DE369478C - Sicherheitsschloss - Google Patents
SicherheitsschlossInfo
- Publication number
- DE369478C DE369478C DEB97818D DEB0097818D DE369478C DE 369478 C DE369478 C DE 369478C DE B97818 D DEB97818 D DE B97818D DE B0097818 D DEB0097818 D DE B0097818D DE 369478 C DE369478 C DE 369478C
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- DE
- Germany
- Prior art keywords
- bolt
- lock
- disk
- disc
- cutout
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B17/00—Accessories in connection with locks
- E05B17/14—Closures or guards for keyholes
Landscapes
- Patch Boards (AREA)
Description
" HlIiLIOTHEEK
Ν«.
VOOR CE
AUSGEGEBEN
AM 19. FEBRUAR 1923
AM 19. FEBRUAR 1923
■ (B g-jSiS lllßSa>)
Emanuel Berger in München. - " Sicherheitsschloß.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Sicherheitsschloß, insbesondere für (Geheim-)
Wand- o. dgl. Geldschränke, bei welchem in bekannter Weise bei Bewegung eines Nebenriegels
(Doppelriegels) eine Sicherung gegen das öffnen des Hauptschloßriegels eintritt.
Die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Schlosses ist dabei derart, daß gegen unbefugtes
öffnen größtmöglichste Sicherheit gewährleistet'Wird.
Das wesentlichste Merkmal des Erfindungsgegenstandes besteht hierzu darin, daß der erwähnte
Nebenriegel (Doppelriegel) des Schlosses durch eine mittels \rierkantschlüssels
o. dgl. drehbare Scheibe bewegt wird, die mit Einschnitten oder Schlitzen versehen ist,
durch welche Stifte o. dgl. der Riegelteile hindurchtreten, wobei die Scheibe mit einem der
Schlüsselführung für den Hauptschloßriegel entsprechenden Ausschnitt derart versehen ist,
J daß letzterer bei cer zum vollständigen öffnen ! des Doppelriegels notwendigen Verdrehung
j der Scheibe über das Schlüsselloch hinaustritt und erst durch entsprechende Rückdrehung
der. Scheibe mit dem Ausschnitt in Deckung ge!-rächt werden kann.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des neuen Geldschrankschlosses in Verbindung
mit der Schranktüre und den zugehörigen Anschlagteilen dargestellt.
Abb. r zeigt dasselbe in einem parallel zur Türel.ene geführten senkrechten Schnitt.
Abb. 2 ist ein Schnitt nach der Linie A-B von Abb. 1.
Bei diesem neuen Schloß ist die Bewegung des Doppelriegels a. b und des eigentlichen
Schloßriegels c nur in der Weise möglich, daß 1 eim öffnen des ersteren eine in besonderer
Weise auszulösende Sicherung gegen das öffnen des letzteren eintritt.
Hierzu wird der Doppelriegel α, b durch eine an sich bekannte drehbare Scheibe d bewegt,
die mit Einschnitten e versehen ist, durch welche Stifte f der Riegelteile a, b hindurchtreten.
Die Scheibe d ist mit einem der Schlüsselführung g für den Schloßriegel c entsprechenden
Ausschnitt Λ derart versehen, daß letzterer bei der zum vollständigen Öffnen
des Doppelriegels a, b netwendigen Verclre- »o hung der Scheibe d im Sinne des Pfeiles χ
(Abb. i) über das Schlüsselloch g hinaustritt. Dieses bleibt daher durch die Scheibe abgedeckt
und kann erst durch entsprechende Rückdrehung derselben mit dem Scheibenausschnitt
h in Deckung gebracht werden, so daß ,das Schlüsselloch g zum Einführen des Schlüssels
und Öffnen des Riegels c zugänglich wird. Um bei dieser Rückdrehung der Scheibe d
eine Verschiebung der Riegelteile a, b so lange ao zu verhindern, bis die öffnungen h, g sich in
Übereinstimmung befinden, sind die Ein-. schnitte e so lang gehalten, daß sie einen der
notwendigen Rückdrehung der Scheibe entsprechenden Leerlauf (3 bis 4 mm) zulassen.
Die Drehung der Scheibe d ist dadurch ermöglicht, daß dieselbe auf einem in der Zwi- !
schenwand i drehbar gelagerten Dorn k sitzt, | der mit seinem Vierkantansatz Z in die nach
der Türaußenseite führende öffnung m hineinragt.
Durch diese öffnung kann ein mit entsprechender Vierkantbohrung versehener
besonders ausgebildeter Schlüssel eingeführt werden.
