DE369805C - Achsenregler, besonders fuer Wasserturbinen - Google Patents

Achsenregler, besonders fuer Wasserturbinen

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DE369805C
DE369805C DEK79276D DEK0079276D DE369805C DE 369805 C DE369805 C DE 369805C DE K79276 D DEK79276 D DE K79276D DE K0079276 D DEK0079276 D DE K0079276D DE 369805 C DE369805 C DE 369805C
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DE
Germany
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axis
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weights
axis controller
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ELEK ZITAETS AKT GES VORMALS K
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D13/00Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover

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Description

DEUTSCHES REiCH
AUSGEGEBEN
Ϊ 23. FEBRUAR 1923
REiCHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVi 369805 KLASSE 60 GRUPPE
(K79276I\6o)
Achsenregler, besonders für Wasserturbinen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. September 1921 ab.
•Es sind bereits Achsenregler bekannt 'geworden1, die mit einem oder mehreren in einer zur Reglerachse senkrechten Ebene drehbar angeordneten Gawichten versehen sind, wobei die Gewichte miteinander !kraftsclhäüss'ig durch ein biegsames Band verbunden sind, damit ungleiche Federspannungen ausgeglichen werden. Bei diesen bekannten Achsenreglern muß jedoch die Änderung der Umdrehungszahl durch äußere, auf den Rollenhalter des biegsamen Bandes einwirkende -Kräfte herbeigeführt werden.
Gemäß der Erfindung wird die Drehbewegung der im Regler drehbar gelagerten Gewichte unmittelbar auf das Steuergetriebe übertragen, unld zwar mittels eines biegsamen Bandes, das von dem· in der Richtung der Achse 'beweglichem Steuerorgan längs der Achse durch die hohle Reglerwelie über eine Führungsrolle, dann weiter um oo° izur Achse verschränkt und radial zur Reglerwelie gegen das Gewicht geführt wird, an dem es befestigt ist Die zur Erzielung- des Gleichgewichtes mit der (Fliehkraft des Gewichtes nötige Feder wirkt Idabei vorteilhaft unmittelbar auf das zwischen dem Gewicht und dem Steuenungsorgan angeordnete Verbindungsband ein. In dieser Weise wird ein äußerst empfindliches, verläßliches/ rasches selbsttätiges Regeln der Umdrehungszahl erzielt.
Der Achsenregler der Erfindung ist auf der Zeichnung in einigen Ausführungsbeispielen veranschaulicht.
Der Flachregier besteht, wie in Abb. i, 2 und 3 ersichtlich ist, aus einem oder zwei Gewichten s, die drehbar um einen Zapfen c angeordnet sind. Die Drehbewegung der Gewichte erfolgt in einer zur Reglerachse senkrechten Ebene. Der Zapfen c ist in einer Büchse gelagert, die zugleich als Riemscheibe?- ausgebildet ist und zum Reglerantrieb dient.
Die Riemsdheibe r ist auf einer gegen Achsialschuib gesicherten und im Lager/ gelagerten WeIIeA befestigt.
Die Anordnung kann), wie die Abb. i, 2, 3, 4, 5 zeigen, verschiedenartig getroffen werden.
In AbIb. 1 ist eine für große Umdrehungszahlen bestimmte Ausführung dargestellt, wobei ein· einziges Gewichts in Anwendung kommt. Dieses Gewicht ist in einer zur Regleraohse senkrechten Ebene drehbar um den Zapfen c angeordnet, der in einer zum Reglerantrieb dienenden Riemscheibe r befestigt ist.
£69805
Das Gewicht ζ trägt ein Kreissegment S1, dessen Mitte in dem Drehpunkt c liegt. Auf dem Segment S1 ist ein Band P1 befestigt, das entweder über eine Rolle kt (Abb. 5) 5 oder über einen Roillensektor k (Abb. 4) gelegt und mit einer Stange t verbunden ist, die in der Achse der hohlen Reglerwelle h liegt.
Auf der Stange t sitzt eine gegen die Spiralfeder/» gestützte Mutterm; die Spiralfeder hat den Zweck, die zur Erzielung des Gleichgewichts mit der Fliehkraft des Gewichtes 2 nötige Belastung zu entwickeln und das Band P1 zu spannen. Die Stange t stellt dann in der Art der üblichen Reglermuffe die Verbindung mit dem Steuergetriebe her. Wie ersichtlich, ist die Feder außerhalb des Gewichtes ohne irgendwelche Zapfen, Schneiden oder sonstige Einhänigevorrichtiungen gelagert. ·
