DE370302C - Vorrichtung zum Umschalten und Einstellen des Typenrades - Google Patents

Vorrichtung zum Umschalten und Einstellen des Typenrades

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DE370302C
DE370302C DEF37876D DEF0037876D DE370302C DE 370302 C DE370302 C DE 370302C DE F37876 D DEF37876 D DE F37876D DE F0037876 D DEF0037876 D DE F0037876D DE 370302 C DE370302 C DE 370302C
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DE
Germany
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type wheel
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Expired
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DEF37876D
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ELEK SCHE SCHREIBMASCHINEN M B
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ELEK SCHE SCHREIBMASCHINEN M B
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J1/00Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies
    • B41J1/22Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies with types or dies mounted on carriers rotatable for selection
    • B41J1/32Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies with types or dies mounted on carriers rotatable for selection the plane of the type or die face being parallel to the axis of rotation, e.g. with type on the periphery of cylindrical carriers

Landscapes

  • Handling Of Cut Paper (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Umschalten und Einstellen des Typenrades. Typenradschreibmaschinen, bei denen im Gegensatz-zu den Typenhebelmaschinen beim Umschalten der Buchstabenreihen, d. h. der Klein- und Großbuchstaben, der Ziffern usw., nicht die Papierwalze, sondern das Typenrad gehoben und gesenkt wird, zeigen den Übelstand, daß die Typen nicht in der richtigen Höhe zum erschlag kommen, wenn die Schreibgeschwindigkeit eine größere ist; weil in diesem Falle das Typenrad noch nicht geniigeiiol geh(-)hen ist. st)i)aild die T\-pe gegen die Papierwalze trifft. Das hat seinen Grund darin, daß die einzelnen Bewegungen, insbesondere das Heben oder Vnischalten und das Schwenken des Typenrades gegen die Papierv:alte nur auf kurzen Strecken stattfinden und diese Bewegungen meist teilweise zusammenfallen. Ebenso bietet auch die richtige Einstellung des Typenrades in der Weise, daß die Typen genau nach der Mitte der Druckstelle hinschlagen, beträchtliche Schwierigkeiten.
  • Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorrichtung, mittels deren das Umschalten, also die Höhenverstellung des Typenrades und auch dessen Einstellen gegenürer der Papierwalze genau geregelt wird, so -daß sämtliche Buchstaben _ und andere Zeichen genau in der Zeile stehen und sämtliche Typen gleichmäßig zum Abdruck gelangen. Zu diesem Zweck wird die dreh-, lieb- und schwenkgare Tvpenradwelle in ihren verschiedenen Höhenstellungen bei der Abdruck-Lewegung durch seitlich ineinandergreifen<le Anschlagglieder eingerichtet, die vermöge der Schwenkuewegung der Typenradwelle (las Typenrad in der richtigen Höhe halten. Diese Anschlagglieder sind ferner so ausgebildet. daß sie nicht nur die Längsbewegung der Typenradwelle in der richtigen Höhe begrenzen. sondern sie auch in die gewünschte Flöhe führen, was durch eine keilartige Ausbildung der Anschlagglieder erreicht wird. Dadurch wird das Typenrad durch die den Abdruck herbeiführende Schwenkbewegung zwangsweise in die richtige Hiihenlage gebracht, und zwar unabhängig davon, ob die Umschalttaste bis in ihre Endlage niedergedrückt ist oder nicht.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung für eine elektrische Typenradschrei.Imaschine dargestellt. Abb. i zeigt die Vorrichtung in der Ruhestellung, Abb.2 in der A[druckstellung, Abb.3 die Vorrichtung zur üi,ertragung der Bewegung von den Umschalttasten auf die Typenradwelle in der Draufsicht, und zwar in der Druckstellung des Typenrades gemäß Abb. 2, und Atib. d. die Übertragungsvorrichtung in der Seitenansicht.
  • Die an ihrem oberen Ende das Typenrad r tragende Wellen, wird von zwei Ringlagern a, ci in ihnen längsverschiebbar gehalten, die an zwei winklig . zueinander gerichteten armen b, b' befestigt sind. Der Arm b ruht drehbar auf einem Zapfen c und trägt an seinem freien Ende einen Anker d für einen die Abdruckbewegung veranlassenden Elektromagneten e. Auf dem Lager a und der Welle w ruht eine Hülse f, die sich finit der Welle drehen und in der sich die Welle w der länge nach verschieben kann. Mit dieser FFülse ist ein Zahnrad ä verbunden, in das z. 11. ein zum Drehen der Typenradwelle bestimmtes Zahnsegment eingreift, das von den sogenannten Drehmagneten angetrieben wird. Am unteren Ende der Welle n,, befindet sieh eine Scheii-e 1i., die am Rande nach oben und unten kegelförmig abgeschrägt ist, und mittels deren die Welle auf zwei Rollen i ruht. Diese Rollen sind in einem winkelförmigen Ausleger k eines Lügelförmigen Hebels m gelagert, cler auf Zäpfen ;r. schwingbar ist und auf jedem Schenkel einen Zapfen o trägt, mittels deren er von den darunter greifenden Hebelarmen p, t' (Abb. 3 und 4) der Umschalttasten gehoben werden kann. Beim Anheben des Bügelhebels in. werden auch die Rollen i mitgehoben, und diese schie'.