Das Öffnen des gesperrten Schlosses erfolgt der beschriebenen Einrichtung entsprechend
in folgender Weise:
Zunächst wird mittels des Vierkantschlüssels die Scheibe d im Sinne des Pfeiles χ so
weit verdreht, bis die Riegel a, b außer Eingriff gelangt sind. Hierdurch kommt der
Ausschnitt h der Scheibe d in die in Abb. 1 der Zeichnung dargestellte Lage. Die Scheibe
deckt das Schlüsselloch g in der Zwischenwand i ab. Nunmehr wird auch der zur
Sicherung des eigentlichen Schloßriegels dienende Schlüssel in seine Führung g1 eingeschoben,
bis die Scheibe d sein weiteres Vordringen in das Schlüsselloch «· verhindert. Die
Scheibe wird dann mittels des Vierkantschlüssels zurückgedreht, bis der Ausschnitt h mit
dem Schlüsselloch g in Deckung gelangt, so daß der eingeführte Schlüssel durch die öffnung
g· hindurchtreten und auch der Riegel c geöffnet werden kann.
Die durch die Schranktüre nach außen führenden Öffnungen (Schlüssellöcher) können
bei Geheimwandgeldschränken beispielsweise j durch eine Platte« abgedeckt werden, welche I
eine Vierkanthülse m trägt und mittels einer Schraube ο so auf den Vierkantdorn I aufgeschraubt
wird, daß die Hülse den Dorn faßt. Die Platte η ist dabei mit einem Ansatz p
versehen, welcher, wenn dieselbe festgeschraubt ist, in die Schlüsselbartführung
hineinragt. Außen trägt die Platte einen Kleideraufhänger q, einen Knopf o. dgl., so
daß die Schlüssellöcher in unauffälliger Weise durch dieselbe abgedeckt werden. Der in die
Bartführung eingreifende Ansatz p verhindert
ein Drehen der Platte η um die Achse des 7" Dornes k, I. Um mittels der Platte η bzw.
des Aufhängers q die zum öffnen und Schließen der Riegelverschlüsse α, b notwendige
Drehung der Scheibe d bzw. des Dornes k, I
zu bewerkstelligen, wird zunächst die Schraube 0 gelöst und die Platte η so weit
abgehoben, daß der Ansatz^» frei wird, wäh- ·
rend die weiter (etwa 15 mm) in die Ausnehmung eingreifende Hülse?» den Dorn/
immer noch faßt. In dieser Lage dient also der Aufhänger q bzw. die Platte η mit ihrem
Vierkantansatz als Schlüssel zur Bewegung der Riegelverschlüsse a, b.
Es ist ohne weiteres klar, daß ein öffnen des beschriebenen Schlosses von uneingeweihter
Seite infolge der vorhandenen mehrfachen Sicherung fast ausgeschlossen erscheint.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Sicherheitsschloß, insbesondere für (Geheim-) Wand- o. dgl. Geldschränke, bei welchem bei Bewegung eines Nebenriegels, z. B. eines Doppelriegels, eine Sicherung gegen das öffnen des Hauptschloßriegels eintritt, dadurch gekennzeichnet, daß der Doppelriegel durch eine mittels Vierkantschlüssels o. dgl. drehbare Scheibe bewegt wird, die mit Einschnitten oder Schlitzen versehen ist, durch welche Stifte o. dgl. der Riegelteile hindurch- »°° treten, wobei die Scheibe mit einem der Schlüsselführung für den Schloßriegel entsprechenden Ausschnitt derart versehen ist, daß letzterer hei der zum vollständigen öffnen des Doppelriegels notwendigen Verdrehung der Scheibe über das Schlüsselloch hinaustritt und erst durch entsprechende Rückdrehung derselben mit dem Ausschnitt in Deckung gebracht werden kann.
- 2. Sicherheitsschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Scheibe vorgesehenen Einschnitte oder Schlitze einen der notwendigen Rückdrehung entsprechenden Leerlauf derselben zulassen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB97818D DE369478C (de) | 1921-01-18 | 1921-01-18 | Sicherheitsschloss |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB97818D DE369478C (de) | 1921-01-18 | 1921-01-18 | Sicherheitsschloss |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE369478C true DE369478C (de) | 1923-02-19 |
Family
ID=6989281
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB97818D Expired DE369478C (de) | 1921-01-18 | 1921-01-18 | Sicherheitsschloss |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE369478C (de) |
-
1921
- 1921-01-18 DE DEB97818D patent/DE369478C/de not_active Expired
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