Durch Änderung (der Umdrehungen ändert sich auch die Größe der Fliehkraft des Gewichtes z, das Gleichgewicht wird gestört, und das Gewicht ζ bewegt sich so lange, bis wiederum eine neue Gleichgewichtslage durch eine beim Belastungswechsel eintretende Längenänderung der Feder ρ erreicht und diese von dem Band P1 weiter übertragen wird.
Wie die Abb. 4 und 5 darstellen, ist das biegsame Band P1 mit Hilfe einer Kupplung j ο. dgl. um 900 verschränkt und so gelagert, daß der oberhalb der Rolle k bzw. fea des Sektors kt liegende TeM in der Richtung der Tangente von der Reglermitte zum Kreis- segmentS1 auf dem Gewichts verläuft und der unterhalb ider Teile k oder ^1 befindliche Teil in der Achse des Reglers fortschreitet. In A'bb. 2 ist eine ähnliche Anordnung eines Flachreglers mit zwei Gewichten s veranschaulidht, welche ebenso wie nach Abb. 1 je ein Kreissegment S1 besitzen, außerdem noch ein um den Zapfen c drehbares Segment oder Scheibe S2 aufweisen. Über die Segmente S2 ist ein Band P2 gespannt, welches die Fliehkraftwirkung von einem Gewicht auf das andere übertragen soll, wobei es auch die Schrwerkraftwirkung ausgleicht. Bei der Drehung wird das Gleichgewicht mittels einer ähnlichen Anordnung wie nach Abb. 1 mit Hilfe einer außerhalb gelegenen Feder p und eines Bandes P1, erzielt.
Abb. 3 stellt eine Anordnung mit einem oder zwei Gewichten ζ dar, die ähnlich wie in Abb. ι oder Abb. 2 angeordnet sind mit dem Unterschied, daß eine oder zwei Belastungsfedern/» innerhalb der Riemscheibe in einer zur Reglerwelle senkrechten Ebene liegen. Ein Ende der Feder p ist mit der als Riemscheibe ausgebildeten Büchse r, das andere mit einem biegsamen Band P3 fest verbunden, welches über das Kreissegment S3 auf dem Gewicht ζ geführt und1 dem Gewicht ζ verbunden ist. Die Drehbewegung des Gewichtes wird· mittels des Bandes P1 nach Abb. i, 2, 4, 5 auf gradlinig fortschreitende Stangen t überführt, wobei die ähnlich wie in Abb. ι gelagerte Feder/» hauptsächlich das Band P1 spannen soll.
Durch Anwendung der Bänder an Stelle der sonst üblichen Hebel und verwickelten Hebelübersetzungen wird eine erhebliche Vereinfachung und Genauigkeit der Flachregler erzielt, da mit den Hebelübersetzungen auch die Zapfen oder kostspielige Schneiden, die unbedingt notwendige reichliche Schmierung, ferner auch das Spiel in den Zapfen und der damit bedingte Leergang fortfallen und die zur Massenbeschleunigunig aus der Ruhelage in die Bewegung beim Regelungsvorgang nötigen Kräfte weit geringer wer- den. Außerdem liegt die Federachse bei allen Lagen stets in derselben Geraden, was einen günstigen Einfluß auf die Charakteristik ausübt.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Achsenregler, besonders für Wasserturbinen, mit einem oder mehreren in einer zur Reglerachse senkrechten Ebene drehbar angeordneten Gewichten, dadurch gekennzeichnet, daß ein biegsames Band (P1) von dem in der Richtung der Achse beweglichen Steuerorgan längs der Achse durch die hohle Reglerwelle (h) über eine Führungsrolle (K1), dann weiter um 900 ■zur Achse verschränkt und radial zur Reglerwelle gegen das Gewicht (z) geführt wird, an dem es befestigt ist.
  2. 2. Acihsenrohr nach Anspruch 1, dadurch igelkennzeichnet, daß die zur Erzielung des Gleichgewichtes mit der Fliehkraft des Gewichtes nötige Felder (p) unmittelbar auf das zwischen· dem Gewicht und dem Steuerorgan angeordnete Verbimdungsbamdi (P) einwirkt.
  3. 3. Achsenregler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Gewicht mit einer Büchse (r) durch ein biegsames Band (P3) verbunden ' ist, an dem die Feder (p) angreift. no
  4. 4. Achsenregler nach Anspruch 1, 2 unid 3., dadurch gekennzeichnet, daß die Bänder (P1, P2, P3) auf zylindrischen Flächen (S1, S2, S3) abrollen, die gleichachsig mit den die Gewichte tragenden Zapfen sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEK79276D 1921-09-30 1921-09-30 Achsenregler, besonders fuer Wasserturbinen Expired DE369805C (de)

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DE (1) DE369805C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1245739B (de) * 1961-12-12 1967-07-27 Fichtel & Sachs Ag Fliehkraftregler

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1245739B (de) * 1961-12-12 1967-07-27 Fichtel & Sachs Ag Fliehkraftregler

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