@en die Typenradwelle w. je nachdem die Taste für einfache oder zweifache Unischaltung gedrückt wird, uni die einfache oder doppelte Entfernung zweier benachbarter Typenreihen des Typenrades nach oben. Die für die Einstellung einer Type erforderliche Drehung der Welle -r, wird durch rlie Lagerung der Scheibe h auf den Rollen i., deren Drehachsen finit der Typenradwelle zo für gewöhnlich in einer gemeinsamen Fl;ene liegen, erleichtert. (ia auf diesen Rollen die Sdieilie heim Drehen ,-ler Welle läuft.
  • Die Scheibe h bildet ferner den einen Teil der zur Begrenzung (ler Höheneinstellunrien des Typenrades dienenden Anschlag-;4liecler. während der andere Teil aus drei ne'.en der Wellen, in einem Block q übereinander gelagerten Rollen sl, s- s; besteht. Die gegenseitigen Abstände dieser drei Rollen entsprechen den drei Hi3henstellungen, die rla,# Typenrad r vor der Papierwalze t einnehmen soll.
  • Wird die Welle w mit dein Typenrael r durch Erregen des Elektromagneten e gegen die Papierwalze t bewegt, ohne daß eine Unischalttaste gedrückt ist. so bleibt der Bügellie, e1 in ungehohen, und zwar ruht er mit seinem Ausleger k auf einem Vorsprung x des Blockes d. Beim Schwenken der Tvpenrad-Nvelle uni die Achse c gleitet dann die Scheibe h mit ihrer Unterfläche über die Rollen i hinweg und legt sich mit ihrer Oberiläche unter die Anschlagrolle .s1, wie Abb. 2 zeigt. Da die Welle in ihren Lagern länl;s-@-erschiebhar, der Abstand der Papiertvalze t @-on der Anschlagrolle s, al-:er beständig ist, so schlagen die Typen stets in gleicher Hnlie gegen die Walze.
  • Soll eine Type der mittleren Reihe oiv, Typenrades zum Abdruck gelangen, so xerrfen durch Niederdrücken der Taste für einfache Unischaltung mittels des damit verhunoleneii Hebels P rler Bügellieber m und - mit ihm die Rollen i so weit gehoben, daß die darauf ruhende Scheibe h in eine Höhe zwischen den Anschlagrollen s1 und s= zu liegen kommt. Wird dann die Typenradwelle gegen die Papierwalze geschwenkt, so tritt sie zwischen die beiden Anschlagrollen ein und legt sich unter die Anschlagrolle s2, wodurch die Huthöhe des Typenrades für die zweite, mittlere Typenreihe genau bestimmt ist. In gleicher Weise wird durch Niederdrücken der Taste für die zweifache Umschaltung mittels des Hebels p', des Bügelhebels ni und der Rollen i die Scheibe h auf eine zwischen den Anschlagrollen s2 und s3 liegende Höhe gehoben, und sie legt sich dann unter die Anschlagrolle s3, die die Hubbegrenzung für die untere Typenreihe des Typenrades bildet.
  • Ist die Umschalttaste noch nicht ganz niedergedrückt, während die Abdruckbewegung der Typenradwelle schon erfolgt, so befindet sich das Typenrad auch noch nicht in der erforderlichen Höhe. Dieser fehlerhafte Zustand wird aber nachträglich durch die weitere Schwenkbewegung der Welle in der Weise behoben, daß die am Rande keilartig atgeschrägte Scheibe durch die Wirkung der Keilfläche auf die jeweils darunterliegende Anschlagrolle gehoben wird, bis sie kurz vor dem Abdruck der Type unter der oberen Anschlagrolle liegt und somit die richtige Höhe des Typenrades einstellt. Die Vorrichtung ermöglicht es also dadurch, daß die gegenseitigen Abstände der Anschlagrollen den Abständen der entsprechenden Typenreihen gleich gemacht werden, stets einen sicheren, zeilengeraden Abdruck zu erzielen.
  • Außerdem gestattet aber die Vorrichtung noch ein genaues Einstellen des Typenrades auf die richtige Anschlaghöhe gegenüber der Papierwalze, und zu diesem Zweck ist es nur nötig, den Block q in der Höhe verstellbar anzuordnen. Dies ist beim dargestellten Ausführungsbeispiel dadurch geschehen, daß der Block q auf Spitzenschrauben v gelagert ist und durch eine Schraube ic auf die Spitzenschrau' en festgezogen wird. Durch Heraus-oder Hineinschrauben der Spitzen werden der Block q und mit ihm der Stützarm .i-, der darauf ruhende Bügelhebel in mit den Rollen i, die darauf liegende Scheibe li, die Welle w und das Typenrad r gemeinsam gehoben bz`v. gesenkt und danach durch Anziehen der Schraube ic in der eingestellten Lage befestigt. Zusammen mit dem Block sind aber auch die daran gelagerten Anschlagrollen s1, s--, s3 in gleichem INTaße verstellt worden, und dementsprechend sind die einzelnen Hubhöhen des Typenrades in sich unverändert geblieben. Lediglich durch Verstellung des Blockes, also eines einzigen Gliedes, kann daher die gesamte Schaltvorrichtung eingestellt werden, ohne die gegenseitigen Bewegungsverhältnisse der einzelnen Teile dabei zu verändern.
  • Die Vorrichtung eignet sich für alle Arten von Typenradschreibmaschinen, d. h. für mechanisch, elektrisch und pneumatisch angetriebene.

Claims (3)

  1. PATENT-ANsPRücHE: i. Vorrichtung zurn Umschalten und Einstellen des dreh-,- heb- und schwenkbaren Typenträgers von Typenradschreibinaschinen mittels seitlich ineinander greifender Anschlagglieder, dadurch gekennzeichnet, daß das an der Typenradwelle (zu) gelagerte Anschlagglied von einer runden Scheibe (h) gebildet wird, die unabhängig von der Drehung des Typenrades bei jeder Drehstellung in die feststehenden Anschlagglieder (s1, 4, s3) eingreifen kann.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagscheibe (1a) am Rande doppelkegelförmig abgeschrägt ist, derart, daß sie bei nicht genauer Höheneinstellung das Typenrad selbsttätig in die richtige Höhenlage bringt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagscheibe (h) .auf Stützrollen (i) ruht, die an einem durch Umschalthebel bzw. p') hebbaren Hebel (zn) gelagert sind. d.. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Anschlagscheibe (h) zusammenwirkenden feststehenden Anschlagglieder (s1, s2, s3) an einem in der Höhe verstellbaren Körper (q) angeordnet sind, durch dessen Verstellung die genaue Höhenlage des Typenrades für alle Umschalthöhen gemeinsam herbeigeführt wird.
DEF37876D 1913-12-19 1913-12-19 Vorrichtung zum Umschalten und Einstellen des Typenrades Expired DE370302C (de)

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DE370302C true DE370302C (de) 1924-02-14

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DE (1) DE370302C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1157667B (de) * 1957-03-26 1963-11-21 Fritz Ohle Dipl Ing Waehlvorrichtung mit einem druckenden Rufnummernanzeiger fuer Fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere Fernsprechwaehlanlagen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1157667B (de) * 1957-03-26 1963-11-21 Fritz Ohle Dipl Ing Waehlvorrichtung mit einem druckenden Rufnummernanzeiger fuer Fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere Fernsprechwaehlanlagen

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