DE369448C - Verfahren zum Reinigen von Metall, insbesondere Letternmetall - Google Patents

Verfahren zum Reinigen von Metall, insbesondere Letternmetall

Info

Publication number
DE369448C
DE369448C DEE26291D DEE0026291D DE369448C DE 369448 C DE369448 C DE 369448C DE E26291 D DEE26291 D DE E26291D DE E0026291 D DEE0026291 D DE E0026291D DE 369448 C DE369448 C DE 369448C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
metal
cleaning
birch
particular letter
cartridge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEE26291D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Publication date
Priority to DEE26291D priority Critical patent/DE369448C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE369448C publication Critical patent/DE369448C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B13/00Obtaining lead
    • C22B13/06Refining

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Cleaning Implements For Floors, Carpets, Furniture, Walls, And The Like (AREA)

Description

  • Verfahren zum Reinigen von Metall, insbesondere Letternmetall. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Reinigen von Metall, insbesondere Letternmetall, in flüssigem Zustande.
  • Die aus Blei, Zinn und Antimon bestehende Legierung neigt leicht zur Zersetzung, weil sie in flüssigem Zustand viel mit der Luft in Berührung kommt. Durch Oxydieren, namentlich des Antimons, scheidet sich dasselbe infolge seines spezifisch geringeren Gewichtes leicht aus und schwimmt an der Oberfläche: Aber auch das Zinn oxydiert, und durch Staub und Druckerfarbe wird das Metall nach und nach unrein und schwerflüssig. Um das Metall wieder zu reinigen, werden in der Praxis die verschiedensten Mittel angewandt. So ist z. B. das Eintauchen eines Birkenstockes ein altes bekanntes und bewährtes Mittel, auch Harze, Fett und viele andere Mittel werden verwendet, sogar rohe Kartoffeln. Es ist auch bereits vorgeschlagen, Holzkohle, Fett, Kolophonium oder anderes Harz und grünes Holz gemeinsam für die Reinigung von Metall zu verwenden.
  • Grüne Birkenstöcke sind aber gerade in der Großstadt schwer zu haben, sie trocknen rasch aus und verlieren ihre Wirkung. öle finden nur auf der Oberfläche Verwendung, Harze und Fette schmelzen untergetaucht so rasch, daß sie nur an der Oberfläche wirken.
  • Die Erfindung bezweckt nun den Vorteil, der mit der beschriebenen Verwendung von grünen Birkenzweigen verknüpft ist, beizubehalten, indem diese nach einem neuen Verfahren konserviert zur Anwendung gebracht werden. Die Konservierung der grünen Zweige geschieht der Erfindung gemäß zweckmäßig mit Harz und Fett unter Beimischung von Holzkohle und Salmiak. Es werden die grünen Birkenzweigteile oder Birkenschnitzel mit Holzkohle, Harz oder Kolophonium und Stearin oder Fett unter Zusatz von etwas Salmiak in heißem Zustande mit verhältnismäßig geringem Druck zu einer Patrone gepreßt, so wie man Brikett oder Torf preßt.
  • Diese Patrone besitzt eine große Dauerhaftigkeit.
  • Um das Metall zu reinigen, wird diese Patrone in an sich bekannter Weise mittels einer gelochten, zweckmäßig eisernen Büchse, welche an einem langen Stab befestigt ist, in das flüssige Metall eingetaucht. Dieses löst das Harz auf und bringt die Birkenzweige zum Verdampfen.
  • Infolge der isolierenden Wirkung der gepreßten Patrone erfolgt die Auflösung nur allmählich, wodurch die Fette und Harze auch unter der Oberfläche wirken. Mittels dieser Patrone kann eine sehr gute Reinigung des Metalls erfolgen, ohne daß der Arbeiter besondere Vorkenntnisse haben muß.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der zur Verwendung kommenden Vorrichtung veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. z eine Seitenansicht der Vorrichtung, in der der Stiel verkürzt ist bzw. ein Teil desselben herausgebrochen ist, Abb. z eine Draufsicht der Hülse b ohne Stiel; Abb. 3 veranschaulicht die Patrone in Seitenansicht; Abb. q. zeigt den abnehmbaren Deckel in Seitenansicht und im Grundriß.
  • An dem Stiel a sitzt eine Hülse b mit Löchern oder Durchlässen c und einem abnehmbaren Deckel d. Diese Hülse oder Büchse b kann auf der offenen Seite durch den z. B. mittels Bajonettverschluß festgehaltenen Dekkel verschlossen werden. In der Stielrichtung sind an der Hülse b keine Löcher, damit in dieser Richtung kein Spritzen erfolgen kann.
  • Die Hülse b wird zweckdienlich mit flossenartigen Lappen e versehen, mit denen das Metall gleichzeitig gemischt wird. Selbstverständlich könnte man zur Einführung der Patrone f in das Metall sich auch einer mehr oder weniger abweichenden Vorrichtung bedienen. .

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRUCfI: Verfahren zum Reinigen von Metall, insbesondere Letternmetall, durch Einführen grüner Birkenzweige, Holzkohle, Harz und Fett in das Metallbad, dadurch gekennzeichnet, daß die Birkenzweige oder Birkenschnitzel zur Erzielung einer größeren Haltbarkeit dadurch konserviert werden, daß sie unter Beimischung von Holzkohle, Harz oder Kolophonium, Stearin oder Fett und Salmiak in eine Patrone gepreßt werden.
DEE26291D Verfahren zum Reinigen von Metall, insbesondere Letternmetall Expired DE369448C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEE26291D DE369448C (de) Verfahren zum Reinigen von Metall, insbesondere Letternmetall

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEE26291D DE369448C (de) Verfahren zum Reinigen von Metall, insbesondere Letternmetall

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE369448C true DE369448C (de) 1923-02-19

Family

ID=7072082

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEE26291D Expired DE369448C (de) Verfahren zum Reinigen von Metall, insbesondere Letternmetall

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE369448C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE369448C (de) Verfahren zum Reinigen von Metall, insbesondere Letternmetall
DE544010C (de) Geschirrwaschvorrichtung mit Wasch- und Spuelwasserbehaelter und stillstehendem Geschirrkasten
DE609607C (de) Horde fuer Reinigungsmasse
DE466036C (de) Verfahren zur Herstellung von mit OEl getraenktem, von seinem Wassergehalt befreitem Brennholz
DE421928C (de) Geraet zum Reinigen von Fussboeden und aehnlichen Flaechen
AT78848B (de) Kandier- und Befeuchtungsvorrichtung.
DE267476C (de)
Bauer Kohelet in Distanz zu Eschatologie und Apokalyptik.
DE724419C (de) Schlittschuh mit auswechselbarer Laufbahn
DE509371C (de) Kontaktstreifen fuer Trockenelemente
DE588094C (de) Dose fuer pastenartige Masse, insbesondere Bohnermasse
DE579595C (de) Verfahren zur Konservierung des Stickstoffes der Jauche in Viehstaellen
DE451578C (de) Trocken- oder Roesttrommel mit starrer Trommelwand
DE621350C (de) Verfahren zum Frischhalten von tierischen und pflanzlichen Stoffen fuer Nahrungszwecke
AT92657B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Räuchern von Ölen und Fetten.
DE977023C (de) Verfahren zum Dichten der Muffen von Kanal- und Rohrleitungen mit Vergussmasse
DE640078C (de) Vorrichtung zum Extrahieren von Heil-, Desinfektions- o. dgl. Mitteln aus Naturprodukten
DE423645C (de) Rinne zum Absaeuern von Kunstfaeden
Rheinstein Legislative Regulations. A Study of the Ways and Means of Written Law
AT149011B (de) Dauerstampiglie mit hölzernem Stempelkörper und Verfahren zu dessen Herstellung.
DE257837C (de)
DE346738C (de) Metallreinigungs- und Entfettungsanlage
AT224803B (de) Parfümzerstäuber
CH178183A (de) Verfahren zur Herstellung von Deckenstreichbürsten.
Metz Rheinschwaben