DE369657C - Verfahren zum Behandeln von insbesondere zur Herstellung von Bleistiften dienendem Holz - Google Patents

Verfahren zum Behandeln von insbesondere zur Herstellung von Bleistiften dienendem Holz

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DE369657C
DE369657C DEA33688D DEA0033688D DE369657C DE 369657 C DE369657 C DE 369657C DE A33688 D DEA33688 D DE A33688D DE A0033688 D DEA0033688 D DE A0033688D DE 369657 C DE369657 C DE 369657C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27KPROCESSES, APPARATUS OR SELECTION OF SUBSTANCES FOR IMPREGNATING, STAINING, DYEING, BLEACHING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS, OR TREATING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS WITH PERMEANT LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CHEMICAL OR PHYSICAL TREATMENT OF CORK, CANE, REED, STRAW OR SIMILAR MATERIALS
    • B27K5/00Treating of wood not provided for in groups B27K1/00, B27K3/00
    • B27K5/02Staining or dyeing wood; Bleaching wood
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B27K5/001Heating

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Chemical And Physical Treatments For Wood And The Like (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Behandeln von Holz. Dieses Verfahren soll in erster Linie angewendet werden, um einheimische Haizarten für die Herstellung von Bleistiften geeignet zu machen. Es kann aber auch für alle anderen Holz verarbeitenden Industrien benutzt werden.
Das Verfahren bezweckt, die Bearbeitungsfähigkeit des Holzes zu erhöhen und das bisher übliche Beizen in Fortfall zu bringen, und beruht auf der an und für sich bekannten Behandlung des Holzes mit heißer Luft.
Zufolge der Erfindung soll das Holz der Einwirkung von auf etwa 420 bis 480° C erhitzter Luft, und zwar nur so lange ausgesetzt werden, bis eine durchgehende Bräunung des Holzes ohne merkliche Zersetzung eintritt.
Zusammengefaßt eint das Verfahren dem- ■ nach für die Bleistiftindustrie die Vorzüge der leichten und raschen Verarbeitung, des Veredeins bisher als minderwertig angesehener Hölzer in- und ausländischen Ursprungs, der Konservierung bzw. Unveränderlichkeit der durch das Verfahren hergestellten
Produkte und der gleichzeitig erzeugten vollkommen raschen Durchfärbung des Holzes. Die bisherigen \rersuche und Methoden, welche darauf hinzielten, diese Vorteile, und besonders den letzteren, auf nassem Wege zu erreichen, mußten sich darauf beschränken, den erstrebten Zweck nur sehr unvollkommen zu erreichen.
Den aus den bisherigen Verfahren sich ergebenden Übelständen auf rationelle technische Weise abzuhelfen, ist der Zweck der Erfindung, die, wie folgt, ausgeführt wird.
Das Material wird in einem geeigneten Apparat einer solchen Temperatur so lange ausgesetzt, daß die harzigen Bestandteile (neben Wasser) entweichen. Handelt es sich um die Vorbereitung der für die Bleistiftherstellung dienenden Brettchen, so werden diese mittels einer geeigneten Fördervorrichtung, beispielsweise eines Kettenbandes, einer von außen beheizten, beispielsweise zylindrischen Heizkammer zugeführt und während des Durchganges durch diese auf die gewünschte Temperatur erhitzt. Hierbei geben sie neben dem Wasser die teerigen, öligen und harzigen Bestandteile ab> die in geeigneter Weise aus der Kammer entfernt werden. Die Brettchen selbst fallen am anderen Ende der Fördervorrichtung und der Kammer in ein Trichterrohr, von dem aus sie ins Freie gelangen.
Das Verfahren liefert ein Holz, welches nach Verlassen des Apparates sofort verarbeitungsfähig ist und welches durch die Temperatur im Apparat nicht nur Feuchtigkeit und harzige Bestandteile verloren, sondern gleichzeitig eine intensive Beheizung erhalten hat.
Eine zur Durchführung des Verfahrens dienende Einrichtung ist auf beiliegender Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel, wie es sich für die Verwendung in der Herstellung von Bleistiften eignet, dargestellt, und zwar ist:
Abb. ι ein senkrechter Längsschnitt, Abb. 2 eine Seitenansicht,
Abb. 3 ein senkrechter Querschnitt, und Abb. 4 eine Stirnansicht.
Die Einrichtung besteht aus einem gemauerten Ofen, in welchem eine Heizkammer/ zylindrischer Form oder sonstiger geeigneter Bauart angeordnet ist, die mittels einer aus Abb. ι ersichtlichen Feuerung mit Unter- und Oberhitze beheizt werden kann. Die Verbrennungsgase streichen durch den Kanal η in Richtung der Pfeile und werden durch den Ventilator 0 abgesaugt und fortgeführt. Das beispielsweise bei der Bleistiftherstel- ! lung in Form von Brettchen verwendete Holz wird in Zufuhrtrichtern a, deren, wie aus Abb. 3 und 4 ersichtlich ist, drei nebeneinander angeordnet sind, eingefüllt und an deren unterem Ende durch das Greifrad b, das Wechselrad c und das Förderrad d einer Fördervorrichtung e zugeführt, die in dem dargestellten Beispiel aus einem endlosen Kettentransportband besteht, welches über Rollen 0 der Walzen läuft, deren eine auf der Achse der Räder d und deren andere auf der Achse g aufsitzen. Die dem Kettenbande zugeführten Brettchen passieren auf der Fördervorrichtung e, die in bekannter Weise durch Rollen gestützt wird, die Heizkammer und werden am anderen Ende der Fördervorrichtung und der- Kammer in ein Trichterrohr h abgeworfen, durch das sie nach unten gleiten und unter öffnung einer Klappe i in das Freie gelangen. Die Zeit, welche für die Behandlung der Brettchen erforderlich ist, beträgt einige Minuten, hängt aber selbstverständlich von der Art und Größe der zu verarbeitenden Hölzer ab.
Die Behandlung von Holz in geschmolzenen Metallen führt nicht zu den gleichen Ergebnissen wie das vorliegende Verfahren.

Claims (3)

85 Patent-Ansprüche :
1. Verfahren zum Behandeln von Holz, insbesondere von zur Herstellung von 'Bleistiften dienendem Holz, mittels heißer Luft zwecks Erhöhung der Bearbeitungsfähigkeit und Vermeidung des Beizens, dadurch gekennzeichnet, daß man Luft von etwa 420 bis 4800 verwendet, und zwar so lange, bis eine durchgehende Bräunung ohne merkliche Zersetzung des Holzes eintritt.
2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine zylindrische oder sonstwie gestaltete, von außen zu beheizende Kammer (/), durch die das Holz auf einer Fördereinrichtung (Kettenband e) hindurchgeführt wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß vor der Heizkammer eine Zufuhrvorrichtung (a, b, c, d) angeordnet ist, welche das Holz, beispielsweise in Form von Brettchen, der Fördervorrichtung zuführt, und daß no letztere das behandelte Holz in ein am äußeren Ende mit einer Klappe (i) versehenes Trichterrohr (h) abgibt, welches es nach außen befördert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEA33688D 1920-07-02 1920-07-02 Verfahren zum Behandeln von insbesondere zur Herstellung von Bleistiften dienendem Holz Expired DE369657C (de)

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