lösung
der der Erfindung zugrundeliegenden Aufgabe. An der
Schwenkachse 30 ist der Hebel 3 starr befestigt. An dem
Hebel 3 ist das Verstellstück 32 gleitbeweglich und
feststellbar gelagert. Mit dem Gleitstück 32 ist das
Querstück 4 für die Beinaufnehmerschale 36 fest verbunden.
Der Zylinder 2 und dadurch auch die Schwenkachse 30 ist um
die Drehachse 34 schwenkbar gelagert. Die Drehachse 34
verläuft senkrecht zur Schwenkachse 30 und im wesentlichen
parallel zum Hebel 3. Genauer gesagt verläuft die Drehachse
34 dann parallel zum Hebel 3, wenn sich dieser Hebel 3 in
seiner neutralen Mittelstellung befindet. Wenn der Hebel
3 um die Schwenkachse 30 im Verlaufe der Übung gedreht wird,
nehmen die Drehachse 34 und der Hebel 3 einen Winkel
zueinander ein, der dem Drehwinkel der Schwenkachse 30
entspricht. Die Anordnung kann auch so getroffen werden,
daß die Drehachse 34 dann parallel zum Hebel 3 verläuft,
wenn dieser Hebel 3 aus seiner neutralen Mittelstellung um
einen bestimmten Winkel herausgeschwenkt worden ist.
Weiterhin muß die Drehachse 34 nicht unbedingt genau
senkrecht zur Schwenkachse 30 und auch nicht unbedingt
parallel zum Hebel 3 verlaufen.
Fig. 11 zeigt eine weitere perspektivische Darstellung, die
der Fig. 9 im wesentlichen entspricht und in der gleiche
Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen sind, so daß sich
eine erneute Beschreibung erübrigt.
Fig. 12 zeigt eine Einzelheit aus der Fig. 11, wobei
wiederum gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen
sind.
Bei der in Fig. 13 dargestellten Ausführungsform ist der
Hebel 3 mit der Schwenkachse 30 fest verbunden. An dem Hebel
3 ist das Verstellstück 32 längsverschieblich geführt. Das
Verstellstück 32 kann an dem Hebel 3 durch die
Feststellschraube 40 festgeklemmt werden. Durch eine Drehung
der Feststellschraube 40 wird ein Zwischenstück (in der
Zeichnung nicht dargestellt) vorwärts bewegt und mit dem
Hebel 3 zur Anlage gebracht. Vorzugsweise besitzt dieses
Zwischenstück zwei senkrecht zueinander stehende
Klemmflächen, die längs einer Kante des Hebels 3 auf zwei
aneinandergrenzende Flächen des Hebels 3 durch die Kraft
der Verstellschraube 40 aufgepreßt werden, wodurch die
Festklemmung des Verstellstücks 32 auf dem Hebel 3 bewirkt
wird.
Mit dem Verstellstück 32 ist das Querstück 4 für die
Beinaufnehmerschale 36 fest verbunden. Auf dem Querstück
4 ist das Zwischenstück 37 längsverschieblich und drehbar
gelagert. Im Gegensatz zur Ausführungsform nach der Fig.
9 wird das Zwischenstück 37 jedoch nicht auf dem Querstück
4 festgeklemmt, sondern kann sich auch während des Betriebs
in Richtung des Querstücks 4 bewegen. Die Beinaufnehmerscha
le 36 ist also in einer Richtung 43, 44 senkrecht zur Bewe
gungsrichtung 45, 46 des Hebels 3 auslenkbar. Die Bewegungs
möglichkeit des Zwischenstücks 37 ist durch zwei Anschläge
41 und 42 begrenzt. Die Anschläge 41, 42 können
verschieblich und festklemmbar ausgestaltet sein. Auf der
Beinaufnehmerschale 36 ist eine Verstellschiene 33
vorgesehen, die mit dem Zwischenstück 37 in Eingriff steht.
Über die Verstellschiene 33 ist die Beinaufnehmerschale
36 mit dem Zwischenstück 37 längsverschieblich und
festklemmbar verbunden.
Bei der in Fig. 14 dargestellten Lösung ist die Schwenkachse
30 als Sechskantprofil 30a ausgestaltet. Der Hebel 3 ist
also mit der Schwenkachse 30 drehfest und in Richtung der
Schwenkachse längsverschieblich verbunden. Die
Längsverschieblichkeit in Richtung der Schwenkachse ist
durch die Pfeile 50, 51 angedeutet. Die übrigen Bezugszif
fern der Fig. 14 entsprechen denjenigen der anderen Figuren
und brauchen daher nicht mehr im einzelnen erläutert zu wer
den. Das Zwischenstück 37 wird auf dem Querstück 4 in die
richtige Stellung geschoben und dann festgeklemmt. Die Bei
naufnehmerschale 36 besteht aus einem Mittelstück 52 und
zwei Endstücken 53 und 54. In dem Mittelstück 52 befinden
sich zwei Langlöcher 55 und 56. In den Endstücken 53 und
54 sind Löcher 57 und 58 vorgesehen. Die Endstücke 53 und
54 können also in Richtung der Doppelpfeile 59 und 60 ver
schoben und einjustiert werden.
Das Zwischenstück 37 ist auf dem Querstück 4 drehbar
gelagert; siehe Pfeile 60, 61. Die Beinaufnehmerschale 36
ist an dem Zwischenstück 37 ebenfalls drehbar gelagert;
siehe Pfeile 62-65.
Bei der in Fig. 15 dargestellten Ausführungsform ist ein
Zwischenstück 70 mit der Schwenkachse 30 fest verbunden.
Das Zwischenstück 70 ist in seinem unteren Bereich U-förmig
ausgebildet und trägt dort die Drehachse 31, an der der
Hebel 3 schwenkbar gelagert ist. Die Drehachse 31 verläuft
senkrecht zur Schwenkachse 30. Die Drehachse 31 verläuft
weiterhin im Abstand zur Schwenkachse 30.
Bei sämtlichen Ausführungsformen kann die Drehachse 31
geschwindigkeitsabhängig gedämpft und/oder
geschwindigkeitsunabhängig belastet sein. Diese Dämpfung
und/oder Belastung kann symmetrisch oder unsymmetrisch sein.
Durch eine unsymmetrische Vorbelastung kann eine Seite des
beanspruchten Gelenkes entlastet werden.
Der Hydraulikflüssigkeit, beispielsweise Öl, ist ein Gas,
beispielsweise Luft, beigemischt. Die Beimischung kann durch
in den Zeichnungen nicht dargestellte Ventile erfolgen.
Claims (2)
1. Trainingsgerät mit einem an einer Schwenkachse befestig
ten Hebel, der zur Erzeugung eines Reaktionsmomentes mit
dem Kolben eines Hydraulikzylinders so verbunden ist,
daß eine alternierende Drehbewegung des Hebels in eine
translatorische hin- und hergehende Bewegung des Kolbens
umgewandelt wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Hydraulikflüssigkeit ein Gas beigemischt ist.
2. Trainingsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Hydraulikflüssigkeit
Luft beigemischt ist.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8125 | Change of the main classification |
Ipc: A63B 21/008 |
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| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |