DE36902C - Flügelspindel mit Laufspule - Google Patents

Flügelspindel mit Laufspule

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DE36902C
DE36902C DENDAT36902D DE36902DA DE36902C DE 36902 C DE36902 C DE 36902C DE NDAT36902 D DENDAT36902 D DE NDAT36902D DE 36902D A DE36902D A DE 36902DA DE 36902 C DE36902 C DE 36902C
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DE
Germany
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wing
spindle
rods
ring
running coil
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT36902D
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English (en)
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J. GOOD in Brooklyn, Washington und Park Avenues, New-York V. St. A
Publication of DE36902C publication Critical patent/DE36902C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H1/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
    • D01H1/04Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously flyer type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 76: Spinnerei.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. Mai 1885 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf solche Flügelspindeln mit Laufspule, bei welchen die Flügel aus geschlossenen Ringen bestehen, welche sich auf Parallelstangen (Flügelstäben) concentrisch mit der Spule und längs derselben hin- und herbewegen und Leitrollen tragen, über welche das Garn oder der Zwirn nach der Spule geführt wird.
Durch die schnelle Drehung des Flügels und die dadurch hervorgerufene Centrifugalkraft biegen sich die parallelen Flügelstäbe nach aufsen. Angenommen, der Fadenleiterring wäre mit steifen, nicht biegsamen Theilstücken auf diesen Stäben montirt, so würde durch die Ausbiegung der letzteren ein grofser Reibungswiderstand in den Gleithülsen entstehen, welcher die hin-und hergehende Bewegung des Fadenleiterringes hemmen würde. Zweck dieser Erfindung ist, den erwähnten Reibungswiderstand aufzuheben. Es geschieht dies dadurch, dafs der Fadenleiterring aus Theilen zusammengesetzt wird, so dafs er sich ausdehnen und der Ausbiegung der Flügelstäbe nachgeben kann.
Auf beiliegender Zeichnung ist:
Fig. ι die· Seitenansicht der FlUgelspindel mit Laufspule theilweise im Schnitt,
Fig. 2 ein Querschnitt durch die Spindel und Flügelstäbe, die Spule in der Endansicht zeigend, und
Fig. 3 ein Längenschnitt durch die Gleithülsen des Fadenleiterringes.
A A1 sind die Köpfe des Flügels, und zwar ist A der mit dem Triebwerk verbundene Kopf. A2 A2 sind die parallelen, sich gegenüberstehenden Flügelstäbe. Der Kopf A hat einen langen, hohlen Zapfen α und der Kopf Al hat ebenfalls einen hohlen Zapfen a1.
B ist die Spindel, welche in dem hohlen Zapfen α des Flügels, sowie in dem hohlen Zapfen a1 des anderen Flügelkopfes A1 bei a* gelagert ist.
C ist die Spule, welche auf der Spindel B sitzt und vermittelst der Kuppelungshülse b mit der Spindel verbunden ist. Die Hülse b hat nämlich einen in radialer Richtung vorspringenden Arm C1, welcher auf die gewöhnlich übliche Weise bei b1 mit dem Kopf der Spule gekuppelt wird. Diese Hülse ist vermittelst eines federnden Bolzens b2, welcher in ein Loch * der Spindel eintritt, mit der' Spindel verbunden. Die Spule mit' der Kuppelungshülse füllen den Zwischenraum zwischen den beiden Köpfen des Flügels vollständig aus. Mithin dient die Hülse b mit dem Bolzen b2 nicht nur zur Befestigung der Spule auf der Spindel, sondern auch dazu, um ein zufälliges Herausziehen der Spindel aus Spule und Flügel zu verhindern.
Die den Flügel treibende Rolle c sitzt auf dem langen Hohlzapfen α fest; die-die Spindel treibende Rolle c1 dagegen sitzt lose auf diesem Zapfen. Genannte Rolle treibt die Spindel vermittelst der in die Einschnitte c3 der Hülse eingreifenden Lappen c2 der Spindel. Letztere sind am Kopfe4 der Spindel befestigt und werden in Eingriff mit den Einschnitten c3 gehalten, weil eine Verschiebung der Spindel durch die Kuppelungshülse b unmöglich gemacht ist.
Soll die Spule ausgewechselt werden, so wird, nachdem die Verbindung bei b ] gelöst ist, der Bolzen b2 entgegen der Spannung der Feder nach auswärts gezogen, so dafs seine Spitze aus dem Loch * der Spindel heraustritt, worauf letztere, indem sie bei dem Kopfe c* angefafst wird, aus der Spule herausgezogen werden kann, so dafs letztere frei wird.
E ist der sich hin - und herbewegende leichte Fadenleiterring mit den Gleithülsen g g, welche auf die Flügelstäbe A2 passen, so dafs sie sich leicht auf denselben bewegen. An den genannten Hülsen sind die Fadenleiterrollen s3 befestigt, und zwar sind dieselben auf Zapfen drehbar, welche vermittelst der Klemmbänder s 4 auf den Hülsen g gehalten werden.
Wenn der Flügel schnell rotirt, haben die Stäbe A2 infolge der Centrifugalkraft das Bestreben, sich auszubiegen, so dafs hierdurch .der freien Hin - und Herbewegung der Hülsen g g des Fadenleiterringes E ein beträchtlicher Reibungswiderstand entgegengesetzt wird. Um diesen Uebelstand zu vermeiden, ist der Ring aus zwei halbkreisförmigen Theilstücken vermittelst der Bolzen g1 zusammengesetzt. An den zusammenstofsenden Enden der Ringhälften sind Ohre g2 angebracht, welche nach dem inneren Umfang des Ringes vorspringen.
Die Bolzen g' gehen durch diese Ohre hindurch, so dafs beide Ringhälften sich von einander entfernen können. Unter die Köpfe oder unter die Muttern der Bolzen oder unter beide sind Federn gs gelegt. Diese Federn setzen der Auseinanderbewegung der beiden Ringhälften einen veränderlichen Widerstand entgegen, so dafs die durch die Centrifugalkraft bewirkte Ausbiegung der Flügelstäbe keinen vermehrten Reibungswiderstand in den Gleithülsen verursacht, weil letztere dieser Ausbiegung nachgeben und sich leicht auf den Stäben hin- und herbewegen.
Die genannte Hin- und Herbewegung des Fadenführerringes E auf den Stäben A2 A2 behufs Aufwickelung des Fadens auf die Spule kann durch irgend welche passende Mittel hervorgebracht werden.
Die anderen für die Führung des Garns an dem Flügel angebrachten Leitrollen sl und s2 können die nämlichen und auf dieselbe Weise angeordnet sein, wie bei anderen mit verschlossenen Ringen versehenen Flügeln. Die genannten Leitrollen s'- s2 sowohl als auch die Fadenleiterrollen s3 bestehen am besten aus kleinen Scheiben.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Flügelspindel mit Laufspule, sofern der auf den Flügelstäben gleitende Ring, dessen Lage die Stelle des Fadenauflaufs bestimmt, aus zwei federnd verbundenen Theilstücken besteht.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT36902D Flügelspindel mit Laufspule Expired - Lifetime DE36902C (de